29.07.2015 Spektrum

Der BPAV setzt sich für die Etablierung der „technischen Revolution“ Verblistern ein. (Foto: BPAV)

Verbands-Porträt BPAV

Kämpfer für das Verblistern

Vor rund zehn Jahren hat mit dem Verblistern eine „technische Revolution“ zum Wohle des Patienten stattgefunden. Dieser Auffassung waren zumindest die sechs Verblisterungsdienstleister, die 2009 den Bundesverband patientenindividueller Arzneimittelverblisterer (BPAV) gründeten. Damals wie heute ist das Ziel des „Blisterverbands“ die Vorzüge dieser technischen Erneuerung im Interesse seiner Mitglieder politisch zu vertreten und im Gesundheitssektor zu etablieren. ...mehr

29.07.2015 Pharmazie

Wie stehen Sie zu Homöopathie & Co.? (Foto: B. Wylezich/Fotolia)

DAZ.online-Umfrage

Homöopathie – empfehlenswert oder „Hokuspokus“?

In einem Interview mit dem Nachrichtenmagazin „Stern“ hat eine Heidelberger Ärztin erklärt, warum sie heute ihre Patienten nicht mehr homöopathisch behandelt. Dieses Bekenntnis hat auch auf DAZ.online zu intensiven Diskussionen über Sinn oder Unsinn der Homöopathie geführt. Wie stehen Sie zu komplementären Therapierichtungen? Machen Sie mit bei unserer Umfrage! ...mehr

Teva bringt eine MCP-Lösung in der neuen zulässigen Höchstkonzentration auf den Markt. (Bild: Teva)

Erste Präparate nach neuen Vorgaben

MCP-Lösung: Da gibt’s wieder was von Ratiopharm

Ab dem 1. August wird MCP-Lösung wieder als Fertigarzneimittel verfügbar sein. Teva wird unter seinen beiden Marken Ratiopharm und AbZ jeweils ein Präparat auf den deutschen Markt bringen. Das hat der Konzern heute angekündigt. Laut eigener Aussage ist Teva damit der erste Anbieter in Deutschland, der ein MCP-Liquidum in der neuen zulässigen Höchstkonzentration von 1 mg/ml im Portfolio hat. ...mehr

28.07.2015 Pharmazie

Die Produktinformationen von Ibuprofen-haltigen Präparaten werden hinsichtlich des kardiovaskulären Risikos aktualisiert. (Bild: Henry Schmitt bzw. Sherry Young/Fotolia)

BfArM setzt EMA-Beschluss um

Ibuprofen-Packungsbeilagen werden angepasst

Das Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse unter hochdosiertem Ibuprofen (2400 mg/Tag oder mehr) ist ähnlich hoch wie das von Diclofenac oder der selektiven COX2-Inhibitoren. Zu diesem Schluss war der Pharmakovigilanzausschuss der EMA (PRAC) nach Abschluss seines Reviews zu Ibuprofen gekommen und hatte entsprechenden Änderungen der Produktinformationen empfohlen. Die Koordinierungsgruppe der EMA (CMDh) war der Empfehlung gefolgt und hatte die Anpassungen beschlossen. ...mehr

27.07.2015 Pharmazie

„Pille danach“-Beratung in Apotheken – durchaus fachgerecht! (Foto: Sket)

Kommentar

Pille danach: Keine fachgerechte Beratung?!

Nach der Entlassung aus der Rezeptpflicht sind die Verkaufszahlen der „Pille danach“ gestiegen. Die Vizepräsidentin der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe, Birgit Seelbach-Göbel, weiß warum: Die Apotheker beraten nicht gründlich genug! Ein Kommentar von Doris Uhl. ...mehr

Wenn der Cholesterinspiegel einfach nicht sinken will, könnte bald Alirocumab eine Option sein. (Foto: Fotolia - groisboeck)

