23.06.2011 Pharmazie

Der G-BA reagiert auf die absehbare Zulassungserweiterung von Stimulantien zur Behandlung von ADHS. (Logo. G-BA)

ADHS-Arzneimittel

G-BA: Kein Verordnungsausschluss für Erwachsene

Eine medikamentöse Behandlung von ADHS im Erwachsenenalter mit dafür zugelassenen methylphenidat-haltigen Arzneimitteln (Stimulantien) ist künftig nicht ausgeschlossen. Eine entsprechende Änderung der Arzneimittel-Richtlinie hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) am Donnerstag beschlossen. ...mehr

Exenatide wurde unter dem Handelsnamen Bydureon® in einer einmal wöchentlich subkutan zu injizierenden Formulierung zugelassen. (Foto: W. Kircher)

Typ 2-Diabetes

Exenatide zur einmal wöchentlichen Applikation

Die EMA hat dem lang wirksamen GLP-1-Rezeptor-Agonisten Exenatide 1 x wöchentlich (Bydureon®) die Zulassung erteilt. Indiziert ist das Präparat zur Behandlung des Typ-2-Diabetes in Kombination mit Metformin und/oder einem Sulfonylharnstoff bzw. Metformin und/oder einem Glitazon, wenn Metformin allein nicht mehr ausreicht. ...mehr

21.06.2011 Pharmazie

Viele Opiatabhängige bekommen heute Substitutionsarzneimittel - einige dieser Mittel landen aber schnell wieder auf dem Schwarzmarkt. (Foto: Dr. Buff)

Suchttherapie

Weniger Missbrauch bei Substitutionspatienten

Wie häufig und warum werden Substitutionsarzneimittel, die in der Drogentherapie zum Einsatz kommen, nicht bestimmungsgemäß verwendet? Dieser Frage ist Dr. Jens Reimer vom Zentrum für Interdisziplinäre Suchtforschung (ZIS) der Universität Hamburg, nachgegangen. Für die Studie wurden mehr als 800 Drogenkonsumenten in zehn deutschen Städten befragt. ...mehr

20.06.2011 Pharmazie

Stress im Beruf und im Privatleben. Immer mehr Menschen wollen mit Pillen besser funktionieren. (Foto; DAK/Wigger)

Pillen gegen Stress

DHS warnt vor Hirndoping

Angesichts des wachsenden Erfolgsdrucks in Schule, Ausbildung und Beruf sind viele Menschen bereit, zu einer leistungssteigernden Pille zu greifen. Doch ein solches „Hirndoping“ kann gefährlich werden, warnt die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS). ...mehr

18.06.2011 Pharmazie

In der klinischen Prüfung befindet sich derzeit Lixisenatid, das als Zusatztherapie zu Basalinsulin den HbA1c-Wert Typ-2-Diabetikern gegenüber Plazebo signifikant senken. (Foto: DAZ-Archiv)

In der Pipeline

Lixisenatid als Zusatztherapie zu Basalinsulin

Der GLP-1-Agonist Lixisenatid (vorgesehener Handelsname Lyxumia) kann als Zusatztherapie zu Basalinsulin (mit oder ohne Metformin) den HbA1c-Wert bei Typ-2-Diabetikern gegenüber Placebo signifikant senken, ohne das Risiko für Hypoglykämien zu erhöhen. ...mehr

16.06.2011 Pharmazie

Hereditäres Angioödem

Neuer C1-Esterase-Inhibitor zugelassen

Die Europäische Kommission hat dem C1-Esterase-Inhibitor Cinryze® die Zulassung erteilt, wie ViroPharma mitteilte. Das aus humanem Blutplasma gewonnene C1-Inhibitor-Produkt ist indiziert für die Behandlung von Angioödem-Attacken bei Erwachsenen und Jugendlichen mit hereditärem Angioödem (HAE). ...mehr

Wegen des Risikos von atypischen Frakturen sollten Ärzte regelmäßig überprüfen, ob die Fortführung einer Behandlung mit Bisphosphonaten notwendig ist. (Foto: GSK)

