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Durch Generikaverordnung hat die GKV bis Mai mehr als zwei Milliarden Euro gespart. (Foto: Falko Matte - Fotolia.com)

Durch Generikaverordnung hat die GKV bis Mai mehr als zwei Milliarden Euro gespart. (Foto: Falko Matte - Fotolia.com)

Pro Generika

GKV spart bis Mai 2010 2,6 Milliarden Euro

Berlin - Durch die Verordnung von Generika haben die gesetzlichen Krankenkassen nach Angaben des Branchenverbandes Pro Generika in den ersten fünf Monaten dieses Jahres 2,6 Milliarden Euro Ausgaben für Arzneimittel gespart. Allein im Mai 2010 seien 27.844 unterschiedliche Generikapackungen abgerechnet worden. Dahinter stünden derzeit 607 patentfreie und generisch verfügbare Wirkstoffe.

Laut Pro Generika waren Generika mit 19,52 Euro in deutschen Apotheken im Mai 2010 durchschnittlich nur halb so teuer wie die entsprechenden patentfreien Erstanbieterprodukte, die 38,47 Euro kosteten. In den ersten fünf Monaten des Jahres seien 177 Millionen Mal Generika von Ärzten verordnet und in Apotheken abgegeben worden.

"Massiv bedroht" sieht Pro Generika die Arzneimittelvielfalt allerdings durch die Wirkstoff-Ausschreibungen. "Bei diesen erhalten nur wenige Generikahersteller den Zuschlag, alle anderen werden von diesen Märkten ausgeschlossen. Das führt bereits jetzt zu Marktkonzentrationen und wird in Anbieteroligopolen enden, die dem Wettbewerb um Qualität und Preis erheblich schaden", schreibt der Branchenverband.

 

Lothar Klein / 04.08.2010, 11:30 Uhr

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