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19.12.2014 Wirtschaft

Neue Arzneimittel könnten künftig früher, aber dafür nur für kleinere Patientengruppen, auf den Markt kommen (Foto: Alex011973/Fotolia).

Arzneimittelzulassung

Neuer Ansatz „Schritt für Schritt“

Steht eine Revolution in der Arzneimittelzulassung bevor? „ Adaptive pathways“ heißt das Schlagwort, mit dem die Arzneimittelzulassung der Zukunft charakterisiert wird. Entwickelt wurde das Konzept von der Europäischen Arzneimittel Agentur (EMA) in Zusammenarbeit mit den nationalen Arzneimittelbehörden. Was sich dahinter verbirgt, haben sie jetzt in einem ausführlichen Fachartikel in der Fachzeitschrift Clinical Pharmacology & Therapeutics dargelegt. ...mehr

19.12.2014 Spektrum

Raps färbt während seiner Blütezeit im Frühling ganze Landstriche gelb. 
(Foto: altocumulus/Fotolia)

Blutlipide

Rapsöl gesünder als Olivenöl

Die tägliche Aufnahme von 50 g raffiniertem Rapsöl verbesserte bei adipösen Männern die Blutlipidwerte und senkte die Konzentration des Leberenzyms Aspartataminotransferase (AST) – der Anfang einer neuen Diät? ...mehr

18.12.2014 Spektrum

Generika - in Deutschland eine Erfolgsgeschichte. (Foto: F. Schmidt/Fotolia)

Arzneimittelversorgung

Generikquote bei 83 Prozent

Im Jahr 2013 wurden in 83 von 100 möglichen Fällen Generika für die Arzneimitteltherapie eingesetzt. Gegenüber dem Vorjahr ist die Quote damit um einen Prozentpunkt gestiegen. Das zeigt eine aktuelle Auswertung des Marktforschungsinstituts IMS Health. ...mehr

Die Apothekerkammer Baden-Württemberg warnt vor Sovaldi-Betrügern (Bild: Tom/Fotolia).

Vorbestellung teurer Arzneien aus dem Ausland

Kammer warnt vor neuer Betrugsmasche

Vorsicht, Betrüger unterwegs: In Baden-Württemberg wurde in den vergangenen Tagen mehrfach beobachtet, dass ein vermeintlicher Patient in Apotheken per Fax aus dem Ausland das Hepatitis-C-Medikament Sovaldi vorbestellte. Bei der Abholung zahlte er mit Falschgeld. Nun berichtet die Landesapothekerkammer Baden-Württemberg über einen Vorfall in Stuttgart. ...mehr

Mehr Entspannung - ein großer Wunsch für 2015. (Foto: DAK)

Gute Vorsätze 2015

Größter Wunsch: Stress abbauen

Stress vermeiden oder zumindest reduzieren – das ist nach wie vor der verbreitetste gute Vorsatz für das neue Jahr. Sechs von zehn Deutschen wünschen sich im neuen Jahr mehr Entspannung. Das gilt vor allem für die Generation der 30- bis 44-Jährigen (68 %), wie eine aktuelle Forsa-Studie im Auftrag der DAK-Gesundheit zeigt. Den zweiten Platz im Ranking der guten Vorsätze teilen sich „mehr Sport“ und „mehr Zeit für Freunde und Familie“ (jeweils 55%). ...mehr

Noch ein Masterstudium gewünscht? (Foto: bluedesign/Fotolia)

Master-Studiengang in Frankfurt

Interdisziplinär und praxisorientiert

Im April 2015 startet in Frankfurt am Main zum dritten Mal der Masterstudiengang „Healthcare Management and Contracting“. Der interdisziplinäre und berufsbegleitende Studiengang an der Frankfurt University of Applied Sciences richtet sich bewusst an Apotheker, Ärzte, Manager und Juristen aus allen Bereichen des Gesundheitswesens. ...mehr

