31.07.2014 Pharmazie

Bayers Eylea® ist in den USA nun in einer dritten Indikation zugelassen.  (Foto: Bayer)

Eylea® in den USA

Zulassungserweiterung für Bayer-Augenmittel

Bayer hat in den USA eine weitere Zulassung für Eylea® (Aflibercept) erhalten. Die US-Arzneimittelbehörde FDA habe das Augenmittel zur Injektion ins Auge zur Behandlung des diabetischen Makulaödems zugelassen, teilte das Unternehmen mit. Eylea® ist in mehreren Ländern bereits zur Behandlung der feuchten altersabhängigen Makula-Degeneration und zur Behandlung des Sehschärfenverlustes infolge eines durch einen Zentralvenenverschluss der Netzhaut bedingten Makulaödems zugelassen. ...mehr

30.07.2014 Pharmazie

Stivarga® ist in der EU jetzt in einer weiteren Indikation zugelassen. (Foto: Bayer)

Bayer-Krebsmittel

Zulassungserweiterung für Stivarga®

Bayer hat in Europa eine weitere Zulassung für Stivarga® erhalten. Die Europäische Kommission hat das Onkologie-Präparat zur Behandlung von erwachsenen Patienten mit inoperablen oder metastasierten gastrointestinalen Stromatumoren, deren Tumor unter der Behandlung mit Imatinib oder Sunitinib weiter fortgeschritten ist oder die diese Medikamente nicht vertragen haben, zugelassen. ...mehr

29.07.2014 Pharmazie

CC Pharma ruft weitere Arzneimittel-Chargen zurück. (Logo: AMK)

Arzneimitteldiebstahl

Weitere Chargenrückrufe bei CC Pharma

Der Arzneimittelimporteur CC Pharma hat seine bereits Mitte Juli veröffentlichte Liste zurückgerufener Arzneimittelchargen ergänzt. Die Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker veröffentlichte heute eine weitere Tabelle mit betroffenen Chargen. ...mehr

Für eine bestimmte Indikation gibt es bald ein rezeptfreies Esomeprazol-Präparat. (Foto: MeyetEck/Fotolia)

Kurzzeitbehandlung von Refluxsymptomen

Esomeprazol: Ab August auch als OTC

Zum 1. August kommt in Deutschland ein rezeptfreies Arzneimittel mit 20 mg Esomeprazol pro Tablette in den Handel. Bislang ist dieser Wirkstoff nur auf Rezept zu haben. Nexium® Control Tabletten wurden jedoch von europäischen Arzneimittelagentur zentral zur Kurzzeitbehandlung von Refluxsymptomen bei Erwachsenen ohne Verschreibungspflicht zugelassen. Mit dieser Indikation kann das Präparat in allen EU-Staaten verschreibungsfrei in den Handel gebracht werden. ...mehr

28.07.2014 Pharmazie

Gibt es bald den ersten Malaria-Impfstoff? (Foto: DAZ-Archiv)

GSK reicht Zulassungsunterlagen ein

Malaria-Impfstoff: Erster Schritt zur Zulassung

Nach 30 Jahren Forschung und Entwicklung könnte in absehbarer Zeit erstmals ein Malaria-Impfstoff zur Verfügung stehen. GlaxoSmithKline (GSK) hat bei der europäischen Arzneimittel-Agentur die Zulassungsunterlagen für seinen Impfstoffkandidaten RTS,S eingereicht – dies ist der erste Schritt im Zulassungsprozess. ...mehr

26.07.2014 Pharmazie

(Fotos: scottchan bzw. gena96/Fotolia; Montage: DAZ/ekr)

DAZ.online Wochenschau

Cannabis aus dem Wintergarten, Coffein aus dem Internet, Vitamine vom Discounter

Weil Apothekenpräparate zu teuer sind und die Krankenkassen nicht zahlen müssen, darf Cannabis in den eigenen vier Wänden angebaut werden. Weil 100% reines Coffein in den USA gerne über das Internet bezogen wird, warnt die FDA vor potenziell tödlichen Überdosierungen. Weil Discounter nicht beraten können, empfiehlt Ökotest bei Beratungsbedarf zu Gesundheitspräparaten den Gang in die Apotheke. Mehr dazu in unserer Wochenschau. ...mehr

25.07.2014 Pharmazie

Neue Option für Diabetiker: Die EMA empfiehlt Insulin degludec/Liraglutid zur Zulassung. (Foto: ehrenberg-Bilder/Fotolia)

