02.09.2014 Pharmazie

Simeprevir zur Hemmung der HCV hat laut IQWiG teilweise einen Zusatznutzen. (Foto: IQWiG)

Hepatitis C

IQWiG: Simeprevir teilweise mit Zusatznutzen

Simeprevir (Olysio®/Janssen-Cilag) bietet laut der Bewertung des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) teilweise einen Zusatznutzen gegenüber Vergleichstherapien. Es gebe Hinweise für einen Zusatznutzen für bislang unbehandelte und rückfällige Patienten mit einer Hepatitis-C-Virus-Infektion vom Genotyp 1, teilte das Institut mit – für Nonresponder sogar auf einen erheblichen Zusatznutzen. Das Ausmaß lasse sich aber nicht einstufen. ...mehr

01.09.2014 Pharmazie

Herzinsuffizienz: Hat Novartis die neue Wunderwaffe entwickelt? (Foto: Jocky/Fotolia)

Neuer Wirkstoff

„ARNI“ – die neue Wunderwaffe gegen Herzinsuffizienz?

ARNI steht für Angiotensin-Rezeptor-Neprilysin-Inhibitor und damit für ein neues Therapieprinzip bei Herzinsuffizienz, das Novartis jetzt vorgestellt hat. Die erste Substanz dieser Klasse, die derzeit noch unter der Bezeichnung LCZ696 firmiert, ist ein dualer Wirkstoff aus Valsartan und Sacubitril. Eine Studie zum klinischen Nutzen der Pharmakotherapie bei systolischer Herzinsuffizienz war vorzeitig gestoppt worden, da sich LCZ696 bei einer Zwischenanalyse dem bisherigen Goldstandard Enalapril klar überlegen gezeigt hatte. ...mehr

AKNR-Resolution: Versorgung mit medizinischem Cannabis sollen Apotheken sicherstellen. (Foto: rolffimages/Fotolia)

Cannabis zu medizinischen Zwecken

Kammer Nordrhein: Versorgung nur durch Apotheken

Der Einsatz von Cannabis in der Medizin und der Eigenanbau von Hanfpflanzen werden seit einigen Wochen öffentlichkeitswirksam und emotional diskutiert. Dafür sorgten auch mehrere verwaltungsgerichtliche Entscheidungen, die das BfArM verpflichteten, neu über einige Anträge chronisch Kranker zu entscheiden. Die Apothekerkammer Nordrhein hat nun eine Resolution verabschiedet. ...mehr

30.08.2014 Pharmazie

DAZ.online Wochenschau

Von sicheren Triptanen und unsicherem Paracetamol

Über sichere Triptane, unsicheres Paracetamol, Warnhinweise für Zolpidem und HPV-Impfung für junge Mädchen lesen Sie unter anderem in unserer Wochenschau. ...mehr

29.08.2014 Pharmazie

Daclatasvir: ein weitere neuer Wirkstoff im Kampf gegen Hepatitis C. (Foto: filipefrazao/Fotolia)

EU-Zulassung für Daclatasvir

Noch ein Neuer für Hepatitis C

Die EU-Kommission hat einem weiteren Wirkstoff gegen Hepatitis C die Zulassung erteilt. Daclatasvir (Daklinza®) ist erster Vertreter der Inhibitoren des Nicht-Strukturproteins 5A (NS5A). Die Substanz gilt als Wirkstoff, der für die öffentliche Gesundheit von hohem Interesse ist. Daher konnte die Bewertung durch den Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der europäischen Zulassungsbehörde EMA, an dessen Ende im Juni 2014 die Zulassungsempfehlung stand, beschleunigt werden. ...mehr

28.08.2014 Pharmazie

Migräne in der Schwangerschaft: Laut einer Post-Marketing-Studie sind Triptane eine sichere Option. (Bild: Subbotina Anna/Fotolia)

Studie

Triptane in der Schwangerschaft sind sicher

Junge Frauen im gebärfähigen Alter leiden besonders häufig unter Migräne. Die Wahrscheinlichkeit, dass in der Frühschwangerschaft Triptan-haltige Medikamente eingenommen werden, bevor die Betroffenen von ihrer Schwangerschaft wissen, ist groß. Eine Studie zeigt nun, dass die Einnahme in der Frühschwangerschaft mit keinem erhöhten teratogenen Risiko für das Kind verbunden ist. ...mehr

27.08.2014 Pharmazie

Biosimilars müssen sich erst noch behaupten – Vorbehalte gegen die Nachahmer-Präparate von Biologika gibt es viele. (Foto: Bilderbox)

