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18.04.2014 Spektrum

Foto:  drubig-photo - Fotolia.com

Die DAZ.online-Redaktion wünscht

Frohe Ostern!

Wir wünschen allen unseren Leserinnen und Lesern ein erholsames langes Wochenende und ein schönes Osterfest! Durch die DAZ Nr. 16 ist übrigens der Osterhase gehoppelt und hat dabei viele bunte Eier im gesamten Heft versteckt! Doch wie viele sind es? Zählen Sie und nehmen Sie am Gewinnspiel teil! ...mehr

20.04.2014 Spektrum

Rückblick auf die letzte Woche
(Foto: gavran333@Fotolia.com)

Die letzte Woche

Mein liebes Tagebuch

Ostern. Frohe Ostern! Über ein Viertel dieses Jahres ist schon wieder vorbei. Und wie ist es für die Apotheken gelaufen? Für die meisten ist es wohl mit „geht so“ am besten umschrieben. Irre Retax-Aufreger und Rabattschlachten. Und berufspolitisch? Mein liebes Tagebuch, das umschreiben wir mal mit „hätte mehr gehen können“, oder? Nur die Leitbilddiskussion nimmt ihren Lauf. Und im Hintergrundrauschen: Lieferengpässe, Substitutionsausschlussliste, Pille danach, und noch keine Erhöhung der BtM-Gebühr und Rezepturpreise in Sicht. Ach ja, und Armin soll bald laufen können – wenn die Ärzte es wollen. ...mehr

Polymedikation bei älteren Menschen - auch in Belgien ein Thema. (Foto: lunaundmo/Fotolia)

Polymedikation

Viele Arzneimittel für belgische Senioren

Polymedikation bei älteren Menschen ist nicht nur in Deutschland ein Thema, das umtreibt. Auch in Belgien hat man die Arzneimittelversorgung der über 65-Jährigen unter die Lupe genommen. Das Ergebnis: Rund 19 Prozent – das sind fast 380.000 Patienten – nahmen 2012 dauerhaft fünf oder mehr Arzneimittel ein. Bei den über 75-jährigen sind es sogar 23 Prozent. Dies berichtet das belgische nationale Krankenversicherungsinstitut Inami. ...mehr

19.04.2014 Spektrum

In Österreich soll der Großhandel Pflegeheime künftig direkt mit Arzneimitteln beliefern können. (Foto: drubig-photo/Fotolia)

Arzneimittelversorgung in Österreich

Heimversorgung bald direkt vom Großhandel?

Die österreichische Bundesregierung sieht in ihrem Arbeitsprogramm für die Legislaturperiode 2013 - 2018 unter anderem vor, die Arzneimittelbeschaffung durch Pflegeheime direkt beim Großhandel zulassen. Dies soll die laufende Finanzierung in Pflegeheimen sicherstellen – also Geld sparen. Österreichs Apotheker halten davon wenig. ...mehr

17.04.2014 Spektrum

Millionenförderung zur Erforschung effizienter Arzneimittel-Herstellungsverfahren. (Foto: TU Braunschweig)

Effiziente Arzneimittelherstellung

Millionenförderung für Forschungsprojekt

Mit der Summe von einer Million Euro fördert das Land Niedersachsen ein neues Promotionsprogramm am Zentrum für Pharmaverfahrenstechnik der Technischen Universität Braunschweig. Nachwuchswissenschaftler der Pharmazie und Ingenieurwissenschaften werden künftig an neuen und effizienten Verfahren für die Herstellung von Medikamenten forschen. ...mehr

Gesundheitsinformationen sind oftmals nur schwer zu vermitteln: Das IQWiG bietet Informationen auf seiner Internetseite gesundheitsinformation.de.

Gesundheitsinformationen

Besser kurz und ohne Fremdworte

Gesundheitsinformationen sind teilweise schwer zu vermitteln. Oft sind Texte zu umfangreich, zu kompliziert – und damit nicht wirklich verständlich. Gerade diejenigen, die diese Informationen dringend benötigen, erreichen sie nur eingeschränkt. Zu diesem Ergebnis kommt ein Nutzertest, den das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) in Auftrag gegeben hat. Fazit: So schlicht wie möglich erklären – und auch auf Fremdworte so weit es geht verzichten. ...mehr

Nächste Woche wird europaweit ans Impfen erinnert. (Logo: EIW/WHO)

„Vorbeugen. Schützen. Impfen.“

WHO will Impfquoten verbessern

Nach Ostern findet die Europäische Impfwoche 2014 (EIW) statt. Unter dem Motto „Impfen fürs Leben“ werden auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene Aktivitäten angeboten, um über die Bedeutung von Schutzimpfungen zu informieren. Ziel ist es, die Menschen für das Thema zu sensibilisieren und so höhere Durchimpfungsraten zu erreichen. Denn noch sind die Impfquoten nicht so, wie es sich die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und andere Institutionen wünschen. ...mehr

Das NICE überarbeitet seine Methoden. (Logo: NICE)

