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ABDA will ihre Positionen bei der Anhörung ausführlich darlegen. (Foto: Sket)

ABDA will ihre Positionen bei der Anhörung ausführlich darlegen. (Foto: Sket)

Knappe Fristsetzung

ABDA protestiert beim BMG

Berlin - Die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) hat beim Bundesgesundheitsministerium (BMG) gegen die knappe Fristsetzung für die Stellungnahme zur Apothekenbetriebsordnung (ApBetrO) protestiert und will die mündliche Anhörung am 28. November nochmals für eine ausführliche Darlegung ihrer Positionen nutzen. Im Anschreiben zur ABDA-Stellungnahme an das BMG fordert die ABDA daher eine Verlängerung der auf drei Stunden angesetzten Anhörung.

In dem Schreiben an das BMG bittet die ABDA „um Verständnis, dass wir uns ergänzenden Sachvortrag vorbehalten, und wären Ihnen sehr verbunden, wenn Sie diesem auch anlässlich der mündlichen Anhörung einen angemessenen – bei Bedarf auch über die vorgesehenen drei Stunden hinausgehenden - Zeitrahmen einräumen wollten“. Im Anschreiben bekräftigt die ABDA nochmals ihre Ablehnung der vorgesehenen Erleichterungen für Filialapotheken und fordert „nachdrücklich“ eine Korrektur auch der verpflichtenden wissenschaftlichen Hilfsmittel.

Im Anschreiben protestiert die ABDA zudem gegen die „extrem kurze, einmonatige Frist zur Stellungnahme“. Dies sei „unangemessen und in der Sache nicht veranlasst“, heißt es dort. Die knappe Frist stelle die ABDA vor „extreme organisatorische und finanzielle Herausforderungen“, um in so kurzer Zeit die erforderlichen Sitzungen der  Beschlussgremien zu organisieren „und den in ihnen vertretenen Mitgliedsorganisationen eine zumutbare Möglichkeit zur Befassung ihrer eigenen Gremien einzuräumen“. In Zukunft müsse das BMG für eine angemessene Fristsetzung Sorge tragen.   

Lothar Klein / 21.11.2011, 09:59 Uhr

Kommentare:

Winfried Meyer sagt:
24.11.2011 09:44

@ "kleine Eier" 21.11.2011 18:38

Nehmen Sie sich ein positives Beispiel z.B. an Ihrem Apothekerkollegen Herrn Reinhard Rodiger und Herrn LAV-Niedersachsen-Stellv.Vorstandvors. Herrn Hansmann, WIE man(n) in einem Disput miteinander redet/schreibt >>>
www.deutsche-apotheker-zeitung.de/spezial-apbetro/news/2011/11/18/westfalen-lippe-schickt-eigene-stellungnahme-an-minister-bahr.html

Unfried Eier sagt:
21.11.2011 18:38

Wann bitte hört das hier mit Winfried Meyer auf? Der spammt doch ein Portal nach dem anderen voll ...

Winfried Meyer sagt:
21.11.2011 10:52

Das ist doch lachhaft, mehr noch : BESCHÄMENDES Eingeständnis, daß die eigene OrganisationsSTRUKTUR viel zu schwerfällig agiert und NICHT in der Lage ist -trotz "Apothekertag" am 2.Oktober-WE- zeitgemäß und -geschäftsüblich eine ENDGÜLTIGE und "tatsächlich-legitimierte" Stellungnahme SCHRIFTLICH (justiziables Handeln !) abzugeben.
Wenn dem nun schonmal so ist, dann "fordere" ich kleines Meyerlei :-) das BMG auf, ALLEN Strömungen innerhalb "DER" Apothekerschaft (auch ausserhalb der DAV-ABDA) GLEICH-lange Redezeiten am 28.November zuzugestehen, zumal das BMG sehrwohl die Fachpressen in den vergangenen Monaten mitgelesen hat, also bereits "aufgeklärt" ist.
Grüsse aus Saarbrücken
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