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05.05.2015 Politik

Der Beitragseinzug durch die Krankenkassen ist dem Bundesrechnungshof zu undurchsichtig. (Foto: BRH)

Sozialversicherungsträger

Bundesrechnungshof kritisiert Krankenkassen

Der Bundesrechnungshof hat in seinem Jahresbericht die gesetzlichen Krankenkassen für ihre Intransparenz beim Einzug der Sozialversicherungsbeiträge gerügt. Man könne nicht beurteilen, ob die Krankenkassen die Beiträge wirtschaftlich einzögen und ob ihre Vergütung angemessen sei. Die Kassen erhalten für ihre Dienstleistung immerhin knapp 900 Millionen Euro. ...mehr

04.05.2015 Politik

Sollte der Freie Beruf des Apothekers in den USA und der EU gegenseitig anerkannt werden? (Foto: Zerbor/Fotolia)

Freihandelsabkommen EU/USA

TTIP: Gegenseitige Anerkennung Freier Berufe

Mit TTIP sollen auch Möglichkeiten geschaffen werden, die die gegenseitige Anerkennung reglementierter Berufe erleichtern. Das Freihandelsabkommen mit den USA sollte aus Sicht der EU-Kommission „auch Chancen für den Einzelnen bieten“, wie es in einem Textvorschlag für eine Regulierungszusammenarbeit heißt. Angehörige Freier Berufe sollten ihren Beruf ungehindert auf beiden Seiten des Atlantiks ausüben können. Der ABDA-Präsident mahnt zur Vorsicht. ...mehr

Im Europäischen Parlament befasst man sich heute mit dem deutschen Rx-Boni-Verbot. (Foto: Peter Kirchhof/Pixelio bzw. finecki/Fotolia)

EU-Petitionsausschuss

EU-Kommission sieht Rx-Boni-Verbot kritisch

Der Petitionsausschuss des Europäischen Parlaments interessiert sich mit einiger Verspätung für das deutsche Arzneimittelrecht. Heute kommt vor dem Gremium eine Petition aus dem Jahr 2012 zur Sprache: Das Boni-Verbot beim Versand von Rx-Arzneimitteln aus dem EU-Ausland nach Deutschland. ...mehr

30.04.2015 Politik

Teure Verordnungen wegen Pharma-Marketing: Vogler kritisiert die Untätigkeit der Regierung. (Foto: Linke bzw. Denis Junker/Fotolia)

Werbung für Hochpreiser

Linke will Pharma in die Schranken weisen

Zu viele Ärzte fallen nach Meinung der Linken auf das „massive Marketing“ von Pharmafirma herein – was zu steigenden Verordnungszahlen insbesondere im Segment der Hochpreiser, etwa Gerinnungshemmern wie Xarelto®, führt. Doch obwohl dies zu alarmierenden Kosten führe, bleibe die Bundesregierung untätig, kritisiert Kathrin Vogler, Sprecherin für Arzneimittelpolitik und Patientenrechte. Ihre Fraktion fordert daher, die Pharmaindustrie bei ihrer Werbung in die Schranken zu weisen. ...mehr

Das Saarland folgt dem Beispiel Niedersachsens und Sachsen-Anhalts. (Bild: Tatiana/Fotolia)

Saarland

Kammer übernimmt Apothekenaufsicht

Am 1. Mai übernimmt die Apothekerkammer des Saarlandes als Behörde die staatlichen Überwachungsaufgaben im Arzneimittelbereich. Die entsprechenden Verordnungen wurden heute im Amtsblatt des Saarlandes veröffentlicht. Damit ist das Saarland nach Niedersachsen und Sachsen-Anhalt das dritte Bundesland, in dem die Apothekerkammer die Apothekenüberwachung wahrnimmt. ...mehr

Jeder Einsatz von Antibiotika bei Tieren muss gemeldet werden. (Foto: Budimir Jevtic/Fotolia)

