28.07.2014 Spektrum

DAZ.online-Umfrage: Die Mehrheit der Teilnehmer spricht sich für den Cannabis-Eigenanbau aus. (Foto: jaroslavkettner/Fotolia)

Ergebnis DAZ.online-Umfrage

Mehrheit für Cannabis-Eigenanbau

Die Entscheidung des Verwaltungsgerichts Köln, dass Schwerkranken in Einzelfällen und unter bestimmten Bedingungen der Eigenanbau von Cannabis zu genehmigen ist, stößt offenbar auf breite Zustimmung. Wer tatsächlich auf Cannabis angewiesen ist, sollte es selbst anbauen dürfen, fand die absolute Mehrheit derjenigen, die sich an einer DAZ.online-Umfrage zum Thema beteiligten. Die Kommentare zur Umfrage lassen darauf schließen, dass es sich bei den Teilnehmern überwiegend um Betroffene gehandelt haben dürfte. ...mehr

26.07.2014 Pharmazie

(Fotos: scottchan bzw. gena96/Fotolia; Montage: DAZ/ekr)

DAZ.online Wochenschau

Cannabis aus dem Wintergarten, Coffein aus dem Internet, Vitamine vom Discounter

Weil Apothekenpräparate zu teuer sind und die Krankenkassen nicht zahlen müssen, darf Cannabis in den eigenen vier Wänden angebaut werden. Weil 100% reines Coffein in den USA gerne über das Internet bezogen wird, warnt die FDA vor potenziell tödlichen Überdosierungen. Weil Discounter nicht beraten können, empfiehlt Ökotest bei Beratungsbedarf zu Gesundheitspräparaten den Gang in die Apotheke. Mehr dazu in unserer Wochenschau. ...mehr

25.07.2014 Pharmazie

Neue Option für Diabetiker: Die EMA empfiehlt Insulin degludec/Liraglutid zur Zulassung. (Foto: ehrenberg-Bilder/Fotolia)

Erste Fixkombi aus Insulin und Inkretin-Mimetikum

Insulin degludec/Liraglutid zur Zulassung empfohlen

Das Committee for Medicinal Products for Human Use (CHMP) der EMA hat die Zulassung der fixen Kombination aus dem Ultra-Langzeit-Insulin degludec und dem GLP-1-Analogon Liraglutid empfohlen. Damit könnte erstmals eine Kombination aus Insulin mit einem weiteren Antidiabetikum in den Markt kommen. ...mehr

PEI: Apotheker sollen bei Arzneimitteln weiter auf Manipulationen achten. (Foto: fotomek/Fotolia)

Arzneimitteldiebstahl in Italien

PEI bittet Apotheker um Wachsamkeit

Im Hinblick auf Arzneimitteldiebstähle aus Italien erinnert das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) daran, weiterhin wachsam zu sein und auf mögliche Manipulationen von Arzneimitteln und deren Verpackungen zu achten. Informationen der italienischen Zulassungsbehörde bestätigten, dass in den vergangenen Wochen in Italien wiederholt Arzneimittel gestohlen wurden und über illegale Zwischenhändler in anderen europäischen Mitgliedstaaten nach Deutschland gelangt seien, erklärt das PEI. Inzwischen rief Pharmawesten eine Charge des Impfstoffs Gardasil® zurück. ...mehr

Phase-III-Studie verfehlt Ziel: Rückschlag für Bayer bei Nexavar®. (Foto: Bayer)

Brustkrebs-Studie

Bayer erleidet Rückschlag mit Nexavar

Bayer muss für sein Krebs-Medikament Nexavar® einen Misserfolg verzeichnen. Eine abschließende klinische Studie habe das Studienziel – eine Verbesserung des progressionsfreien Überlebens – nicht erreicht, teilte das Unternehmen mit. Darin wurde Nexavar® in Kombination mit Capecitabin bei Patienten mit lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem Brustkrebs untersucht. ...mehr

24.07.2014 Pharmazie

Arzneimittel und Lebensmittel können interagieren. (Foto: Fotolia)

Arzneimittel und Lebensmittel

Bei Parkinson Vorsicht mit Eiweiß-reichen Mahlzeiten

Die Wechselwirkungen zwischen Arzneimitteln und Nahrung sind sehr komplex. Doch wird die klinische Relevanz berücksichtigt, so bleibt eine Handvoll wirklich relevanter Interaktionen übrig. So sollten Parkinsonpatienten auf die Protein-Zufuhr achten. ...mehr

Paracetamol bei Rückenschmerzen nicht besser als Placebo? (Foto: drubig-photo/Fotolia)

