11.04.2014 Wirtschaft

Der Finanzierungsüberschuss 2013 im GKV-Sektor beträgt 1,6 Milliarden Euro. (Foto: Bilderbox)

Finanzierungsüberschuss 2013

GKV-Sektor mit plus von 1,6 Milliarden Euro

Im Jahr 2013 verzeichnete die gesetzliche Krankenversicherung einschließlich Gesundheitsfonds einen Finanzierungsüberschuss von 1,6 Milliarden Euro. Im Vorjahr hatte der Finanzierungsüberschuss noch 8,6 Milliarden Euro betragen. Insgesamt erzielte die Sozialversicherung einen kassenmäßigen Finanzierungsüberschuss – in Abgrenzung der Finanzstatistik – von 4,6 Milliarden Euro. ...mehr

11.04.2014 Politik

Die EU setzt auf mobile Gesundheitsdienst. (Logo: EU)

Mobile Gesundheitsversorgung

EU will Mobile-Health-Dienste erschließen

Die Europäische Kommission will mobile Gesundheitsdienste fördern und führt dazu ab heute eine öffentliche Konsultation zum Thema „Mobile-Health-Dienste“ (#mHealth“) durch. Darin ruft sie alle Interessenten auf, ihr bei der Suche nach Mitteln und Wegen zu helfen, wie die Gesundheit und das Wohlergehen der Europäer durch den Einsatz mobiler Geräte wie Mobiltelefone, Tablets, Patientenüberwachungsgeräte und andere drahtlos angebundene Geräte verbessert werden kann. ...mehr

Wegen einer Pannenserie musste US-Gesundheitsministerin Kathleen Sebelius ihren Hut nehmen. (Foto: HHC)

US-Gesundheitsreform

US-Gesundheitsministerin Sebelius tritt zurück

Nach einer peinlichen Pannenserie bei der Umsetzung der Gesundheitsreform von US-Präsident Barack Obama tritt US-Gesundministerin Kathleen Sebelius zurück. Wie die „New York Times“ berichtete, will Obama bereits heute eine Nachfolgerin benennen: Demnach solle Sylvia Mathews Burwell, die derzeit Direktorin der Behörde für Verwaltung und Haushalt ist, das Amt übernehmen. Obama habe den Rücktritt der 65-jährigen Sebelius akzeptiert, berichtete das Blatt. ...mehr

11.04.2014 Spektrum

Abgelaufen: Support für Windows XP - jetzt drohen Sicherheitslücken. (Logo: Microsoft)

Support-Aus für Windows XP

Apotheken drohen Sicherheitslücken

Zum 8. April 2014 hat Microsoft den Support für die jetzt 13 Jahre alte Computer-Software Windows XP eingestellt. Wie alle anderen User werden auch Apotheken, die mit dem Microsoft System arbeiten, ab letzten Dienstag nicht mehr mit notwendigen System- und Sicherheitsupdates versorgt. Daher drohen Sicherheitslücken. Microsoft und die führenden Apotheken-Softwarehäuser raten zur raschen Umrüstung auf modernere Betriebssysteme. ...mehr

Kleeblatt-Apotheken: Glückstag zu verschenken. (Foto: Kleeblatt-Apotheken)

Aktionstag mit Kleeblatt

Apotheken verschenken Glückstag

Nicht jeder kann sich einen lang gehegten Wunsch ohne weiteres erfüllen. Das gilt insbesondere für Menschen mit gesundheitlichen Problemen. Um sie zu unterstützen, gibt es viele Ideen. Auch Apotheken zeigen sich kreativ. So führen die Kleeblatt-Apotheken – ein kleiner Apothekenverbund am Niederrhein in Nordrhein-Westfalen – nun schon zum zweiten Mal den „Kleeblatt Glückstag“ durch. Wer mitmacht und gewinnt, bekommt einen lang ersehnten Wunsch erfüllt. ...mehr

Transparency begrüßt die neue EU-Regelung für klinische Studien. (Logo: Transparency)

EU-Regeln für klinische Studien

Transparency beobachtet Umsetzung

Das Europäische Parlament verabschiedete letzte Woche neue gesetzliche Regelungen zu klinischen Studien in der EU. Sie zielen unter anderem darauf ab, die medizinische Forschung transparenter zu machen, indem die Ergebnisse klinischer Studien veröffentlicht werden. Die Antikorruptionsorganisation Transparency International Deutschland begrüßt die Annahme der „Clinical Trials Regulation“. Sie will nun beobachten, wie schnell die neue Regelung umgesetzt wird. ...mehr

11.04.2014 Wirtschaft

Die Schweizer Zur Rose: Nach hohen Investitionen soll das Auslandsgeschäft 2014 richtig brummen. (Logo: Zur Rose)

