24.05.2015 Spektrum

Rückblick auf die letzte Woche (Foto: gavran333_ Fotolia.com)

Die letzte Woche

Mein liebes Tagebuch

Pfingsten hat so was Erleuchtendes. Zum Beispiel wird ganz klar sichtbar, dass sich unser in die Jahre gekommenes Pharmaziestudium verändern muss, wenn der Apothekerberuf nicht verstauben soll. Auch erhellend: Der Großhandel braucht eine Margenerhöhung, sonst könnte es Druck auf Apotheken geben. Pfingstlicht macht transparent: Das Jägerstraßen-Palais war nicht so wertstabil – ach was, mein liebes Tagebuch, wer hätte das gedacht. Und für Hecken wird’s Gesetz geändert, wen wundert’s? Mein liebes Tagebuch, hätte der Präsident beim Sommerfest in der Kirche doch von der Kanzel gesprochen – vielleicht würde ein kleines Pfingstwunder geschehen und die Politiker würden uns besser verstehen. ...mehr

23.05.2015 Pharmazie

DAZ.online-Wochenschau

Nicht-verkehrsfähiges, Nicht-verordnungsfähiges und Gefährliches

Wieder werden Importarzneimitteln zurückgerufen: Eurimpharm kann nicht ausschließen, dass einzelne Packungen von Spiriva und Clexane von nicht autorisierten Großhändlern in den Handel gebracht worden sind. Die FDA warnt vor Ketoazidosen unter Gliflozinen. Und das Betäubungsmittelgesetz erscheint reformbedürftig. Es verschwendet Geld und schützt nicht ausreichend. Das alles und noch viel mehr können Sie in unserer Wochenschau lesen. ...mehr

22.05.2015 Pharmazie

LDL-C-Zielwert erreicht, dazu können die neuen PCSK9-Inhibitoren wie Evolocumab beitragen. (Foto: designer491/Fotolia.com)

Erste EMA-Empfehlung für PCSK9-Inhibitor

Evolocumab soll helfen, wenn Statine ausgereizt sind

Hohe Cholesterol-Spiegel lassen sich mit Statinen und weiteren Lipidsenkern nicht immer ausreichend senken. Das könnte sich in naher Zukunft ändern. Der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) hat für Evolocumab (Repatha) eine Zulassungsempfehlung ausgesprochen. Dieser monoklonale Antikörper ist ein Vertreter einer neuen Wirkstoffklasse, die über die Hemmung des Proteins PCSK9 den Cholesterol-Spiegel senkt. ...mehr

Mit Bluzuckermessen allein sind Diabetiker schlechter eingestellt.  (Sport Moments/Fotolia.com)

Zusatznutzen für Diabetiker

Besser eingestellt mit kontinuierlicher Glucosemessung

Insulinspflichtige Diabetiker können mit der Kombination aus Blutglucoseselbstmessung und kontinuierlicher interstitieller Glukosemessung mithilfe eines Real-Time-Messgerätes ihren HbA1c-Wert besser einstellen als mit Blutglucose-Selbstmessung allein. Zu diesem Ergebnis kommt das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen in einem Bericht, den es im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses erstellt hat. ...mehr

Harvoni: Das IQWiG hat weitere Studien ausgewertet. (Foto: Business Wire)

IQWiG bewertet nachgereichte Studien

Harvoni: Zusatznutzen auch für HIV-Koinfizierte

Harvoni®, Gileads Kombinationsarzneimittel zur Hepatitis-C-Therapie, hat nun auch für Patienten vom Genotyp 1, die zugleich mit HIV infiziert sind, aber noch keine Leberzirrhose haben, einen Anhaltspunkt für einen Zusatznutzen attestiert bekommen. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat Unterlagen bewertet, die der Hersteller im Stellungnahmeverfahren nachgereicht hatte. ...mehr

20.05.2015 Pharmazie

Vor Risiken und Nebenwirkungen der Gliflozine warnt die FDA aktuell. (Bild: DOC RABE Media/Fotolia)

FDA warnt

Ketoazidosen unter Gliflozin-Therapie

Während der Therapie mit SGLT2-Inhibitoren (Gliflozinen) sind Fälle von Ketoazidosen aufgetreten. Darüber hat die amerikanische Aufsichtsbehörde FDA informiert. Patienten unter Gliflozin-Therapie sollen auf Symptome, die auf eine Ketoazidose hinweisen könnten, achten und gegebenenfalls sofort medizinische Hilfe in Anspruch nehmen. Die FDA prüft, ob eine Änderung der Fachinformationen notwendig ist. ...mehr

Die SLAK fördert ein Forschungsprojekt des Pharmazie-Instituts der Uni Leipzig, um ein Zeichen zu setzen. (Foto: M. Schuppich/Fotolia)

Pharmazie-Institut auf der Kippe

Kammer stützt Forschung an Uni Leipzig

Sachsens Apotheker signalisieren abermals, dass es aus ihrer Sicht keine ernst zu nehmende Standortalternative für das seit Ende 2011 von der Schließung bedrohte Pharmazeutische Institut in Leipzig gibt: Der Vorstand der Landesapothekerkammer hat die dreijährige Förderung eines Studienprojektes zur sektorenübergreifenden Betreuung von speziell operierten Patienten mit Adipositas beschlossen. ...mehr

