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Wirtschaft

Christian Buse; Chef des Versandapothekenverbands: „Auch wir haben klare Einschnitte im Rohertrag." (Foto. DAZ.TV)
DAZ.TV-Interview mit dem Vorsitzenden der Versandapotheker
Buse: AMNOG trifft auch Versandapotheken hart
Berlin - Das AMNOG hat für die Versandapotheken seit Jahresbeginn die gleichen negativen Wirkungen entfaltet wie für die Vor-Ort-Apotheken: „Auch wir haben klare Einschnitte im Rohertrag“, sagte Apotheker Christian Buse, Vorsitzender des Bundesverbandes Deutscher Versandapotheken (BVDVA), zum Auftakt des BVDVA-Jahreskongresses in Berlin im DAZ.TV-Interview.
- DAZ.TV-Interview mit Christian Buse, Vorsitzender des Bundesverbands Deutscher Versandapotheken (BVDVA)
Auch für die Versandapotheken seien die Rabattverhandlungen mit dem Großhandel schwieriger geworden, sagte Buse. Er verstehe zwar die Position des Großhandels. In der Konsequenz bedeute dies aber: „Auch die Versandapotheken haben Kürzungen des Großhandels hinzunehmen.“ Daher gebe es einen „ganz klaren Trend hin zum Direktvertrieb“ vor allem bei OTC-Produkten. Die Kostenrelation zwischen Einkauf beim Großhandel und Direktbezug habe sich zu Gunsten des Direktbezuges verschoben, sagte Buse: „Ich bin davon überzeugt, dass der Direktbezug der Versandapotheken auch im OTC-Bereich stark zunehmen wird.“ Und da die Versandapotheke in der Regel über eine größere Nachfragemacht verfüge, bekomme sie bessere Konditionen.
Lothar Klein / 26.05.2011, 08:55 Uhr
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Gunnar Müller / Detmold sagt:
26.05.2011 18:33Soll ich jetzt etwa weinen ???
Der Versandhandel von Rx UND Ax sowohl in UND nach Deutschland gehört unterbunden
wegen
1. der Ungleichberatung der Patienten aufgrund des anonymen Bestell- und Abgabesystems
und wegen
2. der Nicht-Weitergabe von Vorteilen aufgrund der ungleichen Bezugssituationen/MWSt in den EU-Ländern
Winfried Meyer sagt:
26.05.2011 09:45NACHFRAGE-Macht ??? >>> bessere Konditionen !!!
... wobei beidseitig win-win-ausgerichtete "Konditionen" sehr viel mehr beinhalten als nur einseitig erhaltene Zwischenhandelsrabatte (vormals funktionsbedingt sollend statt preiskampflich seiend) .
Ein BelieferungsANSPRUCH des Großhandels gegenüber der Industrie ist ja bekannterweise gesetzlich geregelt !!! (als Pendant zum apothekerlichen Direktbezug)
... damit auch Sicherstellungsauftrag des GHs zur Arzneimittelversorgung "light-like" parallel zur Apotheke "vorort" !
Wieviele der 18.000 Apotheker-e.K.s mit insges. 21.500 Apothekenbetriebsstätten in DEUTSCHLAND haben eine Großhandelserlaubnis ?
Gibt es hierzu validierte Zahlen seitens z.B. des mehr...