18.03.2015 Wirtschaft

Die starke Erkältungswelle sorgt zu Jahresbeginn für steigende Um- und Absätze in den Apotheken. (Foto: DAK Gesundheit)

Apothekenmarkt Januar 2015

Erkältungswelle treibt Apotheken-Geschäft an

Die diesjährige Erkältungs- und Grippesaison hat zu Jahresbeginn die Um- und Absätze in den Apotheken anziehen lassen. Im Januar 2015 verbuchte der Apothekenmarkt ein sechsprozentiges Umsatz- und Absatzplus bei einem Arbeitstag weniger als im Vorjahresmonat. Der Umsatz (ApU) betrug 2,6 Milliarden Euro bei 140 Millionen abgegebenen Packungen. Das geht aus aktuellen Zahlen von IMS Health hervor. ...mehr

18.03.2015 Politik

LNG-Präparate, die in Apotheken und Großhandlungen sind, dürfen auch mit Rx-Kennzeichnung rezeptfrei abgegeben werden. (Foto: Sket)

LNG-Notfallkonrazeptiva

Entwarnung aus Oberbayern

Die Regierung von Oberbayern wird davon absehen, gegen falsch gekennzeichnete Notfallkontrazeptiva mit dem Wirkstoff Levernorgestrel vorzugehen, soweit diese nach dem Wirksamwerden des OTC-Switches bereits im Handel sind. Im Übrigen behält sich die Aufsichtsbehörde – unter anderem von Unofem®-Hersteller Hexal – eine Beurteilung im Einzelfall vor. ...mehr

17.03.2015 Spektrum

4300 Menschen erkrankten 2013 in Deutschland an Tuberkulose, einer Infektionskrankheit, die zumeist die Lunge befällt. (Foto: Juan Gärtner/Fotolia)

Europa

Tuberkulose auf dem Rückzug

Die Infektionskrankheit Tuberkulose (TB) ist in Europa auf dem Rückzug. Im Jahr 2013 haben sich schätzungsweise 65.000 Europäer mit der Lungenkrankheit angesteckt. Das entspricht einem Rückgang um sechs Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Das Europäische Zentrum für die Prävention und Kontrolle von Krankheiten (ECDC) und die Weltgesundheitsorganisation (WHO) veröffentlichten diese Zahlen wenige Tage vor dem Welttuberkulose-Tag am 24. März. ...mehr

17.03.2015 Politik

Ob LNG-haltige "Pillen danach" ohne Rezept abgegeben werden dürfen, bleibt umstritten. (Foto: Sket)

LNG-„Pille danach“

Bayern: Abgabe ohne Rezept ordnungswidrig

Die Auffassung des Bundesgesundheitsministeriums, dass LNG-haltige Notfallkontrazeptiva, die derzeit noch als verschreibungspflichtig gekennzeichnet sind, seit Inkrafttreten der geänderten Arzneimittelverschreibungsverordnung am vergangenen Samstag ohne Rezept in der Apotheke abgegeben werden dürfen, trifft nicht überall auf Zustimmung. So hält das Bayerische Gesundheitsministerium die Abgabe von Präparaten mit Rx-Kennzeichnung grundsätzlich für eine Ordnungswidrigkeit. ...mehr

Herbert Rebscher: Keine Nachsicht bei Retaxationen. (Foto: DAK)

LAV Rheinland-Pfalz

Retax-Rebscher knallhart: Kein Kompromiss

Während der Apothekerverband Rheinland-Pfalz mit der AOK des Landes in Sachen Retaxationen an einem Strang zieht, sind die DAK und ihr Chef Herbert Rebscher für den LAV so etwas wie ein rotes Tuch. Bei der Mitgliederversammlung präsentierte der Verbandsvorsitzende Theo Hasse als Negativbeispiel für überzogene Kassenreklamation einen DAK-Retax-Fall der besonderen Art. Es geht um über 10.000 Euro. ...mehr

17.03.2015 Pharmazie

Bestens beraten zur "Pille danach" (Bild:DAV)

