Pharmazie

Für angehende und fertige Phamazeuten gibt es nun neue Studienmöglichkeiten. (Foto: Bilderbox)
Neue Studiengänge
Pharmazeutische Spezialisierung jetzt möglich
Berlin - Demnächst können Studierende den Bachelor of Science in „Angewandter Pharmazie“ und approbierte Apotheker den Master of Science in „Krankenhauspharmazie“ machen. Beide neuen Studiengänge ermöglichen Interessierten eine Spezialisierung im pharmazeutischen Bereich.
Während sich der siebensemestrige Bachelor-Studiengang an Interessierte mit Fach- oder Allgemeiner Hochschulreife richtet, können sich für den viersemestrigen Master-Studiengang lediglich approbierte Apotheker mit mindestens zweijähriger Berufserfahrung als Krankenhausapotheker bewerben.
Der Bachelor in angewandter Pharmazie der Fachhochschule Kaiserslautern soll ab dem Wintersemester 2012/2013 naturwissenschaftliche Grundlagen und medizinisch-technologisches Fachwissen vermitteln. Er wird an den Standorten Pirmasens und Zweibrücken durchgeführt. Die Inhalte des Studiums sind den industriellen Anforderungen pharmazeutischer Firmen angepasst und reichen von pharmazeutischer Biotechnologie über Qualitätsmanagement und Verfahrenstechnik bis hin zu Schwerpunkten wie den sogenannten Biologicals. Die Studierenden werden dabei von Professoren, aber auch Pharmazeuten und Mitarbeitern aus der Industrie unterrichtet, um eine praxisnahe Ausbildung sicherzustellen.
Bereits ab dem kommenden Wintersemester können rund 20 approbierte Apotheker an der Dresden International University (DIU) den Master in Krankenhauspharmazie erwerben. Der Studiengang soll den Studierenden vermitteln, Arzneimitteltherapie im klinischen Alltag patientenorientiert, sicher und wirtschaftlich zu gestalten und dabei unerwünschte Wirkungen und Interaktionen verabreichter Medikamente zu berücksichtigen. Die Gebühr für das zweijährige Studium beläuft sich auf 15.000 Euro, es kann dafür ein Teilstipendium beantragt werden.
Die DIU kooperiert dafür mit der Goethe-Universität in Frankfurt am Main. Sie stellt für den Studiengang Wissenschaftler und erfahrene Dozenten zur Verfügung. Der Studiengang soll den Krankenhausapotheker „mehr denn je als kompetenten Gesprächspartner von Krankenhausarzt und Krankenhausmanagement und als Spezialist für die Arzneimitteltherapie etablieren“, so Professor Dr. Wolfgang Kämmerer, Mitglied der wissenschaftlichen Leitung des neu geschaffenen Studiengangs.
Juliane Ziegler / 23.08.2011, 10:55 Uhr
Sie können die News auch als RSS-Feed abonnieren:
Hier finden Sie weitere Informationen zum RSS-Feed der DAZ.online.




anderer Bernd sagt:
24.08.2011 14:22Wer profitiert von diesen Studiengängen?
Die Hochschule?
Die einzig sinnvolle Berufsqualifikation ist und bleibt die Promotion!
Gunnar Müller / Detmold sagt:
24.08.2011 12:52" »Das Bachelor-/Master-Prinzip ist systemfremd«, so Wolf. "
Für MICH stellt sich hierbei eher die Frage nach der REALITÄTSnähe oder -Ferne !
Und zwar SOWOHL bezüglich Herrn Wolf - als auch bezüglich dieser "neuen Studiengänge" .............
WER befürwortet eigentlich solche Vorhaben im Vorfeld (!) seitens der ABDA ?
Oder: Wird die ABDA bereits gar nicht mehr "gefragt" ?
s. PZonline http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=33877
bernd sagt:
23.08.2011 18:03...was wird das???