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Politik
DAZ.TV vom DAV-Wirtschaftsforum
Becker: „Das Maß ist voll“
Potsdam - Auf dem 48. Wirtschaftsforum in Potsdam hat DAV-Vorsitzender Fritz Becker der Bundesregierung vorgeworfen, den Apotheken „maßlos in die Tasche gegriffen“ zu haben. „Das Maß ist absolut voll“, sagte Becker zum Auftakt in seinem politischen Lagebericht.
Becker forderte Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler auf, den ab Januar 2011 auf 2,05 Euro festgesetzten Apothekenabschlag im anstehenden Versorgungsgesetz wieder freizugeben und ab dem kommenden Jahr wieder der Selbstverwaltung zu überlassen. Außerdem forderte Becken, endlich das Apothekenhonorar zu dynamisieren. „Jeder Versorgungsauftrag hat seinen Preis“, rechtfertige Becker. „Nach sieben Jahren können wir das nicht länger akzeptieren.“ Auch für Nacht- und Notdienste benötigten die Apotheken ein kostendeckendes Honorar.
Zuversichtlich zeigte sich Becker, dass das Urteil des Berliner Sozialgerichts zum Apothekenabschlag in den nächsten Instanzen keinen Bestand haben wird. „Ich bin sicher, dass die Gerechtigkeit in den nächsten Instanzen siegt.“
Kritik übte der DAV-Vorsitzende an der Rabattpolitik des Großhandels: „Der Großhandel ist nicht Willens, seinen Beitrag zu leisten.“ Er kürze die Konditionen teilweise „deutlich mehr als um 0,85 Prozent“. Das habe „verheerende Auswirkungen“ auf den Rohertrag der Apotheken in diesem Jahr. In der Summe würden die Apotheken durch das AMNOG daher mit 400 Millionen Euro belastet. Becker: „Das AMNOG nimmt uns die Luft zu Atmen. Das ist eine inakzeptable Situation. Unser Geduldsfaden ist jetzt gerissen.“
Korrekturen verlangte Becker am Entwurf der Apothekenbetriebsordnung (ApBetrO). Die darin vorgesehenen Erleichterungen für Filialapotheken bei der Laborausstattung, bei Nacht- und Notdiensten müssten korrigiert werden: „Apotheken 2. Klasse wird es mit uns nicht geben.“ Es dürfe auch kein Platz sein für eine „dramatische Ausweitung von Rezeptsammelstellen“, forderte Becker. Die ApBetrO sei das „Grundgesetz“ für die Apotheken. Daher müsse die Politik dies im Konsens mit den Apotheken erarbeiten.
- DAZ-TV-Interview mit Fritz Becker, DAV-Vorsitzender
Lothar Klein / 05.05.2011, 14:45 Uhr
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dietmar frensemeyer sagt:
06.05.2011 08:36Becker benebelt die Apotheker in Sachen GH.
2004 war der DAV ausdrücklich dafür , dass die Politik dem GH eine Spanne zugestand, die Funktionsrabatte ermöglichte.
Warum? weil der DAV die ursprünglich errechnete und notwendige Spanne für die Apotheken politisch nicht durchsetzen wollte und stattdessen bequem teilweise auf den GH abwälzte.
Daran erinnern sich die heutigen Politiker ebensowenig wie die Mehrheit der Apotheker... vorneweg der DAV ...
DAV - no eggs never
Spitzweg sagt:
06.05.2011 01:46@ frensenmeyer
man fängt an zu saufen, damit man adäquat kotzen kein (sehr frei nach brecht)
prost
die mass ist ausgetrunken, wer zahlt die nächste?
in der tasche ist nix mehr, loch und der rest siehe oben
;-)
Winfried Meyer sagt:
05.05.2011 23:15WER sorgt WIE und WANN für Klarheit im Thema
"Erwartungshaltung der s.g. Basis an die ABDA ?=? DAV"
www.xing.com/net/spd/gesundheit-402204/apothekenwesen-25614724/25614724/#25614724
fragt
www.apointernetclub.blogspot.com
.
Pillenliesel sagt:
05.05.2011 17:48Die Herren beim DAV begreifen nicht, dass die Sachebene (der Kommunikation) kein Schwein (Politiker,Kassen,Richter )mehr interessiert.
Wir sind satte Apotheker mit ihren Apothekenpreisen (sic) und jammern nur rum. Schließlich gibt's immer noch Taschentücher, Pröbchen, Senioren- und Rätselhefte und die gute Umschau. Und wenn Frau Meier wegen einem Friseurtermin die Blutdrucktabletten von Kotzpharm nicht abholen kann, dann bringen wir die Pillen ganz selbstverständlich nach Hause.
Dass das alles für 6 Euro geschieht glaubt uns dann natürlich kein Schwein.
Ist ja auch betriebswirtschaftlich nicht darstellbar.
Der Service , den wir immer noch bieten, bildet die Einkommens-verhältnisse von vor 20 Jahren ab.
Und wir machen "Business as usual",greifen uns mehr...
Gunter Ullmann sagt:
05.05.2011 17:23und außerdem ist die Argumentation der politik purer Schwindel, hauptsache es läßt sich was gegen Apotheken machen.
Apotheken sollen nicht wie Drogerien aussehen - aber Drogerien sollen mittels pick up Arzneimittel verkaufen
Apotheken sollen beraten - in Pick up Drogerien nicht notwendig
hier Zwang dort alle Freiheiten, Narrenfreiheit. Hier die Fron - dort der Gewinn!
Gunter Ullmann sagt:
05.05.2011 16:37Herr Becker hat recht. Leider bezweifle ich, dass sich in der Politik oder anderswo jemand für die wirtschaftliche Lage der Apotheken interessiert. Oder gar die Zusammenhänge versteht und erkennt.
dietmar frensemeyer sagt:
05.05.2011 16:08WASNDASFÜRNDEUTSCH ???
BECKER TAL(G)K ?
"masslos in die Tasche gegriffen"
"das Mass ist voll"
ja was nun ?
Wer schreibt dem die Reden?
Die Taschen sind leer, das Mass ist ausgelaufen, kaputt,
das betriebswirtschaftliche Ergebnis (Fachbegriff bitte nachlesen! ) ist nicht mehr zu messen!!!
Wer nimmt den Becker ernst ?