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GKV-Arzneimittelausgaben: Treiber und Bremser

Essen - Zwischen 1995 und 2008 sind die GKV-Arzneimittelausgaben je Versichertem um 72,6% gestiegen. Stärkster Ausgabentreiber war die Mehrwertsteuer. Durch zweimalige Erhöhung des Mehrwertsteuersatzes (von 15% auf 16% und weiter auf 19%) wuchs die Mehrwertsteuer, die der Staat aus den GKV-Arzneimittelausgaben abschöpfte, um 112,4%. Im gleichen Zeitraum 1995 bis 2008 stieg der Wertschöpfungsanteil der Arzneimittelhersteller um 99,1%, der der Apotheken aber nur um 20,5%. Der Wertschöpfungsanteil des Pharmagroßhandels lag 2008 sogar 22,4% unter dem Ausgangswert von 1995.

Weitere Zahlen, Fakten und Hintergründe zu den GKV-Arzneimittelausgaben, zusammengetragen und aufbereitet von Apotheker Dr. Klaus G. Brauer und Diplom-Mathematiker Uwe Hüsgen finden Sie in der aktuellen Ausgabe der „Apotheker Zeitung“, der Montagsausgabe der DAZ, vom 22. März. Bitte hier klicken.

 

Dr. Klaus G. Brauer, Uwe Hüsgen / 19.03.2010, 15:58 Uhr

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