AkdÄ Drug Safety Mail

Bisphosphonate und atypische Femurfrakturen

Aufgrund von epidemiologischen Hinweisen hat die Europäische Arzneimittelagentur einen möglichen Zusammenhang von atypischen Femurfrakturen mit der Gabe von Bisphosphonaten umfassend bewertet: Das Nutzen-Risiko-Verhältnis von Bisphosphonaten wird weiterhin als günstig eingestuft. Aber wegen des Risikos von atypischen Frakturen sollte regelmäßig überprüft werden, ob die Fortführung einer Behandlung mit Bisphosphonaten notwendig ist. ...mehr

Cilengitide ist ein Integrininhibitor, der jetzt zur Erstlinientherapie von Glioblastom-Patienten  getestet wird. (Foto: DAZ Archiv)

In der Pipeline

Integrininhibitor Cilengitide beim Glioblastom

Cilengitide ist ein Integrininhibitor, der jetzt zur Erstlinientherapie von Glioblastom-Patienten in Kombination mit einer Standardtherapie in einer Phase-III-Studie getestet wird. ...mehr

15.06.2011 Pharmazie

Vemurafenib ist ein neues Zytostatikum, das bei Patienten mit metastasiertem Melanom eingesetzt werden soll. (Foto: wildworx - Fotolia.com)

In der Pipeline

Vemurafenib bei metastasierendem Melanom

Vemurafenib ist ein neues Zytostatikum in der Entwicklung. Es verbesserte in einer Phase-III-Studie das Gesamtüberleben bei Patienten mit metastasierendem Melanom verglichen mit einer Chemotherapie signifikant. ...mehr

14.06.2011 Pharmazie

Die Firma Lundbeck will sich in Sachen Escitalopram noch nicht geschlagen geben. (Logo: Lundbeck)

SSRI-Festbeträge

Lundbeck klagt gegen G-BA

Ab dem 1. Juli finden sich die beiden Selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmer Citalopram und Escitalopram in einer gemeinsamen Festbetragsgruppe. Der Cipralex®-Hersteller Lundbeck hat nun rechtliche Schritte gegen den Festbetragsbeschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses eingeleitet. ...mehr

Losartan

Sarkopenie

Losartan gegen altersbedingten Muskelschwund?

Das Antihypertonikum Losartan könnte in Zukunft auch zur Therapie von altersbedingtem Muskelschwund eingesetzt werden. Schon des Öfteren hatten Ärzte bei ihren mit Losartan behandelten älteren Patienten beobachtet, dass die Muskelmasse zunimmt – eine unerwartete, aber dennoch erwünschte Nebenwirkung. Nun haben amerikanische Forscher in Tierversuchen den Effekt bestätigt und die zugrunde liegenden Wirkmechanismen aufgeklärt. ...mehr

Das BfArM sieht derzeit ein ungünstiges Nutzen-Risiko-Verhältniss beiPioglitazon und rät von Verordnungen ab.

Erhöhtes Blasenkrebsrisiko

BfArM: Nutzen-Risiko-Verhältnis für Pioglitazon negativ

Grund für die negative Einschätzung sind die seit kurzem verfügbaren Ergebnisse einer französischen Kohortenstudie. Darin wurde die Häufigkeit des Auftretens von Blasenkrebs bei Diabetikern, die Pioglitazon-haltige Arzneimittel einnahmen, untersucht. Die Ergebnisse sprechen dafür, dass Pioglitazon das Risiko für Blasenkrebs erhöhen kann. ...mehr

11.06.2011 Pharmazie

Nicht zu lange warten sollten Männer mit der Darmkrebsvorsorgeuntersuchung. Derzeit besteht ab einem Alter von 55 Jahren ein GKV-Anspruch auf eine Koloskopie. Einer aktuellen Studie zufolge wäre die Untersuchung aber bereits ab dem 50. Lebensjahr für Männer wichtig. (Foto: ISO K° - photography - Fotolia.com)

Darmkrebs

Männer haben höheres Risiko

Alljährlich erkranken in Deutschland fast 70.000 Menschen an Dickdarmkrebs - einige tausend Männer mehr als Frauen. Die Tumoren entwickeln sich meist aus gutartigen Adenomen, die Ärzte durch eine Koloskopie entdecken und entfernen können. Seit einiger Zeit mehren sich Hinweise ...mehr

