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01.09.2014 Politik

Am 14. September wird in Brandenburg ein neuer Landtag gewählt. (Foto: JWS/Fotolia)

Landtagswahl in Brandenburg

Apothekerverband zeigt Problemzonen auf

Anlässlich der anstehenden Landtagswahlen in Brandenburg hat sich nun auch die Vorsitzende des Apothekerverbands Brandenburg, Dr. Andrea Lorenz, an die Anwärter für das neue Landesparlament gewandt. In einem Brief bittet Lorenz nicht um Stellungnahmen zu apothekenrelevanten Themen. Sie möchte den Politikern vielmehr einen Einblick in die Arbeit der Apotheken geben und aufzeigen, wo der Schuh drückt. ...mehr

Sachsen hat einen neuen Landtag gewählt. (Foto: Landtag Sachsen/Unger)

Landtagswahl in Sachsen

Zäsur für politische Landschaft

Die Landtagswahl in Sachsen könnte für die politische Landschaft in Deutschland eine Zäsur bedeuten: Nach dem Aus dürfte für die FDP ein Comeback auch auf bundesebene in weite Ferne gerückt sein. Und mit der AfD etabliert sich eine politische Kraft rechts von der Union. Für die CDU ist die frühere absolute Mehrheit im Freistaat wohl so schnell nicht wieder erreichbar. ...mehr

28.08.2014 Politik

NAV-Virchow-Bund-Chef Heinrich ist mit dem schnellen Ergebnis der Honorarverhandlungen nicht zufrieden. (Foto: Pietschmann/NAV-Virchow-Bund)

Ärzte-Honorar 2015

Ärzteverband kündigt Widerstand an

Nach den zügigen Verhandlungen zum Honorar der niedergelassenen Ärzte ist nicht jeder mit dem Ergebnis zufrieden. 800 Millionen Euro mehr gibt es 2015 für die Kassenärzte – gefordert hatten diese 5 Milliarden Euro. Der Bundesvorsitzende des NAV-Virchow-Bundes, Dr. Dirk Heinrich, kritisiert, dass die Kassenärztliche Bundesvereinigung ihre gesteckten Ziele nicht erreicht habe. ...mehr

27.08.2014 Politik

Die niedergelassenen Ärzte werden 2015 mehr Geld im Sparschwein haben. (Foto: Andy Dean/Fotolia)

Honorarverhandlungen

800 Millionen mehr für Ärzte

Der GKV-Spitzenverband und die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) haben sich über die Honorierung der niedergelassenen Ärzte geeinigt. Im kommenden Jahr wird die Vergütung der Ärzte um insgesamt 800 Millionen Euro steigen. Das gaben die beiden Verbände soeben bekannt. ...mehr

Prof. Dr. Karl Broich ist seit kurzem Präsident des BfArM. (Foto: Sket)

DAZ-Interview

BfArM-Chef: „Patientenschutz ist das höchste Gut“

Prof. Dr. Karl Broich, Präsident des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM), befürwortet weitere Maßnahmen, um Arzneimittel-Lieferengpässen besser entgegentreten zu können. Insbesondere sollte die beim BfArM geführte Engpass-Liste erweitert und verpflichtend werden. Zudem setzt Broich auf eine verlässliche Zusammenarbeit mit Apotheken – auch von ihnen wünscht er sich Hinweise auf Lieferengpässe. ...mehr

Brandenburgs Apothekerkammer-Präsident Jens Dobbert will wissen, ob sich die Parteien in seinem Land um den Apotheker-Nachwuchs Gedanken machen. (Foto: LAKB)

Landtagswahl in Brandenburg

Pharmaziestudiengang in Potsdam?

Nachdem die Wahlprogramme der Parteien in Brandenburg Apothekenthemen aussparen, ist die Apothekerkammer Brandenburg selbst aktiv geworden. Präsident Jens Dobbert hat die Spitzenkandidaten von SPD, CDU, Linke, Grüne, FDP und AfD angeschrieben, ihnen die Rolle der Apotheken dargelegt und aufgezeigt, wie wichtig der Nachwuchs ist. Abgeschlossen hat Dobbert die Briefe mit der Frage, ob sich die Politiker im Fall ihrer Wahl für eine Implementierung des Studiengangs Pharmazie an der Universität Potsdam verwenden würden. ...mehr

Lutz Engelen ist für fünf weitere Jahre zum nordrheinischen Kammerpräsidenten gewählt worden. (Foto: ABDA/ P. van Heesen)

Apothekerkammer Nordrhein

Klare Mehrheit für Kammerpräsident Engelen

Mit klarer Mehrheit hat heute die 16. Kammerversammlung der Apothekerkammer Nordrhein in ihrer konstituierenden Sitzung Lutz Engelen zum 3. Mal zum Präsidenten gewählt. Er erhielt 77 von 110 Stimmen. Damit bleibt Engelen für weitere fünf Jahre Präsident der Apothekerkammer Nordrhein. ...mehr

