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Noch im März wird man wissen, wer der neue Eigentümer von Ratiopharm wird (Foto: ratiopharm)
Ratiopharm-Verkauf
Actavis, Pfizer oder Teva – wer bekommt Ratiopharm?
Ulm - Jüngsten Informationen zufolge soll der Generikahersteller Ratiopharm noch im März verkauft werden. Wie die Frankfurter Zeitung erfahren hat, sollen die drei Pharmakonzerne Actavis, Pfizer und Teva ihre endgültigen Angebote bis 18. März vorlegen. Der Verkauf des Unternehmens Ratiopharm, das selbst gut aufgestellt ist, ist nötig geworden, da das zusammengebrochene Familienimperium Merckle Geld braucht, um Milliardenschulden abzutragen.
Wie aus den Zeitungsberichten hervorgeht, dürfte das Unternehmen bei allen drei Bietern nach eigenen Angaben in gute Hände kommen. Der israelische Hersteller Teva soll bereits erklärt haben, das Ulmer Unternehmen zur Drehscheibe seines europäischen Geschäfts machen zu wollen. Pfizer, bisher ohne nennenswertes Generika-Beschäft, will Ulm als Hauptstandort für sein weltweites Generikageschäft machen. Und das isländische Unternehmen Actavis will sogar, so die Ankündigung, den Standort Ulm zur Zentrale des fusionierten Unternehmens ausbauen. Laut Berichten will Actavis dann seinen Namen zugunsten des Namens Ratiopharm aufgeben.
Peter Ditzel / 10.03.2010, 10:26 Uhr
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