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28.01.2015 Politik

Der Arbeitsentwurf für ein Anti-Korruptions-Gesetz für den Bereich Gesundheitswesen ist in der Ressortabstimmung. (Foto: Ocskay Bende/Fotolia)

Arbeitsentwurf in Ressortabstimmung

Korruption im Gesundheitswesen wird bestraft

Für Korruption im Gesundheitswesen könnte es schon bald einen eigenen Straftatbestand geben. Ein entsprechender Arbeitsentwurf aus dem Hause von Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) ist nun in der Ressortabstimmung. Er sieht Haftstrafen von bis zu drei Jahren oder Geldstrafe für Bestechlichkeit und Bestechung im Gesundheitswesen vor. Bis Freitag müssen die Ressorts sich geäußert haben. Nächste Woche erhalten dann die Verbände und Länder einen Referentenentwurf zur Stellungnahme. ...mehr

27.01.2015 Politik

Steht der Apothekenmarkt in Griechenland vor einem Umbruch? (Foto: Bilderbox)

Griechenland

Apothekenmarkt vor erneutem Umbruch?

Erst im März 2014 hatte das griechische Parlament den Weg frei gemacht für eine radikale Liberalisierung des Apothekenmarkts des Landes. Mit dem Wahlsieg der Syriza-Partei steht jetzt offenbar erneut eine radikale Wende in der Gesundheitspolitik bevor. Auch für den Arzneimittelmarkt kündigte der gesundheitspolitische Sprecher der Syriza-Partei, Andreas Xanthos, bereits eine Kurskorrektur an. ...mehr

Arzneimittelversand in Österreich: Was hält die Politik von einem „Nachtdienstausgleichsfonds“? (Foto: fotoknips/Fotolia)

Österreich

Versandapotheken sollen Ausgleich zahlen

Die Standesvertretung der österreichischen Apotheker erwartet von der Politik verschärfte Regeln für den eben erst liberalisierten OTC-Onlinehandel. Das Gesundheitsministerium solle „die Ungleichheiten zwischen dem stationären Handel und den Onlineversendern noch ausmerzen“, fordert der Präsident des Österreichischen Apothekerverbands, Christian Müller-Uri. ...mehr

Kommt ein neues Patentrecht? Ist bald Schluss mit günstigen Arzneimitteln „made in India“? (Foto: jpgon/Fotolia)

Gesundheitsversorgung

Indisches Patentrecht auf Obamas Agenda

Der jüngste Besuch des US-Präsidenten in Indien könnte entscheidend für das indische Gesundheitssystem sein, mutmaßt „The Times of India“. Auch die Rechte am geistigen Eigentum stünden auf der Agenda der Verhandlungen, und zwar recht weit oben. Für die Inder gehe es dabei um die Kosten für die heimische Gesundheitsversorgung und um die Wettbewerbsfähigkeit der inländischen Generika-Industrie. ...mehr

26.01.2015 Politik

Wieviel sparen Importarzneimittel wirklich? (Foto: Sket)

Verband der Arzneimittelimporteure

Studie: Es steckt noch Einsparpotenzial in Importen

Seit einigen Monaten wird der Ruf nach Abschaffung der Import-Förderregelung immer wieder laut: Apotheker sehen sie ebenso kritisch wie forschende Arzneimittelhersteller. Selbst unter den Kassen finden sich Gegner der Importquote. Grund genug für den Verband der Arzneimittelimporteure Deutschlands die Prognos-Studie „Import von Arzneimitteln – Einsparungen für das Gesundheitswesen in Deutschland“ erneut aufzulegen. Mit ihr wollen die Importeure zeigen, dass die Regelung sehr wohl ihre Berechtigung hat. ...mehr

AEP-Geschäftsführer Graefe ist sicher: AEP gewinnt den Skonti-Prozess. (Foto: AEP)

Interview mit Geschäftsführer Jens Graefe

AEP: Wir gewinnen den Skonti-Prozess

Bis zum Ausgang des Gerichtsverfahrens will der Arzneimittelgroßhändler AEP an seiner Rabatt-Politik festhalten. Im Übrigen wettet AEP-Geschäftsführer Jens Graefe im Interview mit der Apotheker Zeitung auf einen positiven Ausgang des von der Wettbewerbszentrale angestoßenen Verfahrens: „Ganz klar: AEP gewinnt. Skonti haben nichts mit Rabatten zu tun. Sie sind großhandelsüblich.“ ...mehr

