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E-Zigaretten: Arzneimittel oder nicht? (Foto: www.elektrische-zigarette-rauchen.de)
Arzneimittel oder nicht?
Steffens warnt vor E-Zigaretten
Berlin - Nordrhein-Westfalens Gesundheitsministerin Barbara Steffens (Grüne) warnt vor nikotinhaltigen E-Zigaretten: „Was derzeit auf dem Markt ist, ist alles nicht zugelassen und nicht geprüft“. Die bisher erhältlichen Flüssigsubstanzen, die sogenannten Liquids, enthielten so hohe Mengen an Nikotin, dass sie als Arzneimittel einzustufen seien – und damit unter die strengen Zulassungsauflagen des Arzneimittelgesetzes fielen.
Bei E-Zigaretten verdampfen Liquids mit unterschiedlichen Inhaltsstoffen und werden inhaliert. Die Geräte und Flüssigmischungen werden vor allem im Internet, aber auch in speziellen „E-Shops“ angeboten. Es gebe keinen wissenschaftlichen Beleg dafür, dass E-Zigaretten ungefährlich seien, betonte Steffens. Die nächste Konferenz der Gesundheitsminister werde sich mit dem Thema befassen, die EU-Kommission plane eine Überprüfung der gesundheitlichen Folgen.
Beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) in Bonn hieß es, bei der Beurteilung der E-Zigaretten gebe es derzeit keine Grundsatzentscheidung. Das Verwaltungsgericht Frankfurt (Oder) hat allerdings kürzlich das Inverkehrbringen von Nikotindepots „E-Liquids“ in einem Eilverfahren vorläufig verboten (Beschluss vom 14. Oktober 2011, Az: 4 L 191/11). Das Landesamt für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz hatte eine entsprechende und sofort vollziehbare Untersagungsverfügung angeordnet. Die Behörde geht davon aus, dass es sich um ein Arzneimittel handelt, für das die arzneimittelrechtliche Zulassung fehle. Das Verwaltungsgericht hat die Frage, ob E-Zigaretten tatsächlich als Arzneimittel einzustufen sind, im Ergebnis als offen bewertet. Nikotin sei zwar geeignet, die Lebensvorgänge im menschlichen Körper (negativ) zu beeinflussen – dies genüge aber noch nicht, um die Nikotindepots den Arzneimitteln zuzuordnen. Das Produkt müsse auch dazu bestimmt sein, diagnostischen oder therapeutischen Zwecken zu dienen. E-Zigaretten würden jedoch weder von Herstellern noch durch den Handel als Mittel zur (Nikotin-)Suchtbekämpfung beschrieben oder beworben. Sie sollen vielmehr „gesünderes und breiter anwendbares“ Ersatzgenussmittel für die herkömmliche Zigarette sein. Ob dies ausreicht, um als Arzneimittel zu gelten, bedarf nach Ansicht der Frankfurter Richter einer Klärung im Hauptsacheverfahren. Wegen der potenziellen Gesundheitsgefährdung durch eventuell nicht verkehrsfähige Arzneimittel habe jedoch das Interesse der Allgemeinheit an einer Untersagung des Vertriebes Vorrang gegenüber dem Vollziehungsinteresse des Herstellers. Insbesondere wegen der Beimischung von Aromastoffen in verschiedenen Geschmacksrichtungen, wie Vanille, Erdbeere oder Apfel, bestehe speziell für Kinder und Jugendliche eine erhöhte Gefahr, so das Gericht.
Dem BfArM, das für die Zulassung von Arzneimitteln zuständig ist, liegen derzeit mehrere Anträge von Landesbehörden vor, in denen es um die Überprüfung einzelner E-Zigaretten-Produkte geht. In einem ersten Fall sei eine E-Zigarette als zulassungspflichtiges Arzneimittel eingestuft worden, sagte BfArM-Sprecher Maik Pommer. Dieses Produkt sei in Deutschland aber bisher nicht in den Verkehr gebracht worden. Jedes Liquid müsse im Einzelfall geprüft werden. Pommer erklärte: „Bei der E-Zigarette wird Nikotin verdampft – und Nikotin wirkt pharmakologisch. Da liegt zunächst die Vermutung nahe, dass es sich um ein Arzneimittel handelt. Aber um das zu ermitteln, bedarf es immer einer sorgfältigen Einzelfallentscheidung.“ Zu den Prüfkriterien gehört, wie hoch der Nikotinanteil ist oder welche Substanzen noch inhaliert werden.
Kirsten Sucker-Sket/dpa / 16.12.2011, 17:15 Uhr
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Holger sagt:
23.03.2012 20:36Ja ja, die grünen mit ihrem Regulierungswahn. Wenn die könnten, würden die uns das atmen verbieten - zu unserem eigenen Schutz wegen der Luftschadstoffe. Meine Persönliche Meinung dazu ist: Grüne , verbietet euch selbst! Ihr gefährdet mein Recht zur Selbstbestimmung, ihr gefährdet damit auch meine seelische Gesundheit und ihr gefährdet meine Freiheit weil es keine Freiheit ist wenn man von einem Verein von Lobbyisten und Steuergeschàftemachern regiert wird. Das kommt schon einer Mafia gleich und ich kann nur jeden gescheit denkenden Menschen dazu aufrufen, aufzustehen und sich gegen die fortschreitende Verbots- und Gängelungskultur in diesem Land offen aufzulehnen. Wir Dampfenden müssen zusammenhalten und ein für alle mal zu verstehen geben "Bis hier her und keinen Schritt weiter! Es mehr...
Mallzig sagt:
06.01.2012 18:36„Helmpflicht beim Blumenpflücken“ – grüne Gedanken schaffen das normale Leben weitestgehend ab.
