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Lutz Engelen, Vorsitzender des PR-Ausschusses der ABDA: „Wir wollen zunächst einmal Aufklärungsarbeit leisten“. (Foto: DAZ/Sket)

Lutz Engelen, Vorsitzender des PR-Ausschusses der ABDA: „Wir wollen zunächst einmal Aufklärungsarbeit leisten“. (Foto: DAZ/Sket)

Die Folgen des AMNOG

ABDA startet Kampagne

Berlin - Die ABDA versorgt ab heute die Apotheken mit Postern und Hintergrundinformationen zu den Auswirkungen des Arzneimittelmarkt-Neuordnungsgesetzes (AMNOG) auf Apotheken. Der Vizepräsident der Bundesapothekerkammer und Vorsitzende des PR-Ausschusses der ABDA, Lutz Engelen, erläutert im DAZ-TV Interview die Absicht der Kampagne: „Wir wollen zunächst einmal Aufklärungsarbeit leisten“.

Mit der Kampagne solle „die Wahrheit“ über die Strukturen in der Arzneimittelversorgung an den Verbraucher und auch an den Politiker gebracht werden und welche möglichen Folgen die beabsichtigten Änderungen auf die Apotheken haben können. „Wir wollen nicht drohen“, betont Engelen. Es gehe zunächst darum, in eine Diskussion zu treten. Weitergehende, „leicht eskalierende“ Maßnahmen seien jedoch nicht ausgeschlossen, wenn die Gespräche mit den Politikern nicht erfolgreich sind.

Wie stark die Apotheken durch die Umstellung der Großhandelsspanne tatsächlich belastet werden, ist derzeit noch nicht mit Sicherheit zu sagen. Die ABDA geht davon aus, dass sich diese Summe auf 500 Millionen Euro – mithin durchschnittlich 20.000 Euro jährlich pro Apotheke – belaufen wird. Dies ist auch die Botschaft der Kampagne, die mit dem Plakat „Achtung: Nacht- und Notdienst in Gefahr“ startet.

 

DAZ.TV Interview mit Lutz Engelen

 

Kirsten Sucker-Sket / 19.08.2010, 11:57 Uhr

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