Zur Rose – Geschäftsjahr 2013

Mehr Umsatz, weniger Gewinn

Die Schweizer Zur Rose AG ist zufrieden: Nach der Integration der holländischen Versandapotheke DocMorris stieg der Umsatz 2013 wie erhofft deutlich, nämlich auf 910,6 Millionen Schweizer Franken (747,7 Mio. Euro). Allerdings hat die DocMorris-Übernahme und die Kooperation der deutschen Zur Rose mit der Drogeriemarktkette dm auch viel gekostet. Diese Einmalkosten sorgten am Ende für rote Zahlen beim Unternehmensergebnis: Es lag bei minus 15,5 Millionen Franken. ...mehr

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Enzyme – die Alternative bei Gelenkbeschwerden

Schmerzende Gelenke gehören für rund 25 Prozent der deutschen Bevölkerung zum Alltag. Allein fünf Millionen Menschen sind von Arthrose betroffen und auf die Einnahme schmerzlindernder und entzündungshemmender Präparate angewiesen. Enzympräparate bieten da eine schonende und gleichzeitig nachhaltig wirksame Alternative. ...mehr

webbug

10.04.2014 Spektrum

Die Petition der Freien Apothekerschaft läuft heute aus. (Foto: Freie Apothekerschaft)

Letzter Tag für die Petition

Gegen Arzneimittelhandel von Privatpersonen im Internet

Heute läuft die Petition über das Verbot von Privatverkäufen von verschreibungspflichtigen Medikamenten über Internetportale aus. Bislang unterstützten 1220 Online-Mitzeichner die Petition. Damit das Quorum erreicht wird, werden jedoch insgesamt 50.000 Mitzeichnungen benötigt. Somit ist die Petition, die am 5. März 2014 von der „Freien Apothekerschaft“ initiiert wurde, aller Voraussicht nach gescheitert. ...mehr

10.04.2014 Pharmazie

Thromboembolische Ereignisse wie Lungenembolien sind eine bekannte Nebenwirkung des Neuroleptikums Paliperidon (Foto: Luk Cox - Fotolia.com)

EMA prüft

Todesfälle nach Paliperidon-Injektion

„Paliperidon: 17 Tote nach Injektion von Schizophrenie-Arznei“ – diese Schlagzeile ist derzeit auf zahlreichen Newsportalen zu lesen. In Japan seien nach Injektion der Depotformulierung des Antipsychotikums Patienten unter anderem an Herzinfarkten und Lungenembolien gestorben, andere seien an ihrem Erbrochenen erstickt. Ein Todesfall war drei Tage nach Injektion aufgetreten, bei der Mehrheit lag die Verabreichung über 40 Tage zurück. Ein Blick auf die bekannten Fakten ergibt folgendes Bild: ...mehr

10.04.2014 Wirtschaft

EU-Gesundheitskommissar Tonio Borg spricht von einer "zentralen Errungenschaft" zum Schutz der Bürger vor schwerwiegenden grenzübergreifenden Gesundheitsbedrohungen.(Foto: EU-Parlament)

Europäische Kommission

Gemeinsam statt einzelstaatlich

Die EU-Mitgliedstaaten sollen künftig im Fall von Pandemien oder grenzüberschreitenden Gesundheitsgefahren gemeinsam Impfstoffe und Arzneimittel beschaffen können. Die Europäische Kommission hat heute eine Vereinbarung über ein solches Verfahren genehmigt. Durch die gemeinsame Beschaffung soll sichergestellt werden, dass es in den Ländern ausreichend Medikamente zu einem angemessenen Preis gibt. ...mehr

10.04.2014 Pharmazie

Linaclotid ( (Constella®) wird ab Mai in Deutschland nicht mehr vertrieben (Bild: Almirall).

Keine Einigung bei Preisverhandlungen

Vorläufiges Aus für Linaclotid

Die spanische Firma Almirall stellt zum Mai 2014 den Vertrieb des des Guanylatcyclase-C –Rezeptoragonisten Linaclotid (Constella®) in Deutschland ein, der für die symptomatische Behandlung des mittelschweren bis schweren Reizdarmsyndroms mit Obstipation zugelassen ist. Der G-BA hat dem Wirkstoff vergangenen Oktober keinen Zusatznutzen gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie zugesprochen. In den folgenden Preisverhandlungen konnte man sich mit dem GKV-Spitzenverband nicht auf einen Erstattungspreis einigen. ...mehr

10.04.2014 Spektrum

Die Ergebnisse des 1. Staatsexamens sind da. (Foto: Fotolia/babimu)

Studium

Erstes Staatsexamen: Durchfallquoten gering

Das erste Staatsexamen versetzt viele Pharmaziestudierende in Aufregung und Sorge. Die Ergebnisse der Multiple-Choice-Fragen in den Fächern Chemie, Biologie, Physik und Analytik zeigen jedoch: Die Durchfallquoten sind gering. Einen Ausreißer bildet am ehesten das Fach Physik – hier fällt im Schnitt jede/r Fünfte durch die Prüfung. Das geht aus aktuellen Daten des Instituts für medizinische und pharmazeutische Prüfungsfragen (IMPP) zum Staatsexamen im Frühjahr 2014 hervor. ...mehr