Biosimilars

Zweifel an der Austauschbarkeit

Im Juli 2013 wurde in der EU das erste Biosimilar des monoklonalen Antikörpers (mAb) Infliximab (Inflectra, Remsima) für die gleichen Indikationen wie das Originalpräparat Remicade zugelassen – unter anderem Morbus Crohn und Colitis ulcerosa. Doch an dem Vertrauen in den Einsatz von Biosimilars muss noch erheblich gearbeitet werden. Dies zeigen die Ergebnisse einer Mitgliederbefragung der Europäischen Crohn und Colitis Organisation (ECCO). ...mehr

25.08.2014 Pharmazie

Müde am Steuer nach Zolpidem-Einnahme? Die Substanz kann das Fahrvermögen beeinträchtigen. (Foto: Tom Wang/Fotolia)

BfArM setzt EMA-Beschlüsse um

Verschärfte Warnhinweise für Zolpidem

Ende Juni hatte die EU-Kommission entschieden, den Empfehlungen des Pharmakovigilanzausschusses der EMA zu folgen und die Fach- und Gebrauchsinformationen Zolpidem-haltiger Arzneimittel zu ändern. Unter anderem sollte das Risiko stärker hervorgehoben werden, dass nach der Einnahme das Fahrvermögen beeinträchtigt sein kann. Dies hat das BfArM jetzt umgesetzt. ...mehr

Streit um Neuverblisterung: Thüringer Apothekerkammer und -verband geben Contra. (Foto: Sket)

Neuverblisterung von Arzneimitteln

Der Streit geht weiter

In Thüringen geht der Zwist um die Neuverblisterung von Arzneimitteln weiter. Das gemeinsame Positionspapier der Thüringer Apotheker und Ärzte, in dem die patientenindividuelle Zweit- bzw. Neuverblisterung nicht gut wegkommt, hatte für wortreiche Gegendarstellungen seitens des Bundesverbands Patientenindividueller Arzneimittelverblisterer und der Kohl-Tochter 7x4 Pharma gesorgt. Der Vorsitzende des Thüringer Apothekerverbandes, Stefan Fink, reagierte mit einem nicht minder umfangreichen Schreiben. ...mehr

Die STIKO hat ihre Impfempfehlungen überarbeitet (Foto: thinkstock)

Neue Impfempfehlungen

STIKO: HPV-Impfung jetzt ab neun Jahren

Die Ständige Impfkommission am Robert Koch-Institut (STIKO) hat ihre neuen Impfempfehlungen veröffentlicht. Wichtigste Änderung ist die Herabsetzung des Impfalters für die Impfung gegen Humane Papillomviren (HPV). Ab sofort sollen Mädchen im Alter von neun bis 14 Jahren (bisher: zwölf bis 17 Jahre) die HPV-Impfung bekommen – die Impfung ab neun Jahren empfiehlt auch die Weltgesundheitsorganisation. ...mehr

23.08.2014 Pharmazie

((Fotos: scottchan, gena96 - Fotolia.com; Montage: DAZ/ekr)

DAZ.online Wochenschau

Europäische Risiko- und frühe Nutzenbewertung

Die EMA hat Nutzen und Risiko von Bromocriptin und Domperidon neu bewertet. Für Letzteres wurden die Empfehlungen jetzt in Deutschland umgesetzt: Ebenfalls bewertet wurde Perampanel und zwar vom IQWIG und das bereits zum zweiten Mal. Mehr dazu in unserer Wochenschau. ...mehr

22.08.2014 Pharmazie

Wird der Blutdruck zu aggressiv gesenkt, könnte das das Risiko für terminales Nierenversagen erhöhen.(Bild: psdesign1-fotolia.com)

Hypertonie-Therapie

Blutdruck nicht zu tief senken

Ziel einer Hypertonie-Behandlung ist es, die Blutdruckwerte zu senken, um eventuellen Schäden an Organen und Gefäßen vorzubeugen. Dabei wird oft das Ziel verfolgt, den Blutdruck so niedrig wie möglich zu halten, da dies langfristig die Gesundheit fördern soll. Aber ist das tatsächlich so? ...mehr

Ein neu entdeckter Biomarker gibt Hoffnung auf neue Therapien gegen aggressiven Brustkrebs. (Foto: Uwe Grötzner/Fotolia)

Onkologie

Neuer Marker für aggressiven Brustkrebs

Wissenschaftler an der Northwestern University in Illinois, USA, haben einen Biomarker identifiziert, der stark mit basal-like Brustkrebs assoziiert ist, einem aggressiven Karzinom, das gegen viele Arten von Chemotherapie resistent ist. Auch die tripel-negativen Formen gehören hierzu. Der Biomarker, ein Protein namens STAT3, könnte ein intelligentes Ziel für die Entwicklung neuer Therapeutika zur Behandlung dieser oft tödlichen Krebsart sein. ...mehr

21.08.2014 Pharmazie

Eisai hat für Fycompa® eine weitere Zulassung beantragt. (Foto: Eisai)

