Sie sind hier: Tagesnews-Wirtschaft > News
Wirtschaft

ABDA will mehr Geld ausgeben. (Logo: ABDA)
ABDA-Haushalt soll kräftig steigen
Drohen höhere Kammerbeiträge?
Berlin - Während viele Apotheken über die finanziellen Folgen des AMNOG stöhnen, will die ABDA ihr Budget für das kommende Jahr deutlich ausweiten: Die Landesapothekerkammern sollen mit 13,6 Millionen Euro 5,4 Prozent mehr Kammerbeiträge an die Dachorganisation der Apotheker abführen. Insgesamt soll der ABDA-Haushalt 2012 sogar um 11,88 Prozent auf 15,4 Millionen Euro steigen.
Am Mittwoch soll in Berlin die Mitgliederversammlung der 34 Mitgliedsorganisationen über den ABDA-Haushalt für das Jahr 2012 entscheiden. Bei zehn Enthaltungen und Nein-Stimmen hat der ABDA-Gesamtvorstand bereits den Finanzplanungen der ABDA-Führung zugestimmt. Trotzdem werden für die Mitgliederversammlung am Mittwoch noch kritische Diskussionen erwartet. Normalerweise hält sich der Budgetanstieg im Rahmen der allgemeinen Inflationsentwicklung. Für 2012 ist ein deutlich größerer Zuwachs geplant.
Die Budgetausweitung für 2012 erklärt sich nach DAZ.online-Informationen aus Rückstellungen für mögliche Steuerschulden in Höhe von 1,5 Millionen Euro und aus Rückstellungen in Höhe von 300.000 Euro für Anwaltskosten und in Höhe von 600.000 Euro für drohende Strafen im noch laufenden Kartellrechtsverfahren gegen die ABDA wegen ihres angeblichen Boykottaufrufs gegen Gehe im Jahr 2007.
In letzter Kosequenz könnte die ABDA-Budgetausweitung nach Ansicht von Brancheninsidern zu steigenden Kammerbeiträgen für die Apotheker führen. Dies hänge davon ab, ob und wie die einzelnen Landesapothekerkammern die von der ABDA geforderte Erhöhung der Kammerumlage in ihren jeweiligen Haushalten auffangen könnten. Trotz kritischer Stimmen rechnen Branchenkenner damit, dass die Mitgliederversammlung den ABDA-Haushalt für das Jahr 2012 mit leichten Korrekturen verabschiedet.
Lothar Klein / 27.06.2011, 15:22 Uhr
Sie können die News auch als RSS-Feed abonnieren:
Hier finden Sie weitere Informationen zum RSS-Feed der DAZ.online.




Winfried Meyer sagt:
04.07.2011 15:31Kritik an
www.aponet.de/impressum.html
Warum ist die Aktualisierung
"an GOVI-Verlag zum 1.7.11 übertragen" (PZ-26/11)
bis heute (4.7.11) noch NICHT impressumrechtlich umgesetzt worden ?
WER ist seit 1.7.11 in womöglichen (Presserechts)Prozessverfahren haftbar-zuständig ?
ABDA-"BGB"-Gesellschaft (Vollhafter?)
oder
GOVI-Verlags-GmbH (Beschränkthafter) ?
In hiesigem DAZ.online-Artikel steht:
"Die Budgetausweitung für 2012 erklärt sich nach DAZ.online-Informationen aus Rückstellungen für mögliche Steuerschulden in Höhe von 1,5 Millionen Euro und aus Rückstellungen in Höhe von 300.000 Euro für Anwaltskosten und in Höhe von 600.000 Euro für drohende Strafen im noch mehr...
Winfried Meyer sagt:
28.06.2011 09:53"Nach Angaben der Apothekerkammer verfügt aktuell etwa jede zehnte der 335 saarländischen Apotheken über eine Lizenz gemäß § 52a Arzneimittelgesetz. Da nicht jede Apotheke davon tatsächlich Gebrauch mache, sei die Rückgabe gegebenenfalls sinnvoll, findet die Kammer.
Laut der zuständigen Ministerialrätin, Nicole Jeannot, hat tatsächlich schon eine Apotheke ihre Erlaubnis zurückgegeben, andere überlegten noch. Im Spätsommer will Jeannot mit ihrer Kollegin mit den Besichtigungen beginnen. Einen besonderen Anlass für die angekündigt Kontrollen gebe es nicht. „Das ist reine Routine“, sagte sie auf Nachfrage."
Wirklich "nur" Routine-Überprüfung ???
Lesen Sie hierzu die WEITERFÜHRENDEN LINKS zu obigem Zitat in
mehr...
Winfried Meyer sagt:
27.06.2011 21:16DEN "Spruch" find` ich passend :
(6)
Community Mitglied
If wishes were horses...
... the ABDA would ride.
Quelle : www.apotheke-adhoc.de/Nachrichten/Politik/15639.html
Winfried Meyer sagt:
27.06.2011 20:49WER ... G E N A U ...
zahlt in welchen Kanälen durch welche Geldanweiser für z.B. die wirkungslosen DAV-Brandbriefe & Co.
www.apotheke-adhoc.de/Nachrichten/Politik/15645.html
... und ...
www.deutsche-apotheker-zeitung.de/wirtschaft/news/2011/06/21/dav-fordert-aufklaerung.html#crondaz-comment-2514
erinnert
www.apointernetclub.blogspot.com
Winfried Meyer sagt:
27.06.2011 18:48Die ABDA ist gegenüber den Kammern und den Verbänden dejure lediglich ein EXTERNES Beratungsunternehmen, eine NICHT-rechtsfähige GbR-Gesellschaft, OHNE legitimiertes Durchgriffsrecht auf ihre "Kunden" namens Kammern/Verbände !
Sinngemäß ist die ABDA insofern in ihrem Wirken maximal eine Art (politischer) Franchisegeber, minimal ein Kunden-Verbund, jederzeit austauschbar gegen Alternativ-"Vereinigungen" mit Kunden-Mandantschaft.
Daß diese lediglich 34 "Franchisenehmer-ähnlichen" Mitgliedsunternehmen sich selbst vertraglich verkauft haben, indem sie sich vertraglich in einer ABDA-Satzung über den Tisch ziehen ließen, insb. im Auseinandersetzungsparagraphen, und damit jetzt zum wiederholten Male erpressbar erscheinen oder gar mehr...
Apodoc sagt:
27.06.2011 18:47Eine solche Selbstbedienungsmentalität sollte allen Beteiligten die Schamesröte ins Gesicht treiben. Es wäre sowieso an der Zeit, die Beiträge nicht nach Umsatz sondern nach dem Geschäftsergebnis zu bemessen.
miwin sagt:
27.06.2011 18:33Die ABDA will mehr Geld von mir und ich weiß nicht, was ich 2009 verdient habe und womit ich die ausgehandelten Lohnerhöhungen 2012 bezahlen soll - unfassbar!!
Ihr könnt genau das tun, was ich auch tun muss - den Gürtel enger schnallen und sparen!
Apothekerin sagt:
27.06.2011 18:26NEIN !!
Klare rote Karte !