10.04.2014 Politik

Thomas Müller leitet die Abteilung Arzneimittel beim Gemeinsamen Bundesausschuss. (Foto: DAZ-Archiv)

Gesellschaft für Dermopharmazie

Kein Platz für galenische Innovationen

Die Differenzierung zwischen Darreichungsformen wird im Sozialrecht vernachlässigt – dies war das Fazit eines Symposiums bei der Jahrestagung der Gesellschaft für Dermopharmazie (GD) am Mittwoch in Berlin. Thomas Müller, Leiter der Abteilung Arzneimittel beim Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA), konstatierte, in der Politik sei offenbar der Eindruck entstanden, Darreichungsformen seien nicht so wichtig, dass man sich um sie kümmern müsste. ...mehr

ABDA verlängert Bestellfrist zur Imagekampagne um drei Tage. (Screenshot)

Imagekampagne

ABDA verlängert Bestellfrist

Die Bestellfrist für die Materialien zur ABDA-Imagekampagne unter dem Motto „Näher am Patienten“ hat die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände um drei Tage verlängert. Bis einschließlich 17. April können die Apotheker jetzt auf der Bestellplattform www.apothekenkampagne.de Plakate, Banner, Hänger, Aufsteller oder Postkarten ordern. ...mehr

10.04.2014 Pharmazie

Roche: Cochrane ist nicht die Instanz für eine Nutzenbewertung der Neuraminidasehemmer. (Foto: Roche)

Cochrane-Review zu Tamiflu

Roche wehrt sich gegen Schlussfolgerungen

Mit einer Pressemitteilung setzt sich Roche gegen das Ergebnis des soeben veröffentlichten Cochrane-Reviews zu Oseltamivir (Tamiflu®) zur Wehr. Der Cochrane-Analyse zufolge ...mehr

10.04.2014 Politik

Sehr zufrieden mit dem ABDA-Konvent zum Leitbild: Der Apothekerverband Brandenburg. (Foto: ABDA)

Konvent zum Leitbild

AV Brandenburg zieht positives Fazit

Ein überaus positives Bild der Leitbilddiskussion zu Beginn dieser Woche auf dem zweitägigen ABDA-Konvent in Berlin zeichnet der Apothekerverband Brandenburg in seiner aktuellen Mitgliederinformation: „Unser Eindruck des Konvents lässt sich wie folgt zusammenfassen: Unsere Erwartungen wurden positiv erfüllt und meist sogar übertroffen“, heißt es dort. ...mehr

10.04.2014 Spektrum

HPV-Impfung: Welchen Nutzen hat sie wirklich? (Rabe Media/Fotolia)

Kasseninformationen zur HPV-Impfung

Ein Fall für das Bundesversicherungsamt?

Den Berufsverbänden der Frauenärzte und der Kinder- und Jugendärzte missfällt, wie Techniker Krankenkasse (TK) und Barmer GEK ihre Versicherten über die HPV-Impfung informieren. Da für die Kassen die Behandlung von Frauen mit Gebärmutterhalskrebs erheblich preiswerter sei als die flächendeckende HPV-Impfung, wiesen sie immer wieder auf unklare Nebenwirkungen der Impfung hin, so der Vorwurf. Die TK weist dies als „zynisch und haltlos“ zurück. ...mehr

Diagnosetests aus dem Internet - Vorsicht ist geboten! (Foto: momius/Fotolia)

Belgien

Warnung vor illegalen HIV-Tests

Warnungen vor illegal vertriebenen oder gefälschten Arzneimitteln aus dem Internet gehören schon zum Alltag. Nun hat sich das illegale Geschäft rund um die Gesundheit ausgeweitet: In Belgien warnen die Bundesagentur für Arzneimittel und Gesundheitsprodukte (afmps) und das Institut für Öffentliche Gesundheit (WIV-ISP) vor dem Online-Kauf betrügerischer HIV-Tests zur Selbstdiagnose. ...mehr

10.04.2014 Pharmazie

Cochrane-Review mit vollständigen Daten.

Cochrane-Review mit vollständigen Daten

Tamiflu® und Relenza® mit wenig Benefit

Es war ein harter Kampf, den die Cochrane-Forscher Tom Jefferson, Peter Doshi und Kollegen um die vollständige Einsicht in unveröffentlichte Studienergebnisse der Neuraminidasehemmer Oseltamivir (Tamiflu®) und Zanamivir (Relenza®) geführt haben. Schon 2009 hatten sie die Geheimhaltung von Studiendaten zu Tamiflu® angeprangert ...mehr

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