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06.07.2015 Spektrum

Die Zahl der HIV-Diagnosen steigt. (Foto: jarun011/Fotolia)

Robert Koch Institut

Flüchtlingszustrom wirkt sich auf HIV-Neudiagnosen aus

Die steigende Zahl von Flüchtlingen in Deutschland zeigt sich auch bei den HIV-Neudiagnosen. Das geht aus einem am Montag veröffentlichten Bericht des Robert Koch-Instituts (RKI) in Berlin hervor. Demnach wurden dem RKI 2014 bundesweit 3.525 neue Diagnosen gemeldet. Das sind sieben Prozent mehr als im Vorjahr. ...mehr

06.07.2015 Politik

Der Umgang mit DAT-Anträgen sollte noch transparenter werden. (Foto: Sashkin/Fotolia)

DAZ.online-Umfrage-Ergebnis

Optimierungsbedarf bei DAT-Anträgen

Das aktuelle Verfahren zum Umgang mit den Anträgen des Deutschen Apothekertags (DAT) ist aus Sicht vieler Apotheker unbefriedigend: Über die Hälfte der Teilnehmer unserer Umfrage finden das Vorgehen der ABDA „unzulänglich“. Ihrer Meinung nach müsste es eine für Interessierte zugängliche Datenbank geben, in der der aktuelle Stand der Antrags-Bearbeitung jederzeit einzusehen ist. ...mehr

Beurteilt die Lage in Griechenland als "katastrophal": der Sonderbeauftragte des BMG, Wolfgang Zöller.  (Foto: Sket)

Kein Arznei-Notprogramm vorbereitet

Zöller: Lage in Griechenland katastrophal

In Griechenland spitzt sich die Situation zu – auch und vor allem in der Arzneimittelversorgung. „Die Lage ist katastrophal“, so CSU-Politiker Wolfgang Zöller, früherer Patientenbeauftragter der Bundesregierung und seit April 2014 Sonderbeauftragter des Bundesgesundheitsministerium für Griechenland. Nach Einschätzung Zöllers steht die Arzneimittelversorgung kurz vor dem Kollaps. Und ein Hilfsprogramm für Griechenland sei nicht vorbereitet. ...mehr

Sabine Pfeiffer: PTA-Ausbildung muss an neue Anforderungen angepasst werden. (Foto: Schelbert/DAZ)

Zukunft der PTA

BVpta bietet ABDA Unterstützung an

PTA stehen derzeit auf der (berufs-)politischen Agenda – endlich und zurecht, findet man beim BVpta: Schließlich werde ihre Bedeutung in den kommenden Jahren noch weiter zunehmen. Dem müsse die PTA-Ausbildung endlich Rechnung tragen, fordert die Verbandsvorsitzende Sabine Pfeiffer. Der ABDA bietet sie derweil Unterstützung bei der Planung und Umsetzung der Umfrage unter PTA-Auszubildenden an. ...mehr

03.07.2015 Politik

E-Health-Gesetz: Heute fand die erste Lesung zum Gesetzentwurf im Bundestag statt.  (Bild: kebox/fotolia)

E-Health-Gesetz

„Digitale Vernetzung kann Leben retten“

Das „E-Health-Gesetz“ war heute im Bundestag der vorletzte Tagesordnungspunkt vor der parlamentarischen Sommerpause. Die Parlamentarische Staatssekretärin im Gesundheitswesen, Annette Widmann-Mauz (CDU), sprach von einem „Durchbruch“, einem „echten Fortschritt für mündige und selbstbestimmte Patienten“. Der Medikationsplan wurde nur am Rande gestreift – die für Apotheker spannende Frage, ob sie noch eingebunden werden, war heute im Bundestag kein Thema. ...mehr

Pharmaziestudierende der EPSA fordern, dass EU-Apotheker impfen dürfen. (Bild: Bilderbox; Logo: EPSA)

