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Politik
Novitas BKK und BtM-Rezept-Retaxierung
„…vorrangig um der Sicherheit willen“
Hamburg - Die Novitas BKK bleibt bei ihrer eingeschlagenen Linie, BtM-Rezepte unter die Lupe zu nehmen und bei kleinsten Formfehlern zu retaxieren. Um Verständnis für diese Vorgehensweise bei ihren Versicherten zu wecken, hat die Novitas BKK ein dreiseitiges Faltblatt „Fragen und Antworten zum Thema Betäubungsmittel“ entwickelt. Die Lektüre lohnt sich auch für Apotheken…
Die Kasse stellt heraus, das zum Thema Retaxation von Betäubungsmittelrezepten zurzeit verstärkt in den Medien berichtet wird. Und sie erklärt den Versicherten, was Retaxation bedeutet, nämlich „dass wir für bereits bezahlte, aber unkorrekte BtM-Rezepte das Geld von den betreffenden Apotheken zurückfordern“.
Der Versicherte wird weiter darüber aufgeklärt, was es mit BtM-Rezepten auf sich hat, welche Formalien erfüllt sein müssen und wie es kommen kann, dass BtM-Rezepte nicht richtig ausgefüllt sind.
Besonders pikant ist Punkt 5: „Prüft die Novitas BKK die BtM-Rezepte aus finanziellen Gründen?“
Die Krankenkasse beantwortet ihre selbstgestellte Frage so: „Wir prüfen die BtM-Rezepte vorrangig um der Sicherheit unserer Versicherten willen: Wenn zum Beispiel widersprüchliche oder unklare Angaben zur Anwendung des Betäubungsmittels auf dem Rezept stehen, ist die Sicherheit des Patienten nicht gewährleistet. Geld ist allerdings ein Druckmittel: Wir wollen erreichen, dass die betroffenen Apotheken ihre Prozesse anpassen, und das werden sie umso eher tun, je nützlicher es für sie ist. Nach Deckung der Prüfungskosten wird sicher ein Ertrag bleiben, aber das ist ein einmaliger Effekt. Deshalb war für uns von vornherein klar: Wenn es vorrangig um das Geld ginge, würde es sich nicht lohnen.“
Soviel zur Partnerschaft mit dieser Krankenkasse.
Peter Ditzel / 18.11.2011, 16:12 Uhr
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Winfried Meyer sagt:
22.11.2011 23:45@ Dietmar Frensemeyer,
nehmen Sie sich ein positives Beispiel z.B. an Ihrem Apothekerkollegen Herrn Reinhard Rodiger und Herrn LAV-Niedersachsen-Stellv.Vorstandvors. Herrn Hansmann, wie man(n) in einem Disput miteinander redet/schreibt >>>
www.deutsche-apotheker-zeitung.de/spezial-apbetro/news/2011/11/18/westfalen-lippe-schickt-eigene-stellungnahme-an-minister-bahr.html
dietmar frensemeyer sagt:
22.11.2011 18:02@winfried meyer, angesichts dessen schwer verständlichem PROTEXTEN jedem Leser sofort klar sei muss, das ist KEIN Apotheker sondern einer der aus welchen Motiven auch immer seine PROTEXTE wo auch immer absondert mit welcher Sachkompetenz? Sonst denken unbefangene Leser noch, so eine wirres Zeug schreiben Apotheker ....
Burnfix sagt:
22.11.2011 14:39Frei nach Tolkien:
"Eine BTMVV,
sie zu knechten,
sie alle zu finden,
in die Pleite zu treiben
und ewig zu frusten.
Drinhaus sagt:
21.11.2011 22:041.) Um diese "Gefährdung der Patientensicherheit" ganz schnell abzuwenden, sollten sich die retaxierenden BKKen ganz schnell mit entsprechenden Informationen an die Ärzteschaft wenden, die für die Verschreibungen vorrangig verantwortlich sind.