Vertriebsweg nicht nachvollziehbar – ein Problem, das EurimPharm zum Chargenrückruf zwingt. (Foto: eyetronic/Fotolia)

Kommentar zum Rückruf von Importarzneimitteln

Von nicht autorisierten Händlern…

Und wieder müssen Chargen importierter Arzneimittel zurückgerufen werden. Diesmal handelt es sich um Spiriva-Respimat- und Clexane-Importe von EurimPharm. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass einzelne Packungen der betroffenen Chargen nicht verkehrsfähig sind, so die offizielle Begründung. Eine schwammige und gleichzeitig beunruhigende Formulierung. Denn was heißt das? Was sind nicht verkehrsfähige Packungen? Ein Kommentar von Doris Uhl. ...mehr

16.05.2015 Pharmazie

(Fotos: scottchan, gena96 - Fotolia.com; Montage: DAZ/ekr)

DAZ-Wochenschau

Bessere Beipackzettel und die beste ASS-Dosis

Die saarländische Gesundheitsministerin hat es sich zur Aufgabe gemacht, Beipackzettel verständlicher und besser lesbar zu machen. In einer amerikanischen Studie soll die optimale ASS-Dosis für die Sekundarprävention gefunden werden, und im deutschen Bundestag fordert eine Petition Änderungen bei der Nutzenbewertung von Antiepileptika. Mehr dazu lesen Sie in der Wochenschau. ...mehr

15.05.2015 Pharmazie

Das IQWiG findet für Apremilast keinen Zusatznutzen. (Foto: IQWiG)

Frühe Nutzenbewertung

IQWiG findet für Apremilast keinen Zusatznutzen

Das IQWiG kann Apremilast (Otezla®/Celgene) mangels geeigneter Daten keinen Zusatznutzen gegenüber der jeweiligen zweckmäßigen Vergleichstherapie zuerkennen. Ein solcher sei aus keinem der vorgelegten Dossiers ableitbar, erklärt das Institut in einer Mitteilung. Der Hersteller habe selbst keinen Zusatznutzen beansprucht. ...mehr

Welche ASS-Dosis ist die beste Sekundärprävention? (Bild: Burlingham/Fotolia)

Studie soll Klarheit schaffen

100 mg oder 300 mg: Welche ASS-Dosis ist optimal?

Die kontinuierliche Gabe von Thrombozytenaggregationshemmern wie ASS spielt zur Sekundärprophylaxe kardiovaskulärer Ereignisse eine entscheidende Rolle. ASS, in den USA in den Dosierungen von 81 mg/d und 325mg/d erhältlich, wird hier bereits seit etwa 40 Jahren angewandt, jedoch ist die optimale Dosierung noch immer nicht gefunden. Eine groß angelegte Vergleichsstudie soll nun Klarheit bringen. ...mehr

12.05.2015 Pharmazie

Überwiegt das Risiko der verordneten Rezeptur den Nutzen, bleibt die Reibschale leer. (Foto: Sebastian Muthwill -Fotolia.com)

Update der Informationen

AMK-Hilfestellung bei bedenklichen Rezepturarzneimitteln

Die Arzneimittelkommission der deutschen Apotheker (AMK) hat ihre Informationen zu bedenklichen Rezepturarzneimitteln aktualisiert und die Empfehlungen zur Beurteilung überarbeitet. Diese sollen helfen, bei fehlendem Prüfzertifikat und fehlender Prüfanweisung zusammen mit dem Arzt die richtige Entscheidung zu treffen. ...mehr

Die STIKO hält an ihrer Rotaviren-Impfempfehlung fest. (Foto: st-fotograf/Fotolia)

Rotavirus

STIKO hält an Impfempfehlung fest

Nach zwei Todesfällen in Frankreich in zeitlichem Zusammenhang mit Rotavirus-Impfungen hält die Ständige Impfkommission (STIKO) in Deutschland an ihrer Empfehlung fest. Die Kommission prüfe die Sicherheitsaspekte in Zusammenarbeit mit dem Paul-Ehrlich-Institut fortlaufend. „Aktuell ergeben sich daraus keine Konsequenzen für die von der STIKO getroffene Rotavirus-Impfempfehlung“, teilte die Kommission mit. ...mehr

09.05.2015 Pharmazie

(Fotos: scottchan, gena96 - Fotolia.com; Montage: DAZ/ekr)

DAZ.online Wochenschau

Voltaren plus Sicherheit aus der Apotheke, Sibutramin plus Risiko aus dem Netz

20 Tabletten Diclofenac 25 mg stellen für die Selbstmedikation kein übermäßiges Risiko dar und sollen nach den Vorstellungen des Verwaltungsgerichts Köln apothekenpflichtig bleiben dürfen. Dagegen bergen Schlankheitsmittel aus dem Internet unkalkulierbare Risiken, ...mehr

08.05.2015 Pharmazie

Eine Impfung mit mehr Wirkung als gedacht? (Foto: Mediteraneo/Fotolia.com)

