20.04.2012 Pharmazie

Die Zulassung für Etoricoxib wurde für die kurzzeitige Behandlung von mäßig starken operationsbedingten Zahnschmerzen erweitert. (Foto: KZBV)

Zulassungserweiterung

Etoricoxib zur Therapie postoperativer Zahnschmerzen

Das nicht-steroidale Antirheumatikum Etoricoxib kann nun in der 90-mg-Dosierung auch in der kurzzeitigen Behandlung von mäßig starken operationsbedingten Zahnschmerzen eingesetzt werden. ...mehr

19.04.2012 Pharmazie

Auf dem Kongress der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) wurde eine neue Leitlinie für multiple Sklerose vorgestellt.

Multiple Sklerose

Neue Leitlinie online verfügbar

Auf dem 84. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) wurde eine neue Leitlinie für multiple Sklerose vorgestellt. Der S2-Leitlinie liegt eine systematische evidenzbasierte Recherche und Einordnung wissenschaftlicher Publikationen und Studien zugrunde. ...mehr

Für Schwerstdepressive, denen weder Psychotherapie noch Antidepressiva helfen, könnte die tiefe Hirnstimulation einen Weg aus dem Stimmungstief weisen. (Foto: lassedesignen - Fotolia.com)

Schwere Depression

Tiefe Hirnstimulation wirkt dauerhaft

Hirnschrittmacher haben bei Patienten mit schwersten Depressionen einen Langzeiteffekt. Das haben nun Wissenschaftler der Universitätsklinik Bonn nachgewiesen. ...mehr

POP: dahinter verbirgt sich die neue DAZ-Serie zur Klinischen Pharmazie. POP steht für PatientenOrientierte Pharmazie. Illustration: © DAZ/go-grafik

Patientenorientierte Pharmazie

Klinische Pharmazie - POP: die neue DAZ-Serie

Mit der neuen DAZ-Serie „Klinische Pharmazie – POP“ startet die DAZ eine Offensive für die Weiterbildung in Klinischer Pharmazie. Mit einem neuartigen Konzept können Apothekerinnen und Apotheker ihr Wissen zu allen Fragen der pharmazeutischen Betreuung erweitern. Im Mittelpunkt ...mehr

18.04.2012 Pharmazie

Frauen mit HER2-positivem Brustkrebs können von einer Zusatztherapie mit Trastuzumab profitieren. Foto: © karoshi - Fotolia.com

Brustkrebs - Cochrane-Review

Licht und Schatten einer Trastuzumab-Therapie

Frauen mit HER2-Rezeptor-positivem Brustkrebs haben größere Überlebenschancen, wenn sie mit dem gegen HER2 gerichteten monoklonalen Antikörper Trastuzumab (Herceptin®) behandelt werden. Doch dieser Benefit hat seinen Preis: ...mehr

17.04.2012 Pharmazie

Das IQWiG hat die Dossierbewertung für Belatacept abgeschlossen. (Foto: IQWiG)

Belatacept nach Nierentransplantation

IQWiG: Zusatznutzen nur für bestimmte Patienten

Der Wirkstoff Belatacept (Nulojix® von Bristol-Myers Squibb) ist seit Juni 2011 zugelassen, um einer Abstoßungsreaktion nach einer Nierentransplantation vorzubeugen. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat nun den Zusatznutzen des neuen Präparates überprüft. Das Ergebnis: Es gibt lediglich einen Hinweis auf einen geringen Zusatznutzen für bestimmte Patienten. ...mehr

Die Pollenmenge ist in den vergangenen Jahren europaweit deutlich gestiegen, berichtet ein internationales Forscherteam. (Foto: Lochstampfer- Fotolia.com)

Studie

Pollenbelastung steigt europaweit - mehr Allergien

Die Menschen in Europa müssen sich einer Studie zufolge auf eine höhere Allergiebelastung einstellen. ...mehr

Das IQWiG hat neue HIV-Arzneimittel unter die Lupe genommen. (Foto: IQWiG)