Cholesterolsenker Alirocumab

Positives Votum für zweiten PCSK-9-Inhibitor

Der Humanarzneimittelausschuss (CHMP) der europäischen Zulassungsbehörde EMA hat den monoklonalen Antikörper Alirocumab zur Zulassung empfohlen. Alirocumab (Praluent®) ist nach Evolocumab (Repatha®) der zweite Vertreter einer neuen Wirkstoffklasse, die über die Hemmung des Proteins PCSK9 den Cholesterol-Spiegel senkt. ...mehr

Die Zahl der abgegebenen Antiasthmatika steigt weniger stark als die Zahl der Patienten. (Foto: Fotolia - bochimsang)

Asthmatherapie

Anzahl der Asthma-Diagnosen deutlich gestiegen

Die Häufigkeit der Diagnose Asthma ist nach Analysen von IMS Health in den letzten zehn Jahren deutlich gestiegen: Im Jahr 2014 diagnostizierten Ärzte die Lungenerkrankung bei drei Millionen erwachsenen Patienten. Das ist ein Anstieg von 24 Prozent gegenüber 2004. Kinder- und Jugendärzte diagnostizierten Asthma im Jahr 2014 bei 678.000 Patienten, ein Plus von 21 Prozent. ...mehr

25.07.2015 Pharmazie

(Fotos: scottchan, gena96 - Fotolia.com; Montage: DAZ/ekr)

DAZ-Wochenschau

Nicht alles hat ein Ende

Obwohl die Ermittlungen zu den Arzneimitteldiebstählen in Italien mittlerweile abgeschlossen sind, ist die Geschichte offensichtlich immer noch nicht vorbei. Wieder hat ein Importeur mehrere Präparate zurückgerufen. Zu Ende ist hingegen die Überprüfung generischer Arzneimittel, die auf Basis zweifelhafter Studiendaten der indischen Firma GVK-Biosciences zugelassen wurden. Hier müssen weitere Zulassungen ruhen. Und sicherlich kein Ende, aber zumindest einen vorläufigen Höhepunkt hat die seit Langem andauernde Suche nach einem Malaria-Impfstoff: ein Kandidat hat von der EMA ein positives Votum erhalten. Mehr dazu lesen Sie in der Wochenschau. ...mehr

24.07.2015 Pharmazie

Auch in Europa soll Guanfacin gegen ADHS zugelassen werden. (Foto: Fotolia/djama)

Zur Zulassung empfohlen

Guanfacin (Intuniv) soll auch in Europa ADHS-Patienten helfen

Wer unter ADHS leidet, wird in der Regel mit Stimulanzien wie Methylphenidat (Ritalin® und Generika) behandelt. Jetzt hat der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) mit Guanfacin (Intuniv®) erstmals einen Wirkstoff zur Zulassung empfohlen, der über Bindung von Alpha-2-Rezeptoren Verhaltensauffälligkeiten und Aufmerksamkeitsdefizite beheben soll. ...mehr

"Like": Malaria-Impfstoff erhält von der EMA ein positives Votum (Bild:xurxon-Fotolia.com).

Schutz für Kinder in Sicht

Ein „Like“ von der EMA für den ersten Malaria-Impfstoff

Der Humanarzneimittelausschuss der EMA (CHMP) hat eine positive Bewertung für einen Impfstoff gegen Malaria und Hepatitis B abgegeben. Qualität, Sicherheit und Wirksamkeit wurden bei Säuglingen und Kleinkindern im Alter von sechs Wochen bis 17 Monaten in Malaria-Endemiegebieten geprüft und bestätigt. Das Präparat mit dem Namen Mosquirix könnte nach Abschluss weiterer Verfahren in Ländern mit einem hohen Malariarisiko eingesetzt werden. ...mehr

Alzheimer-Forschung

Auch über Misserfolge vorankommen

123 potenzielle Medikamente gegen die Alzheimer-Krankheit sind zwischen 1998 und 2014 in klinischen Studien gescheitert oder auf Eis gelegt worden. Lediglich vier konnten in diesem Zeitraum zur Zulassung gebracht werden (Galantamin, Rivastigmin, Memantin und eine fixe Kombination von Memantin mit Donepezil). Das hat der US-amerikanische Pharmaverband "Pharmaceutical Research and Manufacturers of America (PhRMA)“ in seinem neuen Bericht zum Stand der Alzheimer-Forschung bekannt gemacht. Das Ergebnis stimmt nicht gerade euphorisch. ...mehr