23.01.2015 Politik

In Deutschland, Österreich und der Schweiz gehen die Apotheker unterschiedlich mit der "Pille danach“ als OTC um. (Foto: WoGi/Fotolia)

Deutschland, Österreich und Schweiz

Unterschiedlicher Umgang mit der „Pille danach“

Die Apothekerschaft aus Deutschland, Österreich und der Schweiz geht durchaus unterschiedlich mit der „Pille danach“ als OTC um. Das zeigte sich bei der Diskussion im Rahmen des Pharmacon-Kongresses im österreichischen Schladming. Sowohl in Österreich wie in der Schweiz sind Notfallkontrazeptiva bereits seit einiger Zeit rezeptfrei in der Apotheke erhältlich. In der Schweiz gibt es dazu klare Auflagen. ...mehr

Die ABDA widerspricht dem GKV-Spitzenverband deutlich. (Foto: tony85/Fotolia)

Gesundheitsversorgung

ABDA: Kassen setzen Grundkonsens aufs Spiel

Aus Sicht der ABDA setzen die Krankenkassen mit ihrem Positionspapier zur Arzneimittelversorgung den Grundkonsens in der Gesundheitsversorgung aufs Spiel: Damit „zeigt der Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenversicherung einmal mehr, dass er den Kontakt zur Versorgungsrealität der Versicherten offenbar vollständig verloren hat“, erklärt ABDA-Präsident Friedemann Schmidt und signalisiert Kampfgeist. ...mehr

GVK Biosciences: Die EMA empfiehlt für mehrere hundert EU-Arzneimittel-Zulassungen das Ruhen. (Foto: apops/Fotolia)

GVK Bio-Studien aus Indien

EMA empfiehlt Ruhen der Zulassungen

Die EMA hat heute das Ruhen von zentralen EU-Arzneimittel-Zulassungen empfohlen, die auf mangelhaften Bioäquivalenzstudien der indischen Firma GVK Biosciences beruhen. Die Empfehlung beruht auf einer Überprüfung von über 1000 Zulassungen aus den Mitgliedstaaten, die der Ausschuss für Humanarzneimittel der EMA auf Antrag der EU-Kommission vornahm. Das BfArM begrüßte die Empfehlung. ...mehr

„Die Arzneimittelversorgung in Deutschland braucht einen Modernisierungsschub“, meint GKV-Spitzenverbands-Vize v. Stackelberg. (Foto: Sket)

GKV-Spitzenverband zur Arzneimittelversorgung

Mehr Vergütung nur bei Zusatznutzen

„Die Arzneimittelversorgung in Deutschland braucht einen Modernisierungsschub“, das meint GKV-Vize Johann-Magnus von Stackelberg. Denn nicht alles läuft aus seiner Sicht gut: „Für neue Medikamente können die Hersteller im ersten Jahr nach wie vor Mondpreise verlangen, moderne Apothekenstrukturen werden gesetzlich verhindert und die Praxissoftware bei den niedergelassenen Ärzten kann Monate alte Informationen enthalten.“ In einem heute vorgestellten Positionspapier macht der GKV-Spitzenverband Vorschläge, wie die Arzneimittelversorgung besser und wirtschaftlicher werden könnte. Die meisten Forderungen sind altbekannt – etwa jene, das Fremd- und Mehrbesitzverbot für Apotheken abzuschaffen. ...mehr

Die Bundesregierung hält die Vorfälle um manipulierte Studien in Indien bislang für einen Einzelfall. (Foto: Comugnero Silvana/Fotolia)

Manipulierte Studien aus Indien

Bundesregierung: „Bislang seltener Einzelfall“

Die Bundesregierung hält die Vorfälle um die zahlreichen mangelhaften Zulassungsstudien durch das indische Unternehmen GVK Biosciences für „einen bislang seltenen Einzelfall“. Der Sachverhalt mache aber deutlich, erklärte BMG-Staatssekretärin Ingrid Fischbach, dass behördliche Inspektionen durch die EU-Staaten notwendig und wirksam seien – gleichwohl Sponsoren, Pharmaunternehmen und Auftragsforschungsunternehmen die Primärverantwortlichen seien. ...mehr