Großbritannien

NICE revidiert seine Methoden

Das britische National Institute for Health and Care Excellence (NICE) hat eine öffentliche Konsultation über die Änderung seiner Methoden eingeleitet. Hiernach sollen bei der Erarbeitung von Therapiempfehlungen die Schwere der Krankheit sowie deren Auswirkungen auf die Fähigkeit, sich in der Gesellschaft zu engagieren, in Zukunft systematischer berücksichtigt werden. Als die Pläne bekannt wurden, hatte es bereits erheblichen Wirbel in den britischen Medien gegeben. ...mehr

16.04.2014 Spektrum

Die Europäische Akademie für Allergologie und klinische Immunologie will das Problem Arzneimittelunverträglichkeit grundsätzlich angehen. (Logo: EAACI)

Internationaler Konsens

Hilfe für Menschen mit Arzneimittelunverträglichkeit

Über sieben Prozent der Gesamtbevölkerung sind von Arzneimittelunverträglichkeiten betroffen – für die Betroffenen ein großes Gesundheitsproblem, für das Gesundheitssystem ein enormer Kostentreiber. Vier internationale Organisationen haben daher einen ersten Konsens erarbeitet, der neue Lösungsansätze für Menschen mit Arzneimittelallergien schaffen soll. Das Positionspapier wurde Ärzten und Wissenschaftlern aus der ganzen Welt am vergangenen Wochenende vorgestellt. ...mehr

15.04.2014 Spektrum

In Großbritannien diskutieren Apotheker ebenfalls ihre Rolle in der Zukunft. (Foto: aldorado/Fotolia)

Großbritannien

Große Resonanz auf Leitbilddiskussion

Die kürzlich in Großbritannien durchgeführte Leitbild-Umfrage im Rahmen des „Call to Action“ des National Health Service ist auf eine enorm positive Resonanz gestoßen. Dies meldet NHS England, nachdem die Frist für Eingaben am 18. März 2014 abgelaufen war. Der NHS ist überwältigt von dem großen Engagement der öffentlichen Apotheker, sich unter anderem in zahlreichen Veranstaltungen auf lokaler Ebene in die Diskussion einzubringen. ...mehr

PTAs werden dringend gebraucht - aber wer zahlt für ihre Ausbildung? (Foto: Jörg Stipke)

PTA-Schulen in Hessen

HAV-Vize macht Finanzierungsvorschlag

Auch in Hessen haben die PTA-Schulen zu kämpfen. Die finanzielle Förderung der Schulen durch den Europäischen Sozialfonds (ESF) ist bereits ausgelaufen. Bald wird auch das Land kein Geld mehr bereitstellen. Das heißt, es wird teuer für die PTAs. Jedenfalls, wenn die Apotheken nicht selbst für die Ausbildung ihrer Fachkräfte aufkommen. Der stellvertretende Vorsitzende des Hessischen Apothekerverbands (HAV), Hans Rudolf Diefenbach, hat auch schon eine Idee, wo er das hierfür nötige Geld einsparen will: Bei den ABDA-Mitgliedsbeiträgen. ...mehr

So viele wie nötig: Bei insulinpflichtigem Diabetes gibt es keine Obergrenze für die Verordnung von Blutzucker-Teststreifen. (Bild: Sport Moments/Fotolia).

Bei insulinpflichtigem Diabetes

Keine Verordnungsobergrenze für Blutzuckerteststreifen

Viele Diabetiker bekommen aus Angst vor Regressen nicht so viele Teststreifen verordnet, wie sie für eine adäquate Stoffwechselkontrolle bräuchten. Ärzte verschreiben häufig nur eine Maximalmenge pro Quartal. Aus gutem Grund? Die kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe hat Klarheit geschaffen. ...mehr

EU-Regeln für klinische Studien beschlossen. (Foto: P. Kirchhoff/Pixelio)

Formale Zustimmung

Einheitliche Regeln für klinische Studien in der EU

Pharmaunternehmen sollen künftig leichter grenzüberschreitende klinische Studien in Europa durchführen können. Entsprechende Regeln beschlossen die EU-Agrarminister am Montag in Luxemburg. Damit soll Europa attraktiver als Standort werden. Die Agrarminister sind zwar eigentlich nicht für das Thema zuständig. Diesen rein formalen Beschluss konnten aber auch fachfremde Minister treffen, weil sich die EU-Staaten zuvor bereits mit dem Europaparlament geeinigt hatten. ...mehr

Norwegen - ein Land, in dem Apotheker rar sind. (Foto: MyWorld/Fotolia)

Norwegen

Pharmazie-Studenten werben für Apothekerberuf

In Norwegen herrscht ein prekärer Mangel an Pharmazeuten. Nach einer Erhebung des Apothekenverbandes „Apotekforeningen“ im Januar 2014 gibt es derzeit 140 offene Stellen. Seit vielen Jahren bewegt sich das Defizit konstant zwischen 100 und 200 bei einem Bestand von rund 1.500 Apothekern (Bachelor und Master) und ca. 740 Apotheken. Der Kette Apotek 1 fehlen alleine 80 Fachkräfte. ...mehr