Europäische Vereinigung EPSA

Pharmaziestudenten fordern Impfung in Apotheken

Um höhere Durchimpfungsraten zu erreichen, sollten Apotheker aller EU-Mitgliedstaaten impfen dürfen. Es sei an der Zeit, derlei Maßnahmen umzusetzen, finden die europäischen Pharmaziestudierenden. „Wir Studenten sind bereit, mehr Verantwortung zu übernehmen, wenn es der öffentlichen Gesundheit und der Bevölkerung dient“, erklärt Svetlana Kolundžić, Präsidentin der European Pharmaceutical Students' Association (EPSA). Sie fordert, die in einigen Ländern bereits gelebte und bewährte Praxis in ganz Europa einzuführen. ...mehr

Viele EU-Staaten setzen auf einen gemeinsamen Arzneimitteleinkauf. (Bild: jpgon/Fotolia)

Arzneimittelmarkt

EU-Länder bilden Einkaufgemeinschaft

Nicht nur Arzneimittelgroßhändler reagieren auf die Globalisierung mit Firmenzusammenschlüssen. Jetzt gehen auch mehrere EU-Staaten daran, den Arzneimitteleinkauf gemeinsam zu organisieren – zunächst für Impfstoffe. Aber die Überlegungen reichen längst darüber hinaus. 21 der 27 EU-Staaten sind daran beteiligt. ...mehr

02.07.2015 Politik

Bei der Neuregelung des Rechts für Syndikusanwälte muss am Gesetzentwurf noch gefeilt werden. (Foto: vege/Fotolia)

Befreiung von der Rentenversicherung

Noch keine Sicherheit für Apotheker

Die geplante Neuregelung des Rechts der Syndikusanwälte stieß bei der gestrigen Anhörung im Ausschuss für Recht und Verbraucherschutz auf ein grundsätzlich positives Echo. Die geladenen Sachverständigen sahen aber durchaus Nachbesserungsbedarf am Gesetzentwurf von Union und SPD. Peter Hartmann von der Arbeitsgemeinschaft berufsständischer Versorgungseinrichtungen kritisierte, dass der Entwurf bislang keine Regelung für andere freie Berufe treffe. ...mehr

Kein Extra-Honorar: AMTS ist ohnehin Aufgabe der Apotheker, findet die CDU-Politikerin Dr. Katja Leikert. (Foto: L. Chaperon)

E-Health-Gesetz

Leikert: Honorarfrage stellt sich für Apotheker nicht

Morgen befasst sich der Deutsche Bundestag in erster Lesung mit dem E-Health-Gesetz. In den dann folgenden parlamentarischen Beratungen entscheidet sich, ob die Apotheker beim Medikationsplan gleichberechtigt mitmachen dürfen. Die Hoffnungen auf ein Extra-Honorar, wie es die Ärzte erhalten sollen, sind allenfalls minimal: Es sei ohnehin Aufgabe von Ärzten und Apothekern, für AMTS zu sorgen, meint die für das E-Health-Gesetz zuständige Berichterstatterin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Dr. Katja Leikert. ...mehr

Friedemann Schmidt berichtete aus der ABDA-Mitgliederversammlung. (Foto: Schelbert bzw. Sket)

ABDA-Mitgliederversammlung

Honorar und E-Health: ABDA bleibt dran

Bei der gestrigen ABDA-Mitgliederversammlung standen – neben dem alten und neuen ABDA-Haus – auch wirtschaftliche und fachliche Themen auf der Agenda. Zum einen ging es um Honorarfragen, zum anderen um die Einbindung der Apotheker in das E-Health-Gesetz, wie ABDA-Präsident gestern Abend nach der Versammlung berichtete. ...mehr

01.07.2015 Politik

Der Bundesrat befasst sich am 10. Juli mit den im E-Health-Gesetz geplanten Regelungen zum Medikationsplan für GKV-Versicherte. (Foto: Sket)