2.) Da es nicht um eigene finanzielle Vorteile geht, werden die BKKen und deren Prüfstelle sicher auch nicht den gegenteiligen Eindruck erwecken wollen. Ich hoffe bald zu hören, dass sie den nach Abzug der Kosten verbliebenen Überschuß an eine Selbsthilfegruppe "Schmerzpatienten" spenden.
Winfried Meyer sagt:
21.11.2011 15:35@ dietmar frensemeyer 21.11.2011 09:30
Mäßigen Sie sich in Ihrer Arroganz, nicht nur meiner Person gegenüber, sondern auch gegenüber der DAZ.online-Redaktion
"die hier doch hoffentlich mitlesende Redaktion"
Ihre seinerzeit 6.000-fache Abmahn-Saat (das "WIE") in die Apothekerschaft hallt immernoch nach als eine "Mit dem Kopf durch die Wand"-Manier, die in den letzten Tagen auch in Facebook doch diktatorische Züge anzunehmen scheint, nicht weit weg vom ABDA-"WIE" ,...,
was wiederum insbesondere dem apothekenpolitischen Anliegen der www.freie-apothekerschaft.de nicht gerade förderlich ist, auch wenn Sie-persönlich einer der beiden dortigen Webtechnischen-Köpfe (gewesen) sein mögen ...
meint
mehr...
Pille58 sagt:
21.11.2011 12:23"" Geld ist allerdings ein Druckmittel: Wir wollen erreichen, dass die betroffenen Apotheken ihre Prozesse anpassen, und das werden sie umso eher tun, je nützlicher es für sie ist.""
Widerliche Aussage , einfach nur schlimm
und dazu noch :
Ein völliger Schwachsinn. Ist es doch eher so, dass die Information auf dem Rezept duch den´Apotheker für den Patienten übersetzt wird. Kein Patient geht an den den Lagerort des BtM, trägt das Arzneimittel aus der BtM- Kartei und schreibt sich SELBST die Einnahmeanweisung auf die Packung....
und kann es aber nicht , wiel da
0-1-0 Tbl.tgl steht ,
oder 3 x tgl 1 Pflaster
oer 3 x 1 Beutel tgl.
und er nun nicht weiss was er mit der Arzneiform machen soll.
Kleben, lecken oder lutschen oder schlucken
mehr...
dietmar frensemeyer sagt:
21.11.2011 09:30mal einen sehr ernst gemeinten Vorschlag an die hier doch hoffentlich mitlesende Redaktion: Keine anonymen Beiträge und alle Beiträg mit Berufsbezeichung, damit jeder Leser hier "Kraut" und "Unkraut" unterscheiden kann. Beiträge wie die von Meyer und p.b. halte ich in diesem Sinnen für dringend zuordnungswürdig.
Sandra Kukofka sagt:
19.11.2011 22:16Novitas hin, Novitas her, Tatsache ist auch, das der Geschäftsführer von Protaxplus vom Apothekerverband Nordrhein kommt und bis März diesen Jahres Seminare zum Thema Retaxation vermeiden, abgehalten hat. Das dieser Jurist die Seiten gewechselt hat und diese Lücken natürlich vorher nicht verraten hat, wird unter dem Teppich gekehrt. Wir Apotheken haben uns selber das faule Ei geschaffen. § 1 kann eigentlich nicht mehr vollzogen werden.
Im HV hat eigentlich ein Jurist zu stehen, der das Rezept prüft. Sowohl den Krankenkassen, wie auch dem Verband scheint § 1 egal zu sein.Versandapotheken sind von diesen Retaxationen ja nicht betroffen. Dies läßt auch tief blicken. Was tut der Verband?
Pillenliesel sagt:
19.11.2011 19:09So ein selten verlogenes Pamphlet! Auf einen vorgeblich falschen Grund einzugehen, lohnt nicht die Mühe. Da hilft die stringenteste Argumentation nicht.
Der Weltenretter will nur seine Schafe ins Trockene bringen.
Winfried Meyer sagt:
19.11.2011 18:31WIE sag ich`s meinem "Kinde" = Kunde = Beitragszahler ?
vielleicht so ? :
www.deapo.de/NoVitas.htm