Buchtipp "Pille danach"

Beratungshilfe Notfallverhütung

Es kam ganz plötzlich! Seit dem 15. März ist die „Pille danach“ rezeptfrei in deutschen Apotheken zu haben! Was in anderen europäischen Ländern schon lange möglich ist, wird nun auch hier den Pharmazeuten zugetraut. Für die Frauen hierzulande ist dieser niederschwellige Zugang zur „Pille danach“ längst überfällig. Und pünktlich zu diesem Termin erschien im Deutschen Apothekerverlag die „Beratungshilfe Notfallverhütung“. ...mehr

17.03.2015 Wirtschaft

Celesio muss weiter mit Problemen kämpfen: Gewinn bricht ein. (Foto: Celesio)

Großhandel 2014

Celesio: Gewinn fast halbiert

Im letzten Geschäftsjahr als selbstständiges Unternehmen hatte Celesio erneut nicht nur mit einem schwierigen Umfeld zu kämpfen. Auch der Zusammenschluss mit McKesson verursachte zusätzliche Kosten. Zwar stieg der der Konzernumsatz um 4,3 Prozent auf 22,3 Milliarden Euro. Allerdings sank der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) deutlich von 406 auf 237 Millionen Euro. Das Jahresergebnis brach unter dem Strich sogar auf 52,4 Millionen (Vorjahr: 166,4 Mio. Euro) ein. ...mehr

17.03.2015 Spektrum

Stress und Leistungsdruck: Manch einer setzt auf Hilfe durch Medikamente. (Foto: harvepino/Fotolia)

Studie der DAK-Gesundheit

Neuroenhancement unter Beobachtung

Knapp drei Millionen Deutsche haben bereits verschreibungspflichtige Medikamente genutzt, um am Arbeitsplatz leistungsfähiger zu sein oder um Stress abzubauen. Dabei ist die Anzahl der Arbeitnehmer, die entsprechende Substanzen zumindest schon einmal zum „Hirndoping“ missbraucht haben, in den vergangenen sechs Jahren von 4,7 auf 6,7 Prozent gestiegen. Das geht aus einer Analyse von Arzneimitteldaten von 2,6 Millionen erwerbstätigen Versicherten der DAK-Gesundheit sowie einer Befragung von gut 5.000 Berufstätigen im Alter von 20 bis 50 Jahren hervor. ...mehr

17.03.2015 Politik

In Rheinland-Pfalz haben Apothekerverband und AOK gemeinsam die Gründe von Retaxationen untersucht. (Foto: Sket)

LAV Rheinland-Pfalz

Hasse: Technische Fehler häufig Retax-Ursache

Die meisten ärgerlichen Retaxationen sind offenbar auf technische Probleme bei der Datenübermittlung und auf Einstellungen der Apothekensoftware zurückzuführten. Fehler der Apotheker sind dagegen nur in wenigen Ausnahmen berechtigter Anlass für Reklamationen der Kassen. Zu diesem Ergebnis kommt jedenfalls eine Prüfung der AOK Rheinland-Pfalz in Zusammenarbeit mit dem Apothekerverband Rheinland-Pfalz. Untersucht wurden die abgerechneten Rezepte des dritten Quartals 2014. ...mehr

17.03.2015 Pharmazie

Beratung aus der Apotheke hilft, Krankheiten vorzubeugen. (Foto: contrastwerkstatt/Fotolia)

Diabetesprävention

Apotheken-Betreuung wirkt

Unterstützung aus der Apotheke kann das Diabetesrisiko senken. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie mit rund 1000 Teilnehmern, die das Wissenschaftliche Institut für Prävention im Gesundheitswesen (WIPIG) mit der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg initiiert hat. Durch die Betreuung gelang es den Studienteilnehmern, abzunehmen und sich mehr zu bewegen. Die Folge: Das Diabetesrisiko sank innerhalb eines Jahres merklich. ...mehr

16.03.2015 Pharmazie

Die Rezeptpflicht für die "Pille danach" ist Vergangenheit (Bild: Teteline - Fotolia.com)

Der Montag nach der Freigabe

Und, wie war’s mit der Pille danach?

