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Die Leipziger Pharmaziestudierenden kämpfen für ihren Fachbereich. (Foto: ABDA)

Die Leipziger Pharmaziestudierenden kämpfen für ihren Fachbereich. (Foto: ABDA)

Pharmazie in Leipzig

Landtagsabgeordnete sichern Hilfe zu

Leipzig - Alle Sächsischen Landtagsabgeordneten waren von den Leipziger Pharmaziestudenten in ihr Institut eingeladen worden – gekommen sind sechs. Diese sechs äußerten jedoch ebenfalls ihr Unverständnis über die Vorschläge und das Vorgehen der Unileitung, berichtete Christin Nitzschke vom Fachschaftsrat gegenüber DAZ.online.

Der Aktionstag sollte endlich eine Diskussion in Gang bringen, denn „eine solche gab es trotz großer Bemühungen nicht“, beklagte Nitschke. Während das Rektorat die Schließung des Instituts als Tatsache ansehe, halte man sie im zuständigen Wissenschaftsministerium für eine „hochschulinterne Diskussion“. Dieses Ziel könnten die Studenten nun erreicht haben.

Das Interesse der Politiker sei geweckt, freut sich Nitzschke. In einem Vortrag für die Abgeordneten betonten die Studenten, wie forschungsstark und vernetzt die pharmazeutische Fakultät ist. Weiterer Schwerpunkt des Vortrags war der verabschiedete Hochschulentwicklungsplan 2020, der Stärkung und Ausbau der Naturwissenschaften und eine Steigerung der Absolventenquoten und des Frauenanteils vorsieht. 

Am Ende der Veranstaltung versicherten die sechs Abgeordneten ihr persönliches Interesse und versprachen außerdem Hilfe bei der Rettung des Instituts. Ihre neu erworbenen Kenntnisse über die Sachlage wollen die Politiker aus dem Blickwinkel der Studenten in die Fraktionen und Ausschüsse tragen. „Wir werden weiterhin in Kontakt stehen“, so Nitzschke. Und bekanntlich stirbt die Hoffnung zuletzt. 

 

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Juliane Ziegler / 31.01.2012, 17:12 Uhr

Kommentare:

Kassendepp sagt:
31.01.2012 21:03

Wozu Pharmaziestudenten ? Teuer und nicht mehr gebraucht. Nur logisch, dass der Staat handelt.
Investition in Kommissionierautomaten, in künftigen MVZ angesiedelt, ist wirtschaftlicher.

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