Der DAV begrüßt die gerichtliche Skonti-Klärung. (Foto: bluedesign/Fotolia)

Wettbewerbszentrale ./. AEP

DAV begrüßt gerichtliche Skonti-Klärung

Mit der Abmahnung und der Folgeklage gegen die Rabattpolitik von AEP hat die Wettbewerbszentrale die Konditionen des Arzneimittelgroßhandels auf den gerichtlichen Prüfstand gestellt. Zum Inhalt des Streits will sich der Deutsche Apothekerverband (DAV) mit Verweis auf das laufende Verfahren nicht äußern. Allerdings begrüßt er die zu erwartende rechtliche Klärung. ...mehr

Fordern einen Ausbau des Medikationsmanagements: Max Wellan, Dr. Andreas Kiefer, Dominique Jordan. (Foto: WuV)

Gemeinsame Forderung

Medikationsmanagement in Deutschland, Österreich & Schweiz ausbauen

Die deutschsprachigen Apotheker fordern einen Ausbau des Medikationsmanagements unter der Federführung der Apothekerschaft. Dabei müsse diese neue Leistung angemessen honoriert werden. Diese Forderungen erhoben die Deutsche Bundesapothekerkammer, die Österreichische Apothekerkammer und der Schweizerische Apothekerverband pharmaSuisse am Donnerstag im österreichischen Schladming. ...mehr

22.01.2015 Politik

Dr. Detlef Weidemann übernimmt den HAV-Vorsitz. (Foto: HAV)

Hessen

Weidemann übernimmt HAV-Vorsitz

Der Vorstand des Hessischen Apothekerverbandes (HAV) hat heute in seiner konstituierenden Sitzung erwartungsgemäß mehrheitlich den Wiesbadener Apotheker Dr. Detlef Weidemann zum neuen Vorsitzenden des Verbandes gewählt. Zu seinem Stellvertreter wählte der Vorstand Holger Seyfarth aus Frankfurt. Der bisherige Amtsinhaber Peter Homann war nicht mehr angetreten – auch sein Vize Hans Rudolf Diefenbach kandidierte nicht mehr für den Vorsitz. ...mehr

Die Bundesärztekammer pocht auf die ärztliche Beratung zur „Pille danach“. (Foto: Henry Schmitt/Fotolia)

Beratung zur OTC-„Pille danach“

BÄK fordert Arztvorbehalt in Packungsbeilage

Auch nach dem Beschluss des Gesundheitsministers, die „Pille danach“ in Deutschland freizugeben, bleibt die Bundesärztekammer (BÄK) bei ihrer Meinung: Eine ärztliche Beratung ist im Interesse der Aufklärung und des Schutzes der betroffenen Frauen notwendig – „sie ist nicht durch eine Information in der Apotheke zu ersetzen“, erklären die Ärzte in ihrer Stellungnahme zur 15. AMVV-Änderungsverordnung. Die Packungsbeilage müsse daher die Empfehlung enthalten, sich auch bei Fragen zu Wirkung und Nebenwirkung der Wirkstoffe von einem Arzt beraten zu lassen. ...mehr

HAV-Vize Diefenbach und weitere Kollegen kritisieren den ABDA-Präsidenten in einem Offenen Brief. (Foto: Sket bzw. Schelbert)

Offener Brief an Friedemann Schmidt

„Weiter so“ geht nicht

Friedemann Schmidt muss dieser Tage heftige Kritik einstecken. HAV-Vize Hans-Rudolf Diefenbach hat dem ABDA-Präsidenten einen Offenen Brief geschrieben – weitere 18 Kollegen aus der ganzen Republik haben mitunterzeichnet. Darin schildert er „Streiflichter des pharmazeutischen Alltags“: Gerade um den Jahreswechsel herum waren in den Apotheken diverse Probleme zu bewältigen, die den Unmut wachsen ließen. Die Unterzeichner machen keinen Hehl daraus, dass sie hier mehr Unterstützung von der ABDA-Führung erwartet hätten. Gleichwohl wird letztlich die „konstruktive Zusammenarbeit“ gesucht, wie Diefenbach gegenüber DAZ.online betont. ...mehr