Seit vergangenem Wochenende sind Notfallkontrazeptiva ohne Rezept zu haben. Das Chaos darum, ob und wann die OTC-Präparate verfügbar sind und ob es vielleicht sogar einen Sonntagsdienst ohne ein verkehrsfähiges Präparat gäbe, ließ sich zwar letztendlich entwirren, es sorgte aber doch für einen etwas holprigen Start. Jetzt sind die ersten Notdienste nach der Freigabe überstanden und alle Apotheken sollten mittlerweile mit der OTC-Ware versorgt sein. Wir haben zwei Kollegen befragt, wie es denn so läuft in den ersten Tagen nach der Entlassung der "Pille danach" aus der Rezeptpflicht. ...mehr

16.03.2015 Spektrum

Mit zunehmender Lebenserwartung steigt auch die Zahl der an Demenz Erkrankten. (Foto: freshidea/Fotolia.com)

Erste WHO-Ministerkonferenz zu Demenz

WHO: Immer mehr Demenzkranke

Weltweit wächst mit der Lebenserwartung der Menschen auch die Zahl der Demenzkranken. Nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) steigt sie um rund 28 Millionen innerhalb der nächsten 15 Jahre. Während derzeit rund 47,5 Millionen Menschen unter einer Form von bislang nicht heilbarem Gedächtnisverlust leiden, werden es laut WHO im Jahr 2030 bereits 75,6 Millionen sein. Bis 2050 werde sich die Zahl der Demenzkranken auf 135,5 Millionen verdreifachen. ...mehr

16.03.2015 Pharmazie

LNG und UPA: beide Substanzen sind ohne Rezept erhältlich (Foto: photowahn/ fotolia.com; HRA; Montage: DAZ/ekr)

Pille danach

LNG oder UPA?

Seit vergangenem Wochenende sind sowohl Ulipristal- als auch Levonorgestrel-haltige Notfallkontrazeptiva ohne Rezept in den Apotheken erhältlich. Das wirft natürlich die Frage auf, wann man eigentlich was empfiehlt. Gibt es klare Indikationen oder Umstände in denen das eine oder das andere Präparat zu bevorzugen ist? ...mehr

16.03.2015 Wirtschaft

Die TK will Apotheker bei der Umsetzung ihrer Rabattverträge unterstützen. (Foto: TK)

TK-Rabattverträge ab 1. April

Info-Paket und Friedenspflicht

Am 1. April treten die neuen Generika-Rabattverträge der Techniker Krankenkasse (TK) in Kraft. Die Apotheken will die Kasse jetzt mithilfe eines „umfangreichen Infopakets“ bei der Umsetzung der Verträge unterstützen. Wie die TK mitteilt, beinhaltet das jetzt verschickte Paket unter anderem einen sechsseitigen Newsletter mit apothekenrelevanten Themen und ein Poster mit der Übersicht der 100 wichtigsten Wirkstoffe unter TK-Rabattvertrag. ...mehr

16.03.2015 Politik

Der MVDA fordert: Gröhe muss das E-Health-Gesetz nachbessern. (Logo: MVDA)

MVDA zum E-Health-Gesetz

Medikationsplan gemeinsam erstellen

Die Apotheker Wolfgang Simons und Ulrich Ströh, Präsident und Vizepräsident des Marketing Vereins Deutscher Apotheken (MVDA e.V.), sind mit dem Entwurf des Bundesgesundheitsministeriums für das „e-Health-Gesetz“ nicht einverstanden. In einem aktuellen „Präsidentenbrief“ an ihre Vereinsmitglieder kritisieren sie die Rolle, die den Apothekern als Arzneimittelspezialisten im Zusammenhang mit dem Medikationsplan zuteilwerden soll. Sie reiche „kaum zum Statisten. Das können und wollen wir nicht akzeptieren!“ ...mehr

