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21.08.2014 Politik

Das Schicksal der DAT-Anträge will die Thüringer Apothekerkammer im Blick behalten. (Foto: Schelbert)

Deutscher Apothekertag 2014

Thüringen: Datenbank für DAT-Anträge

Zuletzt haben sich die sechs ostdeutschen Apothekerkammern in einem gemeinsamen Brief an ABDA-Präsident Friedmann Schmidt über die Behandlung der DAT-Anträge in den ABDA-Ausschüssen beklagt. Jetzt legt Thüringen nach: Die Landesapothekerkammer fordert in einem Antrag zum Deutschen Apothekertag, „eine transparente Bearbeitung der angenommenen sowie der in einen Ausschuss verwiesenen DAT-Anträge sicherzustellen“. Die Antragsteller sollen in die weitere Beratung eng eingebunden werden. ...mehr

Der Deutsche Apothekertag in München rückt näher - auf die Antragsberatung und Abstimmung darf man gespannt sein. (Foto: Hartlmaier/DAZ)

Deutscher Apothekertag 2014

DAT: Sechs Kapitel, 78 Anträge, 101 Seiten

Den Delegierten des Deutschen Apothekertages in München liegen dieses Jahr auf 101 Seiten 78 Anträge zur Beratung vor. Im Anschluss an den Gastauftritt von Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) und den politischen Lagebericht von ABDA-Präsident Friedemann Schmidt steigen die Apothekerinnen und Apotheker am Mittwoch, den 17. September, in die Beratung der Anträge ein. Die Anträge gliedern sich in sechs Kapitel. ...mehr

Will sich nur noch öffentlich äußern, wenn Apotheker originär betroffen sind: ABDA-Präsident Friedemann Schmidt. (Foto: Sket)

ABDA-Präsident zur Medienpräsenz

Schmidt: PR ist kein Selbstzweck

Im ersten Jahr seiner Amtszeit produzierte Friedemann Schmidt mit öffentlichen Äußerungen gewollte und ungewollte Schlagzeilen. Seitdem ist es ruhiger geworden um den ABDA-Präsidenten. Im DAZ-Interview erläutert Schmidt seine veränderte Medienstrategie: „Ich werde mich nicht zu Themen äußern, die öffentliche Aufmerksamkeit garantieren, nur um zu demonstrieren, dass wir Apotheker dazu eine Position haben“, so der ABDA-Präsident. Und weiter: „Das ist kein Selbstzweck. Wir äußern uns zu Themen, wenn Apotheker originär betroffen sind, weil sie tatsächlich dazu einen inhaltlichen Beitrag zu leisten haben.“ ...mehr

20.08.2014 Politik

TK-Chef Jens Baas hätte nichts gegen geheime Erstattungsbeträge. (Foto: Sket)

Vertrauliche Erstattungsbeträge

Kassenchef mit Verständnis für Pharma

Dr. Jens Baas, Vorstandsvorsitzender der größten deutschen Krankenkasse, der Techniker Krankenkasse, bezeichnet sich selbst als „Fan von Erstattungsbeträgen“. Sicher freut sich jeder Kassenchef, wenn die Preise für patentgeschützte Arzneimittel im Zaum gehalten werden. Was Baas von seinen meisten Kollegen unterscheiden dürfte ist, dass er nichts dagegen hätte, wenn die Erstattungsbeträge geheim blieben. ...mehr

"Zusammenarbeit auf Augenhöhe" ist die Erwartungen an die Ärzte, so Schmidt. (Foto: Sergey Nivens - Fotolia.com)

ABDA-Präsident zu Medikationsmanagement

Schmidt: Apotheker sind keine Hilfskräfte

Bei der Umsetzung des Medikationsmanagements erwartet ABDA-Präsident Friedemann Schmidt von den Ärzten Entgegenkommen und die Bereitschaft zur Zusammenarbeit auf „Augenhöhe“. „Wir sind keine Hilfskräfte, die man nach Belieben hinzuziehen kann. Es geht um verbindliche Zusammenarbeit und Kooperation. Und wir erwarten von den Ärzten, dass sie sich dieser Idee stellen“, so Schmidt im DAZ-Interview. ...mehr

TK-Chef Dr. Jens Baas will das AMNOG-Rad nicht zurück drehen - aber den Bestandsmarkt will er trotzdem im Blick behalten.

