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Umfrage auf DAZ.online

Schmerzmittelabgabe durch Ärzte?

Stuttgart - Wie Ende vergangener Woche aus Berliner Regierungskreisen zu hören war, will das Bundesgesundheitsministerium Ärzten zukünftig erlauben, in dringenden Fällen an unheilbar kranke Patienten Schmerzmittel selbst abzugeben und zu verabreichen.

Das käme einem eingeschränkten Dispensierrecht für Ärzte gleich. Dem Vernehmen nach soll die ABDA, die das „Dispensierrrecht nicht wanken sieht“, wie es in einer Pressemitteilung heißt,  bereits ihre Zustimmung gegeben haben. Möglicherweise könnte ein Deal vorliegen. Im Gegenzug würde das Ministerium seine ursprünglichen Pläne für die „Apotheke light“ in der Novelle der Apothekenbetriebsordnung (ApBetrO) wieder fallen lassen. Angeblich sollen die umstrittenen Erleichterungen für Filialverbünde im neuen Entwurf der ApBetrO schon nicht mehr enthalten sein. 

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Reinhild Berger / 25.01.2012, 13:50 Uhr

Kommentare:

Orchidee sagt:
26.01.2012 19:15

Mit der Abgabe von Schmerzmitteln fängt es an und wo hört es auf?

Dr. Schweikert sagt:
25.01.2012 15:24

Sollte es wirklich nicht moeglich sein, dass niemand das Medikament in der Apotheke holt, bzw. der Arzt den Pharmazeuten beim Patienten braucht, dann sollte der diensthabende Apotheker eben die Offizin kurzzeitig verlassen und den Patienten aufsuchen. So lange kann der naechste Patient vor der Apotheke warten.

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