Aktuelle Daten-Auswertung

Masern-Impfung kann noch mehr

Die Masern-Impfung schützt wahrscheinlich indirekt auch jahrelang vor anderen Erkrankungen. Darauf weise der Vergleich von Daten zur Kindersterblichkeit vor und nach Einführung der Impfung hin, berichten Forscher im Fachmagazin „Science“. Das Masern-Virus schwächt das Immunsystem demnach auch noch lange Zeit nach einer durchgemachten Erkrankung – und macht die Betroffenen so anfälliger für andere Infektionen. ...mehr

Krebszellen im Visier der Arzneimittelforschung. (Bild: psdesign/Fotolia.com)

Onkologika

Immer mehr zielgerichtete Therapien

Die weltweiten Ausgaben für Krebsarzneimittel einschließlich unterstützender Medikation haben im Jahr 2014 die 100 Milliarden US-Dollar-Schwelle erreicht. Dabei ist der Anteil der Onkologika an den gesamten Arzneimittelausgaben nur moderat angestiegen. Dies geht aus der neuen Studie „Developments in Cancer Treatments, Market Dynamics, Patient Access and Value: Global Oncology Trend Report“ des IMS Institute for Healthcare Informatics hervor. ...mehr

06.05.2015 Pharmazie

Studie zeigt: Digitalis-Herzmedikamente steigern die Sterblichkeit. (Foto: H. Brauer/Fotolia)

Studie erhärtet Verdacht

Digitalis-Medikamente erhöhen Sterberisiko

Gängige Herzmedikamente aus der Fingerhut-Pflanze bergen anscheinend größere Gefahren als bislang bekannt. Eine Metastudie zum Wirkstoff Digitalis deutet darauf hin, dass Arzneien mit dem Inhaltsstoff die Sterblichkeit von Patienten mit Vorhofflimmern und Herzinsuffizienz im Vergleich zu anderen Mitteln um durchschnittlich 21 Prozent erhöhen. Die Studie wurde im „European Heart Journal“ veröffentlicht. ...mehr

05.05.2015 Pharmazie

Zusatznutzen für COPD-Patienten: Manche können von der Kombination Aclidiniumbromid/Formoterol profitieren. (Bild: Ljupco Smokovski/Fotolia)

Aclidiniumbromid plus Formoterol

Bestimmte Patientengruppen profitieren

Ein weiteres Arzneimittel, das sich der Nutzenbewertung durch das IQWiG stellen musste, war die Fixkombination aus Aclidiniumbromid und Formoterol. Das Präparat ist unter den Handelsnamen Duaklir® Genuair® bzw. Brimica® Genuair® seit November 2014 für die Dauertherapie von Erwachsenen mit COPD zugelassen. Für bestimmte Patientengruppen wurde ein Zusatznutzen bescheinigt. ...mehr

Neue Hepatitis-C-Medikamente haben nur bei bestimmten Patienten einen Zusatznutzen. (Foto: photocrew/Fotolia)

Neue Hepatitis-C-Arzneimittel

Zusatznutzen bei bestimmten Patienten

Sofosbuvir machte im Februar 2014 den Anfang – seitdem wächst die Zahl neuer Hepatitis-C-Arzneimittel beständig. Seit Januar 2015 stehen auch die feste Wirkstoffkombination von Ombitasvir/Paritaprevir/Ritonavir sowie der Wirkstoff Dasabuvir zur Verfügung. Das IQWiG hat jetzt überprüft, ob die Präparate gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie einen Zusatznutzen bieten. Bejaht hat es das nur für einige Untergruppen – und selbst in diesen sei das Ausmaß unklar. ...mehr

04.05.2015 Pharmazie

Ein "Like" für Dulaglutid: Zumindest für die Kombi mit kurzwirksamem Insulin sieht das IQWiG einen Zusatznutzen. (Foto: xurzon/Fotolia)

Dulaglutid plus kurzwirksames Insulin

Ein neues Antidiabetikum mit Zusatznutzen

Nachdem in der Vergangenheit die Nutzenbewertung für die neuen Antidiabetika meist eher ernüchternd ausfiel, sieht das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) nun für das Inkretin-Mimetikum Dulaglutid (Trulicity) immerhin einen geringen Zusatznutzen – allerdings nur für die Kombination mit kurzwirksamem Insulin mit oder ohne Metformin. ...mehr

PML unter MS-Therapie: Mehrere Wirkstoffe können diese Nebenwirkung verursachen. (Bild: PhotographyByMK/Fotolia)

MS-Therapie mit Fingolimod

PML auch ohne Natalizumab

Das Risiko einer progressiven multifokalen Leukoenzephalopathie (PML) unter der MS-Therapie mit Fingolimod in Kombination mit Natalizumab ist bekannt. Jetzt wurde diese schwere Nebenwirkung erstmalig bei einem Patienten festgestellt, der zuvor nicht mit Natalizumab oder anderen immunsuppressiven Arzneimitteln behandelt wurde. Der Fallbericht wurde als Rote-Hand-Brief veröffentlicht. ...mehr

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