14.04.2014 Spektrum

Der GKV-Spitzenverband sieht keinen Ärztemangel. (Logo: GKV-Spitzenverband)

GKV-Spitzenverband zur Ärztestatistik

Immer mehr niedergelassene Ärzte

Trotz steigender Zahl an Ärzten in 2013 spricht die Bundesärztekammer von einem Ärztemangel. Damit stößt sie beim GKV-Spitzenverband auf Unverständnis. „Die routinierte Klage der Ärztevertreter darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass wir immer mehr niedergelassene Ärzte haben“, betont ein Sprecher. ...mehr

Vorsicht Zeckenbiss! Vor allem in Süddeutschland besteht ein erhöhtes FSME-Risiko. (Fto: Baxter)

Gefährliche Zecken vor allem im Süden

FSME: Robert Koch-Institut benennt Risikogebiete

Das Risiko für eine Ansteckung mit der von Zecken übertragenen Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) ist weiterhin im Süden Deutschlands am größten. Als erste Region in Sachsen zählt nun aber auch der Vogtlandkreis zu den Gefahrengebieten für die Vireninfektion, berichtet das Robert Koch-Institut (RKI) in seinem aktuellen Epidemiologischen Bulletin. Jährlich veröffentlicht das RKI eine Karte der Risikogebiete. ...mehr

BÄK-Präsident Montgomery macht erneut auf den Ärztemangel aufmerksam. (Foto: BÄK)

Ärztestatistik 2013

Montgomery: Ärztemangel ist Realität

Die Zahl der berufstätigen Ärzte stieg vergangenes Jahr um 2,5 Prozent. Somit arbeiteten insgesamt 357.252 Ärzte im stationären oder ambulanten Bereich. Gleichwohl sind es nach Meinung der Bundesärztekammer (BÄK) im Ergebnis nicht genug. „Der Ärztemangel und der Mangel an Arztstunden sind keine Prognosen mehr, sondern in vielen Regionen Deutschlands längst Realität“, mahnt BÄK-Präsident Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery. ...mehr

Hepatitis C - die WHO will für mehr Aufklärung sorgen. (Foto: fotoliaxrender/Fotolia)

Weltgesundheitsorganisation

Erstmals Hepatitis-C-Behandlungsrichtlinien

Anlässlich des Internationalen Leberkongresses 2014 in London hat die Weltgesundheitsorganisation ihre erste Leitlinie für das Screening, die Betreuung und Behandlung von Menschen mit Hepatitis-C vorgestellt. Weltweit sind geschätzt 130 bis 150 Millionen Menschen mit dem Virus infiziert. Bei 350.000 bis 500.000 führt die Erkrankung alljährlich zum Tod. ...mehr

13.04.2014 Spektrum

Rückblick auf die letzte Woche
(Foto: gavran333@Fotolia.com)

Die letzte Woche

Mein liebes Tagebuch

Der Konvent tagte! Der nächste Schritt im Leitbildprozess ist geschafft. Step by step, es geht voran. Wohin, in welche Richtung? So mancher hat da seine Zweifel. Ende Mai mehr in diesem Theater. Und in Griechenland wird der Weg zur Kette vorbereitet – weil Apotheker angeblich nur Arzneimittel und kein Geschäft können, sagt die OECD. So ein Schwachsinn, mein liebes Tagebuch. Außerdem: in Österreich drohen Apothekenpleiten, Tamiflu wirkt nur ein bisschen und die ABDA-Imagekampage mit den Kullertränentrockner-Plakaten könnte wohl noch ein bisschen mehr Nachfrage vertragen. ...mehr

11.04.2014 Spektrum

In London steigt die Zahl der Diabetiker rasant. (Foto: dglavinova/Fotolia)

Großbritannien

Zeitbombe Diabetes in London

Mit einer 75 prozentigen Zunahme ist die Zahl der Diabetiker in der britischen Hauptstadt in den letzten zehn Jahren förmlich explodiert. Sie wächst schneller als anderswo im Land. Dies zeigt ein Bericht des Gesundheits-Ausschusses der London Assembly, die dem Bürgermeister von London als Aufsichtsorgan der Bürger zur Seite steht. „Blutzucker-Anstieg - Diabetes-Zeitbombe in London“, lautete der alarmierende Titel der Erhebung. ...mehr

Abgelaufen: Support für Windows XP - jetzt drohen Sicherheitslücken. (Logo: Microsoft)

Support-Aus für Windows XP

Apotheken drohen Sicherheitslücken

Zum 8. April 2014 hat Microsoft den Support für die jetzt 13 Jahre alte Computer-Software Windows XP eingestellt. Wie alle anderen User werden auch Apotheken, die mit dem Microsoft System arbeiten, ab letzten Dienstag nicht mehr mit notwendigen System- und Sicherheitsupdates versorgt. Daher drohen Sicherheitslücken. Microsoft und die führenden Apotheken-Softwarehäuser raten zur raschen Umrüstung auf modernere Betriebssysteme. ...mehr

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