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Politik

Frauen zahlen höhere PKV-Beiträge. Die Bundesregierung hat damit kein Problem. (Foto: Tres Delinquentes - fotolia.com)
Private Krankenversicherung
Bundesregierung: Höhere Prämien für Frauen kein Problem
Berlin - Die Bundesregierung hält unterschiedliche Versicherungsprämien für Frauen und Männer in der privaten Krankenversicherung (PKV) für gerechtfertigt und sieht darin keine Ungleichbehandlung im Sinne des Grundgesetzes. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Fraktion Die Linke hervor. Es bestehe daher in der PKV keine Notwendigkeit für Unisex-Tarife, wie es sie bei der Riester-Rente gibt.
Eine differenzierte Gestaltung von Versicherungstarifen, die an das Merkmal des Geschlechts anknüpfe, sei nach europäischem und deutschem Recht zulässig. In ihrer Anfrage hatte die Fraktion Die Linke darauf hingewiesen, dass für jüngere Frauen die PKV-Prämien um über 20 Prozent teurer sind als für gleichaltrige Männer. Kosten der Schwangerschaft dürften aber auf keinen Fall zu unterschiedlichen Prämien führen, heißt es weiter. Aus aktuellen Untersuchungen ergebe sich aber, "dass die Aufwendungen in bestimmten Fällen höher liegen als bei Männern". Soweit solche Unterschiede feststünden, sei die unterschiedliche Prämienhöhe nicht willkürlich, sondern gerechtfertigt. Zudem werde die Prämienkalkulation der PKV überprüft.
Nach Angaben der Bundesregierung sind nur 2,73 Millionen Frauen in der PKV vollversichert, aber immerhin 4,5 Millionen Männer und 1,6 Millionen Kinder. Der geringere Frauenanteil beruhe vermutlich darauf, "dass Arbeitnehmerinnen im Durchschnitt ein geringeres Einkommen haben und deshalb seltener die Versicherungspflichtgrenze überschreiten".
Dadurch wird die PKV nur in geringem Umfang mit Schwangerschaftskosten belastet: Nur 76.000 der 682.514 Geburten des Jahres 2008 entfielen auf die PKV.
Lothar Klein / 30.08.2010, 13:12 Uhr
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E.W. sagt:
01.09.2010 10:59Es handelt sich hierbei um Privatrechtliche Verträge, meine Herren Apotheker, was Ihnen ja wohl sehr am Herzen liegen sollte. ...oder verkaufen Sie lieber Generikas???
Die Kalkulation eines Tarifes beinhaltet wesentlich mehr als nur eine einseitige Betrachtungsweise wie von Ihnen Herr Klein.
z.B.:
Das Statistische Bundesamt Deutschland verweist auf ein ca. 4 Jahre höhere Lebenserwartung bei Frauen als bei Männern, und wir reden hier nicht von den fiten gesunden Jahren.
Wie oft möchte denn die deutsche Gesundheitspolitik noch Ihr krankes Kind die GKV umstrukturieren und subventionieren mit unser aller Gelder. Was meinen Sie warum in der Privatwirtschaft ein große Kluft zwischen den Einkommen von Männern und Frauen gleichen Bildungsniveaus liegt?
Warum unternimmt bei der mehr...
E.W. sagt:
01.09.2010 10:59Es handelt sich hierbei um Privatrechtliche Verträge, meine Herren Apotheker, was Ihnen ja wohl sehr am Herzen liegen sollte. ...oder verkaufen Sie lieber Generikas???
Die Kalkulation eines Tarifes beinhaltet wesentlich mehr als nur eine einseitige Betrachtungsweise wie von Ihnen Herr Klein.
z.B.:
Das Statistische Bundesamt Deutschland verweist auf ein ca. 4 Jahre höhere Lebenserwartung bei Frauen als bei Männern, und wir reden hier nicht von den fiten gesunden Jahren.
Wie oft möchte denn die deutsche Gesundheitspolitik noch Ihr krankes Kind die GKV umstrukturieren und subventionieren mit unser aller Gelder. Was meinen Sie warum in der Privatwirtschaft ein große Kluft zwischen den Einkommen von Männern und Frauen gleichen Bildungsniveaus liegt?
Warum unternimmt bei der mehr...