16.03.2015 Wirtschaft

Der Anteil von Generika erreichte 2014 einen neuen Rekordwert. (Foto: Bilderbox)

Pro Generika

Generika-Anteil erreicht neuen Rekordwert

Der Anteil der Generika an der Versorgung der Patienten in Deutschland hat im letzten Jahr einen neuen Höchststand erreicht. Nach einem Versorgungsanteil von 75 Prozent im Jahr 2013 stieg dieser nach einer aktuellen Analyse des Berliner IGES Instituts in 2014 um einen weiteren Prozentpunkt. Insgesamt wurden danach im letzten Jahr 42,1 Milliarden Tagestherapiedosen an Arzneimitteln verordnet, davon waren 76 Prozent Generika. ...mehr

16.03.2015 Politik

Pidana: auch ohne OTC-Beipackzettel verkehrsfähig. (Foto: Sket)

LNG-Präparate ohne Rezept

Aufsichtsbehörde: „Wir werden keine Maßnahmen ergreifen“

Gleich, ob es die Ulipristal-haltige ellaOne® ist oder eines der Levonorgestrel-haltigen Präparate (Pidana®, Unofem® oder Postinor®): Alle diese Notfallkontrazeptiva können in der Apotheke nun ohne Rezept abgeben werden – auch wenn die LNG-Präparate noch als verschreibungspflichtig gekennzeichnet sind. Diese Auffassung vertritt das für HRA Pharma (ellaOne®, Pidana®) zuständige Regierungspräsidium Arnsberg – und so sieht es auch das Bundesgesundheitsministerium. ...mehr

16.03.2015 Pharmazie

Die hessische Kammerpräisidentin Ursula Funke rechnet mit Teskäufen zur "Pille danach"(Foto: Helga Blasius).

EllaOne

Funke: „Unsere Beratung wird gut sein“

Die Apotheker werden die Herausforderung der Beratung zu ellaOne® kompetent lösen – davon ist die Präsidentin der Landesapothekerkammer (LAK) Hessen, Ursula Funke, überzeugt. „Unsere Beratung wird gut sein“, erklärte sie bei der Eröffnung der 92. Zentralen Frühjahrsveranstaltung der Akademie für Pharmazeutische Fortbildung der LAK Hessen, die am 14./15. März 2015 in Gießen stattfand. ...mehr

15.03.2015 Spektrum

Rückblick auf die letzte Woche (gavran333 - Fotolia.com)

Die letzte Woche

Mein liebes Tagebuch

Sonntag, 15. März 2015, heute ist Pille-danach-Sonntag! Die Pille danach ist frei und keiner weiß so richtig Bescheid, was Sache ist: Das BMG meint nicht bindend und die ABDA schweigt verbindlich. Klarheit herrscht nur bei Nullretax: Ohne korrekten Arztstempel gibt’s kein Geld. Da stechen manche Apothekers lieber Ohrlöcher und locken mit Wasserweck und Ofenkrusti zum Rx. Dabei steht die Zukunft mit MedAna und MedMan endlich vor der Tür. Ob’s dafür allerdings ein Honorar gibt, mein liebes Tagebuch, das wissen die Götter. ...mehr

14.03.2015 Politik

Heute begann der Westfälisch-lippische Apothekertag in Münster. (Foto: daz/jb)

Westfälisch-lippischer Apothekertag

Fischbach: „Apotheker sollen ins Präventionsgesetz“

Heute wurde in Münster der Westfälisch-lippische Apothekertag eröffnet. Bei den politischen Grußworten war auch hier das derzeit allgegenwärtige Thema „Pille danach“ präsent. Alle drei Rednerinnen, Kammerpräsidentin Gabriele Regina Overwiening sowie die Staatssekretärinnen Ingrid Fischbach und Martina Hoffmann-Badache waren sich einig: Apotheker können die notwendige Beratung leisten und hier Verantwortung übernehmen. ...mehr

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