17.12.2014 Spektrum

Die Kooperation zum „Grünen Rezept“ zwischen der Kassenärztlichen Vereinigung und dem Apothekerverband Nordrhein wird fortgeführt. (Foto: AVNR)

Kammerbezirk Nordrhein

25 Millionen Grüne Rezepte in zehn Jahren

In Nordrhein stellen Ärzte jährlich bis zu 2,5 Millionen „Grüne Rezepte“ für nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel aus. In den vergangenen zehn Jahren – seitdem kooperieren die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Nordrhein und der Apothekerverband (AV) Nordrhein bei der Bereitstellung von Grünen Rezepten an die Praxen – kamen somit rund 25 Millionen Verordnungen zusammen. Die Kooperation soll fortgesetzt werden. ...mehr

(Logo: BZgA)

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung

Pott geht, Thaiss kommt

Nach fast drei Jahrzehnten steht ein Wechsel an der Spitze der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) an: Frau Dr. med. Heidrun M. Thaiss übernimmt ab 1. Februar 2015 die Leitung der Fachbehörde von der bisherigen Amtsinhaberin Frau Prof. Dr. Elisabeth Pott, die aus Altersgründen ausscheidet. Einem entsprechenden Vorschlag von Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe hat das Bundeskabinett heute zugestimmt. ...mehr

16.12.2014 Spektrum

Kinderliedermacher Detlev Jöcker beim Mini-Konzert in einer westfälisch-lippischen Apotheke. (Foto: Sokolowski)

Weihnachtsgeschenk gesucht?

Westfalen-Lippe: Präventions-CD für Kinder aus der Apotheke

Wer noch ein Weihnachtsgeschenk für Kinder sucht, der könnte in westfälisch-lippischen Apotheken fündig werden: Seit Kurzem ist in vielen Apotheken die CD „Ich bleib gesund“ des Kinderliedermachers Detlev Jöcker zu unterschiedlichen Themen der Gesundheitsprävention erhältlich, teilt die Apothekerkammer Westfalen-Lippe mit. ...mehr

Ab 1. Januar 2015 gilt nur noch die eGK. (Foto: TK)

Nicht vergessen!

Ab 1. Januar 2015 gilt nur noch die eGK

Ab Januar nächsten Jahres ist nur noch die elektronische Krankenversichertenkarte (eGK) mit Bild gültig. Ausgenommen von dieser Regelung sind lediglich Kinder bis 15 Jahre und Versicherte, die bei der Erstellung des Lichtbildes nicht mitwirken können, etwa immobile pflegebedürftige Patienten. Wer die neue Versichertenkarte ab dem neuen Jahr nicht hat, muss damit rechnen, dass er seine rezeptpflichtigen Medikamente in der Apotheke selbst bezahlen muss. Darauf weist der Apothekerverband Rheinland-Pfalz hin. ...mehr

15.12.2014 Spektrum

Apotheken dürfen ab dem 8. Januar 2015 nur noch neue BtM-Rezepte beliefern. (Screen: BfArM)

Nicht vergessen!

Ab 8. Januar 2015 nur noch neue BtM-Rezepte beliefern

Die Opiumstelle im Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) gibt seit März vergangenen Jahres neue Betäubungsmittelrezepte aus. Die alten BtM-Rezepte sind lediglich bis zum 31. Dezember 2014 gültig – ab dem 1. Januar 2015 dürfen Ärzte daher nur noch auf dem neuen Formular Betäubungsmittel verschreiben. Folglich dürfen Apotheken ab dem 8. Januar 2015 nur noch neue Betäubungsmittelrezepte beliefern. ...mehr

Die Arzneimittelversorgung in Pflegeheimen lässt verbessern - in Teamarbeit. (Foto: drubig-photo/Fotolia)

Arzneimittelmanagement im Pflegeheim

AOK Nordost: Modell careplus zeigt positive Wirkung

Weniger Stürze, weniger vermeidbare Nebenwirkungen und weniger unnötige Medikamente: Dies sind die positiven Ergebnisse des careplus-Modells „Optimierte Arzneimittelversorgung für stationäre Alteneinrichtungen“ der AOK Nordost. Das careplus–Modell wurde das von 2011 bis 2013 in vier Pflegeeinrichtungen in Berlin in Kooperation mit Pflegern, Ärzten, Apothekern und geriatrischen Pharmazeuten umgesetzt. ...mehr

