18.04.2014 Spektrum

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Die DAZ.online-Redaktion wünscht

Frohe Ostern!

Wir wünschen allen unseren Leserinnen und Lesern ein erholsames langes Wochenende und ein schönes Osterfest! Durch die DAZ Nr. 16 ist übrigens der Osterhase gehoppelt und hat dabei viele bunte Eier im gesamten Heft versteckt! Doch wie viele sind es? Zählen Sie und nehmen Sie am Gewinnspiel teil! ...mehr

18.04.2014 Pharmazie

Das PEI hat nun auch auch Remicade®-Chargen zurückgerufen. (Bild: moonrun/Fotolia)

Fälschungen aus Italien

PEI ruft auch Remicade®-Chargen zurück

Im Fall der gefälschten Herceptin®-Fläschchen aus Italien gibt es neue Erkenntnisse. Das Paul-Ehrlich-Institut hat weitere 18 parallel vertriebene Chargen zurückgerufen. Zudem wurde bekannt, dass das Arzneimittel Remicade® illegal aus Italien über den Parallelvertrieb nach Deutschland gelangt ist. Auch für diese Chargen hat das PEI den Rückruf angeordnet. ...mehr

17.04.2014 Pharmazie

Masern: Ein neuer Wirkstoff könnte die Ausbreitung verhindern. (Foto: RKI)

Neuer Wirkstoff im Tiermodell erfolgreich

Masern – Schutz nach Ausbruch?

Der einzige sichere und wirksame Schutz vor Maserninfektionen ist die Impfung. Das könnte sich möglicherweise ändern. Ein neuer Wirkstoff könnte künftig auch nach einem Ausbruch das Umfeld Infizierter vor einer Erkrankung schützen und somit eine Ausbreitung verhindern. Grund zur Hoffnung geben erfolgreiche Tests am Tiermodell. Der getestete Wirkstoff, der in Tablettenform verabreicht werden könnte, senkt die Viruslast in Tieren, die mit einem Virus infiziert wurden, das eng mit dem Masernvirus verwandt ist. ...mehr

Was gibt man statt MCP-Tropfen? Der Widerruf der Zulassung hinterlässt eine therapeutische Lücke. (Bild: Orlando Florin Rosu/Fotolia)

Nach dem Rückruf

Metoclopramid-Tropfen: was sind die Alternativen?

Der sofortige Widerruf der Zulassung und der damit verbundene Rückruf von Metoclopramid–Tropfen (MCP) hat, obwohl er absehbar war, große Verunsicherung verursacht und gleichzeitig die Frage nach Therapiealternativen zur Behandlung von Übelkeit und Erbrechen aufgeworfen. Denn insbesondere bei Patienten mit Schluckbeschwerden ist die Verabreichung fester oraler Darreichungsformen problematisch. ...mehr

Es wird vor gefälschtem Herceptin gewarnt. (Foto: moonrun/Fotolia)

Dringende Arzneimittel-Meldung

Warnung vor gefälschtem Herceptin

Die Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker (AMK) informiert über Fälschung von Herceptin® (Trastuzumab) und den sofortigen Rückruf einiger Chargen. ...mehr

16.04.2014 Pharmazie

Die EMA sucht gefälschtes Herceptin. (Foto: Roche)

European Medicines Agency

Vorsicht: Herceptin-Fälschungen im Umlauf

Die Europäische Arzneimittelagentur EMA ruft die Gesundheitsberufe in Europa zu Wachsamkeit auf: Fläschchen mit dem Krebsmitttel Herceptin (Trastuzumab) sind offenbar in Italien gestohlen worden – auch aus Krankenhäusern. Sie seien manipuliert und mit falschen Zertifikaten wieder in den Verkehr gebracht worden, so die EMA. Die Behörden der Mitgliedsstaaten untersuchten den Fall; in Italien gehe man dem Diebstahl nach und prüfe, ob auch andere Arzneimittel betroffen sind. ...mehr

IQWiG: Zusatznutzen von Turoctocog alfa nicht belegt (Foto: IQWiG)

IQWiG-Bewertung

Zusatznutzen von Turoctocog alfa nicht belegt

Der Zusatznutzen von Turoctocog alfa (NovoEight®) gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie ist nicht belegt. Zu diesem Ergebnis kommt das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) im Rahmen der frühen Nutzenbewertung. Grund hierfür sei, dass weder relevante Studien noch valide Daten aus anderen Quellen vorlägen. ...mehr