Erste Fixkombi aus Insulin und Inkretin-Mimetikum

Insulin degludec/Liraglutid zur Zulassung empfohlen

Das Committee for Medicinal Products for Human Use (CHMP) der EMA hat die Zulassung der fixen Kombination aus dem Ultra-Langzeit-Insulin degludec und dem GLP-1-Analogon Liraglutid empfohlen. Damit könnte erstmals eine Kombination aus Insulin mit einem weiteren Antidiabetikum in den Markt kommen. ...mehr

PEI: Apotheker sollen bei Arzneimitteln weiter auf Manipulationen achten. (Foto: fotomek/Fotolia)

Arzneimitteldiebstahl in Italien

PEI bittet Apotheker um Wachsamkeit

Im Hinblick auf Arzneimitteldiebstähle aus Italien erinnert das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) daran, weiterhin wachsam zu sein und auf mögliche Manipulationen von Arzneimitteln und deren Verpackungen zu achten. Informationen der italienischen Zulassungsbehörde bestätigten, dass in den vergangenen Wochen in Italien wiederholt Arzneimittel gestohlen wurden und über illegale Zwischenhändler in anderen europäischen Mitgliedstaaten nach Deutschland gelangt seien, erklärt das PEI. Inzwischen rief Pharmawesten eine Charge des Impfstoffs Gardasil® zurück. ...mehr

Phase-III-Studie verfehlt Ziel: Rückschlag für Bayer bei Nexavar®. (Foto: Bayer)

Brustkrebs-Studie

Bayer erleidet Rückschlag mit Nexavar

Bayer muss für sein Krebs-Medikament Nexavar® einen Misserfolg verzeichnen. Eine abschließende klinische Studie habe das Studienziel – eine Verbesserung des progressionsfreien Überlebens – nicht erreicht, teilte das Unternehmen mit. Darin wurde Nexavar® in Kombination mit Capecitabin bei Patienten mit lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem Brustkrebs untersucht. ...mehr

24.07.2014 Pharmazie

Arzneimittel und Lebensmittel können interagieren. (Foto: Fotolia)

Arzneimittel und Lebensmittel

Bei Parkinson Vorsicht mit Eiweiß-reichen Mahlzeiten

Die Wechselwirkungen zwischen Arzneimitteln und Nahrung sind sehr komplex. Doch wird die klinische Relevanz berücksichtigt, so bleibt eine Handvoll wirklich relevanter Interaktionen übrig. So sollten Parkinsonpatienten auf die Protein-Zufuhr achten. ...mehr

Paracetamol bei Rückenschmerzen nicht besser als Placebo? (Foto: drubig-photo/Fotolia)

Nicht besser als Placebo

Kein Vorteil für Paracetamol bei akuten Rückenschmerzen

Zur Behandlung akuter Rückenschmerzen kommt neben den nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR) oft Paracetamol zum Einsatz. Ein Vorgehen, das auch den Empfehlungen der Nationalen Versorgungsleitlinie (NVL) Kreuzschmerz entspricht. Eine aktuelle Studie aus dem Lancet mit 1652 Rückenschmerz-Patienten stellt diese Praxis jetzt allerdings infrage. ...mehr

Zu schwer für die "Pille danach"? Die EMA gibt Entwarnung. (Minerva Studio - Fotolia.com)

„Pille danach“

Kein Beweis für verminderte Wirkung bei höherem Körpergewicht

Vergangenes Jahr hatte die Meldung, die „Pille danach“ könnte bei höherem Körpergewicht schlechter wirken, für Aufregung gesorgt. Klinische Studien zum Levonorgestrel-haltigen Notfallkontrazeptivum Norlevo® hatten darauf hingewiesen. Die EMA hatte daraufhin eine Evaluation der Daten vorgenommen und gibt jetzt Entwarnung. ...mehr

Erhöhen Wirkstoffe gegen ADHS das Risiko für suizidale Handlungen? Dieser Frage ging eine Studie nach. (Bild: djama/Fotolia)

ADHS-Therapie

Studie zeigt keine erhöhte Suizid-Gefahr

Seit einiger Zeit steht die Frage im Raum, ob eine medikamentöse ADHS-Therapie mit einem erhöhten Suizidrisiko assoziiert ist. Beobachtungsstudien lassen ein erhöhtes Selbstmordrisiko bei frühen Adoleszenten unter einer medikamentösen ADHS-Therapie vermuten. Da große Unsicherheit bei der Interpretation dieser Daten besteht, sollte eine Registerstudie auf der Datenbasis von knapp 38.000 Patienten Klarheit schaffen. ...mehr