Antibiotika-Meldesystem

Schmidt nimmt Länder in die Pflicht

Bundesagrarminister Christian Schmidt (CSU) hat die Bundesländer aufgefordert, das neue Meldesystem zum umstrittenen Antibiotika-Einsatz in der Tiermast konsequent umzusetzen. „Wenn es tatsächlich gravierende Meldelücken und damit Vollzugsdefizite in den Bundesländern geben sollte, sind diese von den zuständigen (Landes-)Behörden abzustellen“, erklärte Schmidt am Mittwoch in Berlin. ...mehr

29.04.2015 Politik

Die GKV-Ausgaben für Gerinnungshemmer sind in den vergangenen Jahren deutlich angestiegen. (Foto: Coloures-pic/Fotolia)

Regierung sieht keinen Handlungsbedarf

Gerinnungshemmer als GKV-Kostentreiber

Die Ausgaben der GKV für Blutgerinnungshemmer sind in den vergangenen Jahren sprunghaft gestiegen. Lagen die Ausgaben für Blutverdünner im Jahr 2008 noch bei 68,5 Millionen Euro, erhöhten sie sich mit dem Markteintritt neuer Mittel wie Xarelto®, Pradaxa® und Eliquis® auf 675,4 Millionen Euro im Jahr 2014. Das teilt die Bundesregierung in ihrer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion mit. ...mehr

Ende Mai soll das E-Health-Gesetz dem Kabinett zur Zustimmung vorgelegt werden. (Foto: kebox/Fotolia)

E-Health-Gesetz

Medikationsplan am 27. Mai im Kabinett

Das von Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) vorgelegte E-Health-Gesetz soll am 27. Mai vom Bundeskabinett verabschiedet werden. Darin enthalten ist unter anderem der neue Anspruch von Patienten auf einen Medikationsplan. Noch nicht entschieden ist nach DAZ.online-Informationen, ob die geplante Ausweitung des Anspruchs auf Patienten ab drei regelmäßigen Medikationen bereits in den Kabinett-Entwurf eingearbeitet wird. ...mehr

Die Palliativversorgung soll besser werden. (Foto: Africa Studio/Fotolia)

Hospiz- und Palliativgesetz

Mehr Geld für die Sterbebegleitung

Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) will die Versorgung sterbenskranker Menschen verbessern – und nimmt dafür zusätzliche 200 Millionen Euro in die Hand. Der Entwurf des „Gesetzes zur Verbesserung der Hospiz- und Palliativversorgung in Deutschland“ soll an diesem Mittwoch im Kabinett beschlossen werden. Grünen und Sozialverbänden gehen die Pläne nicht weit genug. ...mehr

28.04.2015 Politik

Das Hilfsprojekt Medikamentenhilfe München soll auf den Landkreis ausgeweitet werden. (Bild: pix4U/Fotolia)

Landkreis München

Medikamentenhilfe auf Expansionskurs

Das Hilfsprojekt „Medikamentenhilfe“ der Stadt München soll sozial Schwachen künftig im ganzen Landkreis zur Verfügung stehen: Der Sozialausschuss des Kreistages hat sich für eine Ausweitung ausgesprochen. Das Landkreis-Modell soll sich an dem der Stadt München orientieren, bei dem freiwillig teilnehmende Apotheken mindestens 20 Prozent Rabatt auf rezeptfreie Medikamente gewähren. Alle Apotheken im Landkreis sowie grenznahe Apotheken anderer Landkreise werden nun befragt. ...mehr

EU-Chefunterhändler Bercero will deutsche Bedenken gegenüber TTIP ausräumen. (Foto: EU-Kommission)

Freihandelsabkommen TTIP

Bercero will Bedenken ausräumen

Das transatlantische Freihandelsabkommen TTIP werde weder europäische Verbraucherstandards absenken noch die Handlungsfreiheit der Kommunen in der öffentlichen Daseinsvorsorge in irgendeiner Weise bedrohen. Das betonte der Chefunterhändler der EU-Kommission, Ignacio García Bercero, heute in der Vertretung der Europäischen Kommission in Berlin. Parlamente auf beiden Seiten des Atlantiks behielten auch mit TTIP die alleinige Hoheit über die Gesetzgebung. ...mehr

Die Chance sollte sich die Politik nicht entgehen lassen: Apotheken können einen Beitrag zur Prävention leisten. (Foto: ABDA)

WIPIG

Apotheker ins Präventionsgesetz!