TK-Bestandsmarktreport

Teuer und ohne Zusatznutzen

Die Politik hat den Bestandsmarktaufruf aufgebeben. Die Techniker Krankenkasse (TK) sieht sich dennoch in der Pflicht, diese Arzneimittel genauer unter die Lupe zu nehmen – jedenfalls solche, die in der Verordnungspraxis eine größere Rolle spielen. Sie will Ärzte darüber aufklären, dass viele dieser Präparate keinen Zusatznutzen gegenüber anderen – günstigeren – Medikamenten haben. Dazu hat die Kasse nun mit Unterstützung von Professor Dr. Gerd Glaeske ihren ersten Bestandsmarktreport vorgelegt. ...mehr

Friedemann Schmidt erklärt im DAZ-Interview wie aus dem Leitbild ein Perspektivpapier wurde. (Foto: Sket)

DAZ-Interview mit dem ABDA-Präsidenten

Schmidt zu Leitbild: Keine zehn Gebote

Eigentlich wollte die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) auf dem nächsten Deutschen Apothekertag in München ein Leitbild für den Berufsstand präsentieren. Herausgekommen ist nach langer, intensiver Diskussion ein Perspektivpapier 2030. Im DAZ-Interview begründet ABDA-Präsident Friedemann Schmidt den Kurswechsel: „Leitbild passte einfach nicht mehr. Leitbild ist ein Kodex, sind Gebote. Der Begriff passte dann nicht mehr zum Ergebnis“, so Schmidt. ...mehr

Will Lieferengpässe bei Arzneimitteln im Auge behalten: BMG Staatssekretärin Annette Widmann-Mauz. (Foto: BMG)

Lieferengpässe

Widmann-Mauz: BMG prüft Melderegister

Die Ursachen für Lieferengpässe bei Arzneimitteln sind vielfältig. Das hat nicht nur der Sachverständigenrat im Gesundheitswesen festgestellt. Auch die Bundesregierung sieht dies nicht anders. Die Möglichkeiten, Engpässen wirksam entgegenzutreten, sind daher begrenzt. Diskutiert wird über ein verpflichtendes und erweitertes Melderegister zu aktuellen Lieferengpässen sowie eine Liste klinisch unentbehrlicher Medikamente. Über weitergehende Maßnahmen werde man abhängig von der weiteren Entwicklung der Situation entscheiden, schreibt Gesundheits-Staatssekretärin Annette Widmann-Mauz in ihrer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Grünen-Fraktion. ...mehr

19.08.2014 Politik

Das jüngste Gutachten des Sachverständigenrats für das Gesundheitswesen warf bei den Grünen viele Fragen auf. (Foto: DAZ)

Vorschläge des Sachverständigenrats

Bundesregierung hält an bewährten Apothekenstrukturen fest

Die Bundesregierung teilt die Einschätzung des Gesundheits-Sachverständigenrats nicht, dass eine Aufhebung des Fremd- und Mehrbesitzverbots von Apotheken für eine effizientere und effektivere Arzneimitteldistribution sorgen würde. Ebenso wenig hält sie von dem Vorschlag, die Apothekenhonorierung auf einheitliche Festspannen sowie apothekenindividuelle Handelsspannen umzustellen. Dies geht aus der Antwort der parlamentarischen Staatssekretärin im Bundesgesundheitsministerium, Annette Widmann-Mauz, auf eine Kleine Anfrage der Grünen-Fraktion hervor. ...mehr

Scheint eien Mehrheit für eine weitere Amtszeit als Kmmerpräsident Nordrhein hinter sich zu haben: Lutz Engelen. (Foto: ABDA)