Spahn: Echte Innovationen dürfen auch mehr kosten. (Foto: Sket)

Erstattungsbetrag

Spahn ermahnt Krankenkassen

Der CDU-Gesundheitspolitiker Jens Spahn hat die Krankenkassen aufgefordert, in den Verhandlungen mit Pharmakonzernen über neue Arzneimittel zu einer angemessenen Preisfindung zu kommen. „Arzneimittel mit einem echten Zusatznutzen dürfen durchaus auch mehr kosten als die bisherigen Therapien – bei großem Fortschritt auch deutlich mehr“, sagte er „Capital“. Die Pharmaindustrie dürfe nicht wie eine Zitrone behandelt und immer weiter ausgepresst werden bis sie durch sei. ...mehr

21.01.2015 Politik

Sovaldi: Bald ist die Zeit der freien Preisbildung für Gilead vorbei. (Foto: Gilead)

Hepatitis-C-Therapie

Rabatt auf Sovaldi

In diesem Jahr werden interferonfreie Hepatitis-C-Therapien nach dem Sovaldi®-„Preisschock“ 2014 günstiger. Noch ist für Gileads Sovaldi® das erste Jahr auf dem deutschen Markt nicht ganz vorbei – erst zum 15. Februar endet die Zeit der freien Preisbildung. Doch dann wird Gilead sich mit weniger Geld begnügen müssen. Teilweise tut der Hersteller dies schon jetzt: Der AOKen Niedersachsen und Rheinland-Hamburg gewährt er bereits Rabatt. Zudem könnte der Wettbewerb den Preis drücken. ...mehr

In NRW haben zwei Drittel der Patienten eine Stammapotheke. (Foto: Schelbert)

AMTS in Nordrhein-Westfalen

Kammern betonen Bedeutung der Stammapotheke

Die Apothekerkammern Nordrhein und Westfalen-Lippe begrüßen, dass sich ihre Landesgesundheitsministerin massiv dafür einsetzt, die AMTS zu erhöhen. AKWL-Präsidentin Gabriele Regina Overwiening und Lutz Engelen, Präsident der AK Nordrhein, können dies nur unterstützen. Zugleich betonen sie, dass ein „einfaches und wichtiges Mittel“ zur Erhöhung der AMTS die Wahl einer Stammapotheke sei. ...mehr

Der EAMSP hält den Versand der „Pille danach“ für zulässig. (Foto: WoGi/Fotolia)

„Pille danach“

EAMSP: Versandverbot wäre Rechtsbruch

Der Verband der EU-Versandapotheken (European Association of mailorder pharmacies, EAMSP) sieht keine Rechtsgrundlage für das von der Landesapothekerkammer Baden-Württemberg geforderte Versandverbot von Notfallkontrazeptiva. Dies sei lediglich ein Vorwand für einen neuerlichen „Diskreditierungsversuch des Arzneimittel-Versandhandels“, heißt es in einer EAMSP-Erklärung. Diese Forderung sei eine Aufforderung an den nationalen Gesetzgeber zum Rechtsbruch. ...mehr

Der neue, strengere Grenzwert würde auch für Weichmacher in Schnullern gelten. (Foto: Bilderbox)

EFSA-Empfehlung

Schärferer Grenzwert für Bisphenol A

Der empfohlene Grenzwert für die umstrittene Chemikalie Bisphenol A ist deutlich verschärft worden. Die EU-Behörde für Lebensmittelsicherheit EFSA setzte den Wert des Stoffes, der unter anderem in Kassenbonbeschichtungen und Mehrweg-Plastikgeschirr steckt, in einer Gefahrenbewertung von 50 Mikrogramm pro Kilogramm Körpergewicht und Tag auf vier herunter. Er steht im Verdacht, Erkrankungen des Hormonsystems sowie des Herzkreislauf- und Nervensystems auszulösen. ...mehr

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