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Politik

Die Abgeordneten im Sächsischen Landtag zeigen bislang wenig Interesse an den Sorgen der Pharmaziestudenten. (Foto: Sächsischer Landtag/Steffen Giersch)
Pharmazie in Leipzig
Landtagsabgeordnete zeigen wenig Interesse
Leipzig - Im Kampf um den Erhalt des Studiengangs Pharmazie an der Universität Leipzig wollen sich die Studenten nicht mehr auf die Universitätsleitung allein verlassen. Jetzt hoffen sie auf die „Vernunft“ des Sächsischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst. Die Studenten haben alle sächsischen Landtagsabgeordneten in ihr Institut eingeladen, um zu zeigen, dass Pharmazie ein „moderner, keinesfalls überflüssiger und zu streichender Studiengang“ ist, heißt es in der aktuellen Pressemitteilung des Fachschaftsrates Biowissenschaften und Pharmazie.
Die Informationsveranstaltungen sind für den 31. Januar und 2. Februar geplant. Bis morgen haben die Abgeordneten Zeit, ihre Teilnahme zu bestätigen.„Bisher haben wir sieben Antworten erhalten, davon eine Zusage“, sagt Christin Nitzschke, Mitglied der Fachschaft, gegenüber DAZ.online.
„In einer Informations- und Diskussionsrunde möchten wir vermitteln, was Pharmazie ist, was uns und unseren Studiengang auszeichnet und vor allem natürlich warum die Pharmazie unbedingt in Sachsen gehalten werden muss“, erläutert Nitzschke. Der Fachschaftssprecher, Chris Graichen, betont, dass die Schließung des pharmazeutischen Instituts schon in naher Zukunft weitreichende Folgen für das sächsische Gesundheitswesen hätte.
Trotz der Pläne, den Studiengang in Leipzig aufzugeben, wird es im kommenden Winter ein neues erstes Pharmaziesemester geben, betont Nitzschke. Zurzeit sei die Fachschaft optimistisch, dass es mit der Pharmazie in Leipzig weitergeht.
Svenja Schwob / 26.01.2012, 11:42 Uhr
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