Apothekerkammer Nordrhein

Mehrheit für Kammerpräsident Engelen gesichert

Die Wiederwahl von Lutz Engelen zum Präsidenten der Apothekerkammer Nordrhein scheint gesichert. Nach Einschätzung der Fraktionsgemeinschaft „Schweigende M(ehrheit) ist die Basis“ und Pharmazie leben“ sind die Würfel für die Bildung einer großen Koalition pro Engelen bereits gefallen. Ob der Kölner Apotheker Dr. Jürgen Strahl an seiner angekündigten Gegenkandidatur festhält, ist offen. ...mehr

18.08.2014 Politik

Brief der Kammerpräsidenten zeigt Wirkung: Sondersitzung der ABDA-Führung noch vor DAT. (Foto: DAZ)

ABDA-SONDERSITZUNG

Brief der Ost-Kammerpräsidenten zeigt Wirkung

Der Brief der sechs ostdeutschen Apothekerkammern an ABDA-Präsident Friedemann Schmidt zeigt Wirkung: Noch vor dem nächsten Deutschen Apothekertag wird sich der ABDA-Gesamtvorstand zu einer Sondersitzung treffen. Als Termin legte der ABDA-Gesamtvorstand auf seiner turnusmäßigen Sitzung letzten Donnerstag den 11. September fest. ...mehr

Die KBV-Vorstände Dr. Andreas Gassen und Dipl.-Med. Regina Feldmann wollen mehr Honorar für die Kassenärzte. (Foto: KBV)

Ärztliche Honorarverhandlungen

KBV: Kassen müssen nachlegen

Für die niedergelassenen Kassenärzte in Deutschland starten diese Woche die Honorarverhandlungen für 2015. Heute erläuterte die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) ihre Vorstellungen für die Verhandlungen mit dem GKV-Spitzenverband. Zuletzt gingen die Kassenärzte davon aus, dass ihre Leistungen mit insgesamt fünf Milliarden Euro unterfinanziert sind. Pünktlich zum Start der Verhandlungen soll nun eine Analyse des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung (ZI) die Honorarforderungen untermauern. Der GKV-Spitzenverband reagierte umgehend. ...mehr

Re- und Parallimporte von Arzneimitteln sorgen immer wieder für Ärger - jetzt sehen Apotheker die Gelegenheit, in der Politik Gehör zu finden. (Foto: Sket)

Kritik an gesetzlicher Import-Regelung

Überholt oder noch immer wichtig?

In Zeiten, da auch in Deutschland Arzneimittelfälschungen und Lieferengpässe ein Thema sind, mehren sich die Zweifel an den bestehenden Regelungen zum Import von Arzneimitteln. So sieht etwa der Landesapothekerverband Baden-Württemberg (LAV) den Reimport von und den Parallelhandel mit Arzneimitteln zunehmend kritisch und fordert den Gesetzgeber auf, die Importquote abzuschaffen. Auch der Detmolder Basis-Apotheker Gunnar Müller hat den Bundesgesundheitsminister bereits aufgefordert, über die geltenden Regelungen nachzudenken. Doch bislang macht das Ministerium in dieser Hinsicht wenig Hoffnung. ...mehr

15.08.2014 Politik

(Foto: TK)

KBV, KZBV und GKV-Spitzenverband einig

Ab 1. Januar 2015 gilt nur noch die eGK

Im nächsten Jahr wird es ernst: Ab dem 1. Januar 2015 müssen gesetzlich Krankenversicherte beim Arzt und Zahnarzt ihre elektronische Gesundheitskarte (eGK) vorlegen. Die alte Karte verliert zum Jahreswechsel ihre Gültigkeit – unabhängig vom aufgedruckten Datum. Darauf haben sich jetzt die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV), die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) und der GKV-Spitzenverband geeinigt. ...mehr

Kathrin Vogler will unter die schwierigen Verhandlungen zum Kassenrabatt einen Schlussstrich setzen. (Foto: Die Linke)

Kassenabschlag

Vogler: Linke für Festschreibung von 1,77 Euro

Die Bundestagsfraktion Die Linke unterstützt die gemeinsame Initiative des Deutschen Apothekerverbandes (DAV) und des GKV-Spitzenverbandes zur gesetzlichen Festschreibung des Kassenabschlages: „Die Erfahrung hat doch bewiesen, dass die Aushandlung des Apothekenabschlags in Selbstverwaltung nicht gut funktioniert. Wir unterstützen daher den Vorschlag von Apothekerschaft und Kassen, den Rabatt wieder gesetzlich zu fixieren“, erklärte Kathrin Vogler, Sprecherin für Arzneimittelpolitik und Patientenrechte der Linksfraktion. ...mehr

