Sie sind hier: Tagesnews-Spektrum > News
Spektrum

Die Leser des Magazins "Bunte" wählten Heiner Lauterbach zum "Gesundheitsmann 2011". (Foto: DGMG)
Weltmännertag am 3. November
Gesundheitsmann 2011: Heiner Lauterbach
Bad Homburg - Am 3. November ist Weltmännertag. Die Deutsche Gesellschaft für Mann und Gesundheit hat gemeinsam mit dem Magazin „Bunte“ die Wahl des Gesundheitsmanns 2011 ausgeschrieben. Die Leser des Magazins wählten Heiner Lauterbach. Er tritt nun die Nachfolge von Philipp Lahm als Botschafter für eine gesunde, aktive Lebensweise an.
Trinken, Rauchen, Feiern: Das war einmal. Schauspieler Heiner Lauterbach hat sein Leben komplett umgekrempelt und lebt heute so gesund wie noch nie mit ausgewogener Ernährung, wenig Alkohol und viel Sport. Am 2. November nimmt der Schauspieler die Auszeichnung während des Bad Homburger Informationsabends zum Thema Männergesundheit persönlich entgegen. Verliehen wird der Preis von der Deutschen Gesellschaft für Mann und Gesundheit e.V. (DGMG) und der Zeitschrift BUNTE. Die DGMG hat sich zum Ziel gesetzt, das Gesundheitsbewusstsein des sogenannten starken Geschlechts zu stärken. Alle interessierten Männer und Frauen aus dem Hochtaunuskreis sind herzlich eingeladen, an der Veranstaltung und der Preisverleihung mit Heiner Lauterbach teilzunehmen. Der Eintritt ist frei. Das ausführliche Programm erhalten Sie unter www.mann-undgesundheit.com
Männerherzen schlagen anders
Um die Gesundheit der Männer ist es nach wie vor nicht gut bestellt. „Männer betreiben Reparaturmedizin“, sagt Professor Frank Sommer, weltweit der einzige Professor für Männergesundheit und Präsident der DGMG anlässlich des Informationsabends „Männergesundheit im Fokus“ am 2. November 2011 im Kongress Center Bad Homburg.
Einige Fakten zum Thema Männergesundheit:
- 80% der deutschen Männer gehen nicht regelmäßig zur Vorsorge.
- Die Lebenserwartung eines deutschen Mannes (77,2 Jahre) ist 5,5 Jahre niedriger als die einer deutschen Frau (82,4 Jahre).
- Die Zahl der Fehltage am Arbeitsplatz in Deutschland aufgrund psychischer Erkrankungen ist bei Männern seit 2000 um 20% gestiegen.
- Die Zahl von Diabetes-Patienten ist bei Männern fast doppelt so hoch (2030 pro 100.000) wie bei Frauen (1159 pro 100.000).
- Jeder fünfte deutsche Mann leidet an Erektionsstörungen.
- Männer zwischen 40 und 50 Jahren bekommen fünf Mal häufiger einen Herzinfarkt als Frauen.
- Das Prostata-Karzinom ist noch vor Darm- und Lungenkrebs das häufigste Karzinom des Mannes (26% aller Krebsneuerkrankungen, 64.000 jährlich).
- Die Selbstmordrate der Männer übersteigt die der Frauen mindestens um das Dreifache.
daz.online / 25.10.2011, 14:07 Uhr
Sie können die News auch als RSS-Feed abonnieren:
Hier finden Sie weitere Informationen zum RSS-Feed der DAZ.online.




Daniel Neuhaus sagt:
30.10.2011 15:53Zur Feier des Weltmännertages würde ich gerne wissen warum kein Bundesland die Statistik über häusliche Gewalt veröffentlicht oder interessierten Kreisen zugänglich macht. Die Antwort gleich vorweg – die Stadt Berlin weist eine Täterinnenquote von 25% aus, das heisst, dass Frauen 25% der häuslichen Gewalt ausüben. Ich setze noch einen drauf – 2010 wurden bei Schweizern 34% Frauen der vorsätzlichen Tötung beschuldigt.
Die Politik will nicht, dass es ins Bewusstsein dringt, dass Frauen auch in namhaften Ausmass Gewalt ausüben können. Die von Frauen geschlagenen Kinder sind den Machthabern so ziemlich egal, wenn es in den geschlechterpolitischen Rahmen passt.
http://www.mann-als-opfer.com
howy sagt:
26.10.2011 08:25in Zeiten von Bankenkrise und deren Systemrelevanz kann man zu dieser "Aktion" nur sagen:
Dinge die die Welt nicht braucht!!!!
Toll: Erst Saufen (was wohl alles!), Rauchen (was wohl alles!, Feiern (mit wem wohl alles!) und dann nach Läuterung als Vorbild fungieren.
Ist fast so shön wie mit dem Fischer der Polizisten mit Steinen bewirft und dann von diesem Volk zum beliebtesten Politiker erkoren wird.