Rilpivirin bei HIV

IQWiG: Zusatznutzen nur für Monopräparat belegt

Der neue Wirkstoff Rilpivirin zur Behandlung HIV-positiver Patienten durchläuft zurzeit das Verfahren der frühen Nutzenbewertung. Zugelassen ist er sowohl als Mono- als auch als Kombinationspräparat. Gestern hat das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) die Ergebnisse seiner Dossierbewertung vorgelegt. Es sieht lediglich für das Monopräparat Belege für einen Zusatznutzen – und das auch nur für Männer. ...mehr

16.04.2012 Pharmazie

Präsentation der IFH-Studie zur Zukunft der Apotheke (Foto: IFH)

Studie zur „Zukunft der Apotheke“

Bevölkerung: Apotheken werden für die Gesundheit immer wichtiger

Ob Beratung, Service, Sortiment oder Rolle im Gesundheitswesen – die Deutschen haben klare Vorstellungen davon, was sie von Apotheken erwarten. Auskunft darüber liefert die Studie „Zukunft der Apotheke“ des Instituts für Handelsforschung (IFH Köln). ...mehr

12.04.2012 Pharmazie

Arzneimittelsucht: Apotheker und Ärzte sollten aufmerksam sein. (Foto: Bilderbox)

Arzneimittelabhängigkeit

DHS: „Apotheken in der Pflicht“

Laut dem „Jahrbuch Sucht 2012“ der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) sind rund 1,4 bis 1,5 Millionen Menschen in Deutschland abhängig von Medikamenten. Davon allein circa 80 Prozent von verschreibungspflichtigen Benzodiazepinderivaten. Im apothekenpflichtigen OTC-Markt bergen vor allem Schmerzmittel und Nasensprays ein unterschätztes Abhängigkeitspotenzial. Apotheker können helfen, indem sie auf die Gefahren aufmerksam machen. ...mehr

Antibabypillen können für manche Frauen gefährlich sein. (Foto: Bilderbox)

Drospirenon-haltige Kontrazeptiva

USA: Neue Warnhinweise für Antibabypillen

Auch in den USA müssen die Produktinformationen zu Antibabypillen, die das Gestagen Drospirenon enthalten, künftig mit einem zusätzlichen Warnhinweis versehen sein. Dies beschloss die US-amerikanische Arzneimittelbehörde FDA. Anlass geben Studien, denen zufolge Frauen, die Drospirenon-haltige Präparate einnehmen, häufiger gefährliche Thromboembolien erleiden als solche, die mit anderen Hormonen oral verhüten. ...mehr

Die Cochrane-Autoren kommen mit ihren Forderungen nach Offenlegung der Tamiflu-Studiendaten nicht weiter. 
(Foto: Roche)

Geheime Tamiflu®-Daten

Auch Behördenvertreter fordern mehr Transparenz

Die Cochrane-Wissenschaftler um Tom Jefferson und Peter Doshi suchen erneut die Öffentlichkeit, um die Freigabe aller Daten aus klinischen Studien zu dem Grippemittel Oseltamivir (Tamiflu®) durch Roche zu forcieren. In einer ...mehr

Antidiabetika in Tablettenform sorgen für steigende Umsätze. (Foto: Bilderbox)

Orale Antidiabetika

Gliptine verbuchen sattes Umsatzplus

Im Jahr 2011 verordneten Ärztinnen und Ärzte zulasten der gesetzlichen Krankenkassen orale Antidiabetika im Wert von insgesamt 644 Millionen Euro (Apothekenverkaufspreis ohne Abzug von Rabatten und Zuzahlungen). Das ist ein Plus von 3,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Rund jeder zweite Euro floss dabei in die Wirkstoffklasse der DPP-IV-Hemmer (Gliptine). Das ergab eine Erhebung von Insight Health. ...mehr

11.04.2012 Pharmazie

In der Schweiz kommt es zu Lieferengpässen in der Arzneimittelversorgung. (Foto: Bilderbox)

