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Apothekeneinbrüche gibt es tagtäglich - doch einige sind besonders merkwürdig. (Foto: Bilderbox)

Apothekeneinbruch in München

Einbrecher zwischen Paracetamol und Aspirin

München - Das ist keine schöne Vorstellung für einen Einbrecher: Sich während des Einbruchs in der Ladeneinrichtung einzuklemmen, sich nicht mehr vom Fleck bewegen zu können und dann ohne eine Chance auf Beute vom Sicherheitswachmann entdeckt und direkt von der Polizei festgenommen zu werden.

Aber genau so erging es einem 55-jährigen Apotheken-Einbrecher zu Beginn dieser Woche in München. Der Mann zerschlug das Fenster einer Pasinger Apotheke und kroch hinein. Nachdem er seine Umhängetasche abgestellt hatte, verkeilte er sich auf dem Bauch liegend so zwischen Rollschüben, dass er weder etwas klauen noch fliehen konnte. Ein Sicherheitswachmann fand den Einbrecher um kurz vor zwei Uhr nachts in dieser misslichen Lage und rief die Polizei. 

Der Mann ist bei der Polizei bekannt. Der Drogenabhängige hatte keine Erklärung, warum er die Tat begangen hat. Die Beamten vermuten, dass er sich entweder Medikamente oder Rezepte verschaffen wollte. In seiner Vernehmung gestand der Mann die Tat. Gestern wurde er dem Ermittlungsrichter vorgeführt – jetzt sitzt er in Untersuchungshaft.

Svenja Schwob / 26.01.2012, 14:08 Uhr

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