Ärztin und Ex-Homöopathin Natalie Grams steht den homöopathischen Arzneianwendungen kritisch gegenüber. Dem homöopathischen Setting allerdings kann sie bei aller Kritik einiges abgewinnen. (Foto: Zeitschrift "Stern", DAZ/diz)

Hahnemanns Arzneimittellehre

Homöopathin will Patienten nicht betrügen…

Die Heidelberger Ärztin und Homöopathin Natalie Grams behandelte ihre Patienten jahrelang homöopathisch. Jetzt bekam sie Gewissensbisse und gab ihre Praxis auf — obwohl ihre Patienten sie in einem Ärztebewertungsportal mit sehr gut einstuften. In einem Interview mit dem „Stern“ wirft sie sich vor, nicht kritisch genug gegenüber dieser Heilmethode gewesen zu sein. Heute hat sie den homöopathischen Arzneianwendungen abgeschworen. ...mehr

23.07.2015 Pharmazie

Bei der Anwendung eines Intrauterinpessars können Uterusperforationen auftreten. (Foto: Jenapharm)

Rote-Hand-Brief zu Intrauterinpessaren

Risiko einer Uterusperforation

Bei Frauen, die Kupfer-haltige bzw. Levonorgestrel-haltige Intrauterinpessare anwenden, kann eine Uterusperforation mit einer Häufigkeit von ca. 1 auf 1000 Insertionen auftreten. Darüber informierte Jenapharm in einem Rote-Hand-Brief. Weiterhin überwiege aber der Nutzen das Risiko, so der Hersteller. ...mehr

Screenshot www.bfarm.de

Mangelhafte indische Zulassungsstudien

Weitere Generika-Zulassungen müssen in Deutschland ruhen

Der Ausschuss für Humanarzneimittel der EMA (CHMP) hat seine Überprüfung generischer Arzneimittel abgeschlossen, deren Zulassung auf zweifelhaften Studiendaten der indischen Firma GVK-Biosciences beruhten. Das Fazit: Europaweit müssen ab dem 21. August 2015 bis zu 700 Zulassungen ruhen. In Deutschland könnten weitere Arzneimittel in unterschiedlichen Dosierungen betroffen sein. ...mehr

(Schlegelfotos- Fotolia.com)

Borreliose

Wann kommt der Impfstoff?

Denkt man an Zecken, denkt man sofort an Frühsommer-Meningo-Enzephalitis (FSME). Ein Fehler! Denn die häufigste durch Zecken verbreitete Krankheit ist die Borreliose. Geschätzt werden zwischen 60.000 und 100.000 Neuerkrankungen pro Jahr. Das Problem: einen frühen Infekt sicher zu diagnostizieren, ist nicht möglich und auch ein Impfstoff steht nicht zur Verfügung. ...mehr

21.07.2015 Pharmazie

Und täglich grüßt das Murmeltier: Die Rückrufe aufgrund der Italien-Diebstähle nehmen kein Ende. (Bild: Christos Georghiou/Fotolia)

Folge der Italien-Diebstähle

Orifarm ruft wieder Präparate zurück

Seit Ende März 2014 tauchten in der legalen Vertriebskette immer wieder Arzneimittel auf, die aus Diebstählen in Italien stammen. Obwohl die Ermittlungen mittlerweile abgeschlossen sind, ist der Spuk offensichtlich immer noch nicht vorbei. Heute ruft Importeur Orifarm vorsorglich drei Präparate zurück. ...mehr

18.07.2015 Pharmazie

(Fotos: scottchan, gena96 - Fotolia.com; Montage: DAZ/ekr)