15.04.2014 Pharmazie

Zur symptomatischen Behandlung von Übelkeit und Erbrechen sind zukünftig Alternativen zu MCP-Tropfen gefragt.  (Bild: olly/Fotolia)

BfArM widerruft die Zulassung

Metoclopramid-Tropfen nicht mehr verkehrsfähig

Metoclopramid-Tropfen (MCP) mit in einem Wirkstoffgehalt von mehr als 1 mg/ml sind ab sofort nicht mehr verkehrsfähig und werden zurückgerufen. Das betrifft sämtliche in Deutschland erhältlichen Präparate, die alle Konzentrationen zwischen 4 und 5 mg/ml aufweisen. Bei den übrigen MCP-Formulierungen wurden die Warnhinweise angepasst und die Anwendungsgebiete eingeschränkt. ...mehr

GSK hat die Fachinformation von
Mencevax® ACWY aktualisiert.  (Logo: GSK)

Meningokokken-Impfung

Neue Impfempfehlung zu Mencevax® ACWY

Bei dem Meningokokken-Polysaccharid-Impfstoff Mencevax® ACWY der Firma GlaxoSmithKline (GSK) deuten neue klinische Daten darauf hin, dass in bestimmten Fällen zu einem früheren Zeitpunkt erneut geimpft werden sollte. Darauf weist das Paul-Ehrlich-Institut in einer aktuellen Sicherheitsinformation hin. ...mehr

14.04.2014 Pharmazie

Ambroxol-haltige Hustensäfte werden häufig bei Kindern eingesetzt. Das Nutzen-Risiko-Profil steht jetzt auf dem Prüfstand. (Foto: detailblick - Fotolia.com)

Review gestartet

Ambroxol: Mehr Risiko als Nutzen?

Die europäische Aufsichtsbehörde EMA hat angekündigt, das Nutzen-Risiko-Verhältnis Ambroxol- und Bromhexin-haltiger Arzneimittel zu prüfen. Aus Belgien waren Bedenken hinsichtlich des allergenen Potenzials der Wirkstoffe geäußert worden. ...mehr

11.04.2014 Pharmazie

Codein-haltige Arzneimittel für Kinder - das BfArM will wissen, wie das Risiko-Nutzen-Verhältnis aussieht. (Foto: BfArM)

Codein-haltiger Hustensaft für Kinder

EMA startet Risikobewertung

Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) hat auf europäischer Ebene ein neues Risikobewertungsverfahren für Codein-haltige Arzneimittel angestoßen. Die Europäische Arzneimittelagentur soll nun grundlegend das Nutzen-Risiko-Verhältnis dieser Präparate zur Behandlung von Husten bei Kindern und Jugendlichen überprüfen und neu bewerten. ...mehr

Die Abweichungen bei der Paroxetin-Herstellung waren seit Längerem bekannt.
(Foto: Spectral-Design - Fotolia.com)

Rückruf von Seroxat

Paroxetin-Verunreinigungen waren seit Längerem bekannt

Diese Woche hatte die Firma GlaxoSmithKline mehrere Chargen ihres Antidepressivums Seroxat (Paroxetin) zurückgerufen. In einer irischen Produktionsstätte war es bei der Wirkstoffherstellung zur Verunreinigung eines Lösungsmittels gekommen. Was aus dem Rückruf nicht hervorgeht: das Problem liegt bereits einige Zeit zurück. Warum erfolgt der Rückruf erst jetzt? ...mehr

10.04.2014 Pharmazie

Thromboembolische Ereignisse wie Lungenembolien sind eine bekannte Nebenwirkung des Neuroleptikums Paliperidon (Foto: Luk Cox - Fotolia.com)

EMA prüft

Todesfälle nach Paliperidon-Injektion

„Paliperidon: 17 Tote nach Injektion von Schizophrenie-Arznei“ – diese Schlagzeile ist derzeit auf zahlreichen Newsportalen zu lesen. In Japan seien nach Injektion der Depotformulierung des Antipsychotikums Patienten unter anderem an Herzinfarkten und Lungenembolien gestorben, andere seien an ihrem Erbrochenen erstickt. Ein Todesfall war drei Tage nach Injektion aufgetreten, bei der Mehrheit lag die Verabreichung über 40 Tage zurück. Ein Blick auf die bekannten Fakten ergibt folgendes Bild: ...mehr

Linaclotid ( (Constella®) wird ab Mai in Deutschland nicht mehr vertrieben (Bild: Almirall).

