Sie sind hier: Tagesnews-Politik > News

Politik

CSU-Gesundheitspolitiker Zöller wartet auf Vorschläge der ABDA. (Foto: Sket)

CSU-Gesundheitspolitiker Zöller wartet auf Vorschläge der ABDA. (Foto: Sket)

Adexa beim Patientenbeauftragten

Zöller: Politik wartet auf ABDA-Vorschläge

Berlin - Der Patientenbeauftragte der Bundesregierung, Wolfgang Zöller (CSU), hat die Absicht der Regierungskoalition bekräftigt, eine Lösung für die Pick-up-Problematik im Rahmen der Novelle der Apothekenbetriebsordnung anzustreben. Beim Besuch einer Adexa-Delegation unter Leitung der Ersten Vorsitzenden, Barbara Neusetzer, sagte Zöller nach Angaben von Adexa, dazu erwarte die Politik „seriöse Vorschläge“ der ABDA.

In dem Gespräch mit Zöller ging es den Adexa-VertreterInnen nach eigenen Angaben darum, die Positionen zur Apothekenbetriebsordnung, zu Pick-up-Stellen, Rabattverträgen und zur Arzneimittelsicherheit aus Sicht angestellter Apotheker zu beleuchten. Außerdem präsentierten die Adexa-Vertreter die jüngsten Ergebnisse einer Umfrage zur Zufriedenheit mit den Arbeitsbedingungen in der Apotheke.

Mit den Gesprächen für einen Neuentwurf zur Apothekenbetriebsordnung würde jetzt nach Ende der Sommerpause begonnen, so der CSU-Gesundheitspolitiker laut Adexa. Man habe sich aber auch noch vorgenommen, die Baustelle "Pick-up-Stellen" zu regeln. Der politische Wille bestehe, diesen Vertriebsweg zu unterbinden. Die Politik warte hier aber immer noch auf seriöse Vorschläge der ABDA.

Lothar Klein / 19.09.2011, 13:56 Uhr

Kommentare:

Apotheker55 sagt:
22.09.2011 14:46

immer, wenn ich die Überschrift lese, denke ich an den "Münchner im Himmel", der im Biergarten versumpft und die Regierung auf die göttlichen Eingebungen vergeblich wartet.
Bei allen Äußerungen von Politikern hab ich das Gefühl, dass diese buchstäblich von nichts eine Ahnung haben und wir froh sein können, dass der Staat trotzdem irgendwie funktioniert.

Ingo Dramburg sagt:
20.09.2011 14:54

Apotheker erhebt euch....!
Apothekerprotest bei Facebook !

Winfried Meyer sagt:
19.09.2011 21:39

@ miwin 19.09.2011 20:13
"Wo ist das Problem, wenn der politische Wille besteht ? Dann muss man einfach nur vollendete Tatsachen schaffen."

darauf antwortete ich bereits am 20.08.2011 18:34 zur ähnlichen Sichtweise von Herrn Reinhard Rodiger 19.08.2011 11:44
"Für mich wird der politische Wille erkennbar,nichtrituelle Mitsprache
rauszuhalten."

SOOOooo war das doch schon immer im "Kommunikations"-System einer sogenannten Repräsentativen-Demokratie aller Spielarten, wird auch in Zukunft leider so bleiben (auch im Mikrozensus namens DAV/ABDA-"Parlamentarismus"), solange eben NICHT durch gebündeltes/synergetisches Handeln von Gleichgesinnten (eben NICHT beschränkt auf Apotheker-e.K.s) einer mehr...

miwin sagt:
19.09.2011 20:13

Wo ist das Problem, wenn der politische Wille besteht ? Dann muss man einfach nur vollendete Tatsachen schaffen.

Siehe Euro-Rettungsschirmzahlungen, die ohne Parlamentsbeschluß und zunächst ohne geltendes Recht vorgenommen wurden. Erst auf Klage wurden dann vom BGH Zahlungen unter bestimmten Kriterien nachträglich sanktioniert.

So könnte es hier auch gehen, wenn man nur will. Aber man will man gar nicht. Man traut sich nicht, uns reinen Wein ein zu schenken. Denn so könnte man die Politik vielleicht der (Wahl-)lüge bezichtigen.

p.b. sagt:
19.09.2011 14:16

Es steht im Koalitionsvertrag und es waren die Wahlversprechen der Regierungskoalition und jetzt sollen plötzlich die Apotheker "seriöse Vorschläge" machen,die dann der Reihe nach als "unseriös" und wahrscheinlich "eigennützig"abgekanzelt werden?Herr Zöller ,das ist Ihre Aufgabe nicht unsere.Sonst interessiert sich in der CSU/CDU und FDP auch kein Schwein für unsere Vorschläge und Ideen.Wollen Sie Pich Up abschaffen oder nicht.Wenn ja dann strengen Sie Ihren Kopf gefälligst selber an.Wir nehmen den schwarzen Peter für diese verkorkste Politik nicht auf!!Aber mal ehrlich:Die Regierungskoalition will die Pick up-Regelung gar nicht beseitigen.Aber nicht mal dies zu sagen
haben Sie den Mut.

Michael Zeimke sagt:
19.09.2011 14:14

Selber nachdenken bringt Lösungen.
Das EU-Recht gibt jedem Mitgliedsland das
Recht den Versandhandel zu erlauben oder zu verbieten. Also Verbot des Versandhandes für verschreibungspflichtige AM .Dann verschwinden die Pick-up-Stellen von selbst. So einfach!

Kommentar abgeben:

Wenn Sie das Wort nicht lesen können, bitte hier klicken.
CAPTCHA-Bild zum Spam-Schutz

 

 

Sie können die News auch als RSS-Feed abonnieren:

 

RSS-Feed Tagesnews Alle

RSS-Feed Tagesnews Politik

Hier finden Sie weitere Informationen zum RSS-Feed der DAZ.online.