23.07.2014 Pharmazie

Besser zu zweit: Verheiratete nehmen mit höherer Wahrscheinlichkeit als Singles ihre Medikamente richtig ein. (Foto: Lisa F. Young/Fotolia)

Risikofaktoren für Medikationsfehler

Männlich, single und schlecht in Mathe

Mehr als die Hälfte der Patienten nimmt nach Entlassung aus dem Krankenhaus die verordneten Medikamente nicht ordnungsgemäß ein oder versteht die Einnahmeanweisungen nicht richtig. Das ergab eine US-Untersuchung. Anhand bestimmter Risikofaktoren lassen sich jedoch Patienten mit besonders hohem Risiko für Medikationsfehler identifizieren. ...mehr

22.07.2014 Pharmazie

Viele bunte Tabletten: Ändert sich das Aussehen eines Medikaments, verunsichert das die Patienten. (Foto: Gina Sanders/Fotolia)

Optikwechsel bei Generika

Nur die kleinen Herzen helfen

Die längliche Weiße fürs Cholesterin, das Herzchen für den Blutdruck: Viele Patienten identifizieren ihre Medikamente anhand der Optik. Ändert sich diese, zum Beispiel aufgrund eines generischen Austauschs, wirkt sich das negativ auf die Adhärenz aus. Das ergab eine Studie mit Herzinfarktpatienten. Positive Auswirkungen könnte es hingegen haben, wenn Patienten sich eine Stammapotheke suchen. ...mehr

Das Alkaloid Coffein ist der anregend wirkende Bestandteil von Genussmitteln wie Kaffee und Tee. (Bild: Ekaterina Garyuk/Fotolia)

Nach Todesfall durch Überdosierung

FDA warnt vor Coffein-Pulver aus dem Internet

Pharmazeutische Qualität, Reinheitsgrad: 100 Prozent reines Coffein-Pulver. Bei der Kundenrezension 4,5 von 5 möglichen Sternen. So ist es auf der Website eines Internet-Versenders zu lesen. Über die Gefahr von Herzrhythmusstörungen, Krämpfen bis hin zum Tod durch Koffein-Überdosierung findet man nichts. In den USA ist bereits ein Todesfall eines Teenagers durch Überdosierung von Coffein-Pulver bekannt. Die FDA warnt daher ausdrücklich vor dem Konsum von reinem Coffein-Pulver. ...mehr

19.07.2014 Pharmazie

(Fotos: scottchan bzw. gena96/Fotolia; Montage: DAZ/ekr)

DAZ.online Wochenschau

Kein Ende in Sicht

Die Arzneimitteldiebstähle in Italien bzw. deren Folgen lassen uns auch diese Woche nicht los und ein Ende ist nicht in Sicht: Rückrufe im großen Stil, ein Arzneimittelimporteur unter Beobachtung und eine schwarze Liste mit fragwürdigen Arzneimittelhändlern. Mehr dazu und weitere News dieser Woche in unserer Wochenschau. ...mehr

18.07.2014 Pharmazie

(Foto: reeel/Fotolia)

Arzneimitteldiebstahl Italien

Orifarm ruft Gardasil und Neulasta zurück

Der Arzneimittel-Importeur Orifarm ruft je eine Charge seiner Produkte Gardasil® und Neulasta® zurück. Die Packungen seien bereits im vergangenen Jahr in Italien gestohlen und anschließend italienischen Großhändlern untergeschoben worden. ...mehr

Der G-BA bescheinigt Sofosbuvir einen Zusatznutzen gegen chronische HCV. (Foto: Thesimplify/Fotolia)

Nutzenbewertung

Sofosbuvir hat „beträchtlichen“ Zusatznutzen

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat Sofosbuvir (Sovaldi®) zur Behandlung einer chronischen Hepatitis-C-Virusinfektion im Rahmen der Nutzenbewertung von Arzneimitteln mit neuen Wirkstoffen teilweise einen beträchtlichen Zusatznutzen attestiert. Das Präparat ist allerdings deutlich teurer als bisherige Therapien. ...mehr

17.07.2014 Pharmazie

Tamoxifen gelangt über die Haut direkt in das Brustgewebe. Die unerwünschten Wirkungen sind geringer, vor allem das Risiko für Thrombosen. (Bild: Sven Bähren/Fotolia)

Brustkrebs

Tamoxifen als Gel mit weniger Nebenwirkungen

Eine neue Tamoxifen-Darreichungsform als Gel kann das Tumorzellen-Wachstum bei Frauen mit nicht-invasivem Brustkrebs im gleichen Umfang reduzieren wie oral appliziertes Tamoxifen. Unerwünschte Wirkungen wurden weniger beobachtet. ...mehr

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