E-Health-Gesetz im Bundesrat

Ausschuss empfiehlt: Apotheker einbeziehen

Für einen umfassenden Medikationsplan bedarf es der Mitwirkung von Apotheken – deshalb sollte der Bundesrat darauf bestehen, dass das E-Health-Gesetz sie einbezieht. So sieht es jedenfalls der Gesundheitsausschuss der Länder. In seiner Empfehlung zum Gesetzentwurf verweist er darauf, dass GKV-Versicherte die Wahlmöglichkeit haben sollten, ob sie ihren Anspruch gegenüber einem Arzt oder einer Apotheke geltend machen wollen. ...mehr

Vor allem Ausländer haben häufig keinen Krankenversicherungsschutz (Foto: Bilderbox).

Krankenversicherung

77.500 Menschen ohne Versicherung

Obwohl in Deutschland seit 2009 eine Krankenversicherungspflicht für alle besteht, geht man im Bundesgesundheitsministerium davon aus, dass rund 77.500 Menschen hierzulande nicht versichert sind. Wie Staatssekretärin Ingrid Fischbach (CDU) heute im Gesundheitsausschuss berichtete, sei die Zahl der Nichtversicherten durch gesetzliche Anreize aber schon deutlich gesenkt worden. Im Jahr 2003 seien noch rund 188.000 Menschen ohne Krankenversicherung gewesen, 2011 noch etwa 137.000. ...mehr

CCS Telehealth Ostsachsen ist eine offene, erweiterbare und interdisziplinäre Plattform zur medizinischen Versorgung. (Foto: Telekom)

Deutschlands größtes Telemedizin-Projekt

CCS Telehealth Ostsachsen geht online

Während die ABDA gerade mit der neuen E-Health-AG beginnt, über die Möglichkeiten der Nutzung moderner Kommunikation nachzudenken, und die eGK nur langsam ins Rollen kommt, ist heute in Dresden eines der größten Telemedizin-Vorhaben Deutschlands an den Start gegangen: Zum Auftakt des neuartigen, offenen Telemedizin-Angebots „CCS Telehealth Ostsachsen“ übergab Sachsens Gesundheitsministerin Klepsch im Herzzentrum Dresden symbolisch einen speziell ausgerüsteten Tablet-Computer zur häuslichen Nachsorge an einen Patienten. ...mehr

Die KBV hält nichts von den Regierungsplänen. (Foto: Marco2811/Fotolia)

Landarzt-Problematik

KBV für Zweigstellen und Bustransfer

Die Pläne der Bundesregierung, mehr Ärzte auf dem Land anzusiedeln, laufen nach Ansicht des Vorsitzenden der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Andreas Gassen, ins Leere. Möglicherweise würden Kollegen zur Ansiedlung in Regionen bewogen, die durch Bevölkerungsabwanderung in fünf bis zehn Jahren viel weniger Patienten hätten als heute, sagte Gassen der Nachrichtenagentur dpa. „Hier kann man vielleicht mit anderen Versorgungskonzepten viel besser arbeiten.“ ...mehr

Eine Analyse zeigt: Die ABDA-Stellungnahme zum Fortgang der DAT-Anträge 2014 lässt viele Fragen offen. (Foto: lucato/Fotolia)

Anträge des DAT 2014

Wo sind sie geblieben?

Der Apothekertag gehört zu den herausragenden Ereignissen im berufspolitischen Jahreslauf. Doch was wird aus den Anträgen, die dort geradezu zelebriert werden? Aus dem letzten Jahre wurden nur sehr wenige erfolgreich abgeschlossen. Ein Kommentar von Dr. Thomas Müller-Bohn. ...mehr

Was wurde aus den Anträgen des DAT 2014? (Foto: Studio Porto Sabbia/Fotolia)

Was wurde aus den Anträgen?

