Pharmazie

(Foto: www.abda.de/jahresbericht.html)

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ABDA-Jahresbericht

Mehr pharmazeutisches Personal in Apotheken

Berlin - Die ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände – hat ihren Jahresbericht 2010/11 veröffentlicht. Demzufolge ist die Anzahl der öffentlichen Apotheken Deutschlands im Laufe des letzten Jahres um 0,5 Prozent gesunken, während das in ihnen tätige pharmazeutische Personal um 1,8 Prozent zugenommen hat.

Die Zunahme des pharmazeutischen Personals betrifft vor allem die PTA (1611 oder 3,5% auf 55.345) und die Apotheker (693 oder 1,4% auf 48.695), während die Anzahl der Apothekerassistenten und Pharmazieingenieure, die keinen „Nachwuchs“ mehr haben, erwartungsgemäß zurückgegangen ist (um 355 auf 7701). Die Anzahl der Apothekenhelferinnen, PKA und sonstiger nicht-pharmazeutischer Mitarbeiter ging um 1050 auf 34.719 zurück. Insgesamt gab es Ende letzten Jahres 147.827 Arbeitsplätze in öffentlichen Apotheken; das sind 979 oder 0,7 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.

Bei dem Geschlechterverhältnis der Apotheker wurde ein Trend gebrochen: Erstmals seit fünf Jahren sank der Anteil der Frauen, nämlich von 69,3 auf 68,7 Prozent. Unter den Apothekenleitern sind die Frauen mit 46 Prozent immer noch in der Minderheit.

Die Anzahl der Apotheken sank im Laufe des letzten Jahres um 107 oder 0,5 Prozent auf 21.441, während die Anzahl der vom Eigentümer geführten Apotheken um 361 oder 2 Prozent auf 17.963 zurückging. Entsprechend stieg die Anzahl der Filialapotheken um 254 auf 3.478. Damit waren am Jahresende 2010 16,2 Prozent der öffentlichen Apotheken Filialen.

Der Gesamtumsatz (ohne Mehrwertsteuer) der öffentlichen Apotheken ist von 39,2 Milliarden Euro im Jahr 2009 auf 39,9 Milliarden Euro im letzten Jahr gestiegen. Rund zwei Drittel der Apotheken lagen unter dem durchschnittlichen Umsatz von 1,861 Millionen Euro.

Quelle: www.abda.de/jahresbericht.html

Dr. Wolfgang Caesar / 28.09.2011, 13:05 Uhr

Kommentare:

Heilberufler sagt:
28.09.2011 14:11

Auch notorische Optimisten prophezeien

für 2012 dramatische Veränderungen auf

diesem Sektor!

Die Kostensituation im nächsten Jahr in

den Präsenzapotheken wird dazu zwingen.

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