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Ulrich Baudisch in einer seiner Coboxen - sein Geschäftsmodell hat es nicht geschafft. (Foto: Sket)
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Die CoBox ist insolvent
Berlin - Die CoBox hat ausgespielt: Ulrich Baudisch, Vorstand der CoBox AG, hat am 5. Juli beim Amtsgericht Wetzlar wegen Zahlungsunfähigkeit einen Insolvenzantrag gestellt. Gegen die CoBox AG wurde ein allgemeines Verfügungsverbot erlassen und es wurde die vorläufige Verwaltung des Vermögens und des Geschäftsbetriebes angeordnet. Der vorläufige Insolvenzverwalter Dirk Pfeil ist derzeit dabei, sich einen Überblick über die Situation zu verschaffen. Wie es für die Apotheker aussieht, die bereits in die CoBox investiert haben, kann er noch nicht sagen.
Pfeil sagte gegenüber DAZ.online, derzeit sei er noch damit beschäftigt, Informationen und Unterlagen für sein Gutachten zusammenzutragen. Unklar sei bereits, wie viele CoBoxen überhaupt aufgestellt sind. Offenbar habe sich das Unternehmen nicht zuletzt über Anzahlungen von Apothekern finanziert. Nach und nach kommen bei Pfeil Briefe an, in denen Apotheker sich verwundert zeigen, warum sie von dem Unternehmen nicht angerufen werden. „Es sieht so aus, als ob die Schwierigkeiten schon eine Weile andauern“, so der Insolvenzverwalter. Klar ist offenbar auch: Vermögensmasse, die auf die Gläubiger verteilt werden könnte, ist keine da. Nicht nur Apotheken sind in Mitleidenschaft gezogen, es gibt auch Lohn- und Gehaltsrückstände bei Mitarbeitern.
Der Apotheker Ronald Clasen, der die coBox nach Berlin bringen wollte, ist offenbar mit einem blauen Auge davon gekommen. Gegenüber DAZ.online sagte er, er habe sich nach wie vor auf Standortsuche befunden und noch nicht investiert. Gehört hat er von der Insolvenz übrigens lediglich aus der Presse. Die CoBox AG ist für ihn ebenso wenig zu sprechen wie für die Presse: ein Anrufbeantworter teilt lediglich mit, dass bis zum 25. Juli Betriebsferien sind.
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Kirsten Sucker-Sket / 18.07.2011, 18:38 Uhr
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Apotheker sagt:
19.07.2011 17:32die Cobox ist keine inovative Idee. Das Konzept hat versagt, weil, wie von M.R. angedeutet, jede Atmosphäre fehlt.(Blechbüchsen) Da kauft man schon über das Internet "schöner" ein. Und warum soll man in eine Blechbüchse gehen, wo es genügend schöne "echte" Apotheken gibt, in denen man freundlich bedient wird.
M.R. sagt:
19.07.2011 15:27@ GM
Wieso, baden gegengen?.Die Behörden haben sie Ihnen doch genehmigt.Nur die Kunden sind aus geblieben. Da können die Ewiggestrigen nichts dafür....Viel Spaß in 1000 Jahren, wenn das Konzept wieder da ist..
GM sagt:
19.07.2011 14:33Die Cobox ist keineswegs Schwachsinn. In unserem Gesundheitswesen gehen doch viele innovative Ideen baden weil bislang noch die Ewiggestrigen den Markt beherrschen. Das Konzept wird wiederkommen und das ist richtig.
M.R. sagt:
19.07.2011 08:00Was haben sie sich bloß dabei gedacht!. die Patienten werden in diesen Blechböchsen scharenweise reinströmen?...Das kann vielleicht in 1000 Jahren pasieren, aber nicht in unserer Zeit. Das nächste mal denkt bitte vorher, bevor Ihr handelt..
Peter K. sagt:
18.07.2011 22:09Das ist doch mal eine schöne Nachricht.
Wer nicht hören will, der muß halt fühlen!
Wer sich so einen Schwachsinn ausdenkt,ist selber Schuld.