17.09.2014 Apothekertag 2014

Sebastian Schmitz zeigt sich tatkräftig. (Foto: A. Schelbert)

ABDA-Hauptgeschäftsführer Schmitz

Perspektivpapier – jetzt geht‘s los!

„Wir stehen an einem politischen Wendepunkt“, so Dr. Sebastian Schmitz, Hauptgeschäftsführer der ABDA in seinem Geschäftsbericht mit Blick auf das Perspektivpapier. So habe sich die Erkenntnis durchgesetzt, dass die verstärkte Nutzung der apothekerlichen Kompetenz kein gesundheitspolitischer Luxus, sondern zwingende Voraussetzung für eine bessere Arzneimittelversorgung sei. ...mehr

16.09.2014 Pharmazie

Bei aus Rumänien importierten Arzneimitteln genau hinsehen! (Foto: stillkost/Fotolia)

Rückruf in Rumänien

PEI und BfArM raten zur Aufmerksamkeit

Vergangene Woche wurden Manipulationen an Fläschchen einer importierten MabThera®-Charge aus Rumänien bekannt. Paul-Ehrlich-Institut (PEI) und Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) empfehlen Apothekern, Ärzten und Patienten nun, auf mögliche Manipulationen zu achten. Manipulierte Arzneimittel sollten zurückgegeben und über Apotheken an die zuständige Landesbehörde sowie die zuständigen Bundesoberbehörden gemeldet werden. ...mehr

15.09.2014 Pharmazie

Weitere Firmen rufen italienische Ware zurück.
(Foto: 135pixels/Fotolia)

Arzneimitteldiebstahl in Italien

Weitere Produkte zurückgerufen

Nach Arzneimitteldiebstählen in Italien wurde in den vergangenen Monaten immer wieder über gefälschte Arzneimittel berichtet. Jetzt rufen weitere Arzneimittelhersteller und -importeure Arzneimittel zurück, die in Italien gestohlen wurden. ...mehr

Das Risiko von Nebenwirkungen ist bei Avastin® laut einem Cochrane-Review nicht höher als bei Lucentis®. (Foto: Roche)

Altersbedingte Makuladegeneration

Avastin® nicht riskanter als Lucentis®

Avastin® (Bevacizumab) hat im Vergleich zu Lucentis® (Ranibizumab) bei der Behandlung der altersbedingten Makuladegeneration kein erhöhtes Risiko für Todesfälle oder schwere Nebenwirkungen. Zu diesem Ergebnis kommen Cochrane-Wissenschaftler in einem jetzt veröffentlichten Review. Um den Einsatz von Avastin® tobt seit Langem ein Streit, da Bevacizumab nach dem gleichen Prinzip wirkt wie Ranibizumab, aber nur einen Bruchteil davon kostet. ...mehr

13.09.2014 Pharmazie

(Fotos: scottchan, gena96 - Fotolia.com; Montage: DAZ/ekr)

DAZ.online Wochenschau

Arzneimitteldiebstähle, Fälschungen, Lieferengpässe und kein Ende

Die Rückrufe gestohlener Arzneimittel reißen nicht ab, die Meldungen über gefälschte Arzneimittel auch nicht. Gefährdet ist die Patientenversorgung. Nicht unbedingt gefährdet, aber zumindest erschwert ist die Patientenversorgung durch Exklusivverträge der AOK mit Zytostatika-herstellenden Apothekern. Das sehen auch die Gerichte. Hochgradig in Gefahr sind dagegen die Menschen in Westafrika, Ebola ist nach wie vor außer Kontrolle. Mehr dazu in unserer Wochenschau. ...mehr

11.09.2014 Pharmazie

Mit dem Insulin-glargin-Biosimilar gibt es in absehbarer Zeit eine weitere Option für die Insulin-Therapie. (Bild: Sports_Moments_-Fotolia)

Konkurrenz für Lantus®

Erstes Insulin-Biosimilar in Europa zugelassen

Die Europäische Kommision hat dem ersten Insulin-Biosimilar die Zulassung für Europa erteilt: LY2963016 Insulin glargin ist ein Basalinsulin, das die gleiche Aminosäuresequenz wie Lantus® hat. Auf den Markt wird das Produkt von Lilly und Boehringer Ingelheim aber erst kommen, wenn der Patentschutz für das Original ausgelaufen ist. ...mehr

10.09.2014 Pharmazie

PEI spürte möglicherweise manipulierte MabThera®-Fläschchen auf. (Foto: Roche)

Parallelimport aus Rumänien

PEI warnt vor auffälligem MabThera

Wie das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) mitteilt, sind bei einer Charge des Arzneimittels MabThera® drei Fläschchen mit Unregelmäßigkeiten bzw. Manipulationen identifiziert worden. Sie stammen aus einer Lieferung von insgesamt 14 Fläschchen, die ein deutscher Parallelvertreiber von einem rumänischen Großhändler bezogen hatte und bei denen unterschiedliche Auffälligkeiten festgestellt wurden. ...mehr