Nachlese zum Apothekertag 2014

Die ABDA bereitet den Apothekertag alljährlich aufwendig vor, die Hauptversammlung tagt mit großem Ernst und die Delegierten diskutieren oft sehr engagiert auch über Details – doch was wird aus den dort manchmal mühsam verabschiedeten Anträgen? Der Bericht über „die Behandlung der Anträge der Hauptversammlung“ 2014, den die ABDA für die heutige Mitgliederversammlung erstellt hat, liegt der DAZ vor. Eine Nachlese. ...mehr

30.06.2015 Politik

Trotz Rissen sickert kaum etwas durch die Mauern des ABDA-Hauses. (Foto: Sket)

ABDA-Versteck hinter bröckelnden Mauern

Omertà-Politik im Apothekerhaus

Mehr Transparenz wagen wollte ABDA-Präsident Friedemann Schmidt bei seinem Amtsantritt. Der Stimme der Apothekerschaft in wichtigen gesellschaftlichen Fragen Gehör verschaffen. Das Apothekerhaus öffnen für Besucher. Zweieinhalb Jahre später mauert sich die ABDA-Führung hinter den dicken, aber bröckelnden Mauern in der Jägerstraße mehr denn je ein. Vor etwas über einem Jahr trat Reiner Kern als Kommunikationschef seinen Dienst im Apothekerhaus an. Seitdem regiert Omertà-Politik. ...mehr

In Schottland sollen Apotheker die Ärzte künftig stärker unterstützen - auch durch eigene Verordnungen. (Foto: Monkey Business/Fotolia)

Unterstützung bei der Arzneimittelverschreibung

Schottland investiert in Apotheker

Die schottische Regierung hat für einen Zeitraum von drei Jahren rund 16 Millionen Britische Pfund für die unabhängige Arzneimittelverschreibung durch Apotheker locker gemacht. Das Geld soll in die Rekrutierung von bis zu 140 Apothekern mit einer fortgeschrittenen Ausbildung in klinischer Pharmazie ausgegeben werden. Sie sollen Allgemeinärzte bei der Verordnung von Patienten mit chronischen Erkrankungen unterstützen. ...mehr

Verlässt nach drei Jahren schon wieder die ABDA-Geschäftsstelle: Britta Marquardt. (Foto: Schelbert)

ABDA-Abgang

Marquardt: Abschied mit Charlie Chaplin

Britta Marquardt, Abteilungsleiterin Verträge beim DAV, hat die ABDA-Geschäftsstelle wieder verlassen. Sie war seit Sommer 2012 zunächst unter Karl-Heinz Resch und später Claudia Korf im Geschäftsbereich Wirtschaft, Soziales und Verträge tätig. Insbesondere war Marquardt für die Verhandlungen über den Rahmenvertrag mit dem GKV-Spitzenverband und damit auch für Retax-Probleme zuständig. ...mehr

Frust beim E-Health-Gesetz: Kammerpräsident Siemsen fordert, jetzt nicht die Flinte ins Korn zu werfen. (Foto: tmb/DAZ)

E-Health-Gesetz

Siemsen: Jetzt erst recht

„‚Jetzt erst recht‘ muss die Devise sein“, erklärte Kammerpräsident Kai-Peter Siemsen bei der gestrigen Kammerversammlung der Apothekerkammer Hamburg zum E-Health-Gesetz. Er könnte all diejenigen nicht verstehen, die jetzt schon die Flinte ins Korn werfen und den Untergang des Apothekerlandes postulieren. ...mehr

PTA sollten nach Meinung der Länderminister für Gesundheit mehr Verantwortung übernehmen können. (Foto: Kzenon/Fotolia)

Gesundheitsministerkonferenz

Länderminister für mehr PTA-Verantwortung

Neben der Telematik und dem E-Health-Gesetz befassten sich die Länderminister und -senatoren für Gesundheit vergangene Woche bei ihrer jährlichen Konferenz auch mit der Frage, wie therapeutische und Assistenzberufe im Gesundheitswesen gestärkt werden können. In einem einstimmig gefassten Beschluss bitten sie das Bundesgesundheitsministerium, eine Novellierung der Berufsgesetze in die Wege zu leiten – unter anderem für Pharmazeutisch-Technische Assistenten (PTA). ...mehr

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