Sie sind hier: Tagesnews-Politik > News
Politik

Isabelle Adenot zur neuen ZAEU-Präsidentin gewählt. (Foto: l’Ordre des pharmaciens)
ZAEU-Präsidentschaft
Französin folgt auf Heinz-Günter Wolf
Berlin - Die Französin Isabelle Adenot wird im Jahr 2012 die Präsidentschaft des Zusammenschlusses der Apotheker in der Europäischen Union (ZAEU) übernehmen. Sie wurde in Berlin von der ZAEU-Generalversammlung gewählt. Adenot folgt zum 1. Januar 2012 auf Heinz-Günter Wolf, Präsident der ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände, der in diesem Jahr die ZAEU-Präsidentschaft inne hat. Zum Vizepräsidenten wurde Piotr Bohater aus Polen gewählt.
„Ich gratuliere beiden ganz herzlich zu ihrer Wahl. Wir haben damit ein gutes und schlagkräftiges Präsidententeam für 2012. Das ist auch notwendig, denn die Anforderungen der Politik, der Patienten und der Gesellschaft an uns Apotheker werden zunehmen", sagte Wolf als noch bis Jahresende 2011 amtierender ZAEU-Präsident. Der Apotheker aus Hemmoor (Niedersachsen) war 2010 in Brügge (Belgien) zum Nachfolger seines belgischen Kollegen Filip Babylon gewählt worden.
Isabelle Adenot ist Präsidentin des Ordre National des Pharmaciens in Frankreich. Piotr Bohater vertritt die Polnische Apothekerkammer. In Deutschland trat Bohater u.a. schon auf dem diesjährigen Wirtschaftsforum des Deutschen Apothekerverbandes (DAV) in Potsdam auf, wo er auf Fehlentwicklungen von falscher Deregulierung und überbetonter Preisfokussierung in Apotheken hinwies.
Der Zusammenschluss der Apotheker in der Europäischen Union mit Sitz in Brüssel (Belgien) vertritt die Interessen von rund 400.000 Apothekerinnen und Apothekern in 31 europäischen Ländern. Täglich besuchen mehr als 46 Millionen Menschen die Apotheken in der EU. Die deutsche Apothekerschaft ist mit einem eigenen ABDA-Büro unter der Leitung von Dr. Jens Gobrecht in Brüssel vertreten.
Lothar Klein / 21.06.2011, 14:24 Uhr
Sie können die News auch als RSS-Feed abonnieren:
Hier finden Sie weitere Informationen zum RSS-Feed der DAZ.online.




Winfried Meyer sagt:
26.06.2011 19:48zu unten zitiertem Lesebriefschreiber`s
"Wieso hört die Kritik an der Pressearbeit der ABDA nicht auf? "
verweise ich u.a auf meinen Kommentarhinweis in
http://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/spezial-apbetro/news/2011/04/21/notdienst-im-filialverbund-bahnt-sich-unruhe-im-verbaendelager-an.html
"KOMMENTAR:
Hohes Risiko
Die ABDA spielt in der Versandhandelsdebatte mit hohem Risiko. Obwohl bislang nicht ersichtlich ist, wo im Bundestag ihre Bündnispartner zu finden sind, um ein generelles Versandverbot bei verschreibungspflichtigen Arzneimitteln gesetzgeberisch einzuführen, setzen die ABDA-Juristen allein auf diese Karte. Mehr noch: Im Eifer des Gefechts werden auch noch alle Ansätze, jenseits des mehr...
Winfried Meyer sagt:
23.06.2011 15:40Sehr geehrte DAZ.online-Redaktion,
Es wäre m.E. "existenziell" wichtig für die Struktur der apothekerlichen Selbstverwaltungsorgane und deren "Beratungsunternehmen" namens ABDA, daß beim Verbleib von nur noch DREI (Urlaubs)monaten bis zum Apothekertag in Düsseldorf das vorliegende Thema nicht nur auf der (erstaunlicherweise) apotheke-adhoc-Plattform PLAKATIERT würde in ÖFFENTLICHkeitsarbeit !
Zitat:
"(4) Community Mitglied
Kammern reformieren
Unsere "Schlag-" oder Zielrichtung (Anm.: der www.bffk.de ) bezieht sich weder bei den IHKn noch bei den Apothekerkammern auf die Abschaffung der Kammern selbst. Wir wollen gründlich aufräumen, entrümpeln und reformieren. Dazu gehört z.B. ein deutliches MEHR an mehr...
Winfried Meyer sagt:
23.06.2011 15:06zu
"Übrigens: Herr Ditzel stellt in der aktuellen Montags DAZ (Anm.: AZ-Nr.25) mal wieder die richtigen Fragen"
... füge ich hinzu:
DAZ 22 / 02.06.2011
Berufspolitik
"Mehr Selbstkritikfähigkeit
[...] Wenn allerdings Zuschriften offenbar aus der Redaktion (Anm: PZ ?) über die WuV an Dritte gelangen, die – so ging es mir – dann telefonisch einen Kommentar zum entsprechenden Artikel, der ja eben nicht in die Zeitung gelangte, abgeben, bin ich hierüber erstaunt und ich fühle mich massiv manipuliert. So geht es nicht! Ich wies schon darauf hin: Wir zahlen für alle diese Dinge, nämlich Zeitungen, Konferenzen, Referenten, Redakteure usw. Da erwarte ich dann mehr Selbstkritikfähigkeit! Womit wir beim Thema sind: Die kommenden Tagungen, mehr...
Dr. Schweikert sagt:
22.06.2011 10:48Super! Dann kann sich Herr Wolf ja wieder mit ganzer Kraft um die Belange der Apothekerinnen und Apotheker kümmern. Übrigens: Herr Ditzel stellt in der aktuellen Montags DAZ mal wieder die richtigen Fragen - Wir warten seit langem auf die Antwort der Standesvertreter.