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Wirtschaft

Arzneimittel
Ausgaben für Arzneimittel sanken im Januar 2010 leicht
Berlin - Im Januar 2010 haben die gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland für Arzneimittel und Impfstoffe 2,314 Milliarden Euro ausgegeben. Dies entspricht einem Rückgang um 1,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Zu diesem Ergebnis ist jetzt das Marktforschungsunternehmen IMS Health gekommen. Rechnet man die Impfstoffe aus den Gesamtausgaben heraus, so fiel der Rückgang mit nur einem Prozent geringer aus.
Der Ausgabenrückgang hat nach Angaben von IMS Health viel mit der Welle von grippalen Infekten Ende 2009 zu tun, die zu Beginn dieses Jahres abgeebbt ist. Daher sind diese Kosten entsprechend niedriger ausgefallen. Der erste Hoch der diesjährigen Grippewelle sei im November zu verzeichnen gewesen. Gegenüber dem Vorjahr wurden im Januar 2010 daher knapp 65 Prozent weniger verschreibungspflichtige Husten- und Erkältungspräparate abgegeben. Der Umsatz mit rezeptfreien Husten- und Erkältungsmitteln sank ebenfalls um 54 Prozent.
Den Löwenanteil der Ausgaben haben mit 2,25 Milliarden Euro die Arzneimittel ausgemacht, 65 Millionen Euro sind auf Impfstoffe entfallen. Die Zahl der abgegebenen Packungen (ohne Impfstoffe) sank im Jahresvergleich im Januar 2010 um 10,5 Prozent. Die Umsatzzahlen beruhen auf Apothekenverkaufspreisen abzüglich Zwangsrabatten von Herstellern und Apotheken. Nicht berücksichtigt sind laut IMS Health Einsparungen aus Rabattverträgen, da diese geschätzt werden müssten.
Lothar Klein / 19.03.2010, 12:17 Uhr
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