Pharmazie

Vom Rückruf betroffene Antibabypillen. (Foto: Pfizer)

Vom Rückruf betroffene Antibabypillen. (Foto: Pfizer)

USA

Pfizer ruft Antibabypille zurück

New York - Der Pharmariese Pfizer hat in den USA jeweils 14 Chargen zweier Antibabypillen zurückgerufen. Eine Untersuchung hatte ergeben, dass einige der Tabletten nicht die korrekte Hormonmenge enthalten. Die Präparate enthalten 21 wirkstoffhaltige und sieben wirkstofffreie Pillen – offenbar ist ihre Reihenfolge durcheinandergeraten.

Es handelt sich um das Präparat Lo/Ovral®-28 (Norgestrel und Ethinyl estradiol) und seine generische Version – beide sind für den US-Markt bestimmt gewesen. Sie wurden von Pfizer hergestellt und verpackt und wurden von Akrimax Rx Products unter dessen Marke vertrieben. Die Pillen gingen landesweit in Warenhäuser, Krankenhäuser und Apotheken.

Wie Pfizer mitteilte, ist der Grund für das Durcheinandergeraten der einzelnen Tabletten – das Unternehmen spricht von einem Verpackungsfehler – erkannt und sofort korrigiert worden. Dieser Fehler führe zwar nicht zu Gesundheitsgefahren für die Frauen, die die betroffenen Präparate nehmen. Allerdings können sie nicht mehr sichergehen, dass sie vor einer ungewollten Schwangerschaft geschützt sind.

Pfizer rät zu einer zusätzlichen nicht-hormonellen Verhütung und bittet die Betroffenen, ihren Arzt zu verständigen und die Pillenpackungen in die Apotheke zurückzubringen. 

Kirsten Sucker-Sket / 02.02.2012, 10:36 Uhr

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