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ApBetrO

Auch Bayern stemmt sich gegen die Novelle der ApBetrO. (Foto: Sket)
ApBetrO im Bundesrat
Bayern ebenfalls gegen Privilegierung für Filialapotheken
Berlin - Nach Rheinland-Pfalz, NRW und Hessen hat sich jetzt auch Bayern in die Front der Kritiker der Apothekenbetriebsordnung (ApBetrO) eingereiht: Das Bundesland sieht laut einer Sprecherin des bayerischen Gesundheitsministeriums ebenfalls zwei Hauptkritikpunkte am Referentenentwurf zur neuen Apothekenbetriebsordnung – fehlendes Pick-up-Verbot und Privilegierung für Filialapotheken.
Hinsichtlich der offiziellen Stellungnahme verwies die Sprecherin zwar auf die Kabinettsentscheidung am 20. Dezember. Dennoch teilte sie gegenüber DAZ.online bereits jetzt mit, man kritisiere in Bayern das fehlende Verbot von Pick-Up-Stellen und die Privilegierung innerhalb von Filialverbünden. Der bayerische Gesundheitsminister Dr. Marcel Huber sehe den Freistaat Bayern als „verlässlichen Partner“ der Apotheker: „Wir setzen uns auch künftig für den Erhalt einer wohnortnahen Arzneimittelversorgung durch inhabergeführte Apotheken ein. Ein flächendeckendes Netz von Vor-Ort-Apotheken ist dafür unverzichtbar“, so Huber.
Auch Rheinland-Pfalz und Hessen lehnten gegenüber DAZ.online die im Verordnungsentwurf vorgesehene Privilegierung von Apotheken im Filialverbund ab. Die meisten Bundesländer halten sich bezüglich ihrer Ansichten zum Entwurf zur ApBetrO bis zur Kabinettsentscheidung weiterhin bedeckt.
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