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Die neue Website "Die Apotheke im dm" wirbt für die Pick-up-Stellen des Drogeriemarkts.
Versandapotheke
Die „Apotheke im dm“
Stuttgart - Die niederländische Versandapotheke Europa-Apotheek und die Drogeriemarktkette dm setzen verstärkt auf ihre Pick-up-Stellen. In einer Marketing- und Werbeaktion positionieren sie die Nähe zwischen Drogeriemarkt und Apotheke als „Apotheke im dm“. In einem Fernsehwerbespot wird der Zuschauer auf die Vorteile der Rezepteinlösung und Medikamentenbestellung über dm aufmerksam gemacht: 5 Euro Willkommens-Gutschein, bis zu 50 Prozent Rabatt auf OTC-Arzneimittel und zwischen 2,50 und 15 Euro Rezeptbonus beim Einlösen von Rezepten.
Und so stellt sich die „Apo im dm“ auf der Website vor: „Die Versand-Apotheke in Ihrem dm-Markt ist die Europa Apotheek Venlo, Ihre Apotheke-im-dm.... Durch die besondere Kooperation mit dem dm-Markt können Sie bei der Apo-im-dm online Bestellen und in Ihrem dm-Markt abholen.“
Der Werbespot will dem Kunden zeigen, wie einfach und bequem und kostengünstig der Bezug von Arzneimitteln über dm und die Europa Apotheek ist: „Online bestellen, im dm-Markt abholen. Lassen Sie sich Ihre Bestellung bei der Versandapotheke Europa Apotheek Venlo einfach und bequem in Ihren dm-Markt liefern“, heißt es auf der neuen Internetseite „www.apotheke-im-dm.de“. Der Spot endet mit der Slogan: „Europa Apotheek – Die Versandapotheke in Ihrem dm-Markt“.
In dieser Kampagne positioniert sich hier die Europa-Apotheek erstmalig als „Apotheke im dm“. Ob diese hier ausdrücklich dargestellte Nähe zwischen Apotheke und Drogerie-Pick-up-Stelle den bundesdeutschen Politikerinnen und Politikern und der Justiz gefällt, darf bezweifelt werden. Auf der anderen Seite hat die Politik einem Verbot von Pick-up-Stellen eine Absage erteilt. Der neue Auftritt von dm und der Europa Apotheek könnte nun darauf zurückzuführen sein, dass man sich beim Ausbau der Pick-up-Stellen nun auf der sicheren Seite fühlt.
In diesem Zusammenhang könnte sich auch die Frage stellen, ob diese Aktion von dm und Europa Apotheek vor allen den bundesdeutschen DocMorris-Apotheken gefällt. Denn: Europa-Apotheek und die DocMorris-Versandapotheke gehören letztlich zum gleichen Konzern, nämlich Celesio bzw. Celesio Medco (übrigens genauso wie die Wellsana-Versandapotheke, die mit dem Versandhaus Klingel zusammenarbeitet, und die Versandapotheke shop-apotheke.com, ein Ableger der Europa-Apotheek).
Peter Ditzel / 25.04.2011, 13:16 Uhr
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Winfried Meyer sagt:
28.04.2011 22:13"Deutschlands heimliche Herrscher ..."
schon gelesen ?
http://blau.in/blog/313
.
Dietmar frensemeyer sagt:
28.04.2011 16:32Wer sich wundert, warum die Institution Apotheke so klaglos und widerstandslos aufgeweicht wird, der sollte mal
WOLFBeckerSCHMITZ & CO fragen, welche Interessen sie wie vertreten.
Offensichtlich befinden sich alle hoch bezahlten Funktionäre in einer pharmazeutischen Amnesie und kümmernsich nur noch um noch besser bezahlte Posten in der freien Wirtschaft.
Wer nicht versteht, wie das politisch überhaupt möglich ist, der sollte die Rolle kennen, die Merkel Flüsterer Müller von DM und die FIRST LADY WULF
bei Rossmann spielt.
DAS ist Interessenvertretung vom Feinsten.
Dr. Peter Post sagt:
27.04.2011 21:28Neulich war mal wieder in meiner (früheren) Apotheke Revision. Jetzt gibts die Versand-"Apotheke im dm". Traut sich die Apothekerkammer Niedersachsen, ihre gebührenpflichtigen Aufpasser auch dorthin zu schicken und den Laden zu schließen, wenn kein Apotheker zugegen ist? Oder sind die von uns zwangsfinanzierten Kontroller dazu zu feige? Ich fordere sie jedenfalls eindringlich auf, endlich mal an den richtigen Adressen tätig zu werden.