Die GEDA-Studie 2012 beschäftigte sich auch mit der Grippeschutzimpfung. (Foto: Bilderbox/カシス - Fotolia)

Grippeschutzimpfung

Impfquote abhängig von Region und Alter

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat im Rahmen der GEDA-Studie 2012 (Gesundheit in Deutschland aktuell) knapp 20.000 Teilnehmer zur Grippeschutzimpfung befragt. Ein Ergebnis: In der Wintersaison 2010/2011 haben sich 32 Prozent gegen Influenza impfen lassen. Damit ist die Grippe-Impfquote im Vergleich zur Wintersaison 2008/2009 mit etwa zwei Prozentpunkten leicht gestiegen. Verglichen mit der Wintersaison 2007/2008 befindet sich die Grippe-Impfquote 2010/2011 allerdings auf ähnlichem Niveau. Das geht aus einem Faktenblatt zur GEDA 2012 hervor. ...mehr

14.12.2014 Spektrum

Rückblick auf die letzte Woche
(Foto: gavran333 - Fotolia.com)

Die letzte Woche

Mein liebes Tagebuch

Suchen Sie einen Heilberuf, der so richtig Freude macht? Bei dem Sie nicht wissen, ob morgen noch gilt, was heute richtig ist? Bei dem Sie gerne Listen wälzen, komplizierte Wenn-dann-Rätsel lösen, um eine Entscheidung zu treffen, für die Sie am Ende dann damit belohnt werden, dass der Arzt Sie als Nervensäge abtut, der Patienten kopfschüttelnd Ihre Apotheke verlässt und die Krankenkassen sich freuen, das abgegebene Arzneimittel nicht bezahlen zu müssen, weil es ein Retaxfall war? Herzlich willkommen bei Apothekers! Im Tollhaus der Pharmazie. Und weil’s so lustig ist: als Zugabe die Abmahnwelle eines Kollegen – der jetzt pleite ist. Mein liebes Tagebuch, da kommt Freude auf! ...mehr

12.12.2014 Spektrum

KKH-Chef Kailuweit beklagt regelmäßig die angeblich zu hohen Arzneimittelkosten. (Foto: Bilderbox)

Arzneimittelausgaben

KKH klagt über „Kostenexplosion“ bei Medikamenten

Die KKH Kaufmännische Krankenkasse hat ihre Ausgaben im Arzneimittelbereich für die ersten zehn Monate dieses Jahres unter die Lupe genommen. Das Ergebnis: Rund 640 Millionen Euro hat die Krankenkasse nach eigenen Angaben in diesem Zeitraum für Arzneimittel aus öffentlichen Apotheken ausgegeben. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sei das eine Kostensteigerung um fast zehn Prozent je Versichertem, so die KKH. ...mehr

Eisai: Individualimport-Programm für Fycompa® wird fortgesetzt.  (Logo: Eisai)

Nach erneut negativer Nutzenbewertung

Fycompa®: Individualimport-Programm bleibt

Das Antiepileptikum Fycompa® (Perampanel) von Eisai konnte auch im zweiten Durchgang der frühen Nutzenbewertung nicht punkten. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) kam Anfang November zu dem Schluss, dass der Zusatznutzen des Mittels gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie nicht belegt ist. Eisai zeigte sich fassungslos und kündigte an, weitere Gespräche führen zu wollen. Nun hofft das Unternehmen, „dass der G-BA dazu beiträgt, die Voraussetzung für einen regulären Marktzugang zu schaffen“, erklärt Gary Hendler, Präsident und CEO von Eisai Europa, Nahost und Afrika. ...mehr