Apotheker müssen Eingang in das von der Großen Koalition geplante Präventionsgesetz finden. Der Berufsstand ist mit seiner hohen Qualifikation, seinem hohen Vertrauen und dem guten Zugang zur Bevölkerung „unerlässlich für eine erfolgreiche Präventionsstrategie“ – daran hat man beim Wissenschaftlichen Institut für Prävention im Gesundheitswesen keinen Zweifel. Nun muss noch die Politik überzeugt werden. ...mehr

DAV-Chef Fritz Becker betont im AZ-Interview: Für Skonti gilt die Rabattgrenze nicht. (Foto: Sket)

DAV-Chef im AZ-Interview

Becker: Keine Rabattgrenze für Skonti

Im Rechtsstreit um die Grenze für die Skontigewährung des Arzneimittelgroßhandels an Apotheken hat sich der DAV-Vorsitzende Fritz Becker auf die Seite von AEP gestellt: „Die Rabattgrenze spielt für die Frage der Skontivergabe keine Rolle“, sagte Becker. Damit stellt er sich gegen die Position der Wettbewerbszentrale, die ein Verfahren gegen AEP wegen Verstoßes gegen das Arzneimittelgesetz eingeleitet hat. ...mehr

27.04.2015 Politik

Will bei den Retax-Verhandlungen mit den Kassen wieder bei Null anfangen: DAV-Chef Fritz Becker. (Foto: Sket)

DAV-Chef im AZ-Interview

Becker zu Retax-Verhandlungen: Zurück auf Los

Zurück auf Los heißt es für die demnächst anstehenden Verhandlungen zwischen dem Deutschen Apothekerverband (DAV) und dem GKV-Spitzenverband über einen Retax-Kompromiss. DAV-Chef Fritz Becker will nämlich nicht an das vor zwei Jahren mit den gesetzlichen Krankenkassen ausgehandelte Retax-Paket anknüpfen: „Wir beginnen jetzt wieder von vorne“, sagte Becker im Interview mit der Apotheker Zeitung. ...mehr

Das Ringen um TTIP dauert an - bis Ende des Jahres soll das Abkommen stehen. (Bild: Weissblick/Fotolia)

transatlantisches Handelsabkommen

Fortschritte bei TTIP nach neuer Verhandlungsrunde

Die neunte Verhandlungsrunde zum transatlantischen Handelsabkommen TTIP, in der es auch um den Pharmabereich ging, hat nach Teilnehmerangaben Fortschritte erbracht. Alle Beteiligten hätten die „klare politische Anweisung“, den Prozess zu intensivieren und bis Ende des Jahres ein Abkommen zu erreichen, sagte EU-Verhandlungsführer Ignacio Garcia-Bercero am Freitag. ...mehr

Die Honorarforderungen will DAV-Chef Fritz Becker im GKV-VSG auf die regelmäßige Überprüfung des Fixums konzentrieren. (Foto: Sket)

DAV-Chef im AZ-Interview

Becker: Realistische Chancen für Honoraranpassung

Der Vorsitzende des Deutschen Apothekerverbands (DAV), Fritz Becker, ist zuversichtlich, dass es nach mehreren gescheiterten Anläufen dieses Mal gelingt, mit der Großen Koalition eine regelmäßigen Anpassung des Apothekenhonorars im Arzneimittelgesetz zu verankern: „Es gibt ganz realistische Chancen“, sagte Becker im Interview mit der Apotheker Zeitung (AZ). Der DAV-Chef erläuterte, dass die ABDA weiterhin am Gesamthonorarpaket festhält. ...mehr

24.04.2015 Politik

Strengere Kontrollen von E-Kassen: Bundesregierung will erst mal abwarten. (Foto: Sket)