DAZ-online-Wochenschau

Von GMP-Schlampereien, AMTS und der Kluft zwischen Wunsch und Wirklichkeit

Dass zwischen einem Plan haben und den Plan umsetzen ein großer Unterschied bestehen kann, wurde in dieser Woche mehrfach deutlich. Beispiel AMTS: Werden einem Patienten Arzneimittel verordnet, so heißt das noch lange nicht, dass er diese auch einnimmt. Das belegte eine Studie der Uni Münster, die ärztliche Medikationspläne und den Brown Bag des Patienten ausgewertet hat. Beispiel Herstellung von Arzneimittel: Auch wenn strenge GMP-Regeln gelten, so halten sich Firmen in Indien und China noch lange nicht daran, wie GMP-Inspektoren aufdeckten. Das alles und noch viel mehr können Sie in unserer Wochenschau lesen. ...mehr

17.07.2015 Pharmazie

Das IQWiG sieht für Exviera® und Viekirax® einen Zusatznutzen für eine weitere Patientengruppe. (Bild: DOC RABE Media/Fotolia)

Exviera® und Viekirax®

Zusatznutzen jetzt für 90 % der Patienten

Mit Exviera® und Viekirax® stehen seit Anfang 2015 zwei weitere Präparate zur Hepatitis-C-Behandlung zur Verfügung. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hatte die Nutzenbewertung im April abgeschlossen. Nun weisen nachgereichte Daten auch bei weiteren Patienten auf einen Zusatznutzen hin: bei vorbehandelten Patienten mit einer Infektion vom Genotyp 1b ohne Zirrhose. Bislang hatte das IQWiG bei diesem Genotyp nur für Therapienaive einen Zusatznutzen gesehen. ...mehr

Selten, aber gefährlich: Die FDA warnt vor pulmonaler Hypertonie unter Diazoxid (Proglicem). (Bild: Henry Schmitt/Fotolia)

Bei Neugeborenen und Kleinkindern

Lungenhochdruck nach Diazoxid-Behandlung

Nach Verabreichung von Diazoxid (Proglicem), das zur Behandlung von Hypoglykämien eingesetzt wird, kann es bei Neugeborenen und Kleinkindern zu pulmonaler Hypertension kommen. Davor warnt die amerikanische Aufsichtsbehörde FDA. Nach Absetzen des Mittels besserte sich in allen Fällen der Hochdruck oder verschwand ganz. Die FDA wird den Sachverhalt weiter prüfen und entsprechend reagieren. ...mehr

16.07.2015 Pharmazie

Nach dem BfArM hat nun auch das PEI eine AWB-Datenbank online gestellt. (Bild: santiago silver/Fotolia)

Im Sinne der Transparenz

PEI-Datenbank zu AWB online

Seit Mittwoch bietet auch das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) eine frei zugängliche Online-Datenbank zu Anwendungsbeobachtungen (AWB). Auf www.pei.de/db-awb stehen nun Anzeigen, Beobachtungspläne und Abschlussberichte zu Impfstoffen und biomedizinischen Arzneimitteln zur Verfügung. Die Datenbank basiert auf der gleichen gesetzlichen Grundlage wie die im März freigeschaltete AWB-Datenbank des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte. ...mehr

15.07.2015 Pharmazie

Tim Steimle: Apotheker spielen eine große Rolle bei der Durchführung des TK-ArzneiCoachs. (Foto: TK)

Für mehr Therapietreue

TK-ArzneiCoach: Medikationsplan vom Apotheker

Therapietreue ist für eine erfolgreiche Behandlung besonders wichtig. Nimmt der Patient seine Arzneimittel wie verordnet, geht es dem Patienten besser und die Kassen sparen Kosten. Die TK bietet daher chronisch erkrankten Versicherten mit dem TK-ArzneimittelCoach einen freiwilligen Service, mit dem die Therapietreue verbessert werden kann. In das Programm sind auch Beratungsgespräche in der öffentlichen Apotheke integriert. Über die Gründe, den Ablauf sowie die Erwartungen berichtet Tim Steimle, TK-Leiter Fachbereich Arzneimittel, im DAZ-Interview. ...mehr

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