Keine Einigung bei Preisverhandlungen

Vorläufiges Aus für Linaclotid

Die spanische Firma Almirall stellt zum Mai 2014 den Vertrieb des des Guanylatcyclase-C –Rezeptoragonisten Linaclotid (Constella®) in Deutschland ein, der für die symptomatische Behandlung des mittelschweren bis schweren Reizdarmsyndroms mit Obstipation zugelassen ist. Der G-BA hat dem Wirkstoff vergangenen Oktober keinen Zusatznutzen gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie zugesprochen. In den folgenden Preisverhandlungen konnte man sich mit dem GKV-Spitzenverband nicht auf einen Erstattungspreis einigen. ...mehr

Roche: Cochrane ist nicht die Instanz für eine Nutzenbewertung der Neuraminidasehemmer. (Foto: Roche)

Cochrane-Review zu Tamiflu

Roche wehrt sich gegen Schlussfolgerungen

Mit einer Pressemitteilung setzt sich Roche gegen das Ergebnis des soeben veröffentlichten Cochrane-Reviews zu Oseltamivir (Tamiflu®) zur Wehr. Der Cochrane-Analyse zufolge ...mehr

Cochrane-Review mit vollständigen Daten.

Cochrane-Review mit vollständigen Daten

Tamiflu® und Relenza® mit wenig Benefit

Es war ein harter Kampf, den die Cochrane-Forscher Tom Jefferson, Peter Doshi und Kollegen um die vollständige Einsicht in unveröffentlichte Studienergebnisse der Neuraminidasehemmer Oseltamivir (Tamiflu®) und Zanamivir (Relenza®) geführt haben. Schon 2009 hatten sie die Geheimhaltung von Studiendaten zu Tamiflu® angeprangert ...mehr

09.04.2014 Pharmazie

Vitamin- und Mineralstoffpräparate sind bei Senioren sehr beliebt.
(Foto: Klaus Eppele - Fotolia.com)

Selbstmedikation

Senioren schätzen die Naturheilkunde

Sozialmediziner der Berliner Charité haben in einer Querschnittsstudie ältere Personen über ihre Erfahrungen mit der Naturheilkunde und komplementären Medizin befragt. Die Senioren beschreiben diese als effektive Ergänzung zur Schulmedizin, sind aber nicht ausreichend über mögliche Wechselwirkungen informiert. ...mehr

Gefährlicher „Durchbruch“ - Internetseite von MMS.

Warnung vor MMS Miracle Mineral Supplement

Krebswundermittel „wie Sondermüll“ entsorgen

Schon im Juli 2012 hatte das Bundesamt für Risikoforschung vor der Einnahme des „medizinischen Wunders MMS“ gewarnt. Jetzt wird dieses Wundermittel verstärkt beworben. Es wird als Durchbruch ...mehr

NSAR und Vorhofflimmern? Eine niederländische Studie sieht einen Zusammenhang. (Bild: Jocky - Fotolia.com)

Studie sieht Risiko für Ältere

Vorhofflimmern durch NSAR?

Nicht-steroidale Antirheumatika könnten das Risiko für Vorhofflimmern erhöhen – und zwar während der Einnahme und bis zu 30 Tage, nachdem die Einnahme beendet wurde. Das ergab eine prospektive, niederländische Kohortenstudie, in der seit 1990 Daten zu Krankheiten und Risikofaktoren erfasst werden. ...mehr

08.04.2014 Pharmazie

Lieber mit Sport zum Traumkörper, denn für "Wundermittel" aus dem Internet zahlt man oft einen hohen Preis. (Bild: PeJo/Fotolia)

Zi-Xiu-Tang-Bienenpollen-Kapseln

Sibutramin statt TCM

Die amerikanische Aufsichtsbehörde FDA warnt Verbraucher vor Zi-Xiu-Tang-Bienenpollen-Kapseln. Untersuchungen haben ergeben, dass die Kapseln, die als TCM-Schlankheitsmittel weltweit im Internet angeboten werden, nicht-deklarierte, pharmakologisch wirksame Substanzen enthalten. ...mehr

Mädchen bis 13 Jahren müssen nur noch zwei mal gepikst werden. (Foto: istockphoto.com/choja)

HPV-Impfstoff Gardasil®

Nur noch zwei Impfungen nötig

Die Europäische Kommission hat Sanofi Pasteur MSD die Zulassung für ein 2-Dosen-Schema des tetravalenten HPV-Impfstoffs Gardasil erteilt. Wie der Impfstoffhersteller mitteilt, gilt das neue Impfschema – einer Impfung folgt sechs Monate später eine zweite – für Kinder von neun bis 13 Jahren und kann als Alternative zum bestehenden 3-Dosen-Schema verwendet werden. ...mehr

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