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Politik

Seit 1. Oktober neuer Chef der AOK Baden-Württemberg: Dr. Christopher Hermann. (Foto: Sket)
AOK Baden-Württemberg
Christopher Hermann neuer Vorstandschef
Berlin - Die AOK Baden-Württemberg, fünftgrößte Krankenkasse Deutschlands, hat seit dem 1. Oktober eine neue Führungsspitze: Dr. Christopher Hermann (56), bisheriger Vorstandsvize, löste Dr. Rolf Hoberg ab. Hoberg leitete die AOK Baden-Württemberg seit 2004.
Als Stellvertreter Hermanns fungiert der bisherige Bevollmächtigte des Vorstandes, Siegmar Nesch (45). Unter dem neuen Führungsduo solle die Südwest-AOK ihre gestaltende Rolle in der regionalen Gesundheitsversorgung noch stärker wahrnehmen und mit innovativen Projekten und einer starken Wettbewerbsorientierung noch deutlichere Akzente setzen, heißt es in einer Presseerklärung zum Führungswechsel.
„Im Bundesvergleich nimmt das Gesundheitswesen in Baden-Württemberg und die AOK Baden-Württemberg im Besonderen eine einzigartige Stellung ein. Daran soll sich auch künftig nichts ändern. Als Krankenversicherer von über 3,8 Millionen Baden-Württembergern wird die AOK weiterhin ihre Innovationskraft einsetzen, um die Leistungsfähigkeit und Finanzierbarkeit des Gesundheitswesens im Lande sicherzustellen“, so Hermann.
An die Adresse der Politik gerichtet fordert Hermann Rahmenbedingungen, die im Gesundheitswesen mehr Gestaltungsspielräume zulassen. „Insbesondere für den Krankenhausbereich sind bisher keinerlei wettbewerbliche Möglichkeiten vorhanden. Allein die AOK Baden-Württemberg gibt jährlich über ein Drittel ihrer Leistungsausgaben in der Krankenversicherung von mehr als neun Milliarden Euro für Krankenhausbehandlungen aus. Hier schlummern deutliche Effizienzpotenziale“, so Hermann.
Lothar Klein / 04.10.2011, 09:26 Uhr
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howy sagt:
05.10.2011 14:16juchhu!!1
Er hat's also endlich geschafft!!
Jetzt wünsche ich ihm noch viel mehr Karriere-Erfolg auf Bundesebene!
Solche Leute braucht das Land, dann haben wir bald den Zustand der alten "DDR" erreicht!
Ähnlichkeiten mit einem gewissen "Herrn Krenz" sind rein zufällig!
...und weiterhin noch viel Spaß Rabattieren für die kranken Kassen
Elisabeth Jedamzik sagt:
04.10.2011 16:26Der Verursacher der größten Anticompliancebewegung und Apotheker-verhampelmannisierung der GKV wird hinaufgelobt !! Das setzt Signale für die (noch erfolgsgeileren) Nachfolger.
Möge er sich von jetzt an mehr auf dem stationären Sektor austoben.
Landapo sagt:
04.10.2011 15:16So funktioniert das also in der AOK: man wird befördert, sobald man medial die Leistungerbringer verunglimpft ! (siehe Atacke nach ABDA/KBV-Konzept)
Na da können wir uns ja auf was gefasst machen.
P.s.: ist übrigens mein Lieblinsfoto von Herrn Dr.H.
Apotheker55 sagt:
04.10.2011 11:06Mein Einkommen ist bei gleichbleibendem Umsatz um ca 25% gesunken durch die letzten Reformen. Es wird Zeit, dass auch Kassenvorstände und andere Mitarbeiter der Kassen in ähnlicher Weise zur Gesundung des Gesundheitswesens beitragen müssen. Warum nur Apotheken und die Mitarbeiter? Man könnte bei Dr. Hermann anfangen. Gleiches Recht für alle.
Könnte man den nicht ganz wegloben?
Bernhard sagt:
04.10.2011 10:21[Kommentar gelöscht - bitte keine beleidigenden Kommentare; die Red.]