Ungefährliches Muttermal oder schwarzer Hautkrebs?  (Bild: jelena zaric/Fotolia)

Neues beim Melanom

FDA lässt ersten PD-1-Antikörper zu

Nach Ipilimumab (Yervoy®), einem vollständig humanisierten, monoklonalen Antikörper gegen CTLA-4, der die körpereigene T-Zell-vermittelte Immunantwort verstärkt und damit indirekt gegen immunogene Tumore wirkt, ist nun in den USA ein weiteres Immuntherapeutikum zur Melanom-Behandlung zugelassen worden. ...mehr

09.09.2014 Pharmazie

Der Hersteller warnt vor einem Off-label-Einsatz von Basiliximab. (Foto: reeel- Fotolia.com)

Drug-Safety-Mail zu Basiliximab

Warnung vor Off-label-Einsatz

Der monoklonale Antikörper Basiliximab (Simulect®) darf nur zur Prophylaxe der akuten Transplantatabstoßung nach allogener De-novo-Nierentransplantation angewendet werden. In einem Informationsschreiben warnt der Hersteller in Abstimmung mit den zuständigen Behörden vor einem Off-label-use bei anderen Transplant-Indikationen, wie z. B. Herztransplantation ...mehr

Das BfArM ist unter anderem für die Genehmigung klinischer Studien zuständig. (Foto: Sket)

Klinische Studien

BfArM: 10.000 Anträge in zehn Jahren

Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) hat viel zu tun: Wie die Behörde heute mitteilt, hat sie jetzt den zehntausendsten Antrag auf Genehmigung einer klinischen Prüfung von Arzneimitteln in Deutschland erhalten. Seit 2004 müssen solche Studien in Europa behördlich genehmigt werden. Mit rund 1.000 Anträgen pro Jahr nimmt das BfArM eigenen Angaben zufolge eine Spitzenposition unter den europäischen Arzneimittelbehörden ein. ...mehr

Das Smartphone könnte helfen, die Arzneimittelsicherheit zu erhöhen. (Foto: anyaberkut/Fotolia)

Arzneimittelsicherheit

Nebenwirkungsmeldungen in Zukunft noch schneller?

Nebenwirkungen direkt über das Smartphone melden – das könnte in absehbarer Zeit Realität werden. Ein neues europäisches Projekt mit dem Titel WEB-RADR (Recognising Adverse Drug Reactions) widmet sich dieser Option als Reaktion auf die zunehmende Nutzung von Smartphones, Apps und Social Media für die Erörterung von Gesundheits- und Arzneimittelfragen. ...mehr

08.09.2014 Pharmazie

Die Einhaltung von GMP-Regeln ist nicht immer eine Selbstverständlichkeit. (Foto: Tomer Tujeman/Fotolia)

GMP-Kontrolle bei indischem Hersteller

Tote Insekten und Frösche neben Sterilanlagen

Marck Biosciences Limited ist ein Unternehmen, das in Indien sterile Arzneimittel für den US-amerikanischen Markt herstellt. Wie aus einem „Warning letter“ der US-Arzneimittelbehörde FDA hervorgeht, haben Inspektoren dort eklatante Mängel festgestellt. Auf unterschiedlichste Weise wurde gegen die Regeln der Good Manufacturing Practice verstoßen (GMP). Nach Bekanntwerden der Mängel hat sich das Unternehmen kurzerhand umbenannt. Auf seiner Webseite verspricht der Firmenchef GMP-geprüfte Produktionsstätten. ...mehr

06.09.2014 Pharmazie

((Fotos: scottchan, gena96 - Fotolia.com; Montage: DAZ/ekr)

DAZ.online Wochenschau

Gesuchte Waffen, gefundene Waffen und Wunderwaffen

Mit einem neuen one-Pill-Regime, dem die EU-Kommission jetzt die Zulassung erteilt hat, steht eine weitere Waffe gegen HIV zur Verfügung. „ARNI“, ein neuer Therapieansatz bei Herzinsuffizienz wird bereits als Wunderwaffe bezeichnet. Die Substanz zeigte sich in einer Studie dem bisherigen Standard Enalapril so überlegen, dass die Untersuchung abgebrochen wurde. Gegen Ebola hingegen geht die Waffensuche weiter. Mehr dazu lesen Sie in unserer Wochenschau. ...mehr

04.09.2014 Pharmazie

Mit Triumeq® steht das vierte one-Pill-Regime (Therapieschema mit einer Tablette am Tag) zur HIV-Behandlung zur Verfügung. (Foto: DAZ-Archiv)

HIV-Therapie

Weiteres one-Pill-Regime erhält EU-Zulassung

Die EU Kommission hat einem weiteren HIV-Präparat die Marktzulassung erteilt. Mit Triumeq®, das die Wirkstoffe Dolutegravir, Abacavir und Lamivudin enthält, stünde dann das vierte one-Pill-Regime zur HIV-Behandlung zur Verfügung – also ein Therapieschema, das mit einer Tablette am Tag auskommt. ...mehr

Amgen informiert in zwei Rote-Hand-Briefen zu Denosumab (Prolia® und Xgeva®).