11.12.2014 Spektrum

Die WHO hat ihren Welt-Malaria-Bericht 2014 veröffentlicht. (Foto: WHO)

Welt-Malaria-Bericht 2014

Weniger Todesfälle durch Malaria

Der Kampf gegen Malaria zeigt Erfolge: Die Zahl der Menschen, die weltweit an Malaria gestorben sind, ist gesunken. Mit geschätzt 584.000 Malaria-Toten in 2013 hat sich die Zahl im Vergleich zum Jahr 2000 fast halbiert (47 %). Auch die Zahl der Malaria-Infektionen sinkt. Sie lag im vergangenen Jahr weltweit bei 198 Millionen – das sind 30 Prozent weniger als im Jahr 2000. Das teilt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) mit Blick auf den Welt-Malaria-Bericht 2014 mit. ...mehr

In Deutschland leben immer mehr Menschen gesundheitsbewusst. (Foto: Bilderbox)

RKI-Studie

Gesundheitsbewusstsein nimmt weiter zu

Weniger Raucher und mehr Sport – immer mehr Menschen achten auf ihre Gesundheit. Wie aus einer Studie des Robert Koch-Instituts hervorgeht, hat sich dieser Trend weiter fortgesetzt. Während im Jahr 2003 noch 29 Prozent der Frauen und 38 Prozent der Männer rauchten, waren es 2012 noch 24 bzw. 31 Prozent. Allerdings hat in diesem Zeitraum auch die Verbreitung chronischer Krankheiten zugenommen. ...mehr

Indien als Pharmastandort - die Kritik mehrt sich. (Foto: Ranbaxy bzw. jpgon/Fotolia)

GMP-Mängel

Ranbaxy jetzt auch hierzulande unter Beschuss

Nicht nur mangelhafte klinische Studien, sondern auch die Probleme mit der Herstellungsqualität werfen ein immer schlechteres Licht auf den Pharma-Standort Indien. Das der Subkontinent sich in den letzten Jahren eine gewichtige Position auf den globalen Märkten erkämpft hat, ist ein offenes Geheimnis. Bedauerlicherweise tun sich die Inder mit der Einhaltung internationaler Spielregeln schwer. Jetzt hat auch die Bezirksregierung Köln reagiert, und zwar erneut gegen Ranbaxy, das es eigentlich besser wissen müsste. ...mehr

10.12.2014 Spektrum

Gehen die Lichter der Brücken-Apotheke in Schwäbisch Hall nun doch für immer aus? 
(Foto: DAZ/diz)

Tagebuch-Notiz

Morgen gehen die Lichter aus...

„Morgen holt der Großhandel mein Warenlager und dann muss ich schließen“, seufzt Apotheker Hartmut Wagner geknickt, und seine Stimme zittert, als ich heute Abend bei ihm in seiner Brücken-Apotheke in Schwäbisch Hall stehe. Heute morgen noch kündigte er entgegen des Rundfaxes seines Rechtsanwalts an, die Apotheke weiter betreiben zu wollen. Er verstehe das alles nicht, die Abmahnungen habe man doch zurückgezogen, und er zeigt mir das Fax, mit dem der LAV seine Mitglieder gerade informiert hat. ...mehr

AKWL-Hauptgeschäftsführer Walter, Kammerpräsidentin Overwiening und ihr Vize René Graf. (Foto: AKWL)

Perspektivpapier „Apotheke 2030“

AKWL „Keimzelle“ des Leitbildprozesses

Beim Apothekertag im München wurde das Perspektivpapier „Apotheke 2030“ verabschiedet – als Ergebnis eines breit angelegten Entscheidungsprozesses. „Wir sind nicht ganz ohne Stolz, dass die Keimzelle dieses Leitbildprozesses bereits im Frühjahr 2010 im münsterischen Apothekerhaus lag“, erklärte heute die Präsidentin der Apothekerkammer Westfalen-Lippe (AKWL), Gabriele Regina Overwiening, im Rahmen der Herbstsitzung des westfälisch-lippischen Apothekerparlamentes. ...mehr

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