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Die Arzneiausgaben der gesetzlichen Kassen sind auch im 1. Quartal 2010 gestiegen - die Einsparungen durch Rabattverträge sind jedoch unbekannt. (Foto: ABDA)

Die Arzneiausgaben der gesetzlichen Kassen sind auch im 1. Quartal 2010 gestiegen - die Einsparungen durch Rabattverträge sind jedoch unbekannt. (Foto: ABDA)

GKV-Markt im 1. Quartal 2010

Arzneimittel-Ausgaben steigen um 4,4 Prozent

Berlin - Im 1. Quartal 2010 hat die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) für die Arzneimittelversorgung netto – d. h. nach Abzug der Hersteller- und Apothekenabschläge, jedoch ohne Berücksichtigung von Patientenzuzahlungen und Rückflüssen aus Rabattverträgen – rund 7,16 Milliarden Euro ausgegeben. Das entspricht gegenüber der Vorjahresperiode einem Zuwachs von 304 Millionen Euro (+4,4 %).

Auf Generika entfiel ein GKV-Umsatz von 2,04 Milliarden Euro. Ihr Umsatz wuchs um 1,3 Prozent, während ihr Absatz um 0,9 Prozent auf 107,4 Millionen Packungseinheiten zurückging. Der Umsatz der patentfreien Erstanbieterprodukte schrumpfte hingegen um 11 Prozent, ihr Absatz sank sogar um 12,1 Prozent (24,3 Millionenen Packungen). Der Umsatz der patentgeschützten Arzneimittel stieg gegenüber dem Vorjahresquartal um 388 Millionen Euro (10,1 %) auf 4,23 Milliarden Euro. In diesem Segment stieg auch der Absatz: um 500.000 auf 37,7 Mio Packungseinheiten (1,4 %).

Der Absatzanteil der patentgeschützten Arzneimittel belief sich im Zeitraum vom Januar bis zum März 2010 auf 22 Prozent, während ihr Umsatzanteil 59 Prozent betrug. Der Absatzanteil der generikafähigen Arzneimittel lag damit korrespondierend bei 78 Prozent, ihr Umsatzanteil bei 41 Prozent.

Die Zahlen gehen aus dem aktuellen Marktdatenservice von Pro Generika hervor und beruhen auf Berechnungen der Marktforschungsinstitute IMS Health und Insight Health.

Kirsten Sucker-Sket / 26.05.2010, 13:51 Uhr

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