Nicht besser als Placebo

Kein Vorteil für Paracetamol bei akuten Rückenschmerzen

Zur Behandlung akuter Rückenschmerzen kommt neben den nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR) oft Paracetamol zum Einsatz. Ein Vorgehen, das auch den Empfehlungen der Nationalen Versorgungsleitlinie (NVL) Kreuzschmerz entspricht. Eine aktuelle Studie aus dem Lancet mit 1652 Rückenschmerz-Patienten stellt diese Praxis jetzt allerdings infrage. ...mehr

Zu schwer für die "Pille danach"? Die EMA gibt Entwarnung. (Minerva Studio - Fotolia.com)

„Pille danach“

Kein Beweis für verminderte Wirkung bei höherem Körpergewicht

Vergangenes Jahr hatte die Meldung, die „Pille danach“ könnte bei höherem Körpergewicht schlechter wirken, für Aufregung gesorgt. Klinische Studien zum Levonorgestrel-haltigen Notfallkontrazeptivum Norlevo® hatten darauf hingewiesen. Die EMA hatte daraufhin eine Evaluation der Daten vorgenommen und gibt jetzt Entwarnung. ...mehr

Erhöhen Wirkstoffe gegen ADHS das Risiko für suizidale Handlungen? Dieser Frage ging eine Studie nach. (Bild: djama/Fotolia)

ADHS-Therapie

Studie zeigt keine erhöhte Suizid-Gefahr

Seit einiger Zeit steht die Frage im Raum, ob eine medikamentöse ADHS-Therapie mit einem erhöhten Suizidrisiko assoziiert ist. Beobachtungsstudien lassen ein erhöhtes Selbstmordrisiko bei frühen Adoleszenten unter einer medikamentösen ADHS-Therapie vermuten. Da große Unsicherheit bei der Interpretation dieser Daten besteht, sollte eine Registerstudie auf der Datenbasis von knapp 38.000 Patienten Klarheit schaffen. ...mehr

23.07.2014 Pharmazie

Besser zu zweit: Verheiratete nehmen mit höherer Wahrscheinlichkeit als Singles ihre Medikamente richtig ein. (Foto: Lisa F. Young/Fotolia)

Risikofaktoren für Medikationsfehler

Männlich, single und schlecht in Mathe

Mehr als die Hälfte der Patienten nimmt nach Entlassung aus dem Krankenhaus die verordneten Medikamente nicht ordnungsgemäß ein oder versteht die Einnahmeanweisungen nicht richtig. Das ergab eine US-Untersuchung. Anhand bestimmter Risikofaktoren lassen sich jedoch Patienten mit besonders hohem Risiko für Medikationsfehler identifizieren. ...mehr

22.07.2014 Pharmazie

Viele bunte Tabletten: Ändert sich das Aussehen eines Medikaments, verunsichert das die Patienten. (Foto: Gina Sanders/Fotolia)

Optikwechsel bei Generika

Nur die kleinen Herzen helfen

Die längliche Weiße fürs Cholesterin, das Herzchen für den Blutdruck: Viele Patienten identifizieren ihre Medikamente anhand der Optik. Ändert sich diese, zum Beispiel aufgrund eines generischen Austauschs, wirkt sich das negativ auf die Adhärenz aus. Das ergab eine Studie mit Herzinfarktpatienten. Positive Auswirkungen könnte es hingegen haben, wenn Patienten sich eine Stammapotheke suchen. ...mehr

Das Alkaloid Coffein ist der anregend wirkende Bestandteil von Genussmitteln wie Kaffee und Tee. (Bild: Ekaterina Garyuk/Fotolia)

Nach Todesfall durch Überdosierung

FDA warnt vor Coffein-Pulver aus dem Internet

Pharmazeutische Qualität, Reinheitsgrad: 100 Prozent reines Coffein-Pulver. Bei der Kundenrezension 4,5 von 5 möglichen Sternen. So ist es auf der Website eines Internet-Versenders zu lesen. Über die Gefahr von Herzrhythmusstörungen, Krämpfen bis hin zum Tod durch Koffein-Überdosierung findet man nichts. In den USA ist bereits ein Todesfall eines Teenagers durch Überdosierung von Coffein-Pulver bekannt. Die FDA warnt daher ausdrücklich vor dem Konsum von reinem Coffein-Pulver. ...mehr

19.07.2014 Pharmazie

(Fotos: scottchan bzw. gena96/Fotolia; Montage: DAZ/ekr)

DAZ.online Wochenschau

Kein Ende in Sicht

Die Arzneimitteldiebstähle in Italien bzw. deren Folgen lassen uns auch diese Woche nicht los und ein Ende ist nicht in Sicht: Rückrufe im großen Stil, ein Arzneimittelimporteur unter Beobachtung und eine schwarze Liste mit fragwürdigen Arzneimittelhändlern. Mehr dazu und weitere News dieser Woche in unserer Wochenschau. ...mehr

18.07.2014 Pharmazie

(Foto: reeel/Fotolia)

