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Gipfeltreffen: ABDA-Präsident Wolf am Freitag zu Besuch bei Bundesgesundheitsminister Bahr (FDP). (Foto: ABDA)
Gipfeltreffen
ABDA-Präsident Wolf zu Besuch bei Bahr
Berlin - Gipfeltreffen nach dem Apothekertag: Am kommenden Freitag treffen Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) und ABDA-Präsident Heinz-Günter Wolf zu einem Meinungsaustausch über aktuelle Themen zusammen. Im Mittelpunkt der Gespräche dürften die Novelle der Apothekenbetriebsordnung (ApBetrO), das ABDA/KBV-Modell und die ABDA-Forderung nach einer besseren Honorierung der Apotheker stehen.
Über die offizielle Tagesordnung des Treffens wurde nichts bekannt. Auf dem Apothekertag aber hatte DAV-Vorsitzender Fritz Becker in der politischen Diskussion mit CDU-Gesundheitspolitiker Jens Spahn angedeutet, dass es bereits „in den nächsten Tagen“ zu Gesprächen mit der Politik über die Honorarforderungen der ABDA kommen werde. Dem Vernehmen nach sind bis Freitag zudem weitere Kontakte mit Gesundheitspolitikern der Regierungskoalition vorgesehen.
Auf dem Apothekertag hatte die ABDA ihre Honorarforderungen präsentiert: Im Gesamtumfang von circa 350 Millionen Euro fordert die ABDA eine Zusatzhonorierung für Nacht- und Notdienste, für das Herstellen von Rezepturen und für die Dokumentation von BtM-Rezepten. Zudem verlangt die ABDA eine Aufstockung des packungsbezogenen Honorars.
Eine Rolle im Gespräch mit Bundesgesundheitsminister Bahr dürfte zudem das vom Apothekertag verabschiedete ABDA-Modell zur Eindämmung von Pick-up-Stellen spielen. Der ABDA-Vorschlag sieht für die neue ApBetrO einen Genehmigungsvorbehalt für alle Rezeptsammelstellen vor. Für das BMG hatte Staatssekretärin Annette Widmann-Mauz die Prüfung dieses Vorschlages auf dem Apothekertag ebenso zugesagt wie CDU-Politiker Jens Spahn.
Gesprächsbedarf besteht aus Sicht der ABDA zudem noch zum ABDA/KBV-Konzept. Die ABDA möchte mehr als einen Modellversuch im Versorgungsstrukturgesetz festgeschrieben wissen. Die Regierungskoalition will in ihrem Änderungsantrag nur einen Modellversuch per Gesetz zulassen.
Das Gespräch dürfte in belasteter Atmosphäre stattfinden. Die Stimmung im Regierungslager gegenüber der Apothekerschaft ist derzeit nicht besonders positiv. Am Rande der Reise des Gesundheitsausschusses unter anderem nach Schweden wurde vonseiten der mitreisenden Politiker darauf verwiesen, dass die Apothekerschaft an ihren traditionellen Forderungen festhalte und selbst kaum konstruktive Vorschläge unterbreite. Verärgert soll Bundesgesundheitsminister Bahr zudem auf die wiederholten ABDA-Forderungen nach einem grundsätzlichen Verbot des Versandhandels reagiert haben.
Lothar Klein / 11.10.2011, 14:21 Uhr
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Winfried Meyer sagt:
13.10.2011 21:08Kooperation...das Stichwort des Abends 6.10.2011
www.saarbruecker-zeitung.de/sz-berichte/saarland/Patienten-Bringdienst-fuers-Land-;art2814,3963890
Parallelen zur Apothekerschaft rein zufällig ?
eher nicht !!!
Winfried Meyer sagt:
13.10.2011 19:00Um mal die NichtSaarFranzosen unter hiesiger Leserschaft aufzulockern im "Spannungs"feld zwischen Frau Dr.Rugge, mir, und Herrn MdB Oliver Luksic (als Medium zu Berliner Bundes-Granden), sei eine FORM aufgezeigt als Beispiel, wie die apothekerliche Basis sich systemimmanent NEU-Organisieren könnte gegenüber der allmächtig-sein-wollenende ABDA
FORM-gebend :
www.fdp-saar.de/partei/landesparteitag/55-ordentlicher-landesparteitag/
(klick auf "Parteitagsunterlagen etc.")
ausgerechnet FDP ??? Nun, wenn sie schon mal hier so personifiziert im Gespräch ist ... Respekt ist bekannterweiser noch lange keine Akzeptanz, weder meinerseits noch seitens Herrn Wolf & Co. vice-versa
meint
mehr...
Winfried Meyer sagt:
13.10.2011 17:53Sehr geehrte Frau Dr.Rugge
www.apothekerkammer-saar.de/vorstand.html ,
"Wir beide" kennen uns doch seit Langem im REAL-Life in unser beider berufspolitischen Engagements, zumindest und unbestritten via die Bellevue-Apotheke-Saarbrücken, Sie als Angestellte-Approbierte (?) und ich als "Ihr" Kunde. Unser beider "Erscheinungsbild" auf öffentlichen Veranstaltungen ist gewiß nicht so blass, als dass wir aneinander vorbeilaufen, ohne auch nur des anderen Blickes zu erwidern bei lediglich überschaubaren 120 Gästen bzw. uns gegenseitig mit Respekt zu grüßen, auch wenn wir "Gegner" sein sollten im ABDA-Sinne.
