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Wirtschaft

Die Ausgaben für Arzneimittel sind im Mai wieder deutlich gestiegen (Foto: ABDA)
IMS Health
GKV-Arzneiausgaben legen im Mai 2011 wieder zu
Berlin - Die GKV-Ausgaben für Arzneimittel einschließlich Impfstoffen und Testdiagnostika sind im Mai 2011 wieder deutlich gestiegen. Nach aktuellen Daten vom IMS Health beliefen sie sich auf 2,6 Mrd. Euro (Apothekenverkaufspreis abzüglich der gesetzlichen Hersteller- und Apothekenrabatte, ohne Einsparungen aus Rabattverträgen) – das entspricht einem Zuwachs von 8 Prozent gegenüber Mai 2010. Der Absatz nach Packungen erhöhte sich um 10,7 Prozent.
Nach drei rückläufigen Monaten gingen die Ausgaben damit erstmals wieder nach oben. Im April hatte IMS Health noch ein Ausgabenminus von 8,1 Prozent festgestellt, die Packungszahl war um 4,1 Prozent zurückgegangen. Der deutliche Absatzzuwachs im Mai ist in vielen Arzneigruppen festzustellen, teilweise liegt er im unteren zweistelligen Bereich. Diese Entwicklung erklärt IMS Healh mit aufgebrauchten Vorräten sowie saisonal indizierten Medikationen. So legten etwa Antiallergika überdurchschnittlich zu.
Ohne die Berücksichtigung von Impfstoffen, die bei der GKV über eine andere Kostenstelle verbucht werden, ist die Ausgabensteigerung mit 7,6 Prozent nur geringfügig niedriger als im Gesamtmarkt. Auch die Impfstoffe legten im Mai mit +25 Prozent deutlich zu. Zu Buche schlagen dabei vor allem HPV- und FSME-Vakzine (26 Mio. Euro, +42 Prozent), ferner Pneumokokken-Impfstoffe (12 Mio., +22 Prozent) sowie Mehrfach-Impfstoffe (+20 Prozent).
Kumuliert über die ersten fünf Monate des Jahres 2011 ergibt sich ein Umsatzvolumen des gesamten GKV-Segments inklusive Impfstoffe von 12,4 Mrd. Euro (-2,3 Prozent). Der Absatz umfasst 288 Mio. abgegebene Packungen (+2,4 Prozent).
Kirsten Sucker-Sket / 08.07.2011, 11:50 Uhr
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dietmar frensemeyer sagt:
14.07.2011 16:08Das ist längst KALTER KAFFEE.
Jetzt warten wir mal auf die OBJEKTIVE BERICHTERSTATTUNG: Im JUNI 2011 sank
der Absatz gegenüber 2010 um bis zu 14 % und trotzdem stieg der Kassenabschlag.
DAS IST DIE REALITÄT
Rolf sagt:
08.07.2011 14:40vielleicht liegt das einfach daran, dass die Feiertage dieses Jahr alle in den Juni statt in den Mai gefallen sind? Immerhin drei Verkaufstage mehr als im Jahr 2010, also etwa 12%...