Arzneimitteldiebstahl Italien

Orifarm ruft Gardasil und Neulasta zurück

Der Arzneimittel-Importeur Orifarm ruft je eine Charge seiner Produkte Gardasil® und Neulasta® zurück. Die Packungen seien bereits im vergangenen Jahr in Italien gestohlen und anschließend italienischen Großhändlern untergeschoben worden. ...mehr

Der G-BA bescheinigt Sofosbuvir einen Zusatznutzen gegen chronische HCV. (Foto: Thesimplify/Fotolia)

Nutzenbewertung

Sofosbuvir hat „beträchtlichen“ Zusatznutzen

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat Sofosbuvir (Sovaldi®) zur Behandlung einer chronischen Hepatitis-C-Virusinfektion im Rahmen der Nutzenbewertung von Arzneimitteln mit neuen Wirkstoffen teilweise einen beträchtlichen Zusatznutzen attestiert. Das Präparat ist allerdings deutlich teurer als bisherige Therapien. ...mehr

17.07.2014 Pharmazie

Tamoxifen gelangt über die Haut direkt in das Brustgewebe. Die unerwünschten Wirkungen sind geringer, vor allem das Risiko für Thrombosen. (Bild: Sven Bähren/Fotolia)

Brustkrebs

Tamoxifen als Gel mit weniger Nebenwirkungen

Eine neue Tamoxifen-Darreichungsform als Gel kann das Tumorzellen-Wachstum bei Frauen mit nicht-invasivem Brustkrebs im gleichen Umfang reduzieren wie oral appliziertes Tamoxifen. Unerwünschte Wirkungen wurden weniger beobachtet. ...mehr

Gegen Sodbrennen helfen Omeprazol und Co. Allerdings nur bei richtiger Einnahme. (Bild: papa/Fotolia)

Wirkminderung durch falsche Einnahme

Protonenpumpenblocker sind keine Bedarfsmedikation

Mit Esomeprazol steht demnächst neben Omeprazol und Pantoprazol der dritte Protonenpumpenhemmer für die Selbstmedikation zur Verfügung. Allerdings können die potenten Säureblocker ihre Wirkung nur optimal entfalten, wenn sie richtig eingenommen werden. In der Selbstmedikation und bei hausärztlicher Verordnung ist das aber oft nicht der Fall. ...mehr

16.07.2014 Pharmazie

Großbaustelle Medikationsmanagement. (Foto: kalpis/Fotolia)

ABDA-Grundsatzpapier Medikationsmanagement

Pflichtfortbildung – da ist sie wieder

Die ABDA hat in einem Grundsatzpapier die Begriffe Medikationsanalyse und Medikationsmanagement definiert und damit den Grundstein für die Weiterentwicklung des Medikationsmanagements gelegt. Das kann weitreichende Folgen für jede öffentliche Apotheke haben. Ein Kommentar von Doris Uhl. ...mehr

15.07.2014 Pharmazie

Fentanyl-Pflaster: Die versehentliche Exposition kann für Kinder tödlich sein. (Foto: Hexal)

Änderung der Produktinformationen

Unbenutzte Fentanyl-Pflaster zurück in die Apotheke

Verwendete Fentanyl-Pflaster sollten sicher entsorgt und nicht verwendete wieder in der Apotheke abgegeben werden. Das hat der Pharmakovigilanz-Ausschuss (PRAC) der Europäischen Arzneimittelbehörde EMA empfohlen. Hersteller sollten ihre Produktinformationen baldmöglichst entsprechend angleichen, erklärt das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). ...mehr

CC Pharma ruft 40 Arzneimittel von A wie Abilify bis Z wie Zytiga zurück. (Foto: Daniel Ernst/Fotolia)

Gestohlene Arzneimittel

CC Pharma ruft 40 Arzneimittel zurück

Der Skandal um in Italien gestohlene Arzneimittel weitet sich aus: CC Pharma hat jetzt einen umfassenden Rückruf von veranlasst. Betroffen sind nach Firmenangaben 40 Präparate. „Es handelt sich um nahezu alle Arzneimittel von A wie Abilify bis Z wie Zytiga“, so der Arzneimittelimporteur in einer Mitteilung. ...mehr

Die FDA genehmigt Roche ein verkürztes Zulassungs- erweiterungsverfahren für Avastin®. (Foto: Roche)

Gebärmutterhalskrebs

Schnelle Zulassungserweiterung für Avastin®

Der Pharma-Konzern Roche hat von der US-Gesundheitsbehörde FDA gute Neuigkeiten erhalten. Die FDA habe den Zulassungsantrag für Avastin® zur Behandlung von Gebärmutterhalskrebs angenommen und dem Antrag den Status einer „Priority Review“ gewährt, teilt Roche am Dienstag mit. ...mehr

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