14.08.2014 Politik

BMG reagiert skeptisch auf die DAV/GKV-Initiative zur Festschreibung des Kassenabschlages. (Foto: DAZ)

Kassenabschlag

BMG will DAV/GKV-Initiative prüfen

Die Bundesregierung will den gemeinsamen Vorstoß des Deutschen Apothekerverbandes (DAV) und des GKV-Spitzenverbandes für eine gesetzliche Festlegung des Kassenabschlages prüfen. Das geht aus der Antwort des Bundesgesundheitsministeriums auf eine Anfrage der Fraktion Die Linke hervor. Aus der Antwort der Bundesregierung lässt sich allerdings keine besondere Sympathie für diese Idee herauslesen. ...mehr

Teure innovative Medikamente: Der vdek sieht die Politik in der Pflicht. (Logo: vdek)

Neue innovative Medikamente

vdek fordert frühere Preisregulierung

Die hohen Therapiekosten des Hepatitis-C-Medikaments Sovaldi® (Sofosbuvir) sorgen weiterhin für Diskussionen. „Sovaldi® ist kein Einzelfall“, mahnt Ulrike Elsner, Vorstandsvorsitzende des Verbands der Ersatzkassen (vdek). Der Verband sieht die Politik in der Pflicht und fordert Nachbesserung beim AMNOG. Um den hohen Preisen neuer innovativer Medikamente entgegenzuwirken, schlägt der vdek vor, dass der Erstattungsbetrag rückwirkend ab Markteinführung gelten sollte. ...mehr

13.08.2014 Politik

Landtagswahl in Thüringen: Die FDP bemüht sich um Apotheker-Stimmen. (Foto: Martina Berg/Fotolia)

Landtagswahl Thüringen

CDU muss um Ministerpräsidentenamt fürchten

Am 14. September entscheiden die Bürger Thüringens über ihre neue Landesregierung. Die CDU regiert dort seit 24 Jahren. Derzeit führt CDU-Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht eine Koalition mit der SPD. Anders als vor vier Jahren schließt die SPD diese Mal eine rot-rote Regierung als Juniorpartner der Partei Die Linke nicht mehr kategorisch aus. In Erfurt könnte Bodo Ramelow als erster Die Linke-Ministerpräsident in die Geschichte eingehen. ...mehr

12.08.2014 Politik

Das Arzneimittel-Abgabeterminal Visavia konnte sich nicht durchsetzen. (Foto: Rowa)

Rheinland-Pfalz

Visavia-Modellprojekt bleibt folgenlos

Das Visavia-Modell-Projekt in vier rheinland-pfälzischen Apotheken ist bereits letztes Jahr eingestellt worden. Auch seine Evaluation ist mittlerweile abgeschlossen. Gebracht hat es wenig – außer der Erkenntnis, dass „die organisatorischen und finanziellen Rahmenbedingungen eines räumlich auf vier Standorte und zeitlich auf die Zeit von 6:00 Uhr bis 22:00 Uhr beschränkten Projektes nicht ausreichen, um eine endgültige und aussagefähige Bewertung des Projektes vornehmen zu können“. ...mehr

Hans Rudolf Diefenbach lässt beim Thema Lieferengpässe nicht locker. (Foto: HAV)

Dokumentierte Lieferengpässe

Diefenbach sammelt wieder Defektlisten

Hans-Rudolf Diefenbach, stellvertretender Vorsitzender des Hessischen Apothekerverbands, will auf dem Deutschen Apothekertag in München die nach wie vor bestehenden Arzneimittel-Lieferengpässe thematisieren. Um auf aktuellem Stand zu sein, fordert er nun Apotheker bundesweit auf, ihm von Engpässen zu berichten, die seit Juli bei ihnen aufgetreten sind. ...mehr

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