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Wer kauft Ratiopharm? Der Bieter-Wettbewerb hält an. (Foto: ratiopharm)

Bieter-Wettbewerb

Teva präsentiert Konzept für Ratiopharm

Ulm - In den Bieter-Wettbewerb um den Ulmer Generikahersteller Ratiopharm kommt weiter Bewegung. Am Donnerstag, 25. Februar, hat der Konzern- und Europachef des weltgrößten Generikaherstellers Teva Pharmaceuticals vor einem erweiterten Führungskreis von Ratiopharm seine strategischen Pläne erläutert, erfuhr die Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX am 26. Februar aus mit der Transaktion vertrauten Kreisen.

Im Rennen um die Nummer Zwei  in Deutschland sind nach Aussagen einer weiteren Quelle noch der isländische Konkurrent Actavis und der weltgrößte Pharmakonzern Pfizer. Sowohl Ratiopharm wie auch Actavis, Pfizer und Teva lehnten einen Kommentar ab.  

„Teva-Chef Shlomo Yanai wie auch Europa-Chef Gerard van Odijk waren von der Qualität der Produktionsstätten von Ratiopharm beeindruckt“, hieß es von einem Insider. An dem Treffen nahmen dem Vernehmen nach 40 bis 50 Führungskräfte von Ratiopharm sowie Betriebsratsvertreter teil. Die Angebote lägen derzeit bei rund 3,0 Milliarden Euro. Ratiopharm will den Verkauf nach früheren Angaben im ersten Quartal abschließen. In den nächsten Tagen werden noch Actavis, hinter dem die Deutsche Bank als Kapitalgeber steht und Pfizer ihre Pläne für die Übernahme von Ratiopharm vorstellen.

dpa / 26.02.2010, 13:36 Uhr

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