Antiepileptikum Fycompa®

Eisai beantragt weitere EU-Zulassung

Das Antiepileptikum Fycompa® (Perampanel) bleibt weiterhin im Gespräch. Zuletzt zeigte sich das Pharmaunternehmen Eisai mehr als enttäuscht darüber, dass das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) auch im zweiten Anlauf der frühen Nutzenbewertung ihrem Präparat keinen Zusatznutzen attestierte. Nun meldet das japanische Unternehmen, dass es eine weitere EU-Zulassung für Fycompa® beantragt hat. ...mehr

Vom Stillen zur Flasche: Bromocriptin darf dazu nur noch in Ausnahmefällen eingesetzt werden. (ManEtli - Fotolia.com)

PRAC-Empfehlung bestätigt

Bromocriptin nicht mehr routinemäßig zum Abstillen

Nachdem im September 2013 ein europäisches Risikobewertungsverfahren zu Bromocriptin wegen Meldungen über schwerwiegende Nebenwirkungen eingeleitet worden war, hatte das PRAC im Juli die Empfehlung ausgesprochen, Bromocriptin nicht mehr routinemäßig zum Abstillen einzusetzen. Dies wurde jetzt durch die Coordination Group for Mutual Recognition and Decentralised Procedures (CMDh) bestätigt. ...mehr

Aktionsplaner „Schöne Haut“

Aktionsplaner

„Einfach schön! – Richtige Pflege für Ihre Haut“

Unter diesem Motto könnten Sie in Kürze aus Ihrem Schaufenster heraus sowohl Passanten als auch treue Stammkunden auf das Thema Hautpflege aufmerksam machen. Damit zeigen Sie, dass auch Sie in der Apotheke das richtige Angebot für schöne Haut haben. ...mehr

20.08.2014 Pharmazie

Mehr Nutzen als Risiko: Bei Übelkeit und Erbrechen bewertet die EMA Domperidon positiv (olly/Fotolia)

BfArM setzt EMA-Empfehlungen um

Domperidon bleibt - aber nur noch bei Übelkeit und Erbrechen

Nach Abschluss des europäischen Bewertungsverfahrens zu den kardialen Risiken des Prokinetikums Domperidon, gibt das BfArM jetzt in einem aktuellen Rote-Hand-Brief die neuen Anwendungsempfehlungen bekannt. Die Substanz bleibt für die Therapie erhalten, allerdings mit Einschränkungen bei der Anwendungsdauer, den Indikationen und der maximalen Tagesdosis. ...mehr

Die Aufsichtsbehörden informieren zu Nebenwirkungen von Interferon beta. 
(Bild: reeel - Fotolia.com)

Sicherheitshinweise der Behörden

Nebenwirkungen unter Interferon beta

Bei der Therapie der multiplen Sklerose mit Interferon beta wurden Fälle von thrombotischer Mikroangiopathie (TMA) sowie von nephrotischem Syndrom beobachtet, die mehrere Wochen bis Jahre nach Behandlungsbeginn auftreten können. Darüber informieren die deutschen und europäischen Aufsichtsbehörden in Abstimmung mit den Zulassungsinhabern in einer aktuellen Meldung. ...mehr

19.08.2014 Pharmazie

Reduktion des Alkoholkonsums: Am 1. September kommt Selincro® auf den Markt. (Foto: Lundbeck)

Alkoholabhängigkeit

Medikamentöse Reduktion des Alkoholkonsums

Alkoholprobleme machen vor keiner Bevölkerungsgruppe halt – vielmehr kommen sie in jeder Berufs- und Altersgruppe vor. Das Problem wird gerade zu Beginn häufig vom Betroffenen nicht wahrgenommen und auch der Gang zum Arzt erfolgt meist spät. Das Arzneimittel Selincro® (Wirkstoff: Nalmefen) der Firma Lundbeck zur Reduktion des Alkoholkonsums soll nun den Weg zur Abstinenztherapie ebnen. Anfang September kommt es auf den Markt. ...mehr

Passionsblume wird bei nervösen Unruhezuständen eingesetzt. (Foto: doris oberfrank-list - Fotolia.com)

Erneute Rückrufe

Wieder Aflatoxine im Passionsblumenkraut

Wieder haben Hersteller Passionsblumen-haltige Präparate aufgrund von Verunreinigungen durch Aflatoxine zurückgerufen. Diesmal ist ein Passionsblumenkraut-Trockenextrakt betroffen. Auch letzte Woche war ein Präparat aus dem gleichen Grund zurückgerufen worden. Bereits im Juni waren in einzelnen Chargen von Arzneitees mehrerer Hersteller Kontaminationen mit Aflatoxinen nachgewiesen und die betroffenen Tees vom Markt genommen worden. ...mehr

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