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Martina Bunge erkundigt sich nach Apothekentehmen. (Foto: Deutscher Bundestag/H.J. Müller)

Martina Bunge erkundigt sich nach Apothekentehmen. (Foto: Deutscher Bundestag/H.J. Müller)

Nacht- und Notdienstpauschale

Linksfraktion hakt nach

Berlin - Die gesundheitspolitische Sprecherin der Linksfraktion im Bundestag Dr. Martina Bunge hakt bei der Bundesregierung bei Apothekenthemen nach. Für die nächste Sitzung des Gesundheitsausschusses am 12. März hat sie gleich zwei schriftliche Berichte erbeten.

Zum einen wünscht die Fraktion einen Bericht der Bundesregierung über die Umsetzung der in der Apothekenbetriebsordnung verankerten Beratungspflicht der Apotheken. Insbesondere will sie wissen, in wie weit diese für Versandapotheken gelten soll und welches Ergebnis Gespräche des Bundesgesundheitsministers mit der ABDA zu diesem Thema gebracht haben. Kürzlich hatte das Bundesgesundheitsministerium in einer Stellungnahme erklärt, Versandapotheken genügten bereits ihrer Informations- und Beratungspflicht, wenn sie ihre Kunden zur Angabe einer Telefonnummer auffordern, unter der sie das pharmazeutische Personal beraten kann.

Zum anderen hat Bunge einen Bericht der Bundesregierung zur Umsetzung und Ausgestaltung des geplanten Notdienstfonds für Apotheken angefordert. Der Vorschlag des Ministers, das Apothekenhonorar um 16 Cent zu erhöhen, um die versprochene Pauschale umzusetzen befindet sich derzeit in der Ressortabstimmung.

Kirsten Sucker-Sket / 05.03.2013, 17:33 Uhr

Kommentare:

haumiblau sagt:
06.03.2013 09:00

Auch ich ziehe neuerdings in Betracht, die Linke als einzige Partei, die sich für die Belange der inhabergeführten Apotheke in Deutschlan einsetzt, bei der nächsten Bundestagswahl zu wählen. Die Grünen? Wie verträgt sich eigentlich deren Phytoschwärmerei mit der Unterstützung für großkonzerngeführte Apothekenketten und Versandhandel? Die FDP? LOL LOL LOL!!!
Ach ja, die SPD - ach ja, ich glaube, in deren Wahlprogramm kommt die Apotheke nicht mal als Fußnote vor. Und die CDU / CSU? die versucht allenfalls noch den Anschein zu erwecken, sie würde sich an irgendeines ihrer Versprechen erinnern. Ne danke, diesmal sind die Linken dran. Ein schlimmerer Griff ins Klo als mit der FDP kann man als Apotheker ja gar nicht mehr machen.

Aufbruch!Apotheke sagt:
05.03.2013 21:48

Daß Die Linke die richtigen Fragen stellt,kommt nicht von ungefähr. Im Büro von Frau Dr. Bunge ist ein Apothekerkollege angestellt. Er kümmert sich um die eingehenden Mails aus Apotheken.

tacitus sagt:
05.03.2013 18:32

Die Nachfrage belegt, daß man zumindest das Thema im Auge behält. Hätte vor Jahren nicht geglaubt, Die Linke für die Wahl in Erwägung ziehen zu können, ist aber tatsächlich die einzige Partei, die nicht nur auf Konzerninteressen schielt, die Grünen hier mit den Kettenträumen von zentraler konzerngelenkter Versorgung natürlich nicht ! ausgenommen.

Gunnar Müller / Detmold sagt:
05.03.2013 17:59

Nicht unsympathisch ....... !
Die momentan einzige Partei, die sich glaubwürdig für die Belange der Apotheken einsetzt.

DAS sollten sich die anderen Parteien schleunigst zu eigen machen.
Die Zeit bis zur Bundestagswahl rennt.......

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