Winfried Meyer sagt:
26.04.2011 09:09für zwischendurch, bevor es ernst wird
(im dann herbstlich-rauhen ABDA-Düsseldorf)
http://de.uncyclopedia.org/wiki/Politiker
denn Lachen im Vorfeld hilft (vielleicht), statt Jammern und Vertagen in "apothekerliche" Ausschüsse bis zum Nimmerleinstag
empfiehlt
www.apointernetclub.blogspot.com
Winfried Meyer sagt:
25.04.2011 23:50zu Richard drie
"Wann machen wir Apotheker endlich Druck? Jammern wir weiter nur oder lassen wir Taten sprechen?"
ZUNÄCHST vor eigener Haustüre kehren !!!
d.h.
ABDA abschaffen, zumindest deren Struktur ändern, stimmrechtlich neue Gruppierungen ins "Parlament" eingliedern.
Köpfe austauschen innerhalb des derzeitigen "Filzes" genügt bei weitem nicht.
Gehen Sie JETZT in die anstehenden KAMMERversammlungen, wählen Sie nur solche Delegierte, denen Sie eine ABDA-Satzungsänderung zutrauen, bestenfalls sogar eine derzeit nötige 3/4-Mehrheit in der anstehenden Düsseldorfer Hauptversammlung generieren könnend.
"mahnt"
www.apointernetclub.blogspot.com
Winfried Meyer sagt:
25.04.2011 23:30zu Lennart Groß
"Liebe DAZ: Findet doch mal raus, warum das nicht klappt."
aus DAZ-Sept.2008
” [...] Weniger rigide festgelegt hatte sich auf der Pressekonferenz zuvor Wolf: “Wir warten seit über einem Jahr auf den Vorschlag der FDP, um die Auswüchse des Versandhandels zu beseitigen. Bisher ist leider nichts geschehen.” Auf Nachfrage räumte Wolf ein, dass die ABDA Jenseits ihrer Forderung nach einem generellen Rx-Versandverbot der Politik bislang keine weiteren Änderungsvorschläge unterbreitet hat.
KOMMENTAR:
Hohes Risiko
Die ABDA spielt in der Versandhandelsdebatte mit hohem Risiko. Obwohl bislang nicht ersichtlich ist, wo im Bundestag ihre Bündnispartner zu finden sind, um ein generelles Versandverbot bei verschreibungspflichtigen mehr...
Apo.thekerin sagt:
25.04.2011 21:49aber so richtig reingefallen
Apo.theker sagt:
25.04.2011 21:06...wenn da mal nicht nur jemand "adhoc" auf den SEO-Text reingefallen ist....
Pillenliesel sagt:
25.04.2011 20:51Ob wir jammern oder kämpfen :
Der politische Wille für den Erhalt von
21000 Apotheken ist parteiübergreifend
nicht ( mehr) vorhanden. Wenn er denn je da war. Weil der Politik nie vermittelt wurde (von uns selbst), was wir für kleines Geld an "Gesundheitsversorgung in D" leisten.
Und jetzt ist es definitiv zu spät.
Tante -Pillen-Emma hat definitiv betriebswirtschaftlich gesehen ihr Pistill schon abgegeben.
Richard drie sagt:
25.04.2011 19:45Das ist erst ein paar Monate her: Damals haben dm und schlecker einfach mal Druck gemacht - und die Politik hat sich diesem Druck gebeugt.
Wann machen wir Apotheker endlich Druck? Jammern wir weiter nur oder lassen wir Taten sprechen?
dm, docmorris, medco, celesio - jedem wird doch wohl klar sein, wohin die Reise geht...
MEDIKAMENTEN PICK-UP
DM und Schlecker planen juristische Schritte
von Maike Telgheder
Nach Plänen des Bundesgesundheitsministeriums sollen Rezeptsammel- und Medikamentenausgabestellen verboten werden. Doch die großen Drogeriemarktketten wehren sich gegen das Vorhaben. Denn die beiden Unternehmen haben erst kürzlich Millionen in diesen Geschäftszweig investiert.
Sowohl Schlecker als auch DM mehr...