Was macht „Was hab' ich?“

Medizinische Befunde verständlich erklärt

Dresden - 04.09.2012, 14:12 Uhr


Das Internetportal „was hab ich?“ will Patienten dabei helfen, medizinische Befunde in eine verständliche Sprache zu übersetzen.

Immer wieder halten Patienten kopfschüttelnd ihren medizinischen Befund in Händen und fragen sich, was soll er eigentlich bedeuten. Eine Gruppe von Medizinstudentinnen und -studenten von verschiedenen Universitäten Deutschlands hat sich diesen Fragen angenommen. Sie bieten Patienten an, ihren Laborbefund, zahnmedizinischen Befund, Arztbrief, das Ergebnis einer Röntgen-, CT- oder MRT-Untersuchung an sie einzusenden. Die angehenden Mediziner übersetzen diese Befunde in Zusammenarbeit mit Ärzten in eine verständliche Sprache.

Deutlich weisen sie daraufhin, was sie nicht leisten können: Da das Team keinen Überblick über die gesamte Krankengeschichte hat, können sie den Befund nicht in Zusammenhänge setzen. Sie machen klar, dass der Service keinen Arztbesuch ersetzt und auch keine Therapieempfehlungen ausspricht. „Wir wollen die ärztlichen Leistungen nicht infrage stellen, sondern durch einen besser aufgeklärten und fachlich gut informierten Patienten unterstützen“, so das Anliegen des Portals „Was hab ich?“.

Der in verständliche Worte übersetzte Befund soll helfen, das Arzt-Gespräch vor- und nachzubereiten, die Inhalte des Befundes sollen für den Patienten verständlicher werden.

Zum Portal „Was hab ich?“ gelangen Sie hier.


Peter Ditzel


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