10.06.2011 Pharmazie

frenta - Fotolia.com

Lipidsenker

FDA: Keine hochdosierte Simvastatin-Therapie

Wegen des erhöhten Risikos für Muskelschädigungen empfiehlt die US-Arzneimittelbehörde FDA die Anwendung des Lipidsenkers Simvastatin in der bisher zugelassenen Höchstdosis (80 mg pro Tag) einzuschränken. ...mehr

FDA-Warnung

Alpha-Reduktasehemmer erhöhen Risiko für Prostatakarzinom

Die Food and Drug Administration (FDA) warnt davor, dass 5-Alpha-Reduktasehemmer wie Finasterid und Dutasterid das Risiko für ein Hochrisiko-Prostatakarzinom erhöhen können. Entsprechende Hinweise werden in die Fachinformationen aufgenommen. ...mehr

09.06.2011 Pharmazie

"Fecal transplant" im Sinai Hospital in Baltimore. Quelle: www.newsnet5.com/dpp/news/health/doctors-inject-fecal-matter-into-woman-to-save-her-life
(© Scripps Media)

Fäkale Bakteriotherapie

Mit "gesundem" Kot gegen lebensgefährliche Kolitis

Während EHEC in Deutschland sein Unwesen treibt, nehmen in den USA Infektionen mit dem pathogenen Darmbakterium Clostridium difficile pandemische Ausmaße an. Ein hypervirulenter Stamm namens NAP1 verursacht zahlreiche Todesfälle. Vielen Patienten ist nur durch eine chirurgische Entfernung des größten Teils ihres Kolons zu helfen. Hoffnungen richten sich auf neue Antibiotika und die fäkale Bakteriotherapie. ...mehr

Adalimumab ist ein therapeutischer humaner monoklonaler Antikörper gegen den Tumornekrosefaktor-alpha. (Foto: Abbott)

Rheumatoide Arthritis

Autoantikörper minderten Therapieerfolg

Die vom Immunsystem eines RA-Patienten gebildeten Autoantikörper gegen Adalimumab können den Therapieerfolg beeinträchtigen. Dies zeigen die Ergebnisse einer Langzeit-Studie über einen Zeitraum von drei Jahren. ...mehr

ABDA-Präsident Heinz-Günter Wolf mahnt zu Vorsicht beim Rabattvertrags-bedigtem Austausch von Immunsuppressiva. (Foto: ABDA)

Tag der Apotheke

Rabattverträge – Gefahr für transplantierte Patienten

Nach einer Transplantation sollten Patienten genau das Präparat gegen Organabstoßung erhalten, das ihnen vom Arzt verordnet wurde. Die Umstellung auf ein Generikum im Rahmen eines Rabattvertrags kann problematisch sein. Darauf verwies heute die ABDA anlässlich des „Tags der Apotheke“. ...mehr

08.06.2011 Pharmazie

Eribulin (Halaven) ist der erste Vertreter der neuen Substanzklasse der Halichondrine zur Therapie von Brustkrebs. (Foto: Eisai)

Neu auf dem Markt

Mitosehemmer Eribulin

Eribulin ist der erste Vertreter der neuen Substanzklasse der Halichondrine. Es ist zur Monotherapie des lokal fortgeschrittenen oder metastasierten Mammakarzinoms nach Vorbehandlung mit einem Anthracyclin und einem Taxan zugelassen ...mehr

06.06.2011 Pharmazie

Lucentis wird nun auch für die Behandlung des Makulaödems nach Venenokklusionzugelassen. (Foto: Bilderbox)

Ranibizumab

Lucentis erhält erweiterte EU-Zulassung

Der Pharmakonzern Novartis hat eine erweiterte Zulassung in der Europäischen Union für sein Augenmittel Lucentis (Ranibizumab) erhalten. Es sei die Zulassung bei Makulaödem nach Venenokklusion erteilt worden, teilte die Gesellschaft am Montag in Basel mit. ...mehr

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