Verbraucherzentrale-NRW: Das Beitragsschuldengesetz hat sein Ziel verfehlt. (Foto: Tom/Fotolia)

Beitragsschuldengesetz für Versicherte

Ziel verfehlt: Schuldenstand höher als zuvor

Ziel des Beitragsschuldengesetz war es eigentlich, säumigen Zahlern und Nichtversicherten die Mitgliedschaft in einer Krankenkasse zu erleichtern – doch das wurde „gehörig verfehlt“, beklagt die nordrhein-westfälische Verbraucherzentrale. Gesetzliche und private Kassen setzten den seit August 2013 geltenden Erlass zur Befreiung von Beitragsschulden nur widerwillig um. Hinzu kommt: Der Schuldenstand bei den Krankenkassen ist heute höher als vor dem Inkrafttreten des Gesetzes. ...mehr

Die niedergelassenen Ärzte wollen mehr Honorar - die Kassen finden die Forderungen zu hoch. (Foto: Andy Dean/Fotolia).

Zweite Verhandlungsrunde zum Ärztehonorar

Hausärzteverband: Honorare nicht nach Gießkannenprinzip verteilen

Kassenärzte und Krankenkassen gehen heute Mittag in die zweite Runde der Honorarverhandlungen für 2015. Der Deutsche Hausärzteverband forderte im Vorfeld differenzierte Honorarerhöhungen für einzelne Ärztegruppen – je nach ihrer Bedeutung für die medizinische Versorgung und Einkommenssituation. Er sieht mehr Nachholbedarf bei den Honoraren als bei den hoch technisierten Facharztpraxen. ...mehr

26.08.2014 Politik

Vier Hochschullehrer wollen Ärzten in eng begrenzten Fällen die Möglichkeit zur straffreien Sterbehilfe geben. (Foto: Bilderbox)

Ärztlich begleiteter Suizid

Hochschullehrer für mehr Rechtssicherheit

In der Politik ist eine gesetzliche Regelung der Beihilfe zum Suizid schon lange in der Diskussion: Darf schwer Kranken geholfen werden, wenn sie freiwillig aus dem Leben scheiden möchten – und in welcher Weise? Das derzeitige Fehlen einer klaren gesetzlichen Regelung sorgt für viel Unsicherheit. Vier Hochschullehrer haben nun einen Gesetzesvorschlag vorgelegt, nach dem die Beihilfe zur Selbsttötung unter Strafe gestellt wird. Allerdings soll es zwei wichtige Ausnahmen geben: für Angehörige und Ärzte. Die Kritik an dem Vorschlag ließ nicht lange auf sich warten. ...mehr

Leiter der Bundesopiumstelle, Dr. Peter Cremer-Schaeffer, Drogenbeauftragte Marlene Mortler, BfArM-Präsident Prof. Dr. Karl Broich. (Foto: BfArM)

Informationen zu Betäubungsmitteln

Mortler besucht Bundesopiumstelle

Marlene Mortler, Drogenbeauftragte der Bundesregierung, hat heute das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) besucht und sich über die Arbeit der Bundesopiumstelle informiert – insbesondere über die Aufgaben der Bundesopiumstelle zur gezielten medizinischen Versorgung von Schmerzpatienten. ...mehr

Kassen und Ärzte streiten sich wegen gegenseitiger Bewertungsangebote für Patienten. (Foto: ferkelraggae/Fotolia)

Geplantes Ärzte-Ranking

KBV: „Krankenkassen plagen Allmachtsfantasien“

Die Ärzte reagieren entrüstet auf die Pläne der Krankenkassen, für Patienten Bewertungen für niedergelassene Ärzten zu erstellen. „Offenbar plagen die Krankenkassen Allmachtsfantasien“, erklärte der Vorstandsvorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Dr. Andreas Gassen. Patienten bräuchten keine solchen Listen – wohl aber Rankings der Krankenkassen, um sich zu orientieren. ...mehr

Am 14. September wählen die Bürger Brandenburgs einen neuen Landtag. (Foto: Christian Schwier/Fotolia bzw. Landtag Brandenburg)

Landtagswahl

Parteien lassen Apotheker in Brandenburg links liegen

Neben Thüringen wird am 14. September auch in Brandenburg ein neuer Landtag gewählt. Nach fünf Jahren Regierungszeit steht in Potsdam die Fortsetzung der rot-roten Koalition unter SPD-Ministerpräsident Dietmar Woidke nicht infrage. Dafür kämpft die FDP auch hier um ihr parlamentarisches Überleben. ...mehr

Arbeitsministerin Nahles will 2015 Kriterien für eine Anti-Stress-Verordnung vorlegen. (Foto: BMAS/Knoll)

Anti-Stress-Verordnung

Nahles: Erste Kriterien im nächsten Jahr

Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) will im nächsten Jahr erste Kriterien für eine Anti-Stress-Verordnung vorlegen. „Es gibt unbestritten einen Zusammenhang zwischen Dauererreichbarkeit und der Zunahme von psychischen Erkrankungen, das haben mittlerweile auch die Arbeitgeber anerkannt. Wir haben dazu auch wissenschaftliche Erkenntnisse“, sagte Nahles der „Rheinischen Post“. ...mehr

