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Politik

Der alte und der neue Bundesgesundheitsminister bei der Amtsübergabe in der Friedrichstraße. (Foto: Sket)
Führungswechsel im BMG
Bahr: Ich setze auf Kontinuität
Berlin - Der neue Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) will die Politik und den Führungsstiel von Amtsvorgänger Philipp Rösler fortsetzen: „Ich setze auf Kontinuität“, sagte Bahr bei der Amtsübergabe im Ministerium vor den Mitarbeitern des Hauses. Auch er werde einen „offenen Umgang“ und einen „kooperativen Führungsstil“ pflegen, zuhören, ein offenes Wort schätzen und sich Kritik stellen, versprach Bahr.
Es sei selten, dass parlamentarische Staatssekretäre zu Minister aufstiegen. Nach Horst Seehofer sei er der zweite Gesundheitsminister mit vorhergehender Erfahrung im selben Ressort. Bei Amtsantritt im Herbst 2009 habe er Rösler nicht nur vor der „von vielen Interessen durchwachsenen Verbandslandschaft“ in der Gesundheitspolitik gewarnt, sondern auch vor dem Ministerium nach neun Jahren SPD-Herrschaft. Hierin habe er sich aber getäuscht, räumte Bahr weiter ein. Er habe bislang „unheimliche loyale, engagierte Mitarbeiter“ erlebt, die in den schwierigen Gesetzgebungsverfahren „nächtelang“ am Gelingen mitgearbeitet hätten.
Der ins Wirtschaftsministerium gewechselte Philipp Rösler bedankte sich zum Abschied bei den BMG-Mitarbeitern. Viele hätten ihm bei Amtsantritt vor dem BMG gewarnt. Früher habe er zudem immer gesagt, er wolle auf keinen Fall Kultusminister in einem Bundesland oder Bundesgesundheitsminister werden. Bei Amtsantritt habe er mit Staatssekretär Kapferer dann im Büro gesessen und gesagt: „ Stefan, was haben wir uns da angetan.“ Nach anderthalbjähriger Amtszeit könne er aber jetzt sagen: „Es war ganz anders.“ Welcher Minister könne schon behaupten, dass seine Mitarbeiter eigens Lieder für ihn texteten: „Steh auf, wenn Du am Boden liegst“, hätten sie beim letztjährigen Sommerfest des BMG für ihn gesungen.
Lothar Klein / 19.05.2011, 10:31 Uhr
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Winfried Meyer sagt:
20.05.2011 10:49zu H.S.
"Ich hoffe er setzt auf die Kraft der neuen Versorgungsmodelle, die an Effizienz gemessen werden - nicht an der Unterstützung durch eine Verbandsgruppierung."
Da ist mehr als nur "etwas" dran !!!
... ob`s nun den DAV-/ABDA-"Lemmingen" passt oder nicht.
Denn es geht um Definitions-Hoheiten, Ermessens- und Bewertungsspielräume bzgl. des gemeinwesendienlichen "Schutzes der Gesundheit", die gewiss NICHT bei den Apothekern e.K.s alter Prägung liegen.
jüngstes Beispiel symtomatisch dafür, wohin die Reise geht :
"Verwaltungsgericht Augsburg: Heimversorgung zulässig bei angemessener räumlicher Nähe zwischen Apotheke und Heim
Der klagende Apotheker begehrte von der mehr...
Alexander Hupe sagt:
20.05.2011 10:18@ H.S.
"Herr Bahr wird seinem Amte und seiner Persönlichkeit entsprechend" ausschließlich für SICH und seine persönlichen Belange (Macht) "sprechen und handeln".
M.R sagt:
20.05.2011 08:39@ H.S.
wem meinen Sie mit "größere Gruppe im Lande", etwa die Hotelier, die Patienten können wohl nicht sein, nach dem wirwarr der Rabattverträge, Packungsgrössenverordnung, Vorkasse bei Wunschmedikament usw.usw...
Ihr Komentar klingt so romantisch, träumen sie weiter....
H.S. sagt:
19.05.2011 18:30Ich denke: Herr Bahr wird seinem Amte und seiner Persönlichkeit entsprechend für eine größere Gruppe im Lande sprechen und handeln.
Denn er weiß: Seine Partei hat nur dann wieder einen großen Erfolg, wenn er die Weichen des gesamten Gesundheitssystems für uns alle ändert und damit umfassende Lösungen bietet. Ich hoffe er setzt auf die Kraft der neuen Versorgungsmodelle, die an Effizienz gemessen werden - nicht an der Unterstützung durch eine Verbandsgruppierung.
Gunnar Müller / Detmold sagt:
19.05.2011 18:28@ "Dolle" Kommentare (s. zuvor....)
Kommt endlich 'raus aus der Anonymität der "Max Mustermann's / M.R.'s und Bernhard's von nebenan", liebe Kollegen !
Wer etwas zu sagen hat, sollte sich seines Namens nicht schämen...............
Max Mustermann sagt:
19.05.2011 18:07als ob nur apotheker die fdp gewählt hätten, da müsste es ja 11,6Mio davon geben :-) M.R Kommentar hört sich ja richtig bedrohlich an. einfach in die politik gehen und selber gesundheitsminister werden.
sicher ist auch das die fdp beim nächsten mal nicht wieder dabei ist, sicher ist auch das es apothekern nicht schlecht geht.
M.R sagt:
19.05.2011 15:24Brief an Herrn Bahr
Sehr geehrter Hr. Bahr,
den AMNOG hat die Apotheker ruiniert.
Sie haben jetzt die Chance, den Fehler Ihres Vorgängers zu korrigieren, nämlich den AMNOG vollständig abzuschafen. Denn wenn Sie dies nicht tun, gehen Sie davon aus, dass Sie (FDP)beim nächsten Bundestagswahl nicht mehr im Bundestag vertreten sind. Nur durch uns haben Sie die 14,6% bekommen. Also, es liegt in Ihrer eignen Intresse den AMNOG wieder abzuschafen. Wenn Sie glauben, Sie bekämen woandres Unterstützung, dann irren Sie sich. Nur wir sind Ihr Wähler.Sie sind noch viel zu jung, um Ihre politische Kariere zu beenden.
Herr Bahr hören Sie lieber auf mich.
vielen dank für Ihre Zusammenarbeit.
Bernhard sagt:
19.05.2011 11:53ich setze darauf , dass die FDP aus dem Bundestag fliegt.