Rote-Hand-Briefe Denosumab

Risiko für Kieferosteonekrosen und Hypokalzämien minimieren

Denosumab ist ein humaner monoklonaler Antikörper, der die Bildung, die Funktion und das Überleben von Osteoklasten hemmt und so die Knochenresorption im kortikalen und trabekulären Knochen vermindert. Er ist als Injektionslösung in zwei Wirkstärken zugelassen: Prolia® 60 mg und Xgeva® 120 mg. Der Hersteller Amgen informiert in zwei Rote-Hand-Briefen über Maßnahmen, um das Risiko für Kieferosteonekrosen und Hypokalzämien unter Denosumab zu minimieren. ...mehr

03.09.2014 Pharmazie

In der aus drei Kryotanks bestehenden Biobank haben etwa 60.000 Proben Platz. (Foto: Fraunhofer IBMT)

Entwicklung neuer Arzneimittel

Zentrale Biobank für die Forschung

Mithilfe menschlicher Stammzellen können Wissenschaftler testen, wie Patienten auf neue Medikamente reagieren und untersuchen, wie Krankheiten entstehen. Noch sind diese Stammzellen häufig nicht schnell genug und auch nicht in ausreichender Qualität und Menge verfügbar. Eine zentrale Biobank soll diese Lücke jetzt schließen. Aufgebaut wird sie vom Fraunhofer-Institut für Biomedizinische Technik IBMT in Zusammenarbeit mit 26 Partnern aus Wirtschaft und Forschung. ...mehr

IQWiG erkennt bei Mirabegron keinen Zusatznutzen. (Foto: IQWiG)

IQWiG-Bewertung zu Mirabegron

Weniger Nebenwirkungen – trotzdem kein Zusatznutzen

Mirabegron zur Behandlung Erwachsener mit überaktiver Blase hat nach Meinung des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) keinen nachgewiesenen Zusatznutzen gegenüber der Vergleichstherapie. Im Vergleich mit Tolterodin trete zwar seltener Mundtrockenheit auf, erklärt das Institut. Weil im Herstellerdossier aber einige Auswertungen fehlten, sei in der Gesamtschau ein Zusatznutzen nicht belegt. ...mehr

02.09.2014 Pharmazie

IQWiG: Simeprevir bietet teilweise einen Zusatznutzen. (Foto: IQWiG)

Hepatitis C

IQWiG: Simeprevir teilweise mit Zusatznutzen

Simeprevir (Olysio®/Janssen-Cilag) bietet laut der Bewertung des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) teilweise einen Zusatznutzen gegenüber Vergleichstherapien. Es gebe Hinweise für einen Zusatznutzen für bislang unbehandelte und rückfällige Patienten mit einer Hepatitis-C-Virus-Infektion vom Genotyp 1, teilte das Institut mit. Das Ausmaß lasse sich aber nicht einstufen. Für Nonresponder sieht es sogar einen Hinweis auf einen erheblichen Zusatznutzen. ...mehr

01.09.2014 Pharmazie

Herzinsuffizienz: Hat Novartis die neue Wunderwaffe entwickelt? (Foto: Jocky/Fotolia)

Neuer Wirkstoff

„ARNI“ – die neue Wunderwaffe gegen Herzinsuffizienz?

ARNI steht für Angiotensin-Rezeptor-Neprilysin-Inhibitor und damit für ein neues Therapieprinzip bei Herzinsuffizienz, das Novartis jetzt vorgestellt hat. Die erste Substanz dieser Klasse, die derzeit noch unter der Bezeichnung LCZ696 firmiert, ist ein dualer Wirkstoff aus Valsartan und Sacubitril. Eine Studie zum klinischen Nutzen der Pharmakotherapie bei systolischer Herzinsuffizienz war vorzeitig gestoppt worden, da sich LCZ696 bei einer Zwischenanalyse dem bisherigen Goldstandard Enalapril klar überlegen gezeigt hatte. ...mehr

AKNR-Resolution: Versorgung mit medizinischem Cannabis sollen Apotheken sicherstellen. (Foto: rolffimages/Fotolia)

Cannabis zu medizinischen Zwecken

Kammer Nordrhein: Versorgung nur durch Apotheken

Der Einsatz von Cannabis in der Medizin und der Eigenanbau von Hanfpflanzen werden seit einigen Wochen öffentlichkeitswirksam und emotional diskutiert. Dafür sorgten auch mehrere verwaltungsgerichtliche Entscheidungen, die das BfArM verpflichteten, neu über einige Anträge chronisch Kranker zu entscheiden. Die Apothekerkammer Nordrhein hat nun eine Resolution verabschiedet. ...mehr

30.08.2014 Pharmazie

DAZ.online Wochenschau

Von sicheren Triptanen und unsicherem Paracetamol

Über sichere Triptane, unsicheres Paracetamol, Warnhinweise für Zolpidem und HPV-Impfung für junge Mädchen lesen Sie unter anderem in unserer Wochenschau. ...mehr

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