Arzneimittelversorgung

Lieferengpässe in der Schweiz

In der Schweiz kommt es offenbar zu Versorgungsengpässen mit Arzneimitteln. Medienberichten zufolge können Hersteller den Schweizer Bedarf aufgrund von Produktionsproblemen nicht ausreichend decken. Hinzu kommt die Abhängigkeit von wenigen Herstellungsbetrieben, die sich immer häufiger im Ausland ansiedeln. Das sogenannte „Drug Shortage“-Problem ist bereits bekannt aus den USA und könnte auch die deutsche Arzneimittelversorgung gefährden. ...mehr

Der diesjährige Tag der Apotheke stellt die Beratung in den Mittelpunkt. (Foto: ABDA)

Tag der Apotheke

Inidviduelle Beratung im Fokus

„Unsere Leistung für Ihre Gesundheit“ lautet das Motto des Tags der Apotheke am 24. Mai 2012. Mit Plakaten und Infoflyern werden Apotheken über ihre Kompetenz und ihr Wissen informieren. Unter allen interessierten Kunden und engagierten Apotheken verlost die ABDA jeweils zwei Reisen nach London zu den Paralympics. Auf der ABDA-Homepage können Apotheken noch bis zum 18. April kostenlos Aktionsmaterialien bestellen. ...mehr

10.04.2012 Pharmazie

Das IQWiG steht weiterhin unter scharfer Beobachtung der Pharmaindustrie. (Foto: IQWiG)

Cannabis-Arzneimittel Sativex®

BPI: IQWiG darf Frühbewertung nicht „torpedieren“

Der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI) kritisiert die Entscheidung des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) zum Cannabis-Arzneimittel Sativex® zur Behandlung der Multiplen Skelerose. Sie beruhe „offenbar auf einer Fehlinterpretation der vom Gemeinsamen Bundesausschuss vorgegebenen Vergleichstherapie seitens des IQWiG“. ...mehr

Auch die Interpharm belegt es Jahr für Jahr: Wer in der Apotheke arbeitet, schätzt Fortbildung. (Foto: DAZ/A. Schelbert)

Apothekenpersonal

Fortbildung hoch im Kurs

Die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) vermeldet neue Rekordwerte bei der Fortbildung: Die Landesapothekerkammern boten im vergangen Jahr 2.630 Fortbildungsveranstaltungen für Apothekerinnen und Apotheker und andere Apothekenberufe an. Besucht wurden die Veranstaltungen von 121.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern – so viele waren es noch nie. ...mehr

05.04.2012 Pharmazie

Bevor Laxanzien abgegeben werden, muss geklärt werden, ob überhaupt eine Obstipation vorliegt. (Foto: Sinisa Botas – Fotolia.com)

Hilfe bei Obstipation

Wann ist die Einnahme von Laxanzien sinnvoll?

„Ich hätte gerne 100 Abführ-Dragées“ - solche Patientenwünsche sind seltener geworden. Der breite Fehlgebrauch von Abführmitteln hat dank der Apothekenpflicht, der konsequenten Aufklärung und dem Angebot hilfreicher Alternativen nachgelassen. Trotzdem ist eine erhöhte Aufmerksamkeit bei der Abgabe berechtigt. ...mehr

Sind die vom BfARM angewendeten WHO-Kausalitätskriterien zur Bewertung leberspezifischer Nebenwirkungen ungeeignet?  (Foto Spitzner Arzneimittel)

Streit um Bewertung der Verdachtsfälle

Ist Umckaloabo® lebertoxisch?

Umckaloabo®, ein Wurzelextrakt aus Pelargonium sidoides, ist zur Behandlung der akuten Bronchitis bei Erwachsenen und Kindern ab einem Jahr zugelassen und soll sich durch eine besonders gute Verträglichkeit auszeichnen. Doch Verdachtsmeldungen ...mehr

04.04.2012 Pharmazie

IQWiG bestätigt Zusatznutzen. (Foto: IQWiG)

Rivastigmin und Galantamin

IQWiG veröffentlicht Abschlussbericht

Bei leichter bis mittelschwerer Alzheimer-Demenz können Galantamin und Rivastigmin die kognitive Leistungsfähigkeit beeinflussen. Das zeigt die abschließende Nutzenbewertung von Rivastigmin und Galantamin durch das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG). ...mehr

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