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AOK-Rabattverträge
Erfolgreiche Boni in Bayern
Berlin - Die AOK Bayern wertet die Patientenberatung durch die bayerischen Apotheker im Rahmen der Arzneimittel-Rabattverträge als „großen Erfolg“. Die Kasse hatte im vergangenen Jahr im Zusammenhang mit den am 1. Juni in Kraft getretenen AOK-Rabattverträgen einen Kooperationsvertrag mit dem Bayerischen Apothekerverband über die Zahlung eines Compliance-Bonus vereinbart.
Um einen solchen Bonus zu erhalten, sollen die Apotheker die Patienten beraten, bei denen die Rabattverträge eine Arzneimittel-Umstellung erforderlich machen. Je höher die Umsetzungsquote, desto höher auch der Bonus.
„Die Umstellungen verliefen bislang ohne jegliche Komplikationen“, erklärte nun Wolfgang Adolf, Apotheker bei der AOK Bayern. Sowohl Arzneimitteltherapiesicherheit wie auch Therapietreue der Patienten seien im Vergleich zu den ersten Rabattverträgen verbessert worden.
Nach Angaben der AOK erhielten die bayerischen Apotheker für den ersten Bonus-Zeitraum (Juni-September 2009) 2,8 Millionen Euro.
Auch in anderen Regionen, etwa Thüringen und Sachsen, hatten die AOK Bonus-Vereinbarungen mit den Apothekerverbänden getroffen.
Siehe hierzu auch:
Kirsten Sucker-Sket / 15.02.2010, 10:43 Uhr
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