Pharmazie

Die Verlängerung des QT-Intervalls kann zu Rhythmusstörungen und Kammerflimmern führen. (Grafik: Thews/Mutschler/Vaupel: Anatomie Physiologie und Pathophysiologie des Menschen, WVG Stuttgart)

Die Verlängerung des QT-Intervalls kann zu Rhythmusstörungen und Kammerflimmern führen. (Grafik: Thews/Mutschler/Vaupel: Anatomie Physiologie und Pathophysiologie des Menschen, WVG Stuttgart)

Medikationsmanagement

Wenn Arzneistoffe die QT-Zeit verlängern

Die Verlängerung der QT-Zeit durch Arzneistoffe ist ein Problem, das durch Interaktionen verstärkt werden kann. Was ist zu tun, wenn der Interaktionscheck ein solches Problem ergibt? Wann wird eine solche Interaktion klinische relevant, und wie soll mit der Interaktionsgefahr umgegangen werden?

Antwort auf diese Fragen gibt Dr. Sylvia Obermeier vom Regionalen Arzneimittelinformationszentrum der Landesapothekerkammer Baden-Württemberg, Schwarzwald-Baar Klinikum, Villingen-Schwenningen, in der DAZ-Rubrik "Fragen aus der Praxis". Anhand der Medikation eines 85jährigen Patienten mit Bluthochdruck und Diabetes mellitus, der unter anderem Phenprocoumon zur Schlaganfallprophylaxe erhält und im Rahmen eines Klinikaufenthalts zusätzlich Amiodaron und Risperidon verordnet bekommt, analysiert sie die Datenlage zum Risiko unter Amiodaron und Risperidon, diskutiert Therapiealternativen und gibt Empfehlungen für das Vorgehen im konkreten Fall.


Obermeier S: Amiodaron- und Risperidon-Interaktionen - Medikationsänderung wegen möglicher QT-Zeitverlängerung. DAZ 2011, Nr. 38, S. 72-75

Dr. Doris Uhl / 21.09.2011, 12:42 Uhr

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