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Die neue Sozialministerin von Niedersachsen: Aygyl Özkan

Personalie

Aygyl Özkan neue Sozialministerin in Niedersachsen

In Niedersachsen wurde gestern die erste türkischstämmigen Ministerin vereidigt. Aygün Özkan ist neue Ministerin für Soziales, Frauen, Familie, Gesundheit und Integration. Sie folgt auf Mechthild Ross-Luttmann.

Die 38jährige Juristin ist Mitglied der Hamburger Bürgerschaft und stellvertretende Landesvorsitzende der CDU in Hamburg. Ihre Eltern stammen aus der Türkei, sie selbst wurde in Hamburg geboren. Nach dem Jurastudium arbeitete Özkan zunächst bei der Telekom, dann bei T-Mobile, zuletzt war sie Niederlassungsleiterin des Logistikunternehmens TNT. Als Bürgerschaftsabgeordnete war Aygül Özkan aktiv im Wirtschafts- sowie im Sozial- und Gleichstellungsausschuss. Sie ist verheiratet und hat einen siebenjährigen Sohn. 

In die CDU ist die Muslimin nach eigenem Bekunden 2004 wegen des "C" eingetreten: "Die CDU steht für Werte wie Familie, Verantwortung und Zusammenhalt, gesellschaftliches Engagement mit dem Gedanken der christlichen Nächstenliebe, Unterstützung von Schwachen und der Familie. Das sind Werte, die ich auch als Muslimin lebe". Eines ihrer zentralen Anliegen als Ministerin ist es, Integrationspolitik mit Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik zu verbinden. Über die Ziele, die sie für die Gesundheitspolitik in Niedersachsen hat, ist bislang nichts bekannt.

Dr. Beatrice Rall / 28.04.2010, 09:25 Uhr

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