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IMS Health will bei der Aufklärung der Vorwürfe gegen seine Import-Studie mithelfen. (Logo: IMS Health)

IMS Health will bei der Aufklärung der Vorwürfe gegen seine Import-Studie mithelfen. (Logo: IMS Health)

IMS-Studie

IMS versorgt Kartellamt mit Informationen

Berlin - Nach den Vorwürfen, IMS Health betreibe mit seiner Herkunftslandstudie zu Importarzneimitteln (HKL-Studie) „Industrie-Spionage“, gibt sich das Marktforschungsunternehmen nunmehr gelassen. Man habe heute dem Bundeskartellamt Informationen zu besagter Studie zur Verfügung gestellt, teilte das Unternehmen mit.

Die Vorwürfe trafen das Unternehmen in der Urlaubszeit und offenbar aus heiterem Himmel. Nun weist IMS darauf hin, dass die ins Zwielicht geratene Studie bereits seit 2003 jährlich durchgeführt wird – sicherlich ein Grund, warum man nicht gerade in diesem Sommer damit rechnete, in die Schlagzeilen zu geraten. Doch was geschehen ist, ist geschehen. Auch die parlamentarische Staatssekretärin im Bundesgesundheitsministerium, Ulrike Flach (FDP), schaltete sich in den Fall ein und informierte überdies das Bundeskartellamt.

Heute erklärte Dr. Frank Wartenberg, Vorsitzender der Geschäftsführung von IMS Health in Deutschland, das Unternehmen begrüße den angestoßenen Klärungsprozess. Er betonte, dass man schon seit Jahren „mit dieser herausragenden Dienstleistung im Markt präsent“ sei. Transparenz zu schaffen, sei dabei ein zentraler Aspekt. „So habe ich nicht gezögert, das Kartellamt umfassend über unsere HKL-Studie und das Marktumfeld zu unterrichten, auch wenn nach unserem Kenntnisstand bislang keine Beschwerde vorliegt“, so Wartenberg. Das Unternehmen wie auch die begleitenden Anwälte sähen einer möglichen Prüfung der Vorwürfe gelassen entgegen.

IMS betonte erneut, dass die Studie Herkunftsländer für ausgewählte Importpräparate erhebt und ausweist. Damit unterstütze sie Kunden bei der Produktionsplanung, Logistik und Sicherstellung der Medikamentenversorgung. Auch die Identifikation unerwarteter Warenströme oder die Einstufung von Ausgleichszahlungen für den Vertrieb in überwiegend importierenden und größtenteils exportierenden Ländern könnten Gegenstand der Studie sein.

Kirsten Sucker-Sket / 13.09.2011, 16:00 Uhr

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