Betrug mit E-Kassen

Bundesregierung gegen schnelle Kontrollen

Möglicherweise bleiben den Apothekern strengere Kontrollen ihrer Kassensysteme durch die Finanzämter bis auf Weiteres erspart. In ihrer Antwort auf die Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Grüne zu Maßnahmen gegen den Betrug mit elektronischen Kassensystemen hält sich die Bundesregierung alle Optionen offen: Vor einer Entscheidung über eine Gesetzesinitiative will sie die Ergebnisse der eingesetzten Arbeitsgruppe „Registrierkasse“ abwarten. Zudem prüft die Regierung eine EU-Initiative, da die Mitgliedsstaaten mit dieser Problematik unterschiedlich umgingen. ...mehr

Bilanz 2014: 5,6 Millionen Euro Einnahmen fehlen dem NNF. (Foto: Sket)

Nacht- und Notdienstfonds 2014

112 Millionen Euro NNF-Honorar für Apotheken

In seinem ersten vollen Jahr hat der Nacht- und Notdienstfonds des DAV (NNF) 114,3 Millionen Euro eingenommen und davon 112,1 Millionen Euro in Form von Pauschalen an die Apotheken ausgeschüttet. Die durchschnittliche Pauschale betrug 265,94 Euro bei 421.672 geleisteten Notdiensten. Jeden Tag leisten im Schnitt 1155 Apotheken Notdienst. Mit 114 Millionen Euro Einnahmen wurde das von der Politik zugesagte Finanzvolumen in Höhe von 120 Millionen Euro für das Jahr 2014 um knapp sechs Millionen Euro verfehlt. ...mehr

E-Zigarette und E-Shisha: Die Regierung will ein Verkaufsverbot für Kinder und Jugendliche durchsetzen. (Foto: tibanna79/Fotolia)

Jugendschutz

Kampf gegen den E-Dampf

Die Bundesregierung will Kinder und Jugendliche besser vor E-Zigaretten und E-Shishas schützen. Dafür soll der Verkauf der Produkte – ob mit Nikotin oder ohne – an Minderjährige noch in diesem Jahr verboten werden, wie Bundesjugendministerin Manuela Schwesig ankündigte. Ernährungsminister Christian Schmidt will außerdem nikotinfreie E-Zigaretten den nikotinhaltigen gesetzlich gleichstellen. ...mehr

Arzneimittelfälschungen sind ein weltweites Problem, gegen das international vorgegangen werden muss. (Foto: Gina Sanders/Fotolia)

Arzneimittelfälschungen

Internationales Übereinkommen gefordert

Immer mehr Länder melden gefälschte Produkte und Verstöße in der Lieferkette. Auch die wissenschaftlichen Veröffentlichungen über solche Vorfälle nehmen rasant zu. In einem aktuellen Supplement des „American Journal of Tropical Medicine und Hygiene“ ist die Rede von einem mittlerweile „pandemischen Ausmaß“ des Problems. Die Autoren ziehen diese Schlussfolgerung aus einer Auswertung von siebzehn Fachartikeln und wollen hiermit ausdrücklich aufrütteln. ...mehr

23.04.2015 Politik

Fritz Becker: Zum Wohl der Patienten sollten pharmazeutische Bedenken häufiger genutzt werden! (Foto: Sket)

Substitutionsausschlussliste

Becker und Stackelberg: Liste muss klein bleiben

Ungewohnte Einigkeit präsentierten gestern der DAV-Vorsitzende Fritz Becker und der stellvertretende Vorstandsvorsitzende des GKV-Spitzenverbands Johann-Magnus von Stackelberg: Die Substitutionsausschlussliste, an deren zweiten Tranche gerade gefeilt wird, sollte so kurz wie möglich gehalten werden, erklärten beide bei einer Podiumsdiskussion. Statt die Liste nicht austauschbarer Substanzen ausufern zu lassen, sollten Apotheker häufiger das Instrument der pharmazeutischen Bedenken anwenden. ...mehr

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