Es ist längst kein Geheimnis mehr: in Deutschland haben sich einige aufgemacht, dem scheinbar unmündigen Bürger ein grandioses Erziehungsprogramm zuteil werden zu lassen. Man könnte meinen, dass nur grüne Lebenskünstler und ein paar selbsternannte Volkserzieher wissen, worum es im Leben geht. An diesem Erziehungswesen soll das ganze Volk genesen. Rauchverbote, E-Zigarettenverbot, Zucker -, Fett -, Cola -, Alkohol – Verbote und sicher noch weitere „Schädlingsbekämpfungsideen“ machen die Runde. Die politisch Verantwortlichen glänzen durch Lemmingverhalten und folgen dem Diktat auf Schritt und Tritt. Von Abwägung und demokratischer Gerechtigkeit ist nur wenig zu mehr...
Heinz sagt:
05.01.2012 19:08Die Stimmung beim Raucher ist verständlich. Wie kann ein Staat ein Genußgift feilbieten lassen (Zigarette) und es beschriften lassen mit: Rauchen kann zu einem langsamen und schmerzhaften Tod führen. Das Verständnis für die Ausnahmeregelung "Tabakwaren" und der Übergang zum pharmakologisch wirkenden Arzneimittel ist dann nicht mehr vermittelbar.
klaus sagt:
05.01.2012 12:49Seid gestern,bin ich nun auch E-Raucher..(Es gebe keinen wissenschaftlichen Beleg dafür, dass E-Zigaretten ungefährlich seien, betonte Steffens.)*Es gibt aber auch keinen wissenschaftlichen Beleg dafür, dass E-Zigaretten gefährlicher als normale sind.*
und fühle mich bei jedem "Zug" besser,vor allem,dadurch,dass ich mir ausgerechnen konnte,was ich jährlich einspaare.Bei 200€ per Monat,normalem Zigarettenkonsum,lande ich jetzt mit der E-Z.bei ungefähr 20€.o.viel weniger:-)rauche tatsächlich,nur wenn ich will(kein Dreck,kein"unnützes verqualmen,das überall..manchmal nur ein/zwei Züge:-)...der Staat wird nun etwas ins Rotieren kommen,und ich bin gespannt,wann es die ersten offiziellen Hochrechnungen gibt,über mehr...
Hector sagt:
04.01.2012 17:47Mann könnte die E-ZI. auch mit anderen lösungen füllen.ZB; Öl oder so !
Ich weiss nicht ob das überhaubt eine gute Idee ist, es ist mit der E-Zi. Gesundheitlich eine Sache mit mehren Effekten.
Becker sagt:
26.12.2011 19:27Es geht unserem "Vater Staat" doch nur um den Ausfall von sehr viel Steuergeldern. Fragen sie mal junge Raucher auf der Strasse... Die würden sich nie eine Ego-t kaufen da sie völlig "uncool" sind. Und dazu kommt der Anschaffungspreis von über 60€.Nein..dem Staat fehlen tabaksteuern, die Tabakindustrie wird bald Personal abbauen müssen, und der Pharma Industrie kann das auch nicht passen. Deshalb: Schnell Gerüchte verbreiten damit das ganze Dampfen schnell schlecht da steht
Meelia sagt:
20.12.2011 19:06"Insbesondere wegen der Beimischung von Aromastoffen in verschiedenen Geschmacksrichtungen, wie Vanille, Erdbeere oder Apfel, bestehe speziell für Kinder und Jugendliche eine erhöhte Gefahr .."
Warum stehen dann in jedem Supermarkt die sogenannten Alkopops ? Auch sie haben Beimischungen mit Erdbeer, Vanille usw. Auch sie verleiten Kinder und Jugentliche zum trinken. Weiter geht es mit Pralinen wie Moncherie, Weinbrandbohnen, Himmlische Tröpfchen usw. Dort ist Alkohol in Form von Likör, Wein- oder Obstbränden enthalten. Die bekommt sogar als Minerjähriger.
Im Gegensatz zu einer E-Zigarette kosten diese auch nur einen Bruchteil und sind überall zu haben.
Da stellt sich mir die Frage, wer vertritt da welche Interessen ? Kann es sein, das dem Staat die Tabaksteuer mehr...
Xeos sagt:
19.12.2011 22:23Genau was die Leute schon gesagt haben ist auch genau mein Gedanke.
Nur weil die werten Herren Angst haben die Tabaksteuer zu verlieren, schmeissen die mit Argumenten um sich, um sich nicht mehr lächerlich zu machen mit was sie gegonnen haben.
Lieber Geld an Menschen verdienen die an normalen Zigartten sterben, anstatt kontrolliert die Möglichkeit zu bieten von Pyro-Zigartten weg zu kommen.
Claudia sagt:
19.12.2011 18:07Ich stimme meinen Vorrednern zu. Falls es tatsache passiert das die Liquids nur noch in Apotheken geführt werden dürfen, dann hoffe ich, das alle Raucher in Zukunft ihr Nikotin dort holen müssen, eben in Form der normalen Zigarette.
Von mir gibts auch diese Links:
http://www.youtube.com/watch?v=oIpOpU-hgQQ&feature=channel_video_title
http://www.youtube.com/watch?v=r9JO19bzft0&feature=channel_video_title
Andreas sagt:
19.12.2011 02:41Interessant sind auch diese beiden offenen Briefe auf youtube zu diesem Thema:
http://www.youtube.com/watch?v=oIpOpU-hgQQ&feature=channel_video_title
http://www.youtube.com/watch?v=r9JO19bzft0&feature=channel_video_title