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Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) steht zum ABDA/KBV-Konzept. (Foto: Sket)

Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) steht zum ABDA/KBV-Konzept. (Foto: Sket)

ABDA/KBV-Konzept

Bahr lehnt Arznei-Positivliste ab

Köln - Das Bundesgesundheitsministerium hat noch einmal klargestellt, mit dem ABDA/KBV-Konzept keine Positivliste für Arzneimittel einzuführen. Das hat Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) nach einem Bericht der „Ärztezeitung“ betont. „Wir wollen nicht, dass eine Behörde vorschreibt, welche Arzneimittel verordnet werden können“, sagte Bahr laut „Ärztezeitung“ auf dem PKV-Forum des Versicherers Continentale in Köln.

Der geplante Änderungsantrag zum Versorgungsstrukturgesetz schaffe lediglich die Grundlagen für Modellvorhaben. Er ermögliche, den von Ärzte- und Apothekerschaft entwickelten Vorschlag zu Wirkstoffverordnungen - das sogenannte KBV/ ABDA-Konzept - in einer Region zu überprüfen, sagte Bahr weiter. „Wir sind gespannt, ob das Modell überzeugend ist und zu einer Senkung der Ausgaben führt.“

Seiner Einschätzung nach könnte das Prinzip, dass der Arzt auf Basis eines Medikationskatalogs einen Wirkstoff verordnet und der Apotheker das konkrete Medikament auswählt, von den Patienten besser akzeptiert werden als die Rabattverträge. Je nachdem, wie das Ergebnis des Modellvorhabens ausfällt, könne die Politik entscheiden, ob ein Ausrollen Sinn macht oder nicht. „Wir müssen nicht immer gleich alles für alle in Deutschland machen“, so Bahr laut „Ärztezeitung“.

Lothar Klein / 14.09.2011, 09:53 Uhr

Kommentare:

M.R. sagt:
15.09.2011 10:04

Herr Rösler, Herr Bahr und der Rest der FDP-Truppe, versuchen jetzt mit "Griechenland" ein Paar Punkte bei der Bevölkerung zu sammeln. Das wird nicht funktionieren.

Ich sage; nur Gesundheitspolitik entscheidet, ob Sie ins Parlament schaffen oder nicht.

Ganz simpel: schaffen Sie AMNOG ab, schaffen Sie die 5% Hürde.

Reinhard Rodiger sagt:
14.09.2011 11:29

Ich finde es nicht in Ordnung,anonym Forderungen zu stellen oder zu kritisieren. Unabhängig davon führt Meckern ohne fassbaren Hintergrund nicht weiter.

M.R. sagt:
14.09.2011 10:18

Sag ich doch;

Herr Bahr hat immer was dagegen -sein Vorgänger auch, Sie wissen schon, der Lieferer-, wenn was vernunftiges vereibart wird. typisch FDP.

Ich fordere hiermit nocheinmal DAV auf, Unterschriften gegen Rabattverträge zu organisieren.

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