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Politik

Philipp Rösler räumt ein: Der erhöhte Apothekenrabatt ist "keine ganz schöne Maßnahme". (Foto: Sket)
Handelsblatt Jahrestagung Health
Rösler: Apotheker spielen bei Prävention eine wichtige Rolle
Berlin - Nach der finanziellen Sanierung des GKV-Systems und der Neuordnung des Arzneimittelmarktes hat Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) auf der 16. Handelsblatt Jahrestagung Health für das kommende Jahr neue Reformschritte angekündigt. Bei der beabsichtigten Stärkung der Prävention sollen Apotheker eine wichtige Rolle spielen. Rösler: „Die Apotheker mit ihren 4 Millionen Patientenkontakten täglich haben dazu die notwendige Autorität. Der Apotheker ist nicht nur Händler, sondern auch Heilberufler.“
Neben der Stärkung der Prävention kündigte Rösler eine Honorarreform für niedergelassene Ärzte, eine verbesserte Bedarfsplanung in ländlichen Regionen gegen den wachsenden Ärztemangel und die bessere Verzahnung von ambulanter und stationärer Versorgung an. Mehr Transparenz und „intelligente Modelle der Kostenerstattung“ sollen zudem beim Patienten das Interesse an mehr Wirtschaftlichkeit steigern.
Mit Blick auf die Stärkung der Prävention sagte Rösler, „man muss die präventionsfernen Schichten der Bevölkerung dort abholen, wo sie hingehen.“ Dabei spielten neben den Apothekern Ärzte und Hebammen eine besondere Rolle, um die Vorsorge zu verbessern und Gesundheitskosten langfristig unter Kontrolle zu halten.
Der Bundesgesundheitsminister rechtfertigte erneut die Festsetzung des Apothekenabschlages auf 2,05 Euro als unvermeidlich im Rahmen der Sparmaßnahmen zur Sanierung der GKV, fügte jedoch hinzu, die Entscheidung sei wie andere Elemente der Gesundheitsreform „keine ganz schöne Maßnahme“. „Viele der Maßnahmen hätten Sie eher meiner Vorgängerin zugetraut“, zeigte Rösler Verständnis für Unzufriedenheit mit seiner Reform. Aber: „Wir haben nicht bei Null, sondern bei minus neun Milliarden Euro angefangen.“ Als Erfolg reklamierte Rösler die Festschreibung des Arbeitgeberbeitrages. Damit sei die Koppelung der steigenden Gesundheitskosten an Löhne und Gehälter „zumindest durchbrochen“.
Lothar Klein / 30.11.2010, 12:50 Uhr
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jedi sagt:
03.12.2010 16:00Unerträglich verlogenes Politikergeschwätz,
mir wird nur noch übel davon.
Lass Kohle sehen,Rösler,dann darfst Du uns wieder anschleimen.
Titel ohne Mittel geht nicht.
Dr. Stephan Hahn sagt:
01.12.2010 16:04Aha, wir sind also nicht nur Händler, sondern auch Heilberufler. Ich kann mich an eine Veranstaltung mit Herrn Bahr vor einigen Monaten ion Cuxhaven erinnern, da klang das noch ganz anders. Der Leistungserbringer dürfe nicht nur als Kostenfaktor gesehen werden, sondern als jemand, der für seine Leistungen angemessen honoriert werden soll. Davon sind die Apotheken weiter entfernt denn je. Was hat eigentlich diesen Wechsel in der politischen Wahrnehmung unserer
Leistungen bewirkt??
orhon sagt:
01.12.2010 11:41Bernhard hat total recht,wo gibt es noch solche Lebewesen mit diesen Meinungen,eigentlich musste man fragen,ob dieser facemaker lesen und schreiben kann.
Mit solchen Gestalten muss die Welt leben,sonst hätten wir keine Pharmazeuten gebraucht.
Es wäre ratsam Rabatgesätze oder ähnliche zeitraubende Arbeiten die am Ende kein Ersparnis bringen aufzuheben,um für den Patienten Präventionsratschläge
weiter zu geben.Nur dürfen wir die alte Zeiten nicht vergessen,dass wir sehr sehr wenig gemacht haben vieleicht manchmal durch die Angst der Ärtztemacht und unsere eigene Faulheit zur Weiter-Fortbildung in Medizien.Das ist unsere einzige Chance
gegen diesen ahnungslose Meinungen (manchmal durch
unsere Zurückhaltung) existieren zu können.
Wacht auf bitte mehr...
Bernhard sagt:
01.12.2010 10:45zu pacemaker
dummes geschwätz , Sie haben doch keine ahnung
Bernhard sagt:
01.12.2010 10:44zu pacemaker
dummes geschwätz , Sie haben doch keine ahnung
pacemaker sagt:
30.11.2010 21:06klar, auf hohem Niveau läßt sich´s gut jammern; sicher zahlen Apotheker auch ihren Beitrag, wie alle anderen auch;
(GH+ Hersteller) Ärzte ausgenommen.
Dafür gibt´s aber auch "Bestandsschutz" als Tante Emma Laden mit Bestands-schutz. Amtlich Naturschutzgebiete aufgrund wirksamer Lobbyarbeit statt Wettbewerb bei der Versorgung mit Arzneimitteln; Fast alle Umsätze in einer Apotheke veranlassen andere: RX der Arzt, OTC der Patient, Produkte liefert die Industrie.
Wie wär´s denn mal mit aktivem Verkauf von OTC und Freiwahlprodukten, da liegen auch Möglichkeiten...
Ulrich Fisahn sagt:
30.11.2010 18:37Herr Rösler hat es richtig erkannt. Wir haben 4 Mio Patientenkontakte und es könnte sich bei der nächsten Wahl als nützlich erwisen, ihn noch einmal daran zu erinnern; ebenso wie an seine Wahlversprechen bei der leetzten Wahl.
Wir sind es tatsächlich selber schuld
koch albert sagt:
30.11.2010 18:29das wir apotheker alles zum null tarif
abgeben, zeigen wir den politikern seit
40 jahren (altenheime, proben, notdienstgebühr, rezepturgebür etc.)
schaut doch mal,wer alles in dieser zeit diese politiker gewählt hat.
wir sind selber schuld
Andi sagt:
30.11.2010 13:40Erst vernichtet die Regierung mit aller Macht die mittelständige Apotheken und dann erwarten sie immer mehr von uns.Jetzt sollen wir bestimmt zu Null-Tarif in der Prävention eine gaaanz grosse Rolle spielen. Für wie bescheuert hält uns eigentlich die FDP ????