Ich meinerseits bedaure sehr, daß auch ich SIE NICHT (wieder)erkannt habe. Denn schüchtern bin ich gewiß nicht !
mehr...
Dr.Ingrid Rugge sagt:
13.10.2011 09:03Stellungnahme zu dem Kommentar von Herr Winfried Meyer am 12.10.2011 17 Uhr: Als Mitglied des Vorstandes der Apothekerkammer des Saarlandes habe ich an der Veranstaltung in Merzig teilgenommen sowie noch mindestens eine weitere Kollegin. Da es bei der Diskussionstunde nicht um apothekenrelevante Themen gab, habe ich beim anschließenden Imbiss das persönliche Gespräch mit den Herren Bahr und Luksic gesucht.
Winfried Meyer sagt:
12.10.2011 17:00Na, da muß sich Herr Wolf aber warm anziehen bzgl. Zahlen und Statistiken, zumindest sich INTENSIVST vorbereiten auf Bahrs abzusehende Infragestellungen !
Denn wenn Herr Bahr diese undifferenzierten "Nichtgewichtungen" (arithmetische Mittel) seitens der ABDA genauso auseinandernimmt wie in Merzig/Saar gegenüber der Ärzteschaft deren "Zahlen-Horror-Szenarien" am Do.,06.10.2011(Sie lesen richtig !)
www.facebook.com/#!/event.php?eid=161226460631864
im Thema "Versorgungsstrukturgesetz" , dann Gute Nacht Pharmazeuten-e.K.-Marie !
prognostiziert
www.apointernetclub.blogspot.com
übrigens : KEIN einziger Apotheker, geschweige denn ein Standes"vertreter", war an besagtem mehr...
Winfried Meyer sagt:
12.10.2011 15:33Eine Art (VOR)begründung für die (angeblich bereits) "finale" Strangulierung (betriebswirtschaftliche Sicht) sehen sehrwohl auch SPD-Kreise (einzelne Politiker in exponierten Funktionen) durch die volkswirtschaftliche Brille einer zwangsbeitragsverpflichteten Solidargemeinschaft darin, daß die APOTHEKERLICHEN Heilberufler-e.K.s (Freie-Unternehmer) die (fast ?) einzigen (Fach)Einzelhändler sind, die in ihrem Tun "FREI" sind von den Mühen innerhalb einer Höchstpreisverordnung, die die Mehrzahl der Apothekerkollegen ablehnt; zumal lt. DAV-Credo der Deutschen-Apothekerschaft nicht zuzumuten sei (warum nicht ???) im derzeitigen GKV-Festpreissystem, die Interessen der Pharmaindustrie zu tangieren. Details via meine Kommentare in DAZ.online u.v.m., mehr...
Heilberufler sagt:
12.10.2011 13:51-Traditionelle Forderungen !
-Kaum konstruktive Vorschläge!
Warum nicht deutliche, mit Zahlen und Fristen unterlegte Forderungen ?
Unsere ABDA geht viel zu defensiv vor!
Und der DAV ist völlig auf eine mediale
Tauchstation gegangen.
Wofür zahlen wir bei den LAV`s unsere
hohen Beiträge? Nur noch für Retaxationshilfen?
Gunnar Müller / Detmold sagt:
12.10.2011 13:02@ Günter (warum so zurückhaltend nur mit Vornamen?)
Völlig richtig !!
Auch Wolf MUß sich an seinen Erfolgen messen lassen .............
Günter sagt:
12.10.2011 11:21Hier müssen von Herrn Wolf Zahlen für die TYPISCH deutsche Apotheke und nicht für die statistisch errechnete Durchschnittsapotheke auf den Tisch gelegt werden. Gerade bei ersteren sind die aktuellen BWA-Zahlen gegenüber Vorjahr doch mehr als verheerend!! Die meisten real existierenden Apotheken lassen sich nur noch durch Selbstausbeutung betreiben, wehe der Apothekenleiter fällt nur für wenige Wochen aus, dann steht schnell seine und die gesamte familiäre Existenz auf dem Spiel!!
Viele Apothekenleiter, das beweisen jüngste Umfragen, würden schon lieber heute als morgen das Handtuch werfen, die meisten Apotheken lassen sich aber wegen laufender Mietverträge und noch offenen Kreditverpflichtungen nicht einfach so von heute auf morgen schliessen. Allein nur deswegen haben wir mehr...
Dr. Peter Post sagt:
11.10.2011 22:29Wie aufregend: Der böse Wolf in der Mohrenstaße, lange nachdem die alte Zicke Ulla ausging. Hoffentlich springen die neuen Geißlein tüchtig. Ich rate Hans-Günter: Verlangen Sie Bahr-Zahlung!
Viel Erfolg, aber warum ist die ABDA nicht schon vor/seit vielen Jahren fordernd vorstellig geworden?