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Grüne-Politikerin Biggi Bender sieht in der beabsichtigten Einbeziehung des ABDA/KBV-Arzneimittelkonzeptes in das neue Versorgungsstrukturgesetz einen ersten Erfolg.

Grüne-Politikerin Biggi Bender sieht in der beabsichtigten Einbeziehung des ABDA/KBV-Arzneimittelkonzeptes in das neue Versorgungsstrukturgesetz einen ersten Erfolg.

ABDA/KBV-Konzept

Biggi Bender: Hoffnungsschimmer für Positivliste

Berlin - Die von der Regierungskoalition beabsichtigte Einbeziehung des ABDA/KBV-Arzneimittelkonzeptes in das neue Versorgungsstrukturgesetz stößt auf die Zustimmung der Grünen. Deren gesundheitspolitische Sprecherin Biggi Bender sieht darin einen ersten Erfolg auf dem Weg zu einer Positivliste. Zugleich warnte die Politikerin davor, mit dem Modellprojekt die Rabattverträge aushebeln zu wollen.

„Seit fast 20 Jahren kämpfen vernünftige Gesundheitspolitikerinnen und -politiker, engagierte Patientenvertreterinnen und -vertreter sowie die Ärzteschaft für eine Arzneimittel-Positivliste“, so Bender. Bisher sei jeder Anlauf von Union und FDP im Schulterschluss mit der Pharmaindustrie sabotiert worden. „Sollte sich Schwarz-Gelb entschließen, diese Verweigerungshaltung endlich aufzugeben und die Positivliste zumindest zu erproben, wäre das ein Hoffnungsschimmer“, so Bender weiter.

Wichtig werde aber sein, das Modellprogramm mit eindeutigen Zielvorgaben zu verknüpfen. Dazu müssten neben der Verbesserung der Qualität und der Transparenz der Arzneimittelversorgung auch Wirtschaftlichkeitsziele gehören. Bender: „Die Positivliste darf nicht als Trojanisches Pferd missbraucht werden, um die mit den Arzneimittel-Rabattverträgen verbundenen Einsparungen wieder an die Pharmaindustrie zurückfließen zu lassen.“

Lothar Klein / 12.09.2011, 14:47 Uhr

Kommentare:

M.R. sagt:
13.09.2011 07:59

@ pilleninsel

Das Problem ist nicht Rot-Rot-Grün, sondern Rot-Grün, denn die Linken schäzen die Arbeit der Apotheker mehr als der FDP.

Grüsse

Pillenliesel sagt:
12.09.2011 19:44

Das ist die Meinung unserer zukünftigen Gesundheitsministerin unter Rot-Rot-Grün!
Diejenige,die dafür ist,Arzneimittel wie "Brot und Schuhcreme" auch im Supermarkt kaufen zu können.

Norbert Söntgerath sagt:
12.09.2011 19:20

Der Beitrag von Frau Bender sollte uns veranlassen, die kurze Zeit der schwarz- gelben Regierung zu nutzen.Wie können Politiker mit so viel ideologischer Verblendung und sowenig Sachverstand soweit in der Politik kommen.

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