25.08.2014 Politik

Medizinprodukte: Die Grünen haken nach SVR-Gutachten kritisch nach. (Foto: Sket)

Sachverständigenrats-Gutachten

Medizinprodukte: Grüne fragen kritisch nach

Der große Markt der Medizinprodukte bietet nach Ansicht der Grünen-Fraktion Anlass zu kritischen Nachfragen. In seinem diesjährigen Gutachten hatte sich der Sachverständigenrat auch mit der Medizinprodukteversorgung beschäftigt – und dabei unter anderem angemerkt, dass sich in Bezug auf die Datenlage bei Medizinprodukten durchaus „Unschärfen“ zeigten. In einer Kleinen Anfrage wollen die Abgeordneten jetzt wissen, welche Schlussfolgerungen die Regierung aus den Reformvorschlägen des Sachverständigenrates zieht. ...mehr

22.08.2014 Politik

Mehr Honorar für die Apotheken - wie ist es machbar? (Foto: Gina Sanders/Fotolia)

Anträge zum Deutschen Apothekertag

Honorierung: Auf zur nächsten Runde

Die Anträge für den Deutschen Apothekertag liegen vor und damit wird nun konkret, mit welchen Forderungen die Apotheker in die nächste politische Runde zur Honorierung gehen wollen. Der Antrag des geschäftsführenden ABDA-Vorstandes enthält einige bekannte, aber auch überraschende Aspekte. ...mehr

G-BA berät über die Eignung vier weiterer Erkrankungen für DMP. (Foto: G-BA)

Disease-Management-Programme

G-BA hat vier weitere Erkrankungen im Blick

Die Bandbreite strukturierter Behandlungsprogramme (Disease-Management-Programme, DMP) soll größer werden: Gestern beschloss der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA), Beratungen für die chronischen Krankheiten rheumatoide Arthritis, chronische Herzinsuffizienz, Osteoporose und Rückenschmerz aufzunehmen. Im Vorfeld hatte das Gremium dazu aufgerufen, Vorschläge für weitere für DMP geeignete chronische Krankheiten einzureichen. ...mehr

21.08.2014 Politik

Das Schicksal der DAT-Anträge will die Thüringer Apothekerkammer im Blick behalten. (Foto: Schelbert)

Deutscher Apothekertag 2014

Thüringen: Datenbank für DAT-Anträge

Zuletzt haben sich die sechs ostdeutschen Apothekerkammern in einem gemeinsamen Brief an ABDA-Präsident Friedmann Schmidt über die Behandlung der DAT-Anträge in den ABDA-Ausschüssen beklagt. Jetzt legt Thüringen nach: Die Landesapothekerkammer fordert in einem Antrag zum Deutschen Apothekertag, „eine transparente Bearbeitung der angenommenen sowie der in einen Ausschuss verwiesenen DAT-Anträge sicherzustellen“. Die Antragsteller sollen in die weitere Beratung eng eingebunden werden. ...mehr

Der Deutsche Apothekertag in München rückt näher - auf die Antragsberatung und Abstimmung darf man gespannt sein. (Foto: Hartlmaier/DAZ)

Deutscher Apothekertag 2014

DAT: Sechs Kapitel, 78 Anträge, 101 Seiten

Den Delegierten des Deutschen Apothekertages in München liegen dieses Jahr auf 101 Seiten 78 Anträge zur Beratung vor. Im Anschluss an den Gastauftritt von Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) und den politischen Lagebericht von ABDA-Präsident Friedemann Schmidt steigen die Apothekerinnen und Apotheker am Mittwoch, den 17. September, in die Beratung der Anträge ein. Die Anträge gliedern sich in sechs Kapitel. ...mehr

Will sich nur noch öffentlich äußern, wenn Apotheker originär betroffen sind: ABDA-Präsident Friedemann Schmidt. (Foto: Sket)

ABDA-Präsident zur Medienpräsenz

Schmidt: PR ist kein Selbstzweck

Im ersten Jahr seiner Amtszeit produzierte Friedemann Schmidt mit öffentlichen Äußerungen gewollte und ungewollte Schlagzeilen. Seitdem ist es ruhiger geworden um den ABDA-Präsidenten. Im DAZ-Interview erläutert Schmidt seine veränderte Medienstrategie: „Ich werde mich nicht zu Themen äußern, die öffentliche Aufmerksamkeit garantieren, nur um zu demonstrieren, dass wir Apotheker dazu eine Position haben“, so der ABDA-Präsident. Und weiter: „Das ist kein Selbstzweck. Wir äußern uns zu Themen, wenn Apotheker originär betroffen sind, weil sie tatsächlich dazu einen inhaltlichen Beitrag zu leisten haben.“ ...mehr

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