Pharmazie

Auch die Interpharm des Deutschen Apotheker Verlags setzt in Sachen Fortbildung deutliche Akzente: rund 4000 Apothekerinnen und Apotheker nahmen in diesem Jahr daran teil. (Foto: DAZ)
Fortbildung für Apotheker
Apothekerkammern steigern Fortbildungen um 12 Prozent
Berlin - Die Apothekerkammern der Länder boten im Jahr 2010 rund 12 Prozent mehr Fortbildungsveranstaltungen an als im Vorjahr. Wie die ABDA-Pressestelle mitteilt, wurden die 2600 Fortbildungsveranstaltungen von mehr als 120.000 Teilnehmern besucht. Damit sei auch bei den Teilnehmerzahlen ein neuer Rekord erzielt worden.
„Der Fortbildungsenthusiasmus der Apothekerinnen und Apotheker ist ungebrochen“, sagt Erika Fink, Präsidentin der Bundesapothekerkammer. „Darüber freue ich mich, denn es zeigt zweierlei: Einerseits wissen die Apotheker, dass sie für ihre Patienten aktuelles Fachwissen brauchen. Dafür bilden sie sich kontinuierlich weiter, oft in ihrer Freizeit. Andererseits verdeutlichen die Zahlen auch, dass die Apothekerkammern attraktive Veranstaltungen anbieten.“
Wie die Pressestelle weiter mitteilt, seien auch die von der Bundesapothekerkammer erarbeiteten Mustervorträge „Selbstmedikation in Fallbeispielen“ rege angenommen worden: Bei 50 Fortbildungsveranstaltungen bildeten sich 1600 Teilnehmer fort zu den Themen Kopfschmerzen, Husten, Verstopfung sowie Sodbrennen/Magenschmerzen.
Zusätzlich zu eigenen Veranstaltungen akkreditierten die Apothekerkammern laut ABDA-Mitteilung im Jahr 2010 rund 6600 Veranstaltungen externer Anbieter. Hierunter fällt beispielsweise Deutschlands größter pharmazeutischer Fortbildungskongress, die Interpharm des Deutschen Apotheker Verlags.
Die Apothekerkammern boten somit 28 Prozent aller anerkannten Fortbildungsmaßnahmen selbst an, so die Meldung.
DAZ.online / 12.07.2011, 16:48 Uhr
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Winfried Meyer sagt:
12.07.2011 17:58"Qualität zeigt sich an Leistungen, die über den Standard hinausgehen !"
(Quelle: www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=30701&type=0 )
-------- Z i t a t - Ausschnitt --------
(Erika Fink , BAK-Präsidentin)
"PZ: Was müssen Ihrer Meinung nach die Apotheker in der Offizin anders machen als bisher?
FINK: Die Medien kritisieren meistens die Qualität der Beratung. Dabei sind wir Apotheker fachlich sehr gut ausgebildet.
Für Fehler in der Beratung muss es also andere Gründe geben als die fachliche Kompetenz.
PZ: Welche?
FINK: Ich denke, dass die Beratungstechniken der Schwachpunkt sind. Apotheker lernen in ihrer Ausbildung nichts über Kommunikation. Das müssten sie